Nord Stream 2: Washington will Pipeline mit allen Mitteln verhindern

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Am Sonntag meldete der Tagesspiegel: „Die USA wollen Fertigstellung um jeden Preis verhindern“. Gemeint ist Nord Stream 2. Die Gründe für das Störfeuer aus Washington sind geopolitischer und wirtschaftlicher Natur. Wie Amerika in der Vergangenheit Konflikte schürte, lesen Sie in COMPACT-Spezial Krieg. Lügen. USA., das Sie hier bestellen können.

Seit 2018 der Bau der 1.224 Kilometer langen Pipeline Nord Stream 2 begonnen wurde, die russisches Erdgas von Ust-Luga (zwischen Sankt Petersburg und der estnischen Grenze) zum deutschen Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern transportieren soll, häufen sich die Schwierigkeiten, obwohl seit 2020 bereits 94 Prozent der Rohre auf dem Meeresboden der Ostsee verlegt sind.

Russland gehört zu den Ländern mit den größten Erdgas-Reserven weltweit, und Deutschland sowie andere europäische Staaten haben den größten Energiehunger. Russland hat 2019 etwa 680 Milliarden Kubikmeter Erdgas gefördert und ist damit der größte Produzent des begehrten Rohstoffs hinter den USA. Für den russischen Staatshaushalt ist der Erdgasexport sehr wichtig, zumal das Land einen weltweiten Marktanteil von 17 Prozent hat.

Die Interessen der Transitländer

Seit 2011 gibt es die Pipeline Nord Stream 1, die russisches Erdgas direkt nach Deutschland bringt. Darüber hinaus gibt es kleinere Verbindungen (Soyuz, Brotherhood, Transgas), die über Land führen und Staaten wie Belarus, Polen oder die Ukraine queren. Diese Transitländer erheben Gebühren und haben auch schon den Gasdurchfluss gestoppt – aus politischen Gründen und um die Kosten nach oben zu treiben.

Der Verlauf von Nord Stream 2. Grafik: MurzillA, Shutterstock.com

Die Transitstaaten bekämpfen Nord Stream 2 massiv, da ihnen nach Inbetriebnahme Milliarden Euro verloren gehen würden. Die Rohre verlaufen, parallel zu Nord Stream 1, auf direktem Weg durch die Ostsee. Sie liegen auf dem Meeresboden, was technisch kein Problem darstellt, da es sich bei der Ostsee um ein flaches Meer mit einer mittleren Tiefe von 52 Metern handelt. Man bedenke, dass die USA Energiequellen wie Erdöl und Erdgas in einer Meerestiefe von 2.000 Metern angebohrt haben, dann den Deckel nicht mehr draufbekamen und sich trotzdem jede Kritik verbitten.

Eigentümer und Betreiber von Nord Stream 1 ist die Nord Stream AG, deren Anteile von dem mehrheitlich in Staatsbesitz befindlichen russischen Energieriesen Gazprom (51 Prozent) sowie den Unternehmen Wintershall, EON, Gasunie und Engie gehalten werden. Eigentümer von Nord Stream 2 ist die Nord Stream 2 AG, die vollständig im Besitz von Gazprom ist.

Dennoch gibt es europäische Investoren, die Geld in das etwa 12 Milliarden Euro teure Projekt gepumpt haben: Engie, ein Energieversorger aus Frankreich, das österreichische Unternehmen OMV, der britisch-niederländische Mineralölkonzern Shell und zwei deutsche Unternehmen: Uniper und Wintershall. Würde das Projekt platzen, wäre ihr Geld weg, sodass auf jeden Fall mit Schadenersatzklagen zu rechnen wäre.

Die Interessen der USA

Neben der Ukraine und Polen sind es die USA, die Nord Stream 2 massiv bekämpfen, da sie als alleiniger Anbieter ihr ökologisch bedenkliches Fracking-Gas als Liquid Natural Gas (LNG) nach Deutschland und Europa verkaufen wollen. Darüber waren sich die Ex-Präsidenten Obama und Trump stets einig, und auch Biden vertritt diese Linie. Es geht um viel Geld – um Milliardenbeträge.

