Lektüretipp: Elf leuchtende Momente in unserer Geschichte

35

Die Mittellage Deutschlands im Herzen Europas hatte zur Folge, dass die Geschichte unseres Volkes oft sehr tragisch verlief. Immer wieder gab es aber auch die großen Lichtblicke und Durchbrüche, die Jan von Flocken in COMPACT-Geschichte Schicksalstage der Deutschen beleuchtet. Hier bestellen.

Diese Durchbrüche forderten oft viele Opfer, läuteten aber dennoch eine neue Zeit ein. Manchmal – und auch diese Kapitel schlägt Jan von Flocken in seinem Geschichtsheft auf – handelte es sich aber auch um Meilensteine in der Entwicklung der Literatur, der Rechtsprechung oder des Glaubens.

Unter anderem geht Jan von Flocken in dem Heft auf folgende Meilensteine ein:

Unter Otto dem Großen besiegen die vereinigten Stämme am 10. August 955 auf dem Lechfeld bei Augsburg die übermächtig erscheinenden Ungarn – eine Nation war geboren!

Unter dem Kommando des tapferen schlesischen Herzogs Heinrich II. hält ein Ritterheer am 9. April 1241 in der Schlacht von Liegnitz dem Mongolensturm stand und bewahrt damit Mitteleuropa vor der Mongolisierung. Der schlesische Adlige fiel, doch nach 1241 machten die Mongolen nie mehr Anstalten, auf deutsches Territorium vorzudringen.

Deutschlands erste Verfassung

Beim Hoftag in Nürnberg wird am 10. Januar 1356 eine Reichsverfassung, die sogenannte Goldene Bulle, beschlossen, mit der in Deutschland das Wahlkönigtum an die Stelle der Erbmonarchie tritt. Die Verteilung der Macht wurde so auf feste juristische Füße gestellt!

Am 18. April 1417 wird Kurfürst Friedrich I von König Sigmund in Konstanz mit der Mark Brandenburg belehnt. Damit beginnt die Geschichte des preußischen Staates, der zur führenden Territorialmacht in Deutschland aufstieg und eine in aller Welt bewunderte Symbiose aus Athen und Sparta, aus musischen und kriegerischen Talenten, bildete.

Am 14. Dezember 1521 begann der inkognito auf der Eisenacher Wartburg weilende Martin Luther mit der Übersetzung des Neuen Testaments ins Deutsche und schuf damit das sprachliche Fundament der Nation.

Das deutsch-russische Bündnis von Tauroggen

Der am 24. Oktober 1648 getroffene Westfälische Friede von Münster und Osnabrück setzte dem fürchterlichen Blutvergießen des Dreißigjährigen Krieges ein Ende und bewahrte die Deutschen vor der völligen Ausrottung.

In der Schlacht bei Roßbach gegen ein französisches Heer warf sich Preußenkönig Friedrich der Große am 5. November 1757 selbst in das an der vordersten Frontlinie tobende Schlachtgewimmel und wendete so das Kriegsglück.

In der Wassermühle von Tauroggen schließen der preußische Generalleutnant Ludwig von Yorck und der russische Generalmajor Hans von Diebitsch am 30. Dezember 1812 die nach dem litauischen Ort benannte Konvention und begründen damit das gegen Napoleon gerichtete eurasische Bündnis.

Schabowskis folgenreicher Versprecher

Mit der Uraufführung des „Faust“ am 19. Januar 1829 in Braunschweig schenkte Johann Wolfgang von Goethe den Deutschen ein ebenso tiefgründiges wie packendes Lehrstück über das Wesen unseres Volkes.

Figuren von Faust und Mephisto in der Leipziger Mädlerpassage. Quelle: Jan Adler I Shutterstock.com

Ein Geniestreich, ein Drahtseilakt: Nach dem Sieg über Frankreich kam es am 18. Januar 1871 zur Kaiserproklamation im Spiegelsaal von Versailles und zur Neugründung des Deutschen Reichs.

Ein Versprecher von Günter Schabowski in einer am Abend des 9. November 1989 abgehaltenen Pressekonferenz hatte explosive Wirkung – nicht nur für unsere Nation,sondern für ganz Europa und die Welt. Der Wind der Veränderung wurde in Stunden zum Sturm, zum Orkan und führte zum Fall der Berliner Mauer.

