Armer manipulierter Orwell

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George Orwell hat ein Buch über Nationalismus geschrieben, verstand ihn aber in  unorthodoxer Weise. Dennoch versuchen politisch-korrekte Intellektuelle ihn für linksgrünen Globalismus zu vereinnahmen. Viktor Timtschenko hat ebenfalls ein Buch über Nationalismus geschrieben, und verteidigt den berühmten Kollegen gegen seine Fehldeuter.

_von Viktor Timtschenko

Gottbegnadete Menschen dürfen das. Sie dürfen einen Vogel „Tisch“ nennen und schreiben: „Ein Tisch sitzt auf dem Baum“. Und sie dürfen ein Vogel-Buch „Über Tische“ nennen. So ist es mit dem erstmals auf Deutsch erschienenen Buch von George Orwell „Über Nationalismus“.

Nationalismus ist nicht gleich Nationalismus

Zugegeben: Von Anfang an klärt der berühmte englische Autor („Farm der Tiere“, „1984“) den Leser über die „Vogel-Tisch-Problematik“ auf: Er hat sich „für die Bezeichnung ‚Nationalismus‘ entschieden, aber wir werden gleich sehen, dass ich dieses Wort nicht im üblichen Sinne verwende“. Allerdings! Was ist unter dem Nationalismus in diesem 1945 geschriebenen Artikel gemeint? Orwell hüllt sich nicht in Metaphysik: „Der Nationalismus im erweiterten Sinne, wie ich ihn verwende, umfasst Bewegungen und Neigungen, wie (jetzt aufpassen! – V. T.) den Kommunismus, den politischen Katholizismus, den Zionismus, den Antisemitismus, den Trotzkismus und den Pazifismus.“ Was hat das mit dem „konventionellen Nationalismus“ zu tun?

Da Orwell nicht ohne Grund vermutet, dass der Leser etwas irritiert sein könnte, nennt er „auf der Hand liegende Beispiele“ des von ihm neu definierten Nationalismus: „Das Judentum, der Islam, das Christentum, das Proletariat und die weiße Rasse sind allesamt Gegenstand leidenschaftlicher nationalistischer Empfindungen.“ Und fügt hinzu: „Ein Nationalist ist jemand, der einzig und allein – oder überwiegend – in Kategorien konkurrierenden Prestiges denkt.“ Und die Nationalisten eifern nicht um die Belange einer Nation, sondern einer „eigenen Machteinheit“ – Sekte, Organisation, Gruppe von Gleichgesinnten oder beispielsweise der Partei der „Sozialisten, deren Nationalismus die Form des Klassenhasses annimmt“.

Also hat ein Nationalist, wie Orwell ihn definiert, nicht unbedingt etwas mit Nation und Rasse am Hut. Das ist einfach ein engstirniger indoktrinierter Mensch, der blind(wütig) seine „Sache“ verteidigt, keine Argumente wahrnimmt und in schwarz-weiß-Kategorien denkt – und diese Doktrinen können religiöser, politischer, aber auch ethnischer Natur sein. Das Pamphlet „Über Nationalismus“ ist eine Invektive gegen Sturheit und Besessenheit, gegen Obsession und Rechthaberei. Das ist ein Text nicht über die Politik, sondern über die „Geisteshaltung“, über die „Emotion“, wie Orwell selbst erklärt oder „eine Mentalität, eine zum Habitus gewordene Ideologie“, wie Gustav Seibt in der Süddeutschen schreibt.

Durchaus aktuell. Aber wie!

An dieser Stelle darf nicht vergessen werden, dass Orwell den Essay eigentlich über die damalige Geisteshaltung der britischen Intelligenzija schreibt – und manche Kunstschaffende (exemplarisch Gilbert Keith Chesterton – der mit den Krimis um Pater Brown – , sowie Evelyn Waugh und T. S. Eliot) kriegen ihr Fett weg: „Die bei der Intelligenzija vorherrschende Form von Nationalismus (wir erinnern uns, wie breit er den Begriff gefasst hat – V. T.) ist selbstverständlich der Kommunismus“, den Orwell nicht auf die Mitglieder der Kommunistischen Partei begrenzt, sondern alle „Russlandfreunde“, was zu diesem Zeitpunkt Stalinfreunde bedeutete, einbezieht.