Natürlich ist die Ostsee-Pipeline für Deutschland und Europa wirtschaftlich vorteilhaft, auch wenn Joe Biden genauso wie seine Vorgänger glatt das Gegenteil behauptet („kein guter Deal für Europa“). Hinzu kommt, dass Russland das Geschäft machen würde – und Washington eine Annäherung zwischen Deutschland/Europa und Russland fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. Daher hat schon Trump während seiner Amtszeit den an Nord Stream 2 beteiligten Unternehmen mit Sanktionen gedroht und den Weiterbau 2020 zum Erliegen gebracht.

Das hatte zur Folge, dass Europa genau das gemacht hat, was die USA wollen: nämlich immer mehr wesentlich teureres Fracking-Gas, das unter hohem Druck und Energieverbrauch verflüssigt wurde, um es überhaupt per Tankschiff umweltunfreundlich durch weiteren Energieverbrauch über den Ozean transportieren zu können, aus Amerika zu beziehen.

US-Präsident Joe Biden: Sein Botschafter rasselt mit dem Säbel. Foto: Geronimo3, Shutterstock.com

Dafür hat die EU extra auf eigene Kosten 36 neue LNG-Hafenterminals gebaut, unter anderem auch ein Terminal in Deutschland, damit die USA Ruhe geben mögen, damit Nord Stream 2 endlich fertiggestellt werden kann. Doch diese Milchmädchenrechnung ging wie zu erwarten nicht auf, da die Ostseepipeline weiter massiv von den USA bekämpft wird. Gegenüber dem Tagesspiegel erklärte nun der Sprecher der US-Botschaft in Berlin, Joseph Giordono-Scholz, die Regierung Biden sei „entschlossen, alle zur Verfügung stehenden Hebel einzusetzen, um die Fertigstellung von Nord Stream 2 zu verhindern“.

Deutschland sollte sich jedoch nicht nötigen lassen, LNG aus den USA oder alternativ aus Katar, Algerien oder Nigeria zu beziehen, wenn es eine ökologisch sinnvollere und billigere Möglichkeit der Energielieferung direkt vor der Haustür gibt. Und dies erst recht, da Gazprom bereit wäre, das CO2 gleich durch ein pyrotechnisches Verfahren abzutrennen und als reines Kohlenstoffpulver abzuscheiden, das gelagert oder weiterverarbeitet werden kann. Umweltfreundlicher geht es nicht.

Merkel spielt auf Zeit

Vormals stand der Bundestag hinter dem Projekt und versuchte, Washington durch Zusagen für neue LNG-Hafenterminals, deren Bau den deutschen Steuerzahler Milliarden Euro kosten würden, gnädig zu stimmen. Das hat nicht funktioniert, denn die USA wollen alles. In diesem Licht ist auch die Nawalny-Affäre zu sehen, die es immerhin geschafft hat, den Bundestag zu spalten, sodass aktuell nur noch die AfD, die SPD und die Linken den Weiterbau von Nord Stream 2 befürworten. Was an dieser Affäre lanciert war, wird dereinst bei einer Rückschau sichtbar werden.


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Bundeskanzlerin Angela Merkel sitzt wie üblich die Sache aus, anstatt konsequent deutsche Interessen zu vertreten, und spielt bis zur Bundestagswahl auf Zeit: Sollten sich auf weitere US-amerikanische Drohungen hin die europäischen Investoren zurückziehen, könnte das Projekt von alleine platzen, und sie bräuchte sich die Hände nicht schmutzig zu machen. Gazprom darf die Pipeline nicht auf eigene Rechnung fertig bauen, obwohl inzwischen ein russisches Spezialschiff samt Arbeitermannschaft vor Ort ist und die Rohre verlegungsbereit aufgearbeitet am deutschen Hafen liegen. Neue juristische EU-Blockaden sind bereits in Vorbereitung, um den Weiterbau zu verhindern.

