Länger jung? Wie man mit natürlichen Mitteln das Altern verzögern kann

0

So alt wie die Menschheit, so alt der Traum von langem und gesunden Leben bis ins hohe Alter. Sich solange wie möglich jung fühlen, ohne Falten und schlaffe Haut. Wäre das Leben dann nicht gleich doppelt so schön? Doch was tun? Zwar gibt es gewisse Tricks, mit denen man einiges vertuschen kann, doch wäre es nicht viel besser, wenn man auch ohne Cremes, Tinkturen u. ä. einfach blendend aussähe? Zwei Zaubermittel halten wir für Sie bereit: Q10 und OPC! Beide mit einem guten Ruf als Anti-Aging-Mittel.

OPC

Eher durch Zufall wurde OPC 1948 durch einen französischen Mediziner entdeckt. Er stellte bei der Untersuchung von Erdnusshäutchen fest, dass diese sich gut für die Behandlung bestimmter Krankheiten eigneten. Da der gute Mann auch Mikrobiologe war, forschte er weiter und stellte fest, dass die Wirkung auf bestimmten Verbindungen beruhte, die in vielen Pflanzen vorkommen. Er nannte diese kurz OPC, was für den Zungenbrecher oligomere Proanthocyanidine steht.

In der Folge entdeckte man OPC vor allem in Traubenkernen roter Weintrauben. Diese Traubenkernextrakte entwickelten sich in der Anwendung zu wahren Wundermitteln, insbesondere was das Anti-Aging angeht.

Q10

Anti-Aging? Dafür gibt es doch Q10! Richtig. Q10 beruht jedoch auf einem anderen Wirkmechanismus. Denn es sichert innerhalb der Atmungskette die Energieumwandlung in den Zellen selbst, stärkt also von innen.

Da die Q10-Produktion mit den Lebensjahren fällt, werden die negativen Effekte eines zu niedrigen Q10-Spiegels besonders im Alter sichtbar. Steuert man hier gegen, indem man die Q10-Versorgung verbessert, altern auch die Zellen nicht mehr vorzeitig und sterben den frühen Zelltod. Das vorzeitige Altern wird somit wirksam aufgehalten. Daher Q10 also als Anti-Aging-Mittel. Mehr dazu hier.

Wir sind durch Umwelteinflüsse tagtäglich vielfältigen Feinden ausgesetzt. Etwa Keime, Gifte und Fremdkörper aber auch oft unsere moderne Lebensweise lösen einen wahren Sturm an freien Radikalen auf uns aus. Diese greifen all unsere Zellen aus und setzen diese unter oxidativen Stress. Es kommt hier vielfältig zu Zellschäden und in der Folge zu entzündlichen Prozessen. Um dies zu verhindern, braucht es gute Antioxidantien.

Astaxanthin, der vielfältige Wunderstoff

Glatte und straffe Haut durch OPC

Wie viele andere Substanzen auch, hat OPC eine gute antioxidative Wirkung. Sogar eine ziemlich starke. Starkes Antioxidans? Nanu, da gibt es doch das Astaxanthin! Richtig, eines der stärksten Antioxidantien der Welt ist tatsächlich das immer bekannter werdende Astaxanthin. Es ist dabei auch viel stärker als das OPC.

OPC dagegen sorgt auf andere Weise für glatte Haut und ist damit eine sehr gute Ergänzung zu Astaxanthin. Durch die freien Radikalen werden oft auch die beiden Faserproteine Kollagen und Elastin angegriffen. Diese befinden sich zwischen den Hautzellen und halten unsere Haut straff und elastisch. Werden diese zerstört, sind die entstehenden Falten in der Haut besonders tief.

Je weniger Kollagen in der Haut vorhanden ist, umso weniger Feuchtigkeit kann die Haut speichern. Sie trocknet aus und wird noch faltiger. Auch die winzigen Blutgefäße, die jede Hautzelle mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgen, bestehen zu einem Teil aus Faserproteinen und bilden sich mit abnehmendem Faserproteinanteil immer weiter zurück. Dadurch wird nicht nur die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Hautzellen schlechter, sondern auch die der sogenannten Fibroplasten. Das sind jene Zellen, die wieder neue Faserproteine produzieren könnten. Ein Teufelskreis!