Schonungslos deckt Orwell die Fälschungen auf, die diese, von ihren Ideen besessenen, Propagandisten produzieren. Fakten werden von ihnen unterdrückt, „Zitate aus dem Kontext gerissen und so bearbeitet, dass sich ihr Inhalt verändert. Ereignisse, die, so das Gefühl, nie hätten stattfinden sollen, bleiben unerwähnt und werden letztlich geleugnet.“ Ein Beispiel: „1917 ließ Tschiang Kai Schek Hunderte Kommunisten bei lebendigem Leib verbrühen, und doch wurde er innerhalb von zehn Jahren zu einem Heroen der Linken. Die Neuordnung der Weltpolitik hatte ihn ins antifaschistische Lager befördert, und so hatte man das Gefühl, das Verbrühen der Kommunisten ‚zähle nicht‘ oder sei vielleicht nie geschehen“, berichtet der Literat.

Eric Blair_(George Orwell) from his Metropolitan Police file. Foto: The National Archives UK / No restrictions. Wikimedia, CC0

Also, „so das Gefühl“: „Lückenpresse“ und Haltungsjournalismus gab es schon damals auf der britischen Insel! Es gibt auch andere recht aktuelle Bezüge in dem vor 75 Jahren geschriebenen Text. Als einer der Formen des Nationalismus beschreibt Orwell die Anglophobie der englischen „Intellektuellen“: „Innerhalb der Intelligenzija ist eine spöttische und dezent feindselige Haltung gegenüber Großbritannien mehr oder weniger Pflicht.“ Etwas später schwappt diese Haltung auch nach Deutschland über, es erklingt nun „dezent“ „Deutschland verrecke!“ und „Bomber Harris“, der – unter anderem – 1945 Dresden in Schutt und Asche legte, wird mit Applaudissement bedacht.

Was ist das für ein perverses Phänomen, dass die Menschen ihr eigenes Land hassen, welche Geistesverfassung besitzen sie? Orwell aus dem Jahr 1945: „Natürlich wollten englische Linksintellektuelle nicht wirklich, dass die Deutschen oder die Japaner den Krieg gewannen, aber viele von ihnen zogen einfach einen Kick daraus, wenn sie sahen, wie ihr eigenes Land gedemütigt wurde.“ Der Unterschied zu Deutschland ist schon gut sichtbar: Die von Orwell beschriebenen Hasser saßen damals nicht in der britischen Regierung. Deutlich beschreibt der Schriftsteller und Zeitzeuge die Wendehälsigkeit, „Bigotterie“ solcher linken „Nationalisten“: „Auf dem europäischen Kontinent rekrutieren sich faschistische Bewegungen überwiegend aus Kommunisten – in den nächsten Jahren läuft die Sache möglicherweise in die entgegengesetzte Richtung.“  Meinte er, dass aus Faschisten „Anti-Faschisten“ werden? Läuft!

