Moskau hatte Kiew beschuldigt, Europas größtes Atomkraftwerk mit Artillerie beschossen zu haben. Anwohner fordern nun eine Schutzzone um das besetzte AKW. Die russische Politik und Strategie wirklich verstehen: COMPACT bringt die Kriegsreden Putins im Original. Ein sensationelles Dokument, das unter dem Titel „Putin verstehen“ erschienen ist! Jetzt bestellen, bevor die Zensur zuschlägt!

    _ von Unser Mitteleuropa

    Es wurde Ende Februar unter russische Kontrolle gebracht, wird aber weiterhin von ukrainischem Personal betrieben. Russland hatte die Vereinten Nationen und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) mit Sitz in Wien, aufgefordert, zu „veranlassen“, den Beschuss von Europas größtem Kernkraftwerk einzustellen.

    Moskau beschuldigte die ukrainische Truppen, am vergangenen Freitag, den 5. August 2022, Artilleriegeschosse auf das Kernkraftwerk Saporoschskaja in der südlichen Region Saporischschja abgefeuert zu haben. Das Werk wurde Ende Februar von russischen Streitkräften eingenommen und gesichert, als Moskau seine militärische Sonderoperation im Nachbarland begann. Die Einrichtung wird weiterhin mit ukrainischem Personal, jedoch unter russischer Aufsicht betrieben.

    Russland warnt vor „Zweitem Tschernobyl“

    Igor Wischnewetskij, ein hochrangiger Beamter für Rüstungskontrolle und für „die Nichtverbreitung von nuklearem Material“ im russischen Außenministerium, warnte davor, dass der Beschuss der Anlage ein ähnliches Ereignis wie die Atomkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 auslösen könnte.

    „Wir appellieren an internationalen Organisationen, insbesondere an die UNO und die IAEO, sowie an jene Länder, die Einfluss auf das Kiewer Regime haben, dass sie aktiv werden, damit der Beschuss des Kernkraftwerks sofort eingestellt wird.“

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sind Teile der Einrichtungen in der Anlage aufgrund des Beschusses außer Betrieb. In der Anlage war auch Feuer ausgebrochen, das aber rasch gelöscht werden konnte. Das Ministerium betonte zudem, dass die ukrainischen Granaten „nur durch reines Glück“ kein größeres Feuer und somit eine mögliche Atomkatastrophe verursacht hätten.

    Seitens des Ministeriums heißt es ferner, dass ukrainische Truppen auch die benachbarte Stadt Energodar beschossen hätten, was zu Stromausfällen und Unterbrechungen in der Wasserversorgung geführt habe. Das Ministerium forderte die internationale Gemeinschaft auf, die Ukraine wegen „nuklearterroristischer Akte“ zu verurteilen.

    „Harte Sanktionen gegen russische Atomindustrie“

    Der ukrainische Präsident Wolodimyr Selenski indes behauptete in gewohnter Manier, der Beschuss der Anlage sei von russischen Truppen ausgegangen. Er sagte:

    „Das ist nicht nur ein weiterer Grund, warum Russland als staatlicher Sponsor des Terrorismus anerkannt werden sollte, sondern auch ein Grund, harte Sanktionen gegen die gesamte russische Atomindustrie zu verhängen.“

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenski bei einer Pressekonferenz am 13.4.2022 in Kiew. Foto: IMAGO / ZUMA Wire

    US-Außenminister Antony Blinken und ukrainische Beamte warfen Russland zudem vor, die Anlage als „Schutzschild“ für deren Soldaten zu missbrauchen. Er äußerte bei einer UNO-Konferenz über die Nichtverbreitung von nuklearem Material in New York:

    „Russland nutzt diese Anlage jetzt als Militärstützpunkt, um von dort aus die Ukrainer zu beschießen, im Wissen, dass man nicht zurückschießen könne und auch nicht wird, weil man versehentlich einen Reaktor oder hochradioaktiven Abfall im Lager treffen könnte.“

    IAEO fordert Zugang zum Reaktor

    Die russische Delegation auf der Konferenz veröffentlichte eine Erklärung, in der sie die Behauptung Blinkens zurückwies. Sie betonte:

    „Die Aktionen unserer Streitkräfte schaden der nuklearen Sicherheit der Ukraine in keiner Weise und behindern den Betrieb der Anlage nicht.“

    IAEO-Chef Rafael Grossi sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AP, dass die Anlage auf nötig gewordene Reparaturen inspiziert werden müsse, „um einen nuklearen Unfall“ zu verhindern. Die Lage in Europas größter Atomanlage sei „komplett außer Kontrolle“, erklärte er.  Zudem veröffentlichte er einen dringenden Aufruf an Russland und die Ukraine, Experten Zugang zum Atomkraftwerk zu ermöglichen. Grossi erklärte außerdem:

    „Die Situation ist sehr fragil. Jeder Grundsatz der nuklearen Sicherheit wurde auf die eine oder andere Weise verletzt, und wir können nicht zulassen, dass dies so weitergeht.“

    Angriff auf ein Getreidelager

    Die Anwohner von Energodar, das sich in unmittelbarer Nähe des Kernkraftwerks befindet, haben mittlerweile Angst, dass die Kämpfe in der Region zu einer Katastrophe führen könnten und fordern eine 20-Kilometer Schutzzone um das Kraftwerk herum. Sie riefen die ukrainischen und russischen Streitkräfte auf, von Kämpfen rund um das Kraftwerk abzusehen.

