Kommission: München hat 320 politisch inkorrekte Straßennamen

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Eine von der Stadt München beauftragte Kommission hat festgestellt, dass ganze 320 Straßennamen nicht mehr den neuesten Anforderungen der Political Correctness entsprechen. Die Namensliste ist in der Tat erschütternd.

Bereits 2016 hatte die SPD im Stadtrat eine Überprüfung gefordert, welcher Straßenname womöglich in einem „chauvinistischen, extrem frauenfeindlichen, militaristischen, rassistischen oder antisemitischen, nationalsozialistischen Kontext“ steht. Jetzt legt die Kommission ihr Resultat vor: 320 inkorrekte Straßennamen finden sich in München. Wer jetzt richtige Schocker wie „Adolf Hitler-Weg“ oder „Heinrich Himmler-Gässchen“ vermutet, liegt freilich falsch. Stattdessen, so eine Meldung der Bild-Zeitung, finden sich dort Namen wie Christoph Kolumbus, Artur Schopenhauer, Theodor Heuss, Werner von Siemens und Erich Kästner.

Zu deren Verschuldungen: Kolumbus betrieb Sklaverei. Gegen Artur Schopenhauer führt man dessen „unzeitgemäße Frauenfeindlichkeit“ ins Feld. Der erste Bundespräsident, Theodor Heuss, habe 1933 für das Ermächtigungsgesetz gestimmt. Außerdem seien „stereotype antijüdische Äußerungen“ von ihm überliefert. Der 1892 verstorbene Werner von Siemens ist irgendwie schuld daran, dass die von ihm gegründete Firma Siemens 41 Jahre nach seinem Tod durch Aufträge des NS-Regimes Profite einfuhr.

Der Fehler von Franz Josef Strauß bestand darin, ein „gern gesehener Gast in Afrika“ gewesen zu sein, dort in „kolonialer Nostalgie“ gelebt und Antilopen geschossen zu haben. Und Erich Kästner, dessen Bücher doch 1933 verbrannt wurden, weshalb er? Weil Kästner während der zwölf folgenden Jahre nur in die „innere Emigration“ gegangen sei, anstatt das Land zu verlassen.

Wenig begeistert von den Ergebnissen der Kommission war CSU-Generalsekretär Markus Blume: „Die CSU München wird dafür sorgen, dass derart abstruse Vorschläge nicht weiterverfolgt werden. Wir lassen nicht zu, dass herausragende Persönlichkeiten wie Franz Josef Strauß in den Schmutz gezogen werden.“ Auch die Begeisterung von Bundestagsvizepräsident Hans-Peter Friedrich hielt sich in Grenzen: „Hier wird George Orwells Vision aus ‘1984’ Realität: Geschichte soll systematisch umgeschrieben und dem Zeitgeist angepasst werden.“

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19 Kommentare

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    Gesslers Hut am

    Und was ist mit Hausnummern? "1", "8" oder tückischen Kombinationen aus diesen Ziffern? Wäre doch ein Abwasch.

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    Rumpelstielz am

    Die Dämelmichels zahlen für alles.

    Wenn man für jeden dummen Vorschlag den die Alt Parteigecken vorbringen – diesen Nichtnutzen das fette Gehalt kürzen würde – dann wären wir die bald los.

    fehlt nur noch eine Sendung im GEZ Blödfunk der Dummichel will es so.

    Klar wir wollen 100erten Leuten die Adressänderung mitteilen.

    mach 100 mal 90 cent

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    Man soll eben alles dem "großen Bruder" nachmachen und Straßen nur noch durchnummerieren. Bei den genannten Beispielen ist wohl eher zu befürchten, daß der jüngere Teil der Bevölkerung sowieso nicht mehr weiß, wer das gewesen sein soll, oder in welchem Computerspiel die mitgewirkt haben. Eine Straßennummer läßt sich da bei denen wohl eher merken.
    Sooo genau, was die getan oder gelassen haben, weiß dann ohnehin niemand mehr. (Außer Historikern, die sich darauf spezialisiert haben.)