Die Ikone wird instrumentalisiert

Warum publiziert Mainstream den alten Orwell’schen Essay gerade jetzt? Die Frage ist leicht beantwortet: Weil der Nationalismus auf dem Vormarsch ist. Politische Parteien, die die Interessen ihrer eigenen Völker und nicht die Interessen der anderen Völker und globaler Konzerne in den Vordergrund stellen (exemplarisch „Amerika zuerst!“), gewinnen an Zuspruch. Die AfD in Deutschland, Lega in Italien, Viktor Orban in Ungarn, der Nationalisten in Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Schweden, Frankreich, Polen, Slowakei verbuchen Erfolge. Großbritannien ist aus dem EU-Imperium raus. In den USA, in Russland, China, Pakistan, Indonesien, Kambodscha, Indien, Südkorea, Japan, in der Türkei sind Nationalisten an der Macht.
Daher bekommt der linksgrüne Mainstream kalte Füße. Woher die Stärkung des Nationalismus kommt, möchten sie nicht ehrlich beantworten oder vermögen es nicht. Einziger Ausweg: man sucht (auch in historischen Mottenkisten) nach Prominenz, die sagt (oder sagen sollte): Nationalismus ist eine ga-a-a-nz böse Sache.

So kommen sie auf Orwell, einen der bedeutendsten Schriftsteller der Weltliteratur. Da sich die Herausgeber der Antiquiertheit des Textes bewusst sind, versehen sie die nicht einmal 40 Buchseiten des originalen Orwell mit einem opulenten Nachwort des Soziologen Armin Nassehi. Mit vielen Verrenkungen macht er dabei eine gute Figur und, wie der NDR-Rezensent Alexander Solloch bemerkt, schafft es immerhin „in einem leicht aktualisierungsneurotischen Abschnitt, den Nationalismus, von dem Orwell einst sprach, mit den heutigen ‚Klimaprotesten‘ (und mit Brexit! – V. T.) in Verbindung zu bringen.“
Das ist der Publikationsgrund Nummer zwei.

Der Mainstream, sowohl der politische als auch der mediale (samt Armin Nassehi), schwört auf die „sozialistischen Ansichten“ Orwells. Das stimmt nur so weit: Orwell war Sozialromantiker, ein Sozialträumer, der an irgendeinen „Sozialismus“ glaubte, der in der Realität gar nicht existierte (und nicht existiert). Was gab es da? Es gab den von Orwell rigoros abgelehnten Sozialismus Stalin’scher Prägung in der Sowjetunion, wo Millionen (politische) Häftlinge den Belomor-Kanal und Eisenbahnlinien in Sibirien bauten, es gab in Palästina sozialistische Kibbuzim, die unter Verzicht auf das Nötigste das Paradies auf Erden zu erschuften suchten. Beide „Projekte“ sind bitterböse gescheitert. Aber was Orwell nicht erleben konnte, war der Pol-Pot-Sozialismus der Roten Khmer in Kambodscha – mit Millionen Toten, der Sozialismus in China mit Freiheiten à la Platz des Himmlischen Friedens, der Sozialismus der Entbehrungen in ganz Osteuropa, in Nordkorea und auf Kuba. (Fortsetzung des Artikels unter dem Werbebanner)

Viktor Timtschenkos großer Wurf: Feldzug gegen die Nation

Aber geniale Autoren, wie Orwell einer war, sind auch deshalb genial, weil sie in ihren Werken nicht ideologisch geblendet sind. Die Logik der Erzählung an sich, die erschaffenen Charaktere führen den Autor oft zu literarischen Erkenntnissen, die seinen eigenen Überzeugungen diametral gegenüberstehen. Einen ähnlichen „permanenten Kampf des Autors mit dem Helden“ bemerkt Literaturwissenschaftler Jakow Sundelowitsch auch bei Fjodor Dostojewskij. Der Autor Orwell glaubt an seinen romantisierten „Sozialismus“, die Gestalten, die aus seiner Feder kommen, entlarven aber das unmenschliche Wesen dieser politischen Ideologie. Deshalb heißt totalitäre Herrschaft in „1984“ – „Engsoz“, englischer Sozialismus.