    Ein weiterer Angriff in der Region Saporischschja zielte am Freitag 5. August auf ein Getreidelager ab, es sollen dort Raketen eingeschlagen haben. Mehr als 300 Tonnen gelagertes Getreide und Saatgut liegen jetzt unter Trümmern.

    Dieser Text wurde im Rahmen der Europäischen Medienkooperation von Unser Mitteleuropa übernommen. Zwischenüberschriften und Illustrationen wurden von unserer Redaktion eingefügt.

    Wie lange wird diese einmalige Edition wohl überhaupt in Deutschland erhältlich sein? COMPACT bringt die Kriegsreden Putins im Original. Ein sensationelles Dokument, das unter dem Titel „Putin verstehen“ gerade brandneu erschienen ist! Jetzt bestellen, bevor die Zensur zuschlägt!

    21 Kommentare

    1. Klar hat Selenski beschiessen lassen. Nur die Ukraine kann ein Interesse daran haben, nicht die Russkis. Und weiter ? Würde ich an seiner Stelle auch machen , da es die Russkis sich ja dort mit Truppen gemütlich eingerichtet haben. Ist die einzige "Atomwaffe", die Kiev hat . Sollen sie die nicht einsetzen ? Früher oder später wird daß Schoßkind der EU Europa neuen radioaktiven Niederschlag bescheren, ganz sicher. Mit amerikanischen Raketenwerfern HIMARS.

    2. Diesem Teufel Selenskj traue ich das voll zu!!!! Der Dreckstyp verheizt sein eigenes Volk oder ist er nicht einmal echter Ukrainer? Wer sein Gesicht so richtig anschaut….

    3. Anthony Blinken:
      》„Russland nutzt diese Anlage jetzt als Militärstützpunkt, um von dort aus die Ukrainer zu beschießen, im Wissen, dass man nicht zurückschießen könne und auch nicht wird, weil man versehentlich einen Reaktor oder hochradioaktiven Abfall im Lager treffen könnte.“

      Gleichzeitig behauptet Selenski, dass die Russen das Werk beschießen. Na, dann kann ja nichts passieren. Wenn dir Russen ihr eingenommenes AKW beschießen, das sie jetzt als Militärstützpunkt nutzen, werden die Angriffe ja nur marginalen Schaden verursachen.

      Puh, da hat der Westen ja noch mal Glück gehabt.

      Oder beschießen doch die Ukrainer die Anlage? Dann allerdings soielt Wolo das beste Schmierentheater, indem er die Russen bezichtigt und weitere Sanktionen fordert.

      Logik ist ein vertracktes Ding!

    4. Alter weiser, weißer Mann an

      Das vorerst neueste Druckmittel des amtierenden Gauners in Kiew, er lässt das riesige Atomkraftwerk bombardieren, riskiert einen Super Gau mit Austritt gewaltiger atomarer Wolken.

      Der Halunke will dadurch ein direktes Eingreifen zur Rettung der westlichen Staaten vor den atomaren Fallout herbeiführen.
      Es scheint so, dass er damit den Nerv getroffen hat, dumme Menschen in der EU fallen auf diesen perfiden Trick herein.

      Die doofen Schreiberlinge der BRiD Meinungsmanipulation sind mit Begeisterung am fälschen der Fakten, keine Lüge ist groß genug!

      • Was heißt "dumm" ? Ist ja tatsächlich so. Ist auch kein "perfider Trick ". Adolf hätte das gleiche getan, wenn es damals Atomkraftwerke gegeben hätte. Nur wird der "Trick" nicht funzen, weil radioaktiver Fallout von 1-2 Kraftwerken immer noch besser ist als ein Full-Scale- Krieg um die verkackte Ukraine.

    5. Selensky furzt, die Amis stinken die Welt zu und natürlich ballert sich der Russe selbst ins Knie. Friedensverhandlungen, Waffenstillstand, igitt, da verdient doch keiner drann. Brennen muss die Welt, damit die Finanzwirtschaft blüht und gedeiht. Lese gerade, dass die Getreidefrachter aus der Ukraine Mais für die Geflügelfarmen in der Türkei liefern und nicht Nahrungsmittel für die Hungernden.
      In Afrika züchten sie Menschen, damit ein paar Wenige sich dumm und dämlich verdienen und wir glauben an die Hungerkatastrophe.
      Die Lüge ist allgegenwärtig!

