Minneapolis brennt – Trump droht mit Schusswaffeneinsatz

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Am 25. Mai gab es in Minneapolis einen brutalen Polizeieinsatz, der zum Tod des Farbigen George Floyd führte. Präsident Donald Trump ordnete sofort eine Untersuchung des Justizministeriums und des FBI an und nannte den Tod Floyds „traurig und tragisch“. Doch mittlerweile ist die Situation in der Millionenstadt im US-Bundesstaat Minnesota gekippt, manche Szenen erinnern an einen Bürgerkrieg.

 Die Aufnahmen von dem Polizeieinsatz gegen George Floyd sind nur schwer erträglich. Mindestens sieben Minuten kniet der Polizist Derek Chauvin auf dem Hals des offensichtlich in Atemnot befindlichen Mannes, der zuvor festgenommen worden war, weil er in einem Supermarkt mit gefälschten Warengutscheinen bezahlen wollte. Der Fall zeigt einmal mehr, dass es offensichtlich große Schwächen bei der Polizeiausbildung in den Vereinigten Staaten gibt und die Empörung insbesondere vieler schwarzer US-Bürger ist gut nachvollziehbar. Allerdings sollte auch berücksichtigt werden, dass die vier mit dem Fall befassten Polizisten sofort gefeuert wurden.

Plünderungen statt friedlicher Proteste

Doch schon in der Nacht vom 26. auf den 27. Mai kippte die Situation in der am Mississippi gelegenen Metropole um. Gewalttätige Proteste und Plünderungen beherrschen seither das Bild. Schon in der ersten Gewaltnacht war die Polizei gezwungen, Tränengas und Gummigeschosse einzusetzen, um ein Polizeirevier zu schützen. In der zweiten Nacht wurden dann schon Geschäfte – unter anderem eines für Autoteile – geplündert.

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Die vergangene Nacht überbot in punkto Gewalt nun alle vorangegangenen. Die Fernsehbilder, die aus Minneapolis gesendet werden, erinnern eher an die aus einem Bürgerkriegsgebiet. An mehreren Orten in der Stadt wurde Feuer gelegt, ein Polizeirevier wurde gebrandschatzt. Inmitten der Gewaltexzesse wurde ein Mann mit einer Schusswunde tot aufgefunden. Die Umstände seines gewaltsamen Todes sind noch nicht vollständig aufgeklärt, es könnte sich aber um einen Plünderer handeln.

Trump pocht auf staatliches Gewaltmonopol

Außerdem ist die Gewalt in der vergangenen Nacht auf weitere Städte, nämlich auf St. Paul, das mit Minneapolis zusammen die sogenannten Twin Cities bildet, sowie Denver im US-Bundesstaat Colorado übergesprungen. US-Präsident Donald Trump ist deshalb nun zu einer härteren Gangart gezwungen. Er forderte nochmals Gerechtigkeit für Floyd, machte aber auch mit Blick auf gewalttätige Demonstranten deutlich: „Wenn die Plünderung beginnt, beginnt das Schießen. Ich habe gerade mit Gouverneur Tim Walz gesprochen und ihm gesagt, dass das Militär komplett hinter ihm steht.“

Die Worte des Präsidenten dürften in Deutschland wieder die übliche Empörung hervorrufen. Dabei ist es richtig, dass er nun versucht, mit einer klaren Ansage die Reißlinie zu ziehen, bevor die zügellose Gewalt noch auf weitere Städte und US-Bundesstaaten überspringt und möglicherweise noch zahlreiche weitere Todesopfer fordert. Die Plünderungen und die Gewalt, die jetzt schon das Bild der Proteste bestimmen, haben jedenfalls rein gar nichts mit einer irgendwie zu rechtfertigenden moralischen oder politischen Empörung über den Tod Floyds zu tun.