Natürlich geht von Flocken aber auch auf die dunkelsten Stunden unseres Volkes ein, zu nennen sind hier der Beginn des Ersten und des Zweiten Weltkriegs. Außerdem wirft der Historiker seinen sachkundigen Blick auch auf die beiden Jahrhunderte vor der Abspaltung des Ostfränkischen Reichs, aus dem sich dann das Deutsche Reich entwickelte. Hier schenkt von Flocken der Taufe Widukinds im Jahr 785 und der Kaiserkrönung Karls des Großen im Jahr 800 besondere Aufmerksamkeit. Mit diesem Heft lässt sich jedenfalls die Entwicklung des deutschen Volkes von den Anfängen bis in unsere Gegenwart nachvollziehen!

Deutschlands Helden, Deutschlands Schicksal, Deutschlands Karma! Wir zeigen Ihnen, wie sich unser Land in den vergangenen 1.200 Jahren immer wieder wie Phönix aus der Asche erhob – Karl der Große, Otto der Große, Barbarossa, die erste Reichsverfassung, Friedrich der Große, Goethe, Luther, Bismarcks Reichsgründung, der Verrat der Engländer im Ersten und Zweiten Weltkrieg, der Fall der Mauer. Wer Deutschland liebt, muss diese Fakten kennen! Bestsellerautor Jan von Flocken erzählt sie mit leichter Hand und dramatischer Spannung. Hier mehr erfahren oder einfach das Banner unten anklicken!

Über den Autor

Avatar

35 Kommentare

  1. Avatar
    Dan Warszawsky am

    Heiligrömisches Reich

    Immerwieder wird das späte Römische Imperium falsch benannt, mit trickreichen Geschichtsklitterungen aus 19. und 20 Jh – diese kamen oft aus Brittanien, weil die Verwandschaft (siehe Sachso-Coburgs, Battenbergs usw.) dies für ihr imperiales Interesse gebraucht hat. Selbst AH wurde für 2 Jahre nach England geholt!

    Im sog. Mittelalter wurden Politprofies, Adelige und Kleliker aus Mittelmeerraum nach "Magna Germania" gesandet – später als "deutsche Grössen" betittelt – zumindest in den Büchern des romantischen 19. und 20. Jh.

    Der Wtz geht noch weiter: Sind nicht die meisten bekannte "deutche Wissenschaftler" ethnisch und konfessionell "Juden" gewesen?

  2. Avatar

    Die "Chefs" der deutschen Staaten, Teilstaaten, Organisationen der Besatzungszonen (BRD und DDR) waren – egal ob sie sich Kaiser, Könige, Fürsten, Reichskanzler, Bundeskanzler oder Staatsratsvorsitzende nannten – wollten Ihr Herrschaftsgebiet groß und bedeutend machen.
    In der DDR gab es z.B. eine Nationalhymne mit der Textzeile "… Deutschland, einig Vaterland …". Die Nationalmannschaften der sportlichen Landesvertretung hießen "Nationalmannschaft" – nicht etwa wie heute "Die Mannschaft"! Und, was es niemals in der deutschen Geschichte gab: Die Landeschefin entsorgte angewidert auf öffentlicher Bühne am 28.09.2013 die Nationalflagge ihres Landes! Alle Maßnahmen ihrer Politik deuten massiv darauf hin, daß das Land Deutschland eliminiert werden soll.
    Wessen Politik führt diese Dame und ihre Entourage eigentlich aus? Soll das Ende der deutschen Geschichte eingeläutet werden?

  3. Avatar
    LAMME GOEDZAK am

    @ FORUM-MEINUNG: 8/5/1945, dunkelste Stunde Deutschlands
    ====================================================
    Nicht der 8/5/1945, wie im Forum behauptet, sondern der von General G. von Rundstedt erlassene temporäre, von Hitler am 24/5/1940 konfirmierte "Haltebefehl" für die etwa 20 km von Dünkirchen entfernt befindliche 1. Panzer-Division des Generals Heinz Guderian, war die dezisive Negativ-Entscheidung für die verlorene Kampagne 1939 – 1945. Guderian mußte zusehen wie die demoralisierte BEF [ British Expeditionary Force ], bestehend aus einer erfahrenen Berufs-Armee & einem französischen Kontingent, insgesamt etwa 300.000 Soldaten, qua Operation "Dynamo" trotz Einsatz der Luftwaffe, nach England evakuiert wurde.

    • Avatar

      Es war definitiv ein Verhandlungsangebot,.wie später der Friedensflug vom Hess.

      Aber die Britten wollten Krieg um jeden Preis.

    • Avatar

      @ LAMME GOEDZAK. Das was Sie beschreiben war ein (1) Fehler aus dem FHK. In der allgemeinen Geschichtsschreibung wird dies immer wieder mit Adolfos Liebe zu England beschrieben. Das ist vollkommener Unsinn.