Die erhöhten Energiepreise für das teurere verflüssigte LNG darf natürlich wieder der deutsche Steuerzahler schultern, obwohl wir schon die höchsten Energiepreise in Europa haben und neue Steuererhöhungen bereits angekündigt sind.

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54 Kommentare

  1. Theodor Stahlberg am

    Ungeachtet aller Kanzlerakten und Besatzungsstatute, westalliierter Garantierechte etc. pp., hat es schon das Erdgas-Röhrengeschäft in den 70ern gegeben, die Festland-Pipelines für Öl und Gas aus Russland und noch so vieles mehr, was den USA ebenfalls nicht gefiel. Die unmittelbaren Interessen und Einlagen der beteiligten westlichen (Staats-)Konzerne sind einfach zu groß, um das Projekt auf den allerletzten Metern noch scheitern zu lassen. An der Nordstream 2 AG gibt es keinen anderen Anteilseigner als Gazprom, deshalb ist mir nicht klar, was der einschränkende Satz bedeuten soll, Gazprom könne die Leitung nicht in Eigenregie zu Ende bauen. Die ausführenden Firmen können ja wer auch immer sein, aber NS2 dürfte nur auf seinen einzigen Eigentümer hören, was auch sonst? Das ist auch der Grund, warum die nun an der Leitung eingesetzten Schiffe seit kurzem 1-Mann-Firmen gehören, gegen die es im Westen keine Handhabe gibt. Die Fehden im Kalten Krieg über Infrastruktur-Projekte legen eher die Vermutung nahe, dass der Fertigbau im Zweifel auch von der Baltischen Flotte abgesichert wird. Auf die Antwort der Amerikaner wird man nicht lange warten müssen.

    • Werner Holt am

      "Die unmittelbaren Interessen und Einlagen der beteiligten westlichen (Staats-)Konzerne sind einfach zu groß, um das Projekt auf den allerletzten Metern noch scheitern zu lassen."

      Na, wenn Sie sich da mal nicht irren.

      Die USA führen sowohl gegen die Russen*, als auch gegen die BRD einen Wirtschaftskrieg – eigentlich ist Wirtschaft immer "Krieg". Gingen also die Einlagen der (Staats-)Konzerne verlustig, schlüge Uncle Sam zwei Fliegen mit einer Klappe: Investition futsch, Gewinn futsch.

      * Im ersten Jahr der US-Weisungen um die Sanktionen gegen Rußland – an die sich die BRD sklavisch hielt (und hält) – erhöhten die USA ihr Handelsvolumen mit Rußland um 15 Prozent. Ein Schelm, der böses dabei denkt.

  2. Pipelinefragen, die den Amis nicht passten, haben nach meiner Erinnerung (Details habe ich allerdings gerade nicht parat) schon zu regime changes und zu Kriegen durch die USA geführt.

    Insofern ist das eine ernste Angelegenheit. Und dann: ‚um jeden Preis verhindern‘??? Klingt nach ‚whatever it takes‘, bloß daß die Amis nicht wie Draghi mit Geld um sich werfen, sondern mit härteren Dingen.

    Helfen könnte uns nur innerdeutsche Einigkeit auf breiter Front. Statt dessen kann man wieder mal besichtigen, wer sich hier alles für fremde Interessen einspannen läßt (zuvorderst die Grünen) und wie zahlreich der Feind in unseren eigenen Reihen ist.

    • «Eine Nation kann ihre Narren und sogar ihre ehrgeizigsten Bürger überleben. Aber sie kann nicht den Verrat von innen überleben. Der Verräter arbeitet darauf hin, dass die Seele einer Nation verfault. Er infiziert den politischen Körper der Nation dergestalt, bis dieser seine Abwehrkräfte verloren hat. Fürchtet nicht so sehr den Mörder – fürchtet den Verräter, er ist die wahre Pest!»

