Travelbook, die vom Axel-Springer-Verlag betriebene Netzplattform für Reise- und Tourismusthemen, widmet sich in einem Artikel der „Legende von Neuschwabenland“, der „Nazi-Festung im Eis“. Wenn Sie tatsächlich die ganzen Hintergründe zu diesem Komplex erfahren wollen, dann müssen Sie zu unserer neuen Geschichtsausgabe Das okkulte Reich: Nazis und Esoterik greifen. Hier mehr erfahren.

    Im Sommer 1945 trugen sich merkwürdige Dinge an der argentinischen Atlantikküste zu. Zwei deutsche U-Boote, die U 977 und die U 530, landeten nach wochenlanger Abenteuerfahrt im Seebad Mar del Plata an und sorgten dort gleichermaßen für Verwunderung wie auch für ein Gefühl der Unruhe. Wie konnte es sein, dass noch Monate nach der Kapitulation des Deutschen Reiches zwei Boote der deutschen Kriegsmarine durch den Atlantik geschippert waren? Und hatten die beiden U-Boote etwa einen Geheimauftrag ausgefüllt?

    Angereichertes Uran als Ladung

    Diese Frage ist bis heute nicht restlos aufgeklärt und sie ist keineswegs so abwegig, wie sie sich vielleicht für einen heutigen Leser anhören mag. So war im Mai 1945 das deutsche Unterseeboot U-234 vor der nordamerikanischen Küste aufgetaucht – mit mehr als 500 Kilogramm angereichertem Uran sowie zwei zerlegten ultramodernen Messerschmitt Jagdflugzeugen an Bord. Das eigentliche Ziel wäre Japan gewesen, die Fracht hätte dazu beitragen sollen, das Reich der aufgehenden Sonne zur atomaren Kriegsführung zu befähigen.

    Geheimnisvoll: Reichsdeutsches U-Boot im ewigen Eis. Foto: imago images/StockTrek Images

    Hatten die beiden U-Boote, die im Sommer 1945 in Argentinien anlandeten, ähnlich spektakuläre Aufträge? Diese Frage wirft nun sogar die Netzplattform Travelbook auf. Der Autor Robin Hartmann räumt gleich in der Einleitung seines Artikels über die „Legende von Neuschwabenland“ ein, dass diese einen „wahren Kern“ enthalte. Hartmann erwähnt die von dem deutschen Expeditionsschiff Schwabenland durchgeführte Antarktisexpedition der Jahre 1938/39 und wirft dann selbst die Fragen auf:

    „Doch was wollen die Nazis im ewigen Eis der Antarktis? Könnten sie tatsächlich den Bau einer geheimen Festung planen, um sich vor dem Zugriff ihrer Feinde zu verstecken?“

    Die „Operation Highjump“

    Die Spekulationen über die Existenz einer solchen Festung schossen jedenfalls endgültig ins Kraut, als die USA im Dezember 1946/Januar 1947 mit der „Operation Highjump“ eine riesige militärische Aktion in der Antarktis mit fast 5.000 Soldaten, 33 Flugzeugen und 13 Schiffen starten. Hartmann stellt dazu in seinem Artikel fest:

    „Zahlreiche Verschwörungstheoretiker hatten begonnen, von Nazi-Ufos zu fantasieren, nachdem der Leiter des Manövers, Richard Byrd, vor einer Bedrohung einer ,Invasion feindlicher Flugzeuge aus Richtung der Polarregionʽ gewarnt hatte.“

    Hartmann zieht in seinem Text den Schluss, dass damit wohl nur sowjetische Flugzeuge gemeint sein konnten und es ein „skurriler Mythos“ geschafft habe, „sich bis in die heutigen Tage zu halten“.

    Leider enthält Hartmann seinen Lesern aber einige wichtige Informationen vor, die man in Daniell Pföhringers Artikel „Mythos Neuschwabenland“ im neuesten COMPACT-Geschichtsheft Das okkulte Reich: Nazis und Esoterik nachlesen kann. Hier heißt es:

    „Bereits am 30. Dezember 1946 gibt es in der Zielregion den ersten Zwischenfall: Das Flugboot ,George 1ʽ türzt über einem bislang unerforschten Gebiet des antarktischen Kontinents ab – offiziell soll es mit einem Eisberg kollidiert sein. Von neun Mann Besatzung überleben sechs. Neun weitere Flugzeuge fallen bald wegen Defekts aus. Als Ende Januar 1947 die ersten Erkundungsflüge in der Nähe des Königin-Maud-Landes an der Nordspitze der Antarktis beginnen, verläuft zunächst alles nach Plan.

