Kirche ohne Gott: Satans Hauch im Hause des Herrn

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Führende deutsche Bischöfe offenbarten in ihren Osterbotschaften eine bis ins Mark verlotterte Kirche. Braucht Deutschland eine Bekennende Kirche 2.0? Lesen Sie dazu auch unser Dossier „Christen im Widerstand“ in COMPACT 4/2021. Hier bestellen.

Jeder zutiefst gläubige Katholik konnte sich zum diesjährigen Osterfest wieder einmal nur schämen für die Erbärmlichkeit der von den obersten Repräsentanten verkündeten, das biblische Fundament verhöhnenden Botschaften. Die ruchlose und – man muss es schon so drastisch formulieren – widerwärtige Art und Weise, wie führende Vertreter der katholischen Kirche das höchste Fest der Christenheit als Propagandavehikel für eine nach biblischem Befund schlechte Sache missbrauchten, gehört zweifellos zu den größten Skandalen dieses Frühjahrs.

Angriff auf die Tradition

So sprach der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, in seiner Osterpredigt im Limburger Dom vom „Leiden“ an seiner Kirche, wenn sie, so der Bischof wörtlich, „durch erstarrte Strukturen und mangelnde Veränderungsbereitschaft vielen den Zugang zum Glauben blockiert“.

Nach dem Verbot der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare durch die Kurie hatte bereits vor Ostern der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck eine „wertschätzende Neubewertung der Homosexualität“ verlangt. Die kirchliche Lehre erfordere „dringend eine erweiterte Sichtweise auf die menschliche Sexualität“.

Homo-Ehe: Bald kein Tabu mehr für die katholische Kirche? Foto: Syda Productions, Shutterstock.com

Bätzing und Overbeck offenbaren sich damit als Anhänger des emanzipatorischen „Synodalen Wegs“, dessen Hauptanliegen die Verwässerung der biblischen Ethik zugunsten der von Feministen, Neomarxisten und anderen de facto atheistischen Gruppen neu gesetzten moralischen Normen ist. Die von Bätzing beanstandeten „erstarrten Strukturen“ und die von Overbeck geforderte „wertschätzende Neubewertung“ sind also zu dechiffrieren als Infragestellung der schriftbasierten Ethik.

Der Freiburger Theologe Magnus Striet, ein scharfer Kritiker Benedikts XVI., ist einer der prominentesten Verfechter der buchstäblich gottlosen Theologie, die für diesen Angriff auf die Tradition das ideologische Fundament bildet. Striet plädiert für eine von Gott abgelöste Moral, da ihm der Glaube an einen souveränen Weltenschöpfer fehlt. Das Ergebnis solcher Überlegungen ist eine Ethik, die mühelos an das andocken kann, was alle neomarxistischen Gruppen in der Gesellschaft schon seit 50 Jahren fordern – und so ihren Beitrag zum Untergang des christlichen Abendlandes leistet.

Weltgeist und Gottes Geist

In Theologie und Philosophie wird der Weltgeist (griechisch „nous“) vom Geist Gottes („pneuma“) unterschieden. „Der natürliche Mensch vernimmt nichts vom Geist Gottes“, schreibt der Apostel Paulus im 1. Korintherbrief und bringt damit zum Ausdruck, was er von menschlichen Selbstoptimierungskräften erwartet: nichts. Was Bätzing, Overbeck und Striet vertreten, ist das Gegenteil von dem, was Paulus wollte: eine Theologie, die das „pneuma“ durch den „nous“ ersetzt. Als Relativismus hatte das auch Benedikt XVI. in seinem Beitrag für die Streitschrift „Zurück zu Gott!“ kritisiert.

Schon Bätzings Grundannahme, dass den Menschen durch die Anpassung des kirchlichen Lehrinhalts an das, was sie nach eigenem Erkenntnisvermögen, also dem „nous“, für richtig halten, ein „Zugang zum Glauben“ geebnet werden müsse, ist grundfalsch. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Menschen müssen durch eine Haltung demütiger Zugewandtheit dem allmächtigen Gott einen Zugang offerieren, über den der Gnadenakt der Befreiung von Schuld empfangen werden kann.