Ein Beispiel von dem „ersehnten Sozialismus“ gibt Orwell in der „Grammatik des (sozialistischen – V. T.) Neusprechs“: „Das Wort frei gab es zwar im Neusprech noch, aber es konnte nur in Sätzen wie ‚Dieser Hund ist frei von Flöhen‘, oder ‚Dieses Feld ist frei von Unkraut‘ angewandt werden. In seinem alten Sinn von ‚politisch frei‘ oder ‚geistig frei‘ konnte es nicht gebraucht werden, da es diese politische oder geistige Freiheit nicht einmal mehr als Begriff gab und infolgedessen auch keine Bezeichnung dafür vorhanden war.“

Orwell als Apologet des Sozialismus? Keineswegs! Eher entschiedener Gegner des Überwachungsstaates, der Meinungsmanipulationen, political correctness und der gendersensiblen Sprache. Die beabsichtigte Schmähung des Nationalismus durch einen überzeugten „Sozialisten“ ist mit der Veröffentlichung des Buches „Über Nationalismus“ also weit daneben gegangen. Daraus wurde ein Schuss ins eigene linke Bein. Die Versuche vieler Rezensenten, Orwell umzuinterpretieren (indem man das Orwell’sche Verständnis für „seinen“ Nationalismus einfach weglässt) und aus dem Text einen Strick für den modernen Nationalismus zu drehen, sind kläglich gescheitert. Der Text ist aktuell, der Text ist brisant, und zwar nicht, weil er die Liebe zur Nation anprangert, sondern weil er den heutigen verlogenen politischen Eliten einen Spiegel vor ihre Fratzen hält.

Orwell, George: Über Nationalismus, dtv Verlagsgesellschaft mbH, München, 2020.

Über den Autor

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26 Kommentare

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    Dan Warszawsky am

    Propaganda-Profi Orwell-Blair

    Er arbeitete in den frühen 1940ern für das britische Propagandaministerium. Wahrscheinlich war dieses Stück auch eine Auftragsarbeit. Da die britisch-imperiale Elite schon seit dem 18. Jh. global operiert, hat diese jeden der ihre globalen Ziele stört zum ideologischen Feind erklärt. Deswegen ist das gemeine Volk verglichen mit Tieren (Farm der Tiere), lokale Machtstrukturen zu bösen Nationalisten erklärt, etc.

    Als Tarnung für die britisch-amerikanische Hegemonie-Bestrebungen diene etliche sog. internationale oder übernationale Organisationen. Die UNO, WHO und andere sind extra gegründet worden, um die Kollonial-Machtverhältnisse nache dem 1. WK zu zementieren. Deswegen müssen viele Stämme und Völker vernichtet werden, jedoch nicht alle. Achtet auf die "auserwählten Ausnahmen"!

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    RechtsLinks am

    “Der Text ist aktuell, der Text ist brisant, und zwar nicht, weil er die Liebe zur Nation anprangert, sondern weil er den heutigen verlogenen politischen Eliten einen Spiegel vor ihre Fratzen hält.” Und was ist die Konsequenz? Querfront? Eine Querfront, die, zersplittert in Kleinstzellen, diese heutige verlogene politische Elite mit Nationalbewusstsein beim Buerger entmachten will? Darf ich mal laecheln? Das Gehirn der Deutschen ist ein eingezaeuntes Lager mit unzaehligen Tabuzonen. Ich uebernehme mal einen Kommentar von WINKELRIED bei der JF und aendere ihn auf mich:
    Ich lebe und arbeite in einem stramm kommunistisch/kapitalistischen (alleine das wird fuer die meisten schon zu hoch sein) Land ohne Wahlen aber mit strengsten Gesetzen / Strafen. Trotzdem fühle ich mich freier und sicherer als in der BRiD. Es ist schön ohne „Gender“sternchen, „Gleichstellung“, Gebärmutterquoten, „Anti-Diskrimminierung“, Feminismus, Geschlechter“gerechtigkeit“, welcome, „Geflüchtete“, „Regenbogen“, „Integration“, „Anti-Fa“, Grünende und Linkende leben zu dürfen.