      • Friedenseiche an

        Die Geflügel gehen anschließend nach Afrika*schwör*

        Was kann der Türke dafür wenn der Afro Zwischenzeitlich stirbt?

        Schuld ist eh werrrrr?

        Jepp: Deutschland

    6. jeder hasst die Antifa an

      Wenn die Russen das Kraftwerk besetzt haben,wieso sollen sie da ihre eigenen Leute beschiessen,also können es nur Elendskys Horden sein.

      • NOCH NEN köm an

        @ compact

        Nachfrage : warum wird mein einwandfreier Kommentar welcher wesentlich älter ist als dieser nicht veröffentlicht?

        @ Jeder

        Ich antworte mal auf Ihren Kommentar mit genau so viel Inhalt:

        Nö. Ist nich die ukrainische Armee.

        • Friedenseiche an

          Nach nineeleven drohten einige muselgenerale mit Angriffen auf AKW

          Die Welt war geschockt

          Jetzt droht die nwo damit und alle jubeln

          Was für eine perverse Welt

          Ob Tschernobyl und Fukushima auch auf das Konto geht?

    7. Ja nee, is klar.
      Die Russen hocken im AKW und lassen sich von der eignen Ari beschießen…

      An Selensky sieht man mal wieder wunderbar, wie: entweder Menschen leicht manipulierbar sind und gg. Geld und/oder unter Druck alles mögliche sagen/tun;
      Oder daß es eben ‘Menschen’ gibt, und diesen phänotypisch gleichartige Organismen, welche es eben nicht sind.

      Disclaimer:
      Das hat absolut nix mit den Lehren aus der Nazizeit zu tun – vonwegen ‘Untermensch’ und so weiter. Nein; ‘Mensch’ wird man durch Verhalten, nicht durch äußere Erscheinung und genetische Übereinstimmung.

      • @‘Mensch’ wird man durch Verhalten, nicht durch äußere Erscheinung und genetische Übereinstimmung.
        Sehr gut erkannt Herr Walter! Wenn man das Verhalten von Diktator Putin und seinen faschistischen Vernichtungskrieg gegen das ukrainische Volk sieht, wird also per Definition klar: Der von diesem Forum so lobgepriesene Führer Putin ist demnach KEIN MENSCH!
        Das kann ich nur unterstreichen.

        P.S. Mir wird nur der Sinn nicht klar, was genau Sie und Ihre Volksgenossen denn nun eigentlich sagen wollen. Anscheinend gilt für Sie nur das Motto:
        Zwei mal drei macht vier
        Widdewiddewitt und drei macht neune
        Ich mach’ mir die Welt
        Widdewidde wie sie mir gefällt

        • @nilatS.J.

          Ok, ich hätte hinzufügen sollen, daß sich Menschen auch durch ‘Denken’ auszeichnen.
          Sorry, mein Fehler.

          Vielleicht können Sie ja mal zur Befriedigung unser aller Neugier darlegen, was Sie zur Behauptung veranlaßt, Putin führe einen Vernichtungskrieg gg. die Ukraine und wie Sie wiederum das Verhalten der Westukraine ggü. der eigenen Bevölkerung im Donbass seit 2014 bezeichnen…

          Aha, dacht ich mir.
          Bitte Kopf schließen und Finger von der Tastatur.

      • Amerika First an

        noch so ein reichstagsbrandexperte.

        ich tippe, dass sich die ukrainichen atomkraftwerkbeschießer irgendwo in einer kita oder im krankenhaus verschanzt haben müssen.

        • @Alter weißer Mann:

          Aha, wahrscheinlich genauso "dumm" wie Kaiserzeit, Reformationszeit, Steinzeit…
          Wenn das für Sie der Stein eines Anstoßes ist und sich der intellektuelle Tiefgang ihre Bezugnahme auf den Inhalt meines Kommentars erschöpft, bin ich froh nicht Sie sein zu müssen.

    8. NOCH NEN köm an

      Ergänzung zum o.a. Artikel =

      Beide beschuldigen sich gegenseitig das AKW beschossen zu haben. Und russische Truppen halten dieses AKW besetzt

      Diese russischen Truppen haben „Energieeinheiten des Kernkraftwerks Saporischschja mit Sprengstoff verkabelt“. Der Befehlshaber der im Kraftwerk stationierten russischen Truppen habe sich demnach bereit erklärt, „das Kraftwerk in die Luft zu sprengen, was zu einer nuklearen Katastrophe führen würde“.

      Danach folgt dann Dank Putin der dritte Weltkrieg.