    Doch dann wird die Operation plötzlich abgebrochen – nach nur zwei Monaten. Sind die US-Truppen angegriffen worden? Ein Zerstörer und mehrere Flugzeuge sollen verloren gegangen sein, die USS ,Sennetʽ wird schwer am Turm beschädigt. Byrd gibt dem Journalisten Lee van Atta kurze Zeit später ein Interview, das am 5. März 1947 in der chilenischen Tageszeitung El Mercurio veröffentlicht wird. Vor allem eine Aussage des Admirals lässt aufhorchen: ,Ich möchte niemanden erschrecken, aber die bittere Realität ist, dass im Falle eines erneuten Krieges die Vereinigten Staaten durch fliegende Objekte angegriffen werden, die mit unglaublicher Geschwindigkeit von Pol zu Pol fliegen könnten.ʽ

    Nur wenige Monate später, am 24. Juni 1947, ereignet sich ein Zwischenfall, der gemeinhin als Beginn des UFO-Phänomens angesehen wird: Der Sportpilot Kenneth Arnold bemerkt während eines Fluges mit seiner Privatmaschine über das Kaskadengebirge im US-Bundesstaat Washington in über 2.500 Meter Höhe neun Flugobjekte, deren Tempo er auf 2.700 Stundenkilometer schätzt – mehr als das Doppelte der Schallgeschwindigkeit. (…)“

     

    Den ganzen Artikel können Sie in COMPACT-Geschichte 14 Das okkulte Reich: Nazis und Esoterik nachlesen.

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    Das komplette Inhaltsverzeichnis von COMPACT-Geschichte Das okkulte Reich:

    Vor 1933: Die okkulten Wurzeln
    Seher, Magier, Logenbrüder: Die Zeit der Geheimlehren
    Runen, Raunen, Rituale: Ariosophen und Okkultisten
    Der Rasse-Mystiker: Lanz von Liebenfels: Sodom und Ostara
    Geburt einer Bewegung: Sebottendorfs Hitler-Legende
    Mythen unterm Hakenkreuz: Die Thule-Gesellschaft
    Der Vril-Mythos: Treibstoff der Arier
    Kosmos aus Eis: Hanns Hörbigers Welteislehre
    Hitlers Hellseher: Hanussens Verhängnis

    1933 bis 1945: Der Schwarze Orden
    Himmlers Religion: Im Zeichen der Schwarzen Sonne
    Himmlers Forscher: Das SS-Ahnenerbe
    Die Wewelsburg: Kultstätte der SS
    Himmlers Rasputin: Runen-Mystiker Karl Maria Wiligut
    Luzifers Troubadour: Otto Rahn auf den Spuren des Grals
    Totenkopf in Tibet: Ernst Schäfers SS-Expedition
    Mythos Neuschwabenland: Nazis im ewigen Eis

    Nach 1945: Der esoterische Untergrund
    Der letzte Avatar: Miguel Serranos NS-Esoterik
    Hitlers Hohepriesterin: Savitri Devi: «Sieg Heil!» als Mantra
    Der Ritt auf dem Tiger: Julius Evola und das Kali Yuga
    Atlantis in der Nordsee: Jürgen Spanuth und das versunkene Reich
    Der Mythos lebt: Nazis, UFOs und Aldebaran

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    5 Kommentare

    1. reinhold messner und arved fuchs haben ja vor jahr und tag eine südpolexpedition unternommen, während der im ewigen eis "schornsteine" gefunden wurden, bei denen es absolut rätselhaft war, wer diese gebaut hatte und wo sie ("etagenweise" abwärts) hinführten. ein ähnliches erlebnis überlieferte eine expedition vor über 100 jahren, ich meine es wäre shackelton gewesen.

    2. Das Eis soll ja wieder dicker geworden sein. Wegen der Erderwärmung. Das erschwert die Nazi-Suche…

    3. jeder hasst die Antifa an

      Der Führer war Jahrzehnte am Südpol im Eis konserviert worden, nun ist er wieder da in Gestalt von Södolf

    4. Außer "Okkult" und "Esoterik" gibt es ja über 1933-45 nix zu erzählen, nicht ?

    5. AsBestMarsmensch an

      Es ist doch durch Gilbert Sternhoff und "Remote Viewing" mittlerweile erwiesenes UFO-Latein, dass die DRITTE MACHT nie einen Stützpunkt unter dem Schelfeispanzer der Antarktis betrieben hat, sondern bereits seit ungefähr einem Erdenvierteljahrhundert eine terraseits schwer einsehbare "transhumanistusche" Maschinengeneralitäts-Wehrmachtsoberkommando-Militärbasis unter der feuervogelroten Oberfläche des Mars erfolgreich hermetisch abgesichert unterhält.