Die Einigung zwischen der größten deutschen Fluglinie und der Bundesregierung ist nun endlich da. Das Paket, das noch vom Aufsichtsrat sowie der Hauptversammlung der Lufthansa bestätigt werden muss, was aber nur als Formalie gilt, macht deutlich, welche Kosten auf den deutschen Steuerzahler in den kommenden Jahren wegen des derzeitigen Corona-Lockdowns zukommen könnten.

     Im Mittelpunkt der Lufthansa-Rettung steht der von der Bundesregierung aufgelegte Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF), der ein gewaltiges Volumen von 600 Milliarden Euro umfasst. Er wird so ähnlich funktionieren wie der 2008 im Zuge der Finanzkrise aufgelegte und bis heute umstrittene Stabilisierungsfonds Soffin, der damals Garantien und Kapital für ins Straucheln geratene Banken zur Verfügung stellte. Diesmal dürfte die Aufgabe freilich noch schwieriger zu meistern sein als noch vor zwölf Jahren, denn gefragt ist nun ein Management von Beteiligungen an Unternehmen verschiedenster Branchen, das eigentlich nur von absoluten Spezialisten zu meistern ist.

    Der Steuerzahler wird bluten

    Aus dem WSF soll nun eine stille Einlage in Höhe von bis zu 5,7 Milliarden Euro an die Lufthansa geleistet werden, wovon 4,7 Milliarden Euro als unbefristetes Eigenkapital eingestuft werden. Die Verzinsung der stillen Einlage beläuft sich in den ersten beiden Jahren auf vier Prozent und soll bis 2027 bis auf 9,5 Prozent steigen, eine vorherige Tilgung durch die Lufthansa ist möglich.

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    Der WSF wird aber darüber hinaus auch in großem Stil Lufthansa-Aktien zeichnen und eine Beteiligung von 20 Prozent an dem Unternehmen aufbauen. Dabei bekommt der Bund die Aktien zu einem sehr guten Vorzugspreis von 2,56 Euro, was deutlich unter dem derzeit an der Börse gehandelten Kurs für die Lufthansa-Aktie von 8,50 Euro liegt. Im Gegenzug bekommt die Lufthansa einen Kredit in Höhe von drei Milliarden Euro, der hauptsächlich über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Verfügung gestellt wird.

    Weg in eine neue Staatswirtschaft

    Zwei Sitze im Aufsichtsrat der Lufthansa sollen in Zukunft in Abstimmung mit der Bundesregierung besetzt werden. Die Vereinbarung zur Lufthansa-Rettung macht zweierlei deutlich: Zum einen wird Deutschland wohl auf Jahre hinaus in eine Art sanfte Form von Staatswirtschaft rutschen, zum anderen wird das WSF-Sondervermögen auf Jahre hinaus eine Art Schattenhaushalt darstellen, das vom Parlament nur schwer kontrollierbar ist.

    Der Lufthansa-Deal macht außerdem die horrenden Kosten deutlich, die jeder weitere Tag des Lockdowns für Deutschland bedeutet. Ein zweites „Herunterfahren“ des gesamten Landes im Herbst oder Winter ist selbst im Falle einer zweiten Infektionswelle schon deshalb nur schwer vorstellbar, weil dies dann endgültig unbezahlbar wäre.

    34 Kommentare

    1. Die wirtschaftlichen Konsequenzen des oder der Corona-Shutdown/s werden die heute 60-70-Jährigen bis an ihr Lebensende verfolgen, garantiert!! Oft nicht direkt erkennbar, auch weil die Propaganda ihr Übriges tun wird, um (über die Zeit hin) die Zusammenhänge zu vernebeln. Und oft auch zu dämlich ist, um überhaupt irgendwelche Zusammenhänge zu sehen.

      EZB-bedingte Niedrigzinsen über Jahrzehnte mit all ihren Folgen für Sparer und Versicherer, inklusive aller sonstigen "Stützungsprogramme" für coronabedingte Bedürftigkeiten. "Refinanzierung" der massivst gebeutelten Staatshaushalte durch (indirekte) Rentenkürzungen, Steuererhöhungen auf breiter Front (nach linksgrünen "Richtungsvorgaben" – z.B. Sprit-, Strom-, Vermögenssteuern). Und vieles andere mehr.