Zum einen braucht es hier guter Antioxidantien wie Astaxanthin und OPC, um die freien Radikalen aufzuhalten und zum anderen muss das Kollagen und Elastin wieder repariert werden. Jetzt kommt die besondere Fähigkeit von OPC ins Spiel. OPC kann diese Faserproteine nämlich wieder reparieren! Es repariert die Struktur des Kollagens, indem fehlende Bausteine des Proteins wieder ersetzt werden.

Falten glätten sich und die Haut gewinnt ihre einstige Spannkraft zurück. Quasi ein natürliches Facelifting, ganz ohne Skalpell und ohne Schmerzen. Da OPC die Hautenzymaktivität fördert, wird dadurch der natürliche UV-Schutz, sozusagen von innen verbessert. Kombiniert man hier OPC mit Astaxanthin, so kommt besonders die Fähigkeit des Astaxanthins als natürlicher Sonnenschutz zum Tragen, sozusagen von außen. Da es die schädliche UV-Strahlung durch Einlagerung in die Haut sehr wirksam abwehrt.

Doch nicht nur zu viel UV-Licht ist ein Hautfeind, sondern all jene Faktoren, die zu einem vermehrten Angriff der freien Radikalen führen können. Durch ungesunde Ernährung, Stress, Bewegungs- und Schlafmangel oder ein Zuviel an Rauchen oder Alkohol werden wir von den Radikalen geradezu bombardiert. Dieser Lebenswandel lässt sich dann ganz gut morgens im Spiegel überprüfen.

Hier können Astaxanthin und OPC zwar keine Wunder bewirken. Wer jedoch seinen Lebensstil ändert, kann die Wende zusammen mit OPC und Astaxanthin schneller und nachhaltiger schaffen. Ein neues Leben könnte beginnen.

Magnesium Brain

Schnellere Wundheilung, gesunde Augen

Die Wirkungen des OPC sind nicht nur an der Haut zu spüren. Auch die Wundheilung wird verbessert, zum einen, weil Blutgefäße schneller regeneriert werden. Zum anderen, weil die Wirkstoffe des Traubenkernextrakts – allen voran OPC – Bakterien unschädlich machen. So wird eine gründliche Bindegewebsreparatur durch OPC unterstützt.

Auch unsere Augen können von OPC profitieren. Erfahrungswerte zeigen, dass die tägliche Einnahme von 300 mg Traubenkernextrakt die Auswirkungen permanenter Augenbelastung durch stundenlange Computerarbeit in nur 60 Tagen reduzieren kann. Traubenkernextrakt wird inzwischen auch empfohlen, um die Makuladegeneration und den Grauen Star zu bekämpfen sowie die Sehfähigkeit bei Nacht zu verbessern.

Besserer Schutz für Herz und Blutgefäße durch Q10 und OPC

Da der Angriff freier Radikale auch nicht vor unseren Blutgefäßen haltmacht, kann es auch hier zu Schädigungen kommen und dadurch Bluthochdruck entstehen. Denn wie die Blutgefäße in der Haut enthalten alle anderen Gefäßwände im gesamten Körper die oben erwähnten Faserproteine, die ihnen Stabilität und Elastizität verleihen.

Sinkt hier die Zahl der Faserproteine, verhärten die Gefäßwände und der Blutfluss gerät ins Stocken. Um das benötigte Blut durch die Adern zu pumpen, muss der Körper den Blutdruck erhöhen.
Hier hilft die Fähigkeit des OPC bei der Wiederherstellung der Faserproteine, die die Gefäßwände glatt und geschmeidig machen und den Blutdruck somit wieder normalisieren.