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      RechtsLinks am

      Es ist auch ganz normal und legal, Stellenanzeigen ohne (*/mwi, mwd) zu veröffentlichen und ehrlich anzugeben, wen man nicht einstellen wird, also wessen Bewerbung sinnlos ist. „Rassismus“ und „Diskriminierung“ sind gelebte Normalität im Alltag.
      Mir gefallen
      „You are always welcome to GO BACK HOME!“
      „Love it or LEAVE it!“
      „MY country, MY rules!“
      „Right or wrong, MY country First!“.
      Wenn man das mal analysiert, herunterbricht um es dann zu addieren, dann merkt man, in welchem Irrenhaus die BRiDler leben. Und,-sie bauen dieses Irrenhaus noch weiter aus.
      Mag sein, dass ich die Tiefsinnigkeit des Autors in meinem Kommentar nicht widerspiegele, aber ein Autor, der im Jahr 2020 noch vom “Sozialismus in China mit Freiheiten à la Platz des Himmlischen Friedens” schreibt, dem kann auch nur bescheinigen, dass sein Festhalten an CIA-geborener Propaganda gerade das was er bezwecken will verwirft. Es gibt Autoren die das besser koennen. Z.B. PED in seinem Artikel “Der Testfall Tiananmen-Platz”
      hatetepees://peds-ansichten.de/2019/02/tiananmen-massaker-1989/

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        Wenns nur CIA wäre,halb so schlimm, aber der T. und die anderen "Freiheitsschützer" glauben wirklich daran,sind Fleisch von Orwells Fleisch.

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    Junge Frau von Muslimen vergewaltigt – Polizei verhaftet sie, weil sie ihr Schicksal veröffentlichte

    homment.com/fbCTdA4Zn8yTvKACgoyv

    Das Mädchen berichtet, dass islamische Banden in ihrer Gegend hinter kleinen weißen Mädchen her sind. Ein Phänomen, das in ganz Großbritannien präsent ist. Die örtliche Polizei verhaftete sie nach der Veröffentlichung der Fotos von den Prügeleien, die sie angeblich aufgenommen hatte, wegen „Beweisverschmutzung“ und behauptete, keine Beweise für die Existenz der Bande gefunden zu haben.

    Das Opfer tauchte bei der örtlichen Polizeidienststelle im Norden Englands auf und meldete die Vergewaltigung. Wie in so vielen früheren Fällen, die Kontroversen auslösten und die parlamentarischen Untersuchungen dann zum Schweigen brachten, war auch dieses Mal das Mädchen der einzige Gegenstand der Untersuchung.

    Vor einigen Tagen beschloss sie also, an die Öffentlichkeiz zu gehen:

    Diese Veröffentlichung kostete sie ihre Freiheit, weil es „die laufenden Ermittlungen beeinflussen“ würde.
    indexexpurgatorius.wordpress.com/2020/05/25/junge-frau-von-muslimen-vergewaltigt-polizei-verhaftet-sie-weil-sie-ihr-schicksal-veroeffentlichte/

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      Zweifellos wird die Religion bei der Vergewaltigung eine Rolle gespielt haben?

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        @ SOKRATES

        Könnte es nicht auch sein, dass die Religion
        bei den laufenden Ermittlungen eine Rolle
        spielt, bzw. diese beeinflusst?
        Man wird doch noch spekulieren dürfen.

        Allahluja

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    Käptn Blaubär ist der Größte am

    Ja ,Orwell,die rote Ratte,die mit dem Gewehr gegen die nationale Erhebung in Spanien 1936 kämpfte,bei den Anarchisten. Die waren selbst den Kommunisten zu link. Und wurden von ihnen entmachtet, wobei sich Walter Ulbricht seine Sporen verdiente. Leider erwischte er zwar den Anarchisten-Häuptling Andres Nin, aber nicht den Orwell,weshalb der aus Spanien entkam und in England weiter seinen Müll produzieren durfte. V. Timtschenko muß man wohl als einen Spitzen-Ideologen des giftigen Gewächses "Querfront" einordnen. Es ist Anfangs schwer,von diesem absichtlich verworrenen Geschwurbel der querfrontelden Demokraten nicht getäuscht zu werden, sie sagen ja nicht,was sie wollen. Aber auf Dauer funktioniert Betrug nur bei den ganz Doofen. Corona hat da geholfen: Sie wollen jedenfalls unbegrenzte Freiheit , wie Anarchisten schon immer.