Der auferstandene Jesus Christus mit dem Apostel Thomas. Gemälde von Sebastiano Santi. Foto: Adam Jan Figel, Shutterstock.com

Wenn hingegen der sterbliche Mensch der unsterblichen Gottheit über ihr Bodenpersonal ausrichten lässt, dass er vor der huldvollen Gewährung von Glauben erst mal in Verhandlungen über die göttliche Gesetzgebung treten möchte, ist das Verhältnis Gott – Mensch auf den Kopf gestellt. Von Frömmigkeit im herkömmlichen Sinn kann nicht mehr die Rede sein, wenn an die Stelle gläubiger Demut dieselbe selbstherrliche Anmaßung (lateinisch: Arroganz) getreten ist, die die Schlange im Paradies Adam und Eva als Haltung Gott gegenüber einredet. Denn das Anerkennen der absoluten Autorität Gottes ist für jede monotheistische Religion eine Condicio sine qua non.

Wir reden ja hier – das nur zur Erinnerung – von Menschen, die nominell eben keine Atheisten sind – für die hat sich jedes Nachdenken über Gott erledigt –, sondern als Christen für sich entschieden haben: Es gibt da eine Macht jenseits meines eigenen Horizonts, über deren Charakter heilige Schriften Auskunft geben, die selbst auf geheimnisvolle Weise der Sphäre des Göttlichen entstammen. Als zentrales Fundament des Bekenntnisses ist die Heilige Schrift Gegenstand des Glaubens wie Gott selbst. Es kann von der Glaubenslehre niemals abgetrennt werden, ohne diese zu diskreditieren.

Den Inhalt dieses Glaubensfundaments den Menschen immer wieder in Erinnerung zu bringen ist die Aufgabe der kirchlichen Verkündigung. Nur eine Kirche im Zustand tiefgreifender Verwahrlosung kann einen so gottlosen Unfug fordern wie die Segnung Homosexueller, solange ausgerechnet der Cheftheologe der Christenheit, der Apostel Paulus, gelebte Homosexualität an zentraler Stelle – im Römerbrief – eindeutig als Verfehlung bezeichnet.

Abfall vom Glauben

Die Kirche ist bei der Erfüllung ihres Auftrags freilich schon früher gescheitert: Als die sogenannten Deutschen Christen in der Nazi-Ära biblische Lehre und NS-Ideologie in Einklang zu bringen suchten, war auch das ein Kotau vor dem Weltgeist, dem damaligen, und ein unerhörter Verrat an der bekanntlich im Land der Juden entstandenen Religion. Er führte zu etwas so Widerlichem wie der „entjudeten Bibel“ – sichtbarer Ausdruck der von dem Nazi-Theologen Walter Grundmann geforderten „Entjudung des religiösen Lebens als Aufgabe deutscher Theologie und Kirche“.

Anbiederung an das NS-Regime: Reichsbischof Ludwig Müller und die sogenannten Deutschen Christen. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-H25547, CC-BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Spätestens seit es zu Grundmanns Eingriffen in den Text der Heiligen Schrift mit der „Bibel in gerechter Sprache“ ein erschreckendes Pendant gibt, sollten bei Deutschlands Christen die Alarmglocken schrillen. Denn wieder wird das Fundament der christlichen Religion durch den ekelhaften Dreck einer durch und durch kranken Ideologie gewälzt. Es wiederholt sich die Respektlosigkeit verblendeter Opportunisten gegenüber der christlichen Überlieferung, es wiederholt sich auch die Intoleranz und totalitäre Gesinnung der Chefideologen, die diesen Unfug wider jeden gesunden Menschenverstand in der Gesellschaft durchboxen.

Was getan werden muss

Von solchem Verrat müssen sich beide Kirchen so schnell wie möglich abwenden. Das Segnungsverbot für gleichgeschlechtliche Paare ist dabei nur ein erster Schritt. Weitere müssen folgen.

1. Mit der Bibel einen Kontrapunkt zum Weltgeist setzen

Die katholische Kirche sollte klarstellen, dass sie gesellschaftliche Entwicklungen, die in Opposition zum biblischen Ethos stehen, unter keinen Umständen bejahen kann. Im Schulterschluss mit Evangelikalen könnte auf die Erklärung der Evangelischen Allianz rekurriert werden, die schon 