Wer auch hier auf das Astaxanthin zusammen mit OPC setzt, kann jetzt dessen Fähigkeiten nutzen, die entstandenen Ablagerungen wieder zu beseitigen, was wirksam den Blutdruck senkt, wie Studien gezeigt haben. Ein erhöhter Blutdruck kann zu schwerwiegenden Folgeschäden an Organen und Körper führen. Diese Schäden betreffen oft Herz, Gefäße, Nieren, Gehirn und Augen und können im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

In manchen Ländern ist es bereits als Medikament in der Herztherapie zugelassen: Coenzym Q10. Kein Wunder, begann sein Siegeszug für mehr Herzgesundheit, insbesondere durch eine große dänische Studie im Jahre 2013. Danach konnte die Sterblichkeitsrate bei bestimmten Herzkrankheiten wie Herzschwäche um 50 Prozent gesenkt werden. Da in unseren wichtigsten Organen wie Herz, Gehirn, Niere und Leber die Mitochondriendichte besonderes hoch ist, wirkt sich ein Q10-Mangel hier besonders fatal aus.

Andersherum stärkt eine gute Q10-Versorgung besonders diese Organe. Auch Sportler wissen von diesem leistungsfördernden Effekt. Sie kitzeln mit guten Q10-Präparaten noch ein paar Leistungspunkte mehr raus und regenieren nach intensiver Belastung schneller. Insofern ist Q10 auch im Freizeitsport angekommen. Hier ist es wichtig zu wissen: Q10 ist kein Dopingmittel!

Coenzym Q10

OPC bei Allergien

Hier sind die Forscher sich noch etwas uneinig. Zum einen gibt es viele Erfahrungsberichte von Therapeuten, dass OPC als natürliches nebenwirkungsfreies Anti-Histamin eingesetzt werden und auf diese Weise allergische Reaktionen mildern kann.

Jedenfalls soll OPC die Entwicklung von entzündlichen Prozessen im Zusammenhang mit Allergien und autoimmunen Erkrankungen hemmen und zumindest die Symptome lindern. Zum anderen könnte der Traubenkernextrakt auch Allergien auslösen. Hier gilt es ggf. auszutesten.

OPC und Q10 schützen Gehirn und Nerven

Traubenkernextrakt und OPC könnten sogar unterstützend bei der Behandlung von Beschwerden wie ADS eingesetzt werden, da sie die Blut-Hirn-Schranke passieren können. Im Gehirn kann OPC in die Regulierung der Neurotransmitter und der betreffenden Hormone eingreifen.

Ebenso werden OPC und die anderen Wirkstoffe des Traubenkernextrakts auch dort sofort schützend tätig. Sie bewahren Nerven und Gehirngewebe vor oxidativen Angriffen. Mit dem Ergebnis einer verbesserten mentalen Aufmerksamkeit und einem geringeren Risiko für Demenzerkrankungen wie Alzheimer.

Aufgrund seiner besonderen Rolle bei der Energieumwandlung in unseren Zellkraftwerken, den Mitochondrien, ist Q10 auch ein besonderer Wirkstoff für mehr Gehirngesundheit. Ein Q10-Mangel lässt nicht nur die Energieversorgung schwächeln, sondern es kommt auch zu vorzeitiger Alterung der Gehirnzellen. Die Zellen sterben den frühen Zelltod.

Studien haben gezeigt, dass die mentale und sportliche Leistungsfähigkeit im direkten Zusammenhang mit der Q10-Sättigung stehen. Wer seinen Q10-Spiegel im Griff hat, steigert auch die Konzentrationsfähigkeit, wie eine weitere Studie ergab. Darauf zu achten, ist besonders ab 40 wichtig, da in diesem Alter die körpereigene Q10-Produktion kritische Marke von 70 Prozent unterschreitet.

OPC und Q10 verlängern das Leben

Zumindest wurde dies in Tierversuchen bewiesen. Wer jetzt danach fragt, warum es keine Studien zu Menschen gibt, zeigt das Dilemma der natürlichen Medizin. In der heute als Alternativmedizin titulierten Heilkunst steckt oft Jahrtausende altes Wissen.