      • Avatar
        jeder hasst die Antifa am

        Es war einer der größten Strategischen Fehler dieses Gefreiten im 2,Weltkrieg er hätte auf sine Generäle hören sollen,die hätten den Krieg nie verloren,die wurden immer wieder durch den unqualifizierten Gefreiten ausgebremst.

      • Avatar
        LAMME GOEDZAK am

        @ P A U L & @ R A B E
        =====================
        Aus den Büchern The Sands of Dunkirk [ Richard Collier ] & The Nine Days of Dunkirk [ David Divine ] aus den 1950er Jahren, auf Befragung von Zeitzeugen geht hervor, daß hinter den Kulissen – wie PAUL anmerkt – Friedensverhandlungen stattfanden, weil Hitler durch General von Brauchitsch anordnen ließ: "Kein Panzerangriff auf Dünkirchen, lediglich Artillereibeschuß . . ."

      • Avatar
        LAMME GOEDZAK am

        @ R A B E
        ========
        Sie bestreiten Hitlers "Liebe zu England" . . .
        Daß der GröFaZ anglophil war, beschreibt Richard Collier in seinem Buch "The Sands of Dunkirk", basierend auf Aussagen von deutschen Zeitzeugen anläßlich seines Besuches im OKW West von Brüssel in einem seiner Monologe nach einer halbstündigen Eulogie auf GB & das Empire: " . . . sollte GB Frieden wollen und danach in einen anderen Krieg verwickelt werden, würde ich den Briten unsere Luftwaffe & die Kriegsmarine zur Verfügung stellen . . ." — Danach meinte General von Rundstedt trocken: "Wenn er nicht mehr will, gibt’s in 6 Wochen Frieden . . ."

    • Avatar
      Fischer's Fritz am

      @FORUM…
      "die verlorene Kampagne 1939 – 1945"
      ____________
      Welch eine beschönigende Beschreibung (Euphemismus) für einen Weltkrieg, der Millionen von Todesopfern forderte. Ich faß es nicht!

  4. Avatar
    jeder hasst die Antifa am

    Was Deutschland in den letzten Jahrzehnten an kaputten Typen auf die Politbühne kamen, das verkraftet kein Volk so leicht Adolf,Ulbricht, Honecker, Merkel und in Zukunft die Bearböckin alles große Führer die das Land immer wieder ruinierten.

  5. Avatar

    Das durch die agebliche Pandemie herbeigezauberte Chaos wird mithelfen dass Land der Dichter und Denker in ein Land voller nutzloser linksgrüner Ideologie zu verwandeln.

    Hier im Forum tummeln sich diese geistigen Gartenzwerge in zunehmender Zahl, das wird wohl das Überleben von Copact etwas verlängern, aber nur ein wenig.

  6. Avatar

    Die Schlacht auf der Walstatt bei Liegnitz gegen das Mongolenheer endete für Deutsche und Polen in einer desaströsen Niederlage. Daß Mitteleuropa dennoch von der Überflutung durch die Mongolen größtenteils verschont wurde, lag daran, daß Batu Chan bald nach der Schlacht den Rückmarsch nach Zentralasien antrat, um bei den nach dem Tod des Großchans Ügedaj ausgebrochenen Thronstreitigkeiten mitzumischen.

  7. Avatar
    Fischer's Fritz am

    "Die Mittellage Deutschlands im Herzen Europas hatte zur Folge, dass die Geschichte unseres Volkes oft sehr tragisch verlief."
    __________
    Die Mittellage Deutschlands? Doch wohl eher die Dummheit/Unfähigkeit seiner Regierenden.

    • Avatar

      Erkennen Sie die Gegebenheiten der Geopolitik nicht an? Es ist doch mit Händen zu greifen, daß das historische Schicksal eines Landes AUCH von seiner geographischen Lage abhängt. Deutschland liegt nun mal in der Mitte des Kontinents und sein Schicksal war, immer stärker als jeder seiner Nachbarn, aber schwächer als alle zusammen zu sein. Frankreich liegt und lag dagegen viel glücklicher: nur zwei Nachbarn, noch dazu durch natürliche Grenzen (Rhein und Pyrenäen) geschützt.

      • Avatar
        Fischer's Fritz am

        @TJALFI
        "AUCH"… mag ja indirekt eine marginale Rolle spielen. aber politische Entscheidungen werden nun mal von Menschen und nicht von geographischen Lagen getroffen.