      Interessant wird sein, wie Politik und Lügenpresse die Zusammenhänge zu verschleiern versuchen. Man kennt das anlässlich der Migrationsthematik. Für die Toten im Mittelmeer wurden flugs "fremdenfeindliche Rechtspopulisten" verantwortlich gemacht, ohne auch nur annähernd die ursächlichen Kriegshandlungen der Nato-Faschisten zu thematisieren. Genau so wird das auch wieder bei Corona laufen. Alles richtig gewesen mit den Maßnahmen, aber …

    2. HEINRICH WILHELM an

      Nur einmal als Beispiel: Die Bundesbahn wurde nie privatisiert. Es gab auch nie eine Bahnreform. Es gab eine Neuordnung der deutschen Staatsbahnen, die nach dem "Gesetz zur Neuordnung des Eisenbahnwesens (Eisenbahnneuordnungsgesetz – ENeuOG -, BGBl. I S. 2378; 1994 I S. 2439)" ab dem 01.01,1994 umgesetzt wurde. Die Neuordnung ist im Jargon "Bahnreform" tituliert worden und hatte die Organisation des Eisenbahnwesens nach privatwirtschaftlichen Gesichtspunkten zum Inhalt. Faktisch ist diese "Bahnreform" bis heute nicht umgesetzt, was der Bundesrechnungshof 2019 offiziell auch festgestellt hat.
      Was hier im Forum richtig festgestellt wurde, ist die Schaffung und Besetzung sog. Versorgerposten für ex Bundespolitiker u.a. "Persönlichkeiten". Aufsehen erregte z.B. die Berufung des ex Kanzleramtsministers Pofalla zum Vorstand Infrastruktur der DB AG. Fakt ist auch die enge Verquickung von Staats- und Bahnfinanzen, welche immer wieder für Schlagzeilen sorgt.
      Insofern sind Sorgen berechtigt, die aus einer befürchteten Verstaatlichung der Lufthansa, unter gleichen Prämissen wie bei der Bahn, herrühren.

    3. Sieht man auf die Geschichte um Air Berlin, Siemens, Thyssen Krupp, die Bahn oder die Telekom zurück, muss man sich eingestehen das wir alle verarscht worden sind!

      Es waren immer staatlich gelenkte Konzerne und ihr Aktienmarkt als auch der Umgang mit Konkurrenzunternehmen, sie dienten nur der Geldbeschaffung, wenn der Konzern abgewirtschaftet hatte.

      Ein dummes Volk glaubt an freie Marktwirtschaft, bis die Staatenlenker wieder einmal eingreifen.

      "Der Staat sind wir", diese Worte sind eine weitere grosse Lüge, weil dass "Wir" kann nur sein Kreuz auf dem Wahlzettel machen, wobei der Wahlausgang meist schon in Prognose vor der Wahl fest steht und Vereine sowie NGO`s bestimmen was das "Wir" zu wollen hat.

      Ist schon eine tolle "Demokratie" die wir in Deutschland haben, wo eine Kanzlerin gleich 16 Jahre im Amt bleibt und durch Koalitionen meist alles gleich bleibt und sich jede Wahl eigentlich schon erübrigt!

      Jetzt könnte einer sagen "etwas besseres gibt es nicht", doch, durch direkte Volksabstimmung, aber eben die vermeiden unsere Parlamentarier bei allen wichtigen Beschlüssen und geht es gar nicht mehr anders, dann kommt von der "überverordneten Demokratie" aus der EU der Beschluss!

      Tolle Demokratie, oder?

    4. Jens Pivit an

      Ein brd-Staatsunternehmen ist der beste Helfer für die ausländische Konkurrenz. Die Merkel-Bände wurde eingesetzt, der deutschen Wirtschaft auf allen Gebieten Schäden zuzufügen, ihren Nutzen zu mindern. Und die Natur zu zerstören. Widerstand!

    5. Rasiert und Seitenscheite am 26. Mai 2020 11:02

      Bist du Adolfs Double ??? Der Führer war immer korrekt rasiert und trug einen Seitenscheitel…… hast Dich selbst entlarvt.