Die Schulmedizin dagegen wurde einst von der Pharmaindustrie ins Leben gerufen. Hier herrscht ein strenger Kanon: Nur, was einen langen Studienzyklus erfolgreich durchläuft, hat die Chance als Arzneimittel anerkannt zu werden. Dieser Weg ist sehr kostenintensiv. Kein Heilpraktiker könnte diesen Aufwand betreiben und hätte auch nichts davon, weil die natürlichen Heilmittel oft nur ein Bruchteil teurerer Medikamente kosten.

Die naheliegende Frage, was ein Pharmakonzern davon hätte, wenn ein Medikament tatsächlich heilen würde, kann sich jeder selbst beantworten.

Erst in den letzten Jahrzehnten setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, doch wieder auf das alte Wissen zurückzugreifen. Hier setzt auch OPC an. OPC hat diese – in Tierversuchen – bewiesenen lebensverlängernden Fähigkeiten. Das warum ist oftmals noch im Dunkeln. Hier lässt sich nur allgemein argumentieren.

Denn wie viele Antioxidantien auch, wirkt OPC entzündungshemmend und damit gesundheitsschützend. Die besondere Fähigkeit von OPC besteht nun darin, dass es die Wirkung von anderen Antioxidantien wie Astaxanthin oder von Vitaminen noch verstärkt und umgekehrt. Sie pushen sich also gegenseitig zu Leistungen, wo einer alleine nicht in der Lage wäre.

Wer also zusammen mit OPC eine vitaminreiche Kost oder auch das Astaxanthin nimmt, verstärkt die schützende Wirkung des OPC um ein Vielfaches. Offensichtlich spielen aber auch noch andere Inhaltsstoffe von Traubenkernextrakten eine Rolle. Daher sollte man nur OPC-Präparate aus Traubenkernextrakten zu sich nehmen.

Im Laufe unseres Lebens sinkt der Q10-Spiegel in unseren Zellen allmählich. Das hat mindestens zwei Gründe. Zum einen lässt die körpereigene Q10-Produktion nach und erreicht mit 40 bereits nurmehr 70 Prozent. Zum anderen entwickeln sich ab diesen Jahren vermehrt chronische Krankheiten. Dadurch steigt der Q10-Bedarf noch zusätzlich an. Ein Mangel an Q10 ist in der zweiten Lebenshälfte also wahrscheinlicher als in jungen Jahren. Die Folge, die Energieproduktion sinkt und lässt die Zellen anfälliger werden für den Angriff der freien Radikale.

Dadurch altern diese Zellen vorzeitig und sterben den frühen Zelltod. Wer also immer auf einen ausreichend hohen Q10-Spiegel achtet, kann diesen Prozess der Alterung verzögern und stärkt die Zellen von innen gegen das zerstörerische Werk der freien Radikale.

Zusammenfassung

Obwohl OPC seit mehr als 70 Jahren erforscht wird, sind noch längst nicht alle Geheimnisse gelüftet. Insbesondere OPC aus Traubenkernextrakten scheint wahre Wunder vollbringen zu können. Zum einen kommt hier die gute antioxidative Wirkung des OPC zum Tragen, was man durch Astaxanthin noch verstärken könnte.

Zum anderen hat das OPC die Fähigkeit, insbesondere die wichtigen Faserproteine Kollagen und Elastin zu reparieren. Was nicht nur (wieder) für glatte und straffe Haut sorgt, sondern überall im Körper, wo diese Faserproteine ggf. durch freie Radikale geschädigt worden sind. Davon profitieren nicht nur unsere wichtigen Organe wie Herz, Gehirn und Nieren, sondern unser gesamter Organismus.

Dass Q10 mehr kann als in Anti-Aging-Cremes seine guten Dienste zu leisten, spricht sich immer mehr herum. Insbesondere die wichtigsten Organe wie Herz, Gehirn, Nieren und Leber wie auch die Muskulatur profitieren von einem hohen Q10-Spiegel. Was am Ende lebensverlängernd wirkt.

Über den Autor

Avatar

 

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln. Kommentare sind nur innerhalb von 24 h nach Veröffentlichung des Artikels möglich.

Empfehlen Sie diesen Artikel