  8. Avatar

    Allerdings der Beginn des WK1 und WK2 waren ja noch keine dunklen Stunden. Dunkel wurde es erst, als sich die nicht mehr abwendbare Niederlage abzeichnete. Und vor der fränkischen Reichsteilung lange nach dem Tod des großen Karl gab es keine Deutschen.

    • Avatar
      jeder hasst die Antifa am

      Deutschland ist viel zu weiß also muss es dunkler werden also Dunkeldeutschland,das heißt noch mehr Asylanten rein.

      • Avatar

        Und der hiesige selbsternannte Antifant ist ein DDR Zuchtschäfleln mit gewaltigen “Wissen“.

  9. Avatar

    Krasser Fehler. Es gab auch vor der "Goldenen Bulle" keine Erbmonarchie im alten Reich. Der Deutsche König war immer ein Wahlkönig, was altem Germanenbrauch entsprach.

    • Avatar

      @SOKRATES: Dann haben Sie wohl noch nie etwas von den Ottonen, Saliern und Staufern gehört, das waren nämlich faktische Erbmonarchien.

      • Avatar

        Auch die waren in der langen Reihe der deutschen Könige A u s n a h m e n und wenn die Söhne erfolgreicher Könige zu Nachfolgern gewählt wurden, ist das trotzdem kein Erbkönigtum, da ändert auch das Konstrukt der Faktizität nichts daran.
        Die (erst später sog.) "Goldene Bulle" des Kaisers Karl IV. kodifizierte nur, was alter , anerkannter Brauch war, schuf aber kein neues Recht.

    • Avatar
      jeder hasst die Antifa am

      Sofaklecks du kennst doch nur eine Goldene Pulle und da ist Schnaps drin.

  10. Avatar

    Die mit Abstand dunkelste Stunde war der 8.Mai 45
    Der Tag der “Befreiung“ und der Beginn der totalen Unterwerfung.

    • Avatar

      hätte der feige selbstmörder auch noch die 6-jährigen schicken sollen?

      • Avatar
        Fischer's Fritz am

        @PAUL PIMPF
        Inwieweit "feige"? Hätte er warten sollen, bis er von den anrückenden Russen gefoltert, massakriert oder spätestens nach den Nürnberger Prozessen, wie seine tapferen (?) Kumpane, gehängt worden wäre?

    • Avatar
      Andor, der Zyniker am

      @ PAUL

      Wenn man einen verhaltensgestörten Penner,
      verhinderten Postkartenmaler und späteren
      Gefreiten im 1. WK zum obersten Heerführer
      macht, muss man sich über die "Unterwerfung"
      am Ende nicht wundern.

      • Avatar
        Paul Hauser am

        Wenn es den Postkartenmaler nicht gegeben hätte, dann wäre Deutschland an Versailles schon zu Grunde gegangen, so verschob sich der Untergang Deutschlands nur….Was die großen Heerführer 1914-18 mit Frankreich nicht schafften, schaffte der Gefreite in nur 6 Wochen und es war sein persönlicher Erfolg!

      • Avatar

        @ ANDOR, DER ZYNIKER. "Wenn man…" Das "man" sollten Sie naeher erklaeren, denn dann koennte man verstehen, warum Adolfo die Tschechoslowakei und Frankreich geschenkt bekam. Das hat mit "persoenlichem Erfolg" nichts zu tun. Adolfo gab das weiter was seine "Berater" ihm ins Oehrchen fluesterten. Und wenn das geklaert ist, eruebrigten sich auch die geschichtsvergessenen Kommentare die weiter unten kommen. 1914-1918 betrat kein einziger feindlicher Soldat deutschen Boden. Die Alliierten hatten nicht mal mehr Geld um den Soldaten Patronen zu kaufen. Voellig bankrott. Der WK 1 wurde am Schreibtisch verloren. Und warum WK 2 verloren ging hat der "Silberjunge" bestens beschrieben. MfG

    • Avatar
      Corona l vollendet das Werk am

      Vollkommen richtig! Und aus dieser dunkelsten Stunde, wurden Jahrzehnte der Entrechtung Demütigung, Plünderung und bis zur endgültigen Zerstörung Deutschlands. Bis heute versucht man den Deutschen weiszumachen, ihre politische und militärische Niederlage, war für das Deutsche Volk eine Befreiung…..Umerziehung = Volksverdummung

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln. Kommentare sind nur innerhalb von 24 h nach Veröffentlichung des Artikels möglich.

Empfehlen Sie diesen Artikel