      • Rasiert und Seitenscheitel an

        @ +60 OSSI am 26. Mai 2020 11:49

        da sie es soooooo schnell bemerkten und sooooooo intelligent sind…hab ICH mich ja richtig benannt ;-)

    6. Die FINANZ GMBH DEUTSCHLAND kann keine Staatsunternehmen mehr führen…… eingetragenes Haftungskapital 25.560,00 EURONEN SILBERLINGE….

      Schon die kleinste Forderung ,würde das Kartenhaus dahinmerkeln….

    7. Die Privatisierung von Staatsunternehmen wie Bahn,Post,Krankenhäuser ist das Zeichen des Staates unfähig zu sein Staatsunternehmen zu führen…..
      Die Unternehmen wurden mit falschen Gutachten der Unternehmen billig verschachert….,dabei halfen Politiker ,die dann nach Ende der Politikerkadenz in den privatisierten Unternehmen wieder auftauchten als …. Kasper,denen man aus Dankbarkeit den Lenbensabend verschönerte für den miteingefädelten Deal….

      Aber heute ….. ,CDU Leute mit Staatsunternehmen,oder,die Tomatanmatschpartei….. ,da zerstört man besser alles gleich,damit keine Schulden wachsen….

      Die LUFTHANSA hat gelernt aus anderen Insolvenzen , Merkel hilft….. ,jetzt stellvertretend durch den Diätklops Altmeier ….

      Zahlen muss der Steuerzahler ……… Wer meldet den nächsten Konkurs an …ALDI ???? Merkel hilft , und die EU.

    8. RechtsLinks an

      Hoert bitte mal auf von einer 2. Welle zu plappern. Es war ein erstes Wellchen was die "Denker" fuer die Oberste BRiD-Verwaltung dazu nutzten den Menschen derart Angst zu machen, dass sie kopflos wie die Huehner jedem Mist zustimmten. Es ist Zeit diese Polit-Verbrecher zu entmachten, zu verhaften und vor ein Gericht zu stellen. Die zweite Welle wird von der Bild und den Gates-finanzierten Drecksblaettern gemacht um die Misswirtschaft zu vertuschen. Unternehmen die keine Ruecklagen fuer spaetere Investitionen in der Buchhaltung fuehren, die sollen gefaelligst bankrott gehen. Das gilt auch fuer die Banken. Der Lufthansa- Konzern verfuegt ueber rund 540 Tochter- und Beteiligungsunternehmen die ohne rueckradlose BRiD-Verwaltung zuerst mal auf den Pruefstand kaemen bevor der letzte Weg des Geldraubes beim Volk eroertert wird. Bitte mehr Recherche um den Beraubten mehr Argumente zu geben als die Feststellung, dass sie evtl. vielleicht moeglicherweise bald nur noch trockenes Brot fressen duerfen um die Lufthansa zu retten. Danke.

      • Hm , die chinesiche Regierung machte demnach den Wuhanern noch viel mehr Angst, damit die noch viel mehr "Mist" zustimmten?

    9. DerSchnitter_Maxx an

      Wie wäre es denn gleich auch … mit einem neuen Namen: °CORONAHANSA°

    10. Kaffeesatzlesen muß auch mal sein. Jedenfalls zeigt das Bibbern vor Staatseinfluss auf die Wirtschaft, wohin die Reise bei "Compact" geht, zum Megaliberalismus. Die Lufthansa fing als reines Staatsunternehmen an,genau wie Bahn,Post, Elektrizität,Wasser u.A. Und das war besser so.

      COMPACT: Klar, die Sorge um Vergesellschaftung der Verluste eines Privatunternehmens macht COMPACT sogleich zu Wirtschaftsliberalen, die am liebsten Strom, Elektrizität, Bahn und Post privatisieren würden. Absolut zwingende Logik, Schappi-Philosoph.

      • Ärgert den Burschen nicht zu sehr
        wo möglich hört der auf zu schreiben

        Wäre sehr traurig – seine Kommentare sind so kindisch albern und hellen den Tag auf.

    11. Gerne. Und wer die Kapelle bezahlt, bestimmt auch was gespielt wird.
      Die Lufthansa sollte verpflichtet werden, pro Monat 20.000 illegal eingereiste Neger und Araber auszufliegen. Vom restlichen Kontingent kann man ja die Touris wieder reisen lassen.
      So wird Steuergeld wenigstens mal sinnvoll verschenkt.