„Diese Schlägertypen entehren das Andenken an George Floyd, und das werde ich nicht zulassen“, schrieb Trump, der dem Bürgermeister von Minneapolis, dem Demokraten Jacob Frey, „völlige Führungslosigkeit“ vorwarf. In den USA wartet man nun ängstlich darauf, ob dieses Pfingstfest mit einem Gewaltexzess einhergehen wird.

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23 Kommentare

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    Jens Pivit am

    Nachdem der Corona-Coup nun in due Hose gegangen ist, weil Trump immer noch im Amt ist, versucht die Kabale ein wenig den heißen Bürgerkrieg nach dem seit 2016/17 dauernden kalten Bürgerkrieg. Die Entscheidung rückt näher. Merkel jedenfalls will nicht zum G7-Gipfel fliegen… Na, also, analog Erich Ho. in der verreckten DDR.

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    Peter Aschbacher am

    Auch Italien brennt: Während in Minneapolis plündernde Neger die Geschäfte ausrauben, bewerfen in Italien (z.B. in Torrino-Mezzocammino) illegale Neger, die mit Schlepperschiffen massenweise nach Italien gebracht wurden, vorbeifahrende Autos mit Ziegelsteinen. Befindet die Zivilisation sich in einer Phase der Bedrohung durch Rassen-Kriege?

    Quelle: Il Giornale, Youtube

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    Thomas Walde am

    Sollten die hiesigen Polizeioberen gut merken! Das kann passieren, wenn die Polizei übertreibt.

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      Thomas Walde am

      Sollte heißen "Sollten sich die hiesigen Polizeioberen merken"

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    (((rachel))) am

    Ojee, Präsident Orang-Utan will auf Plünderer ballern lassen.

    Reminder: Trump pardoned a Navy SEAL accused of war crimes. Violence is his jam.

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        Er weiß genau was er sagt, denn seine Gegner installierten gerade eine bunte Revolution in den USA wie sie es in Nordafrika gemacht haben. Es geht um viel Macht und sehr viel Geld. Private Infrastrukturen bringen das mit sich und sind regelmässig Ursache für Verwerfungen.

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    Das müßte uns alle nichts angehen, ein anderes Land,ein Ozean liegt dazwischen. Nur leider, mit Erfolg arbeitet man daran ,aus Europa ein Abbild der USA zu machen. Ich habe hier schon viel gegen "Islamisierung",aber noch nie was gegen die tatsächliche Amerikanisierung des alten Halbkontinents gelesen.

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      Dumm, Dümmer, Sokrates am

      Dann bist du offensichtlich zu unmündig, dir selbstständig andere Quellen zu erschließen. Macht nämlich wenig Sinn sich über Kuhmilch zu beschweren, aber immer wieder am selben Kuheuter zu nukeln. Da kommt nun mal kein Bölkstoff raus.

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      Marques del Puerto am

      (Ich habe hier schon viel gegen "Islamisierung", aber noch nie was gegen die tatsächliche Amerikanisierung des alten Halbkontinents gelesen.)

      Gab es schon , aber es geht leider unter weil wir uns fast nur mit Negern und Sandnegern beschäftigen !

      Mit besten Grüssen

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    Katzenellenbogen am

    Niemand wird das Verhalten der involvierten bad cops gutheißen, aber das Pack, das diesen traurigen Vorfall zum Vorwand für Putz und Randale genommen hat, ist ebenfalls auf das Schärfste zu verurteilen. In dieser Angelegenheit gibt es keine Guten und Bösen, sondern nur Böse!

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      HERBERT WEISS am

      @ Katzenellenbogen: Ich erinnere mal an den Begriff "Trittbrettfahrer". Entweder Chaoten, die diesen Vorfall zum Anlass nehmen , um mal die Sau rauszulassen, oder Doofe, die nicht raffen, dass dies nur sekundär eine Frage von "Schwarz-Weiß" ist.