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      Katzenellenbogen am

      Orwell ist ein schwer einzuordnender Solitär, es ließe sich so viel über diesen Giganten sagen, daher diesmal nur so viel (was einer seiner Freunde über ihn sagte) : „Er liebte die Vergangenheit, hasste die Gegenwart und fürchtete die Zukunft! "
      Was bei Orwell „Nationalismus" (in einem sehr weiten Sinn) hieß, bezeichnete Erich Fromm sehr treffend als Gruppennarzismus.

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        Ja, der E.Fromm wr auf seine Weie ei hnlicher Spinner wie Orwell. Klar, manhe sind so solitär,daß sie in j e de m Kollektiv nutzlos sind, eigentlich unpolitisch.

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        @ KATZENELLENBOGEN

        Gruppennarzissmus?

        Deshalb also (paradoxerweise) sein
        schöner Hitler-Stummel-Nasenbart.
        Dr. Freud lässt grüßen.
        (Das musste ich noch los werden,
        bevor Deutschland frei von
        Meinungsfreiheit wird.)

        Wir werden also auch die Vergangenheit
        (z.B. Mittelalter oder die vermaledeite DDR)
        lieben, die Zukunft (z.B. EU) fürchten und
        die Gegenwart (Mrkl) hassen lernen müssen,
        wenn wir als Volksgruppe in diesem Narrenland
        weiterhin gut und gerne (über)leben wollen.

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        Vollstrecker am

        Jaja, Orwell ist ein "Spinner". Einem Dunning-Kruger-Sokrates kann er nicht das Wasser reichen.

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      marlot_bauer@web.de am

      ORWELL, DER KRITISCHE GEIST DER
      UNANGEPASSTEN LINKEN, IST IDEOLIGISCH UEBERALL UND NIRGENDS ZU VERORTEN! DIESE LEUTE NENNT MAN VOELLIG ZU RECHT ANARCHISTEN UND SIE LEBEN IM NIRWANA DER POLITIK! BESSER EIN IDEOLOGE MIT ERDE UNTER DEN FUESSEN ALS EINER, DER
      IM TRUEBEN FISCHT! TÄUSCHEN KOENNEN SICH ALLE, ABER MAN MUSS SEINE ERDUNG
      HABEN!

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      Vorsokratiker am

      mach halblang, Blaubart, 1984 lesen und den Begriff "Freiheit" mit in den Wortschatz übernehmen

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        Freiheit=Gift. "1984"- den Mist mußte Ich als politische Indoktrination in der Schule ertragen.

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      heidi heidegger am

      hehe, Soki krabbelt in den Forum(s)-Pub und räppt los (siehe Video)..nedd schlecht überhaupts=not bäd ät all, yo!, hihi:

      /watch?v=U7gbFMWZWlo

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        heidi heidegger am

        Teil 2

        Bleiben wir beim Beispiel von Soki und Archie: A. sagt, sie hätte mit S. gern öfter, aber dafür kürzeren ForumsSex. Dass S. sich ständig so viel Zeit lasse, nerve sie. Einfach mal ein Quickie, das wäre schön. S. hingegen ist ein "Genießer" und möchte A. verwöhnen. Für ihn hat der reine Akt nicht unbedingt nur etwas mit dem Höhepunkt zu tun, sondern vielmehr damit, einer Frau nah zu sein, ihrem Atem zu lauschen und ihre Haut auf seiner zu fühlen. A. hingegen glaubt, wenn S. "ewig" keinen Orgasmus beim Sex bekommt, ist sie "schlecht im Bett" und turne den S. eben nicht mehr so an wie früher. S.hingegen zögert den Orgasmus hinaus, um A. länger zu spüren.