      • Jeder hasst die Antifa an

        Das wäre ja ein Großauftrag für die Rettung der Lufthansa alle stehenden Flugzeuge müssten eingesetzt werden und wieder Fliegen und das über Monate bei dem Millionen die sich hier illegal rumtreiben.

      • Mein Gott, Walter?!

        Neger und Araber ausfliegen?
        Aber welche Touris reisen auf
        Kosten des Steuerzahlers?

        • Die Idee der Rettung der LUFTHANSEL GMBH …..alle Flüchtlinge sofort ausfliegen Richtung Simbabwe ,dort als Arbeitsfachleute verkaufen und ein Extrabonus für die Kulturdungverbesserung bezahlen lassen…. Steuerzahler kann die Ticketkosten für die Sonderflüge dankend verkraften…..

          Bitte anschnallen Ali Baba und Co….,geniesst die Reise…..

        • Jeder hasst die Antifa an

          Für Ali Baba und CO reicht eigentlich ein fliegender Teppich

      • Rasiert und Seitenscheitel an

        "Quelle: Getty Images/DeAgostini
        Der MDR fragte in einem Tweet: „Darf man heute noch ‚Neger‘ sagen?“ Die Antwort ist einfach: Man darf. Aber man verrät sich dadurch als unhöflicher Trottel mit schlechtem Benehmen. "

        Dem Zitat kann man nur zustimmen :-)

        • RechtsLinks an

          "Indoktrination..psychologische Mittel nutzende Beeinflussung von Einzelnen oder ganzen Gruppen der Gesellschaft im Hinblick auf die Bildung einer bestimmten Meinung oder Einstellung."
          Wenn also jemand das Wort Neger verwendet verrät man sich dadurch "als unhöflicher Trottel mit schlechtem Benehmen". Alles schoen systemschnittig.
          Und was bist du fuer ein Clown? In welchem Zirkus laesst du dich indoktrinieren? MDR? Na denn…Kannst ja dort mal nachfragen was die Spezialisten zu "Koeterrasse" sagen. Kannst aber auch schon mal den Rasen hochklappen, damit du ein neues Zuhause findest. Weisser. Oder biste Rothaut, gar Gelber?

        • Bimbo -die Rolle Dachpappe ist besser…. statt das böse Wort NEGER….

        • Jeder hasst die Antifa an

          Pinkelt ein Bimbo durch den Zaun eines Baumarktes kommt der Wächter und will ihn vertreiben und ruft, aber die Rolle Dachpappe läßt du hier.

    12. Hihi, der Steuerzahler bezahlt sowieso. Deshalb darf er sich doch Staats BÜRGER nennen.
      Die Demokratie ist eine Diktatur der Dummen, die sich das FREIWILLIG erwählt haben.

      • DerGallier an

        Bahn, Post, Telekom usw. Beispiele für Versorgungspöstchen der Parteielite.

        Schon jemanden für die Lufthansa ausgekuckt?

        Wer darf nochmal, wer hat noch nicht?

        Der Steuermichel kann gespannt sein wie weit sein Steuergedenktag in Richtung Jahresende rückt.

    13. Rasiert und Seitenscheitel an

      "Droht ein böses Ende für den Steuerzahler?"

      • Tausendnicks kopiert jetzt den Geßler-Troll :Statt Nickname blöde Überschriften.

      • Jeder hasst die Antifa an

        Für den Steuerzahler schon, aber für dich nicht,denn du zahlst sowieso keine Steuern. und wirst vom System alimentiert.

        • Rasiert und Seitenscheite an

          "Jeder hasst die Antifa am 26. Mai 2020 09:40

          Für den Steuerzahler schon, aber für dich nicht,denn du zahlst sowieso keine Steuern. und wirst vom System alimentiert."

          Da denkt man täglich die Kommentare hier können nicht noch dümmer werden und dann kommt wieder sowas….

        • Jeder hasst die Antifa an

          Unrasiert mit linken Seitenscheitel und ungewaschen endlich hast du erkannt was du an Kommentaren hier fabrizierst