Nicht links genug: OB erklärt die Wahl des Kulturamt-Leiters für ungültig

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Vor langer Zeit, noch vor dem Corona-Lockdown, im Februar 2020, wurde Thomas Kemmerich zum thüringischen Ministerpräsidenten gewählt. Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte die Annahme der Wahl für „unverzeihlich“ – und der Vorgang wurde wiederholt. Diesmal mit gewünschtem Ergebnis: der Bestätigung von Bodo Ramelow (Linke) im Amt. Ein Wort der Führerin genügt, und eine rechtmäßige Wahl wird für ungültig erklärt. So geht Diktatur. Wenige Monate später: Im sächsischen Radebeul hatten CDU und AfD den Schriftsteller Jörg Bernig zum Leiter des Kulturamts gewählt. Wieder eine demokratisch einwandfreie Wahl. Und wieder fand das jemand unverzeilich.

Diesmal bekundete der Radebeuler Kulturverein sein Missfallen am Wahlergebnis, weil der Herr Bernig nämlich ein böser „Rechter“ sei, der im Widerspruch zu allem stehe, „was die Radebeuler Kulturlandschaft seit Jahrzehnten prägt und einzigartig macht“. So hatte er in der Zeitschrift Sezession vom bösen Götz Kubitschek einen Artikel publiziert, der die Widerständigkeit der Sachsen geschichtlich nachwies. Ganz schlechtes Thema in einer Zeit, die bedingungslosen Untertanengeist einfordert.

In einem weiteren Artikel hatte Bernig sogar Merkels Asylpolitik kritisiert, die Alterativlosigkeit der Kanzlerin in Frage gestellt! Als wäre das noch nicht genug, unterzeichnete er auch die „Charta 2017″, die der Leipziger Buchmesse eine Gesinnungsdiktatur zum Vorwurf machte. Sogar unter der „Gemeinsamen Erklärung 2018″ steht sein Name… Kurzum, die Mitglieder des Kulturvereins äußerten „Entsetzen und Unverständnis“.

Außerdem erinnerten sie daran, dass Radebeul der Sterbeort des großen Schriftstellers Karl May gewesen sei. Ein Autor, dessen Name für „Toleranz, Weltoffenheit und kulturellen Austausch“ stehe… Naja, Mays Romane transportieren durchaus ethnische Klischees. Die lassen sich zwar aus dem damaligen Zeit-Kontext erklären, aber die heutige Antifa würde May dennoch am Radebeuler Marterpfahl rösten.

Was Merkel kann, kann ich auch, dürfte sich Radebeuls Oberbürgermeister Bert Wendsche (CDU) nach den Protesten gesagt haben und machte von seinem Vetorecht Gebrauch. Das stehe ihm laut Gemeindeordnung zu: Die erlaube ihm einzuschreiten, „wenn er der Auffassung ist, dass die Beschlüsse für die Gemeinde nachteilig sind“. Und genau das ist jetzt passiert: „Die durch den Beschluss bereits jetzt schon deutlich spürbare Polarisierung wirkt sich aus meiner Sicht negativ und nachteilig für die Stadt aus. Die Verantwortung liegt nun wieder dort, wo sie hingehört, beim Stadtrat.“ Soll wahrscheinlich heißen: Die müssen so lange neu wählen, bis die Linksgrünen kein Problem mehr haben. Die Wiederholung der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen könnte sich als antidemokratischer Dammbruch erweisen.

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9 Kommentare

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    meckerpaul am

    War doch 1933 schon so. Da hieß es: "FÜHRER BEFIEHL…"
    Und heute modern LINKS heißt es wieder: "FÜHRERIN BEFIEHL…"
    Wozu noch WAHLEN?
    In dieser LInksversifften Diktatur kann es nur EIN! ERGEBNIS geben .
    NUR! das das der großen FÜHRERIN gefällt. Folglich ist die Demokratie längst abgeschafft und das beweisen diese LINKEN RATTEN täglich.

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    Wenn der Stadtrat Rückgrat hat, dann wählt er genau so wie beim letzten Mal. Aber wahrscheinlich degradiert sich die dortige CDU wieder zum Steigbügelhalter für irgend einen Merkelianer.

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    Das hat man auf EU-Ebene doch vorgemacht! Siehe EU-Verfassung u.ä.. Da ist es doch nachvollziehbar, daß die sich ein Beispiel nehmen. Und das Beispiel in Erfurt bestätigt dann auch noch den Letzten.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Da sieht man wieder mal was Wahlen in diesem Land wert sind wen man nicht so Wählt wie die Regierung es will,die Wahl wird annuliert, siehe Kemmerich

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      Marques del Puerto am

      @ Jeder hasst die Antifa,

      Thüringen war nur der Test und wie schon beschrieben der Dammbruch. Richtig lustig wird es erst werden wenn die man die Genossin Merkel wieder in die 5. Amtszeit hebt…
      Mit Briefwahl geht das sicher super das beste Ergebnis aller Zeiten für die SED äääh CDU/CSU einzufahren.

      Mit besten Grüssen

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      links gewinnt am

      Alle können wählen bis zur Langeweile, bis zur totalen Verblödung, stört Merkel und Co überhaupt nicht.

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        @ LINKS GEWINNT

        Stimmt. Und deshalb braucht man Wahlen
        auch nicht verbieten.
        Vielleicht sollte man aber besser sagen, alle
        können/dürfen wählen, bis zum Erbrechen.

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      Wahlen in der BRiD sind eine Lachnummer, die Angela Mao freut sich über das saublöde Wahlvieh.

      Dieser Dreckstall ist nur mit der geschärften Mistgabel zu reinigen.

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