      Marcus Tulius Cicero

    • Werner Holt am

      "(…) bloß daß die Amis nicht wie Draghi mit Geld um sich werfen, sondern mit härteren Dingen."

      Ach, mit "Geld" auch. – Die USA haben mehr Schulden, als Dollars auf der Welt im Umlauf sind. Und das, obwohl auch bei der FED die Druckmaschinen nicht stillstehen.
      Wenn die Amis mit "härteren Dingen" um sich werfen, sind die hiervon betroffenen Dollars wenigstens gedeckt.

    • Buchtipp: Wir sind die Guten
      Bashar al-Sadat ist dank Russischer Unterstützung noch Präsident.

  3. LAMME GOEDZAK am

    Einwurf aus dem Ausland
    =====================
    Dem Artikel fehlt eine wichtige Frage: Warum hat sich die deutsche Sofakartoffel bis dato nicht aus den Polstermöbeln erhoben um vor diplomatischen US-Missionen in Deutschland – Konsulate & Botschaft – mit Schildern zu manifestieren: "Hands off Nordstream 2" – "Ami go home" ??

    • Werner Holt am

      Der Einwand aus dem Ausland ist wohl berechtigt –
      aber er kommt eben aus dem Ausland.

  4. Ich würde mich nicht wundern, wenn IM Erika in letzter Sekunde NordStream 2 stoppt – mit Wissen und Wollen einen Maximalschaden zu verursachen.

  5. Mit welcher Dreistigkeit die VSA gegen uns agieren, ma sollte solche Freunde schnell loswerden. Sviw. kostet es dem dt Steuerzahler 10Mrd€ den Besatzer in Ramstein zu halten. Schon vergessen dass uns die VSA-Banditen VW um 25Mrd$ geprellt haben und Bayer auch sviw, über 10 Mrd$ schröpften-. Ami go home – und wenn die ihre Versallenstaaten bei Laune halten wollen – kein Problem – aber nicht auf unsere Kosten.

  6. Vor einem Monat wurde übrigens die deutsche Erdgasbestand in den Speichern mit14 % angegeben.
    Jetzt, nach der kühlen Witterung der letzten Zeit dürften wir wohl bei unter 10 % liegen.
    Und da wollen immer mehr deutsche Politkasper freiwillig auf die russ. Gasleitung verzichten?

    Mein Vorschlag: Alle deutschen Gegner für eine Nacht nackt raus ins Kalte stellen und dann am Morgen neu abstimmen lassen…

  7. Es geht noch absurder: Ca. 22 % der deutschen Erdölimporte kommen über die Druschba- Ölleitung aus Russland. Die Bezahlung dafür geht jedoch nicht direkt dorthin, sondern über einen israelischen Zwischenhändler in Hamburg. Logistisch sinnlos, aber ein verdammt gutes Geschäft mit Milliarden Umsatz für die 5 Mann -Firma ,,Sunimex ". Es dient der Finanzierung Israels.
    Durchgesetzt auf ausdrücklichen Wunsch Merkels!
    Noch Fragen?

    • Ich hab mich schon gewundert, warum der Sprit noch immer so teuer ist, obwohl es durch die Lockdowns viel weniger Flugverkehr gibt und auch die Gütertransporte auf der Autobahn massiv zurückgegangen sind.