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    Dann fahren wir also zukünftig durch die Gretel-Allee über den Neubauer-Platz zur Erdogan Straße. Dort nehmen wir die Frauen in Burka auf, um über die Bedford-Strohm-Straße das Ziel den Mohammed-Boulevard zu erreichen. Dort suchen wir die zur Moschee umfunktionierte Kathedrale auf, um den Worten des Imam zu lauschen. Nach der geistigen Erfrischung gehen wir unseren Tätigkeiten im Haushalt der neuen „Herrenmenschen“ nach. Das Klima hat sich mit dem politischen Wandel erholt, zumindest berichtet Radio Islam nicht mehr darüber. Deutschland 2025?

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    Wenn man in München Straßen einfach nach deutschfeindlichen Politikern benennen würde, reichen 320 Straßen nicht aus.

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    Franz Schroeder am

    Vorschlag zur Güte.

    Alle werden geblitzdingst.

    Alle Erinnerungen die vor Beginn der Dynastie der großen Staatsratsführerin Angelanikus Merkelus sind weg.

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    Ich finde, München selber gehört umbenannt. Hat es dort zwischen 1933 und 1945 nicht Aufmärsche gegeben und ist dort im Bürgerbräukeller nicht der Leibhaftige höchstselbst mit dem Leben davongekommen?

    Vorschlag Mayer-Amschel-Rothschild-Stadt.

    Oder wenn Frankfurt diesen Namen für sich beansprucht,
    Adam-Weishaupt-Stadt. 😉

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      Oder einfach in "Hauptstadt der Bewegung" – äh, "… Begegnung" natürlich.

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    Vielleicht heißen die Straßen in München bald

    Genrich-Jagoda-Boulevard
    Naftali-Frenkel-Chaussee oder
    Matwei-Berman-Allee

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      Oder Chebli Weg, und Claudia Roth Straße ^^
      Klöckner von der CDU Weg.
      Baerbok-Kobold Straße.
      Habek-Flüchtlingsgasse.
      Antonia-Hoffreiter-CO2 Straße
      Lautenbach-Drogen Platz

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    Jeder hasst die Antifa am

    Die Stadt München muss viel Zeit und Geld haben um sich um solchen Stuss zu kümmern,wahrscheinlich wieder eine Aufgabe zur Versorgung irgendwelcher Linken oder Grünen Sozialstudiums Abbrechern.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Das ist das, was pure Dummheit tut – diese nichtsnutzigen Versager … können halt nix anderes 😉

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    Und der nächste Anschlag auf des Michels Moneten. Dieses Mal ist es die CDU.

    Politikstube Von Victoria- 13. Januar 2020959 -AUSZUG-

    Bei der Abgabenbelastung? Julia Klöckner: Deutsche sollen mehr Geld für Lebensmittel ausgeben

    Nun rücken die niedrigen Lebensmittelpreise in den Fokus, Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) kritisiert insbesondere die „Dumpingpreise auf Fleisch“ und die Deutschen, die zu wenig Geld für Lebensmittel ausgeben.

    Nicht wenige Bürger haben nach Abzug der monatlichen Belastungen nur noch ein kleines Budget für Nahrungsmittel übrig, sie sind nicht in der Lage, höhere Lebensmittelpreise zu bezahlen und sind auf Billigprodukte angewiesen. Wo soll also das Geld herkommen, um teure Waren bzw. Bioprodukte einzukaufen?

    Julia Klöckner kann bei einem üppigen

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      Jeder hasst die Antifa am

      Die Deutschen geben doch schon mehr Geld für Lebensmittel aus wer Ernährt den die hier eingereisten Invasoren sonst.

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    Wofür neue Strassennamen suchen?

    Zählt die Schlaglöcher und gibt ihnen die Namen mit der Anzahl der Schlaglöcher.

    Wie, Straße zum 17. Schlagloch.

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    So ist es in jeder Diktatur. Es wird alles an der Ideologie der Machthaber ausgerichtet. Wenn das durchkommt, dann ist es vorbei mit Demokratie und Meinungsfreiheit.

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      Ich denke aber, daß es mehr eine Taktik ist, um die Ächtung von möglichst vielen der hier unerwähnten Persönlichkeiten der Vergangenheit durchzubekommen.

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    Heinrich Wilhelm am

    Der Furz, den die in der Platte haben, stinkt bis hierher.

    Ich hätte da noch einen Vorschlag: Arnulfstraße umbenennen in Stalinstraße.
    Herzog Arnulf I. trug den Beinamen "der Böse". Stalin ließ sich dagegen als der weltweise Führer des Proletariats bezeichnen. Das wäre doch was für die Sozen.

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