Eine aktuelle INSA-Umfrage sieht die AfD mit 26,5 Prozent erstmals auch im Westen als führende Kraft. Im Osten steht die Partei bei 40 Prozent. Auch bei Frauen konnte die Partei massiv hinzugewinnen. Dem verleiht die Kanzlermedaille Alice Weidel Ausdruck. Hier mehr erfahren.
Eine gestern veröffentlichte YouGov-Umfrage sieht die AfD bundesweit bei 29 Prozent ein neuer Spitzenwert! Und auch der Vorsprung zur Union ist ein neuer Rekord: Nach diesen Zahlen trennen Blau und Schwarz jetzt satte neun Prozent. Keine Frage, die AfD ist auf der Straße des Erfolgs und Merzens Tage sind gezählt.
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Das zeigen auch andere Umfragen: Im aktuellen Trendbarometer von RTL/NTV verlieren CDU/CSU einen Prozentpunkt und fallen auf 21 Prozent. Die AfD bleibt in der vom Institut Forsa durchgeführten Befragung mit unverändert 27 Prozent weiterhin stärkste Kraft. Bei INSA liegen die Blauen schon seit einigen Wochen bei 29 Prozent, die Union stand dort in einer am Wochenende veröffentlichten Erhebung für Bild am Sonntag bei 22 Prozent.
Neue Rekord-Zahlen
Die INSA-Umfrage ist deshalb so interessant, weil sie die AfD-Werte auch nach Ost und West aufschlüsselt. Und hier zeigt sich noch ein neuer Spitzenwert: Mit 26,5 Prozent (+2,5%) ist die AfD nämlich auch erstmals in Westdeutschland stärkste Partei. Die Union fällt mit einem Minus von einem Punkt auf 24,0 Prozent.

In den neuen Bundesländern liegt die AfD ohnehin schon meilenweit vorn. INSA sieht die Partei im Osten nun bei 40,0 Prozent ein Plus von zwei Prozentpunkten im Vergleich zu letzter Woche. Der Vorsprung zur Union ist hier geradezu phänomenal, denn die CDU würden im Osten nach diesen Zahlen nur noch 14,5 Prozent wählen. Ein Minus von fast fünf Prozent im Vergleich zur letzten Umfrage.

Und noch ein INSA-Befund ist bemerkenswert: Es wählen bundesweit immer mehr Frauen die AfD. Derzeit sind es laut den aktuellen Zahlen 27,0 Prozent, womit die Blauen auch beim weiblichen Wahlvolk erstmals auf dem ersten Platz rangieren und das sogar weit vor der Union (19,5%) und sogar den Grünen (15,5%).

In krassem Gegensatz zu diesem massiven Erstarken der AfD auf allen Ebenen steht die Zustimmung der Bevölkerung zur Arbeit von Bundeskanzler Merz. Laut Forsa-Umfrage sind nur 14 Prozent der Befragten mit seiner bisherigen Arbeit zufrieden, 85 Prozent hingegen nicht.
Auch die wirtschaftliche Lage wird weiterhin negativ bewertet. Nur noch 11 Prozent der Befragten erwarten, dass sich die ökonomischen Verhältnisse in den kommenden Jahren verbessern werden – zwei Punkte weniger als in der Vorwoche. 65 Prozent gehen weiterhin von einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse aus.
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