  8. Sonnenfahrer Mike am

    Die Amis treten immer unverhohlener als Weltenherrscher und Feinde
    aller Deutschen und Europäer auf. Nord-Stream2 ist da nur ein weiteres Beispiel
    von vielen. Aber an diesem Beispiel kann man auch mal wieder sehr gut die absolute
    unverfrorene Verlogenheit der Grünen in Sachen Umwelt- und Naturschutz sehen.
    Nicht das die Grünen mit ihrer absoluten Welcome-Refugees-Massenüberfremdungs-
    Multikulti-Politik nicht nur uns Deutschen und allen anderen Europäern massiv
    geschadet haben, sondern auch der Umwelt, denn würde man die Invasoren
    nicht hier in Deutschland / Europa, sondern in Afrika unterbringen, dann bräuchten
    diese keine gegen Kälte gedämmten Unterkünfte, keine Heizung, keine extra
    Winterklamotten, deutlich weniger künstliches Licht, usw. Mit Nord Stream 2
    ist es genau dasselbe. Aber nein, die Grünen unternehmen alles um Nord Stream 2
    zu verhindern und dies obwohl das eine massive Schädigung und deutlich höhere
    Umweltbelastung plus besonders hohe Verbraucherpreise für uns alle bedeutet.
    Wie auch immer, neben den vielen juristischen, finanziellen, handelsrechtlichen
    und politischen Schwierigkeiten, welche uns die USA machen können befürchte
    ich zudem, daß die USA auch nicht vor Sabotage und/oder militärischen Aktionen
    zurückschrecken werden, um Nord Sream-2 zu verhindern.

    • Sonnenfahrer Mike am

      Alle von uns Deutschen, die sich gegen Nord-Stream2 wenden, sind für mich
      definitiv vom Ausland und von fremden Mächten gesteuert bzw. durch das
      Ausland und fremde Mächte jederzeit kaufbare Volksverräter und Verbrecher,
      d.h. schon ganz allein aus diesem einzigen Sachverhalt, ganz allein isoliert für
      sich genommen heraus absolut unwählbar.

  9. jeder hasst die Antifa am

    Die EU hat das Terminal für US Freckgas nicht auf eigene Kosten gebaut sondern auf Kosten der Steuerzahler und das heißt die meisten Kosten tragen wie immer die Deutschen,da hat die AfD volkommen Recht Dexit und raus aus dem Sauladen.

    • Beleigte Leberwürste am

      Ja so machen wir das. Immer wenn uns eine Kleinigkeit nicht passt, kündigen wir sämtliche Verträge.

      Was passiert, wenn rein deutsche Projekte nicht allen gleich genehm sind. Austritt aus Deutschland?

      • Werner Holt am

        Oh, bei diesen ganzen "Kleinigkeiten" hätten wir
        aber ’ne Menge Verträge zu kündigen.

  10. INNERLICH_GEKÜNDIGT am

    Wann gibt es in diesem BallaBalla-Land, auch Blödl-Republik genannt, eigentlich endlich mal verantwortliche Politiker, die sich trauen, der Ami-Regierung zu sagen: "Was geht das euch eigentlich an, was wir in dieser Sache in D machen? Wir können es euch sagen: ES GEHT EUCH EINEN DRECK AN!"

    Allerdings befassen sich diese Figuren in D nur damit, wie sie den Steuerzahler noch optimaler ausrauben können. Und dann gibt es hier nun ja auch noch die "Lifestyle-Linken" (Bravo, Sahra Wagenknecht!), die da sicherlich die letzten sein werden, die was für den Doofmichel tun …

    • Werner Holt am

      @ "Allerdings befassen sich diese Figuren in D nur damit,
      wie sie den Steuerzahler noch optimaler ausrauben können. "

      Na, dafür sinnse doch da!

  11. Fischer's Fritz am

    Sollte die Bundesregierung -neben ihrer zahlreichen Muschis- wirklich noch genug Eier in der Hose haben, den Bau der Pipeline zu Ende zu bringen, würde es mich nicht überraschen, in nächster Zeit von einem "terroristischen" Cyber-oder sonstigen Sabotageangriff auf die Pipeline zu lesen. Es muß ja nicht immer der Mossad sein. ;-)

    • Werner Holt am

      Tja, vielleicht holt man dann eben das "römische Kurzschwert" wieder raus.