      @ Sonnenfahrer Mike: Die durch die Beendigung der Sklaverei in die Freiheit entlassenen galten bis in die 60er noch offiziell als Menschen 2. Klasse. (s. Rosa Parks). Ich erinnere mal auch an das alte deutsche Sprichwort: "Wer nischt erheirat und nischt ererbt, bleibt ’n armet Luder, bis er sterbt!" Auch wenn es genug weiße arme Hunde gibt, können die sich doch zumindest theoretisch als etwas Besseres dünken.

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        Die Schwarzen dünken sich auch besser als die Weißen,nur gelingt die Selbstüberzeugung oft nicht so ganz. Ist ein natürliches menschliches Verhalten, Ein Weißer,der sich nicht "thoretisch als was Besseres" dünkt,mit de ist was nicht in Ordnung.

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    Sonnenfahrer Mike am

    Ich frage mich bei den ganzen Promis, wie z.B. Alessandra Meyer-Wölden,
    welche jetzt diesen Schwarzen so betrauern: > Wo ist bitte ihre öffentliche
    Trauer, wenn ein Schwarzer einen Weißen umbringt (Ein Szenario, welches
    viel öfter vorkommt und dies nicht nur in den USA)?
    Und ich frage mich angesichts der Bilder und der Nachrichten aus den USA
    auch: "Was wäre wohl in den USA und anderen Ortes los, wenn alle Weißen
    jedes mal so ausrasten würden, wie jetzt die Schwarzen in den USA, sofern
    ein Schwarzer einen Weißen tötet? Denn dann würde in den USA und auch
    anderen Orts jeden Tag und jede Woche mehr als nur eine einzige Stadt
    in Flammen stehen.
    Und überhaupt, was soll jetzt bitte die Folge von all dem sein? Sollen Polizisten
    Farbige jetzt etwa nicht mehr im Rahmen von Verkehrskontrollen wie alle
    anderen kontrollieren und keine Farbigen mehr festnehmen? Sollen
    die Polizisten den Opfern von Farbigen im Notfall jetzt nicht mehr helfen?
    Was bitte soll der ganze Affenzirkus und warum haben die USA nach
    dem Bürgerkrieg nicht sofort alle Afrikaner wieder nach Afrika zurück-
    geschafft, von wo sie stammten und wo sie ja auch eigentlich hingehören?
    Das hätte allen, also sowohl den schwarzen, als auch den weißen
    US-Amerikanern eine riesen Menge Ärger seit dem Ende
    des Bürgerkrieges erspart.

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    "die Empörung insbesondere vieler schwarzer US-Bürger ist gut nachvollziehbar."

    Thank you, Sven Reuth!

    Remember when Trump said of the deadly white supremacist rally in Charlottesville that there were “very fine people” on both sides?

    You are right, the outrage is understandable.

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      Dumm und Dümmer am

      Vieles ist gut nachvollziehbar, auch dein unqualifiziertes Geschreibsel, oder warum du dir vorm Groß machen nie die Hose runter ziehst.

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        " … oder warum du dir vorm Groß machen nie die Hose runter ziehst."er z

        Also iCH kann das keineswegs ‚gut nachvollziehen‘ … daß sich jemand vorm Groß machen nicht die Hosen runter zieht. Das ist doch sicher unangenehm … danach … also so vom Gefühl her. Und riechen tut es auch nicht gut …

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    Die meisten Mordopfer in Chicago sind schwarz. Ist das nicht eine Anklage gegen Weiß?

    Man verschweigt dabei nur allzu gern, dass die meisten Mörder eine schwarze Hautfarbe haben.
    schwarze Plünderer!

    In paar Jahren sind wir auch so weit oder schon viel weiter, Dank der Raute im FDJ Hemd.

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      Jeder hasst die Antifa am

      Das sieht in Minneapolis eher so aus als würde dort die Antifa gehaust haben-

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        Marques del Puerto am

        Nein, in Conne wird noch Schei*** mit echter Sche*** an die Wand geschrieben, War vor 2 Wochen da und habe die Durchfall-Opfer gesehen….
        Vor 80 Jahren hätte man, okee lassen wir das lieber *g*
        Na sie wissen schon, Arbeit mach glücklich , oder so…

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