        Beide reden aneinander vorbei beziehungsweise kommunizieren über Dritte. A. vertraut sich einer Freundin an (heidi, hihi), S.einem Kumpel (heidi, hehe) – mit dem Ende vom Lied: Beide sind frustriert. Der Schlüssel: nicht übereinander reden, sondern miteinander! Dem ForumsPartner sagen, was man sich wünscht! Man vertraut sich, kennt sich eine gefühlte Ewigkeit..*schnarch* + LOL

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        heidi heidegger am

        OT-OT: *pruuuuuuuust* MEIN HEIN ischd sehr zu lobäään für ditt Dingens im "ImpffflichtFadään"..*kannsedirnichausdenkään* 🙂 🙂 🙂

        — Heinblöd am 24. Mai 2020 23:18
        @Compact: warum habe ich hier auf einmal ein Bild. Habe seit Wochen nichts mehr geschrieben und eigentlich auch nix hoch geladen
        Danke für die Antwort und einen schönen Sonntag —

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        HEINRICH WILHELM am

        Du willst ihn aber nicht in den Bockshornklee jagen? (Du Loser, Du… hihi)

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        heidi heidegger am

        dankedanke, das Räpper-Video ist echt ²gut und ich checkte auch gleich die Klickzahlen: fleissig kuckään tut ihr ditt Dingens, hehe.

        ²Soki trinkt von meim‘ Bier und schnippt mir an‘ Hinterkopf, hihi.

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        heidi heidegger am

        danke, HW, *puuuh* – ProllEnglisch unn ditte, da stoße ich an meine heidi-Grenzen, du BockshornkleeeKenner du, hihi. Mein‘ Soki krault/crawls seine eigenen Wege im Forum, hihi, den kann niemand! schickään..*kicher*

        Anbieten könnte ich uns: (ich meine, wasn Hammer-Song, eine äh LSD ’68-Superschnulze, dass es kracht aber durchdacht konsequent primitiv-verstrahlt quasi im besten heidiSinne 🙂 ):

        ♪♫ ♪ Oh,
        Ich kenne sie eigentlich kaum
        Aber ich denke, ich könnte sie lieben,
        Purpurrot und Kleegrün

        aaaaaaaaaaaadolf äh Ahhhhhhhhhhhhh!!,
        Ich wünschte, sie würde herübergeschlendert kommen,
        Ich möchte ihr schon die ganze Zeit
        Purpurrot und Kleegrün zeigen
        Über und über Ja,
        (Da-da, da-da, da-da)
        Oh meine Güte, so ein süßes Ding
        (Da-da, da-da, da-da)
        Ich will [mit ihr? für sie?] alles tun
        (Da-da, da-da, da-da)
        Was für ein schönes Gefühl
        (Da-da, da-da, da-da)
        Purpurrot und Kleegrün
        Über und über …Purpurrot und Kleegrün, über und über ♫♫ca. 20 Mal, hihi..

        -> crimson clover [bot.] = Blutklee, Rosenklee

        [ Crimson and Clover (Long Version) ] /watch?v=2LGD4MiSlEs

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      Vollstrecker am

      Orwell schubst kleine Enten in den Teich, glaubt ihm nicht.
      Jaja gähn, greif die Quelle an, wenn gerade mal wieder keine sachlichen Argumente zur Hand. Covidioten, Verschwörungstheoretiker, Ketzer, Leugner. Kein Wunder dass du Orwell nicht magst, hat er doch genau solche Denunzianten und Begriffsverdreher wie dich doch an den Pranger gestellt. 🙂

      Spielt doch gar keine Rolle wer was gesagt hat. Solange es richtig ist, ist es richtig! Morgen machen wir dann DARWIN!

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