  12. Der Überläufer am

    Trumps Sanktionen gegen den Bau der Ostsee-Pipeline zeigen so langsam Wirkung.

    • Werner Holt am

      Genau.

      Ein amerikanischer Präsident ist und bleibt
      in erster Linie ein amerikanischer Präsident.

      Da beißt die Mickey Mouse keinen Faden ab.

  13. D. hat schon im 19.Jh. den Fehler gemacht, sich an den "WESTEN" anschleimen zu wollen, anstatt mit R. ein festes Bündnis einzugehen! Die Weltkriege hätte es dann voraussichtlich nicht gegeben!
    Es ist eigendlich heute höchste Zeit, alle Westbündnisse zu kündigen und sich mit R. zu festen Freunden zu machen.
    Das Empire existiert nicht mehr und aus der EU sind die Briten auch raus. Die USA sind ein untergehendes Imperium und F. wurde schon im letzten WK von seinen Verbündeten als Verbündeter 4. Klasse behandelt … ! Dürfte aber an günstiger Energie interessiert sein.
    China dürfte das erst mal egal sein, aber wenn den USA ein wichtiger Helot von der Fahne geht eher erfreuen, also höchste Zeit ENDLICH die Seiten zu wechseln!

    • Klar, Väterchen Stalin war ein Gutmensch
      Was hier so abgesondert wird – unglaublich!

      • Werner Holt am

        Ach, werter Paul … das ist doch nicht unglaublich.

        Lesen Sie’s noch einmal genau durch. Es ist doch völlig korrekt, was da steht.
        Sie haben aber auch nicht ganz unrecht, denn "abgesondert" ist bzw. wäre schon zu wünschen. Im Sinne von "von den USA abgesondert". Aber das wird Uncle Sam zu verhindern wissen, solange es in der BRD genügend Atlantiker gibt. Bis 2099 hat das besiegte Deutschland als besetzt zu gelten. Die Yankees haben sogar das "Recht" ihnen mißliebige BRD-Regierungen mittels Militäreinsatz beseitigen – amerikanische Freunde halt.

        Und wer "Stalin" sagt, muß auch "Hitler" sagen. Beide keine unbedingt verträglichen Zeitgenossen, wußten ja auch zu paktieren.

        Halten wir’s doch einfach mit dem lauenburgschen Junker:
        Wenn Deutschland und Rußland sich gut verstehen,
        dann geht es auch Europa gut.

      • Michael Zunger am

        Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili war noch weniger Russe als A.H. Deutscher war. – Bom!

      • Werner Holt am

        Ach, Paul – nicht gleich grantelig werden,
        das mit dem Namen hatten wir doch schon.
        Was, wenn’s mein richtiger wäre?
        Hängen Sie vielleicht noch ein "z" dran …

      • Stalin dürfte in der fraglichen Zeit allenfalls ein Kleinkind gewesen sein! Wer sich ernsthaft mit Geschichte befaßt, sollte sich auch mit den DATEN dazu beschäftigen. Wenn es nicht zum 1WK gekommen wäre, hätte es wohl kaum die Oktoberrevolution gegeben und Stalin hätte wohl nicht als Bankräuber in Tiflis angefangen – Als Geschichte nur den Zeitraum vor dem 2WK und das 3.Reich zu definieren ist unglaublich – aber politisch korrekt!
        Mancher Geschichtsunterrichr fängt mit der frz. Revolution oder noch später an! Vorher war was aus Mittelalter und Urzeit.

  14. Es herrscht immer schon ein latenter Handelskrieg mit den USA. Willst Du nicht mein Verbündeter sein, hau ich dir die Birne ein. Erst fängt es mit Handelsbeschränkungen an, dann folgen militärische Einsätze. Den an Nordstream 2 beteiligten Unternehmen wird mit Wirtschaftssanktionen gedroht, keine wirtschaftlichen Beziehungen mehr mit den USA unterhalten zu dürfen. Das Prinzip ist mehrfach bekannt, Iran, Japan und andere als Beispiele. Im Fall von NorthStream 2 würde man als Ultima Ratio nicht deutsche Städte wieder in Schutt und Asche legen, aber Sabotageaktionen an der Gasleitung durch die Auslandsdienste der USA wären durchaus im Bereich des Denkbaren. Die USA sind eben die weltbeherrschende Supermacht, die ihre Interessen auch mit militärischen Mitteln durchzusetzen versteht. Solange wir militärisch deren Büttel sind, können die uns immer wieder an der Nase herumführen. Europa und Deutschland sollte lernen, an sich selbst zuerst zu denken (Germany First) und nicht auf die USA vertrauen. Keep your hands out of Europe!!!

    • Schenkerland China am

      Ach Gott, Handelskriege, wer hätte das gedacht.

      Böse USA, gutes China.

      • Thema des Vortrages ist NorthStream2, USA, Russland. China gehört nicht zum Artikel. Das muss Thema einer anderen Vorlesung sein,
        Außerdem vollständige Sätze helfen den Background des Verfassers besser zu verstehen.
        Zu Ihrer Beruhigung, nächste Mal gibt es von mir keine Antwort.

      • Schenkerland China am

        "Thema des Vortrages ist NorthStream2, USA, Russland. China gehört nicht zum Artikel. Das muss Thema einer anderen Vorlesung sein,"

        Deshalb ja mein Kommentar zu Ihrem Kommentar und nicht zum Artikel. (oder hat ihr Kommentar den gleichen Stellenwert?)

        "Außerdem vollständige Sätze helfen [,] den Background des Verfassers besser zu verstehen."

        Vollständige (ausgeglichene) Informationen erst Recht (selbst wenn nur Binsen).

        "Zu Ihrer Beruhigung, nächste Mal gibt es von mir keine Antwort."

        Schade, wo ich doch extra darum gebeten hatte.

  15. Werner Holt am

    Teil 2:

    Weil nun aber die USA ihr dreckiges Frackingzeugs loswerden wollen, werden mit Sicherheit die Grünen – als Partei von Uncle Sams Gnaden! (siehe J. v. Dittfurth) – die nächste Regierungspartei stellen. Wetten?!

    Und ich bin heute schon gespannt, wie die Grünen es dem Michel verklickern werden, daß Fracking nun doch nicht so schlimm sei (wie es dann diese rechten Querdenker und Nazis immer behaupten). Mit Sicherheit ist das Fördern von Frackinggas mittels in’s Grundwasser gepumpten Chemikalien (!) nunmehr eher klimadienlich und sonst sowieso völlig alternativlos sein. Mit den Grünen bekommen wir dann also auch Fracking.

    Und nun dürfen Sie dreimal raten, wer sich die Fracking-Rechte in der BRD (falls Fracking hier mal erlaubt sein würde), schon vor etlichen Jahren gesichert hat. Na, kommen Sie drauf? – Kleiner Tip: Die Chinesen sind’s diesmal nicht …

    • Sch…egal, wenn die Amis ihr eigenes Grundwasser verseuchen wollen. Aber Finger weg von deutschem Grund und Boden. Gleiches gilt auch für die US-Firmen, die deutsches Grundwasser für ihre (Auto)Produktion brauchen oder hier Fracking betreiben wollen.

    • In Deutschland wird schon seit 1961 Fracking betrieben.

      Zitat Bürgerinitiative gegen Fracking: " In Niedersachsen wurden bislang die meisten Fracks durchgeführt (ca. 300) – hier hat sich Fracking schleichend und oft unbemerkt von der Bevölkerung neben der herkömmlichen Gasförderung etabliert, obwohl der volkswirtschaftliche Nutzen in Deutschland als gering eingeschätzt wird."

      Auf der Seite der Bürgerinitiative gibt es eine Karte mit allen Frackingstandorten in D:
      http://frack-loses-gasbohren.de/fracking/fracking-in-deutschland/

  16. marlot_bauer@web.de am

    DIE BRD IST DIE VERHINDERUNG JEGLICHER FREIHEIT UND SELBSTBESTIMMUNG FUER DEUTSCHLAND! DAS BESATZER – REGIME IST DER TIEFPUNKT DER DEUTSCHEN GESCHICHTE!

  17. Werner Holt am

    "Neben der Ukraine und Polen sind es die USA, die Nord Stream 2 massiv bekämpfen (…)"

    Wie unabhängig die Ukraine agiert, mag uns Biden-Junior erzählen. Seit ihrer "Farben-Rovolution" sind die Ukrainer die Armenhäusler Europas. Vielleicht sollten sie mal drüber nachdenken, wie das mit Jacke und Hose gemeint ist. Der Gründungsmythos Rußlands heißt Kiew. Und wenn sich jemand über die Krim eschaufieren darf, dann vielleicht die Krim-Tataren – die kamen nämlich 800 Jahre vor den "Ukrainern" (damals eher eine Handvoll Kosaken, also entflohene Leibeigene) auf die Krim, sind aber auch nicht die direkten Ureinwohner. Die Krim kam unter Katharina die Große an Rußland, nicht durch Nikita den Kurzen an die Ukraine (eine eher unwichtige Geschenk-Urkunde des Sowjet-Ukrainers Chrustschow an die Sowjetrepublik Ukraine innerhalb der SU). Hoffentlich schenkt der Tillich den Sorben nicht mal den Spreewald …

    Und Polen? Es sollen ja mehr Polen in den USA leben, als in Polen.

    Es hätte also genügt, zu sagen, daß die USA gegen Nordstream2 sind. Deren Gründe sind bekannt.

    • "Ich liebe Europa mehr als Bayern." Der diese Scheiße ausspuckte, heißt Manfred Weber und ist Mitglied der csu. Dieser niederbayerische Mitmensch ist im übrigen auch gegen Nordstream 2.

      • Werner Holt am

        Und ich liebe Frauen mehr als Heidi. – (Nüscht für unjuht, liebe Heidi.)

        Diese Art "Europäer", "Kosmopoliten" und "Weltenbürger" habe ich während meiner Diaspora im Rheinland zuhauf kennenlernen dürfen. Das sind ortlose, atomisierte, hyperindividualisierte und sich selbst nicht erkennende Mitmenschen, die aus ihrer Hirnwäsche eine Tugend machen müssen, um die innere Leere nicht momentlich ertragen zu müssen. Erkenntnis kann weh tun.

    • Michael Zunger am

      Wenn ich richtig infomiert bin, waren bereits die alten Griechen auf der Krim.

  18. Eduardo Luis Aprea am

    La caída de Alemania en la segunda guerra, significo la ruina de toda Europa. La OTAM es una fuerza de ocupación, los franceses son los que actúan bajo las ordenes de los libertadores, bombardeo a Libia ejecutado por Francia, después que Libia le hiciera un prestamos de miles de millones de dolares.

    • Werner Holt am

      No es incorrecto, pero no el tema aquí.
      Y no todos aquí hablan español.

    • Uncle Sam kann nur Deutsch und Englisch. Können Sie bitte mal übersetzen, ansonsten wäre die Kommentierung für die Katz bzw. nur für die Mallorca-Urlauber.

      • Werner Holt am

        Eduardo Luis Aprea (in etwa): "Deutschlands Fall im zweiten Krieg bedeutete den Verfall ganz Europas. OTAM ist eine Besatzungsmacht, die Franzosen sind jene, die auf Befehl der Befreier handeln und Libyen bombardieren, was von Frankreich durchgeführt wurde, nachdem Libyen ihm ein Darlehen in Milliardenhöhe gewährt hatte."

        Meine Antwort: "Es ist nicht falsch, aber hier nicht das Thema.
        Und nicht jeder hier spricht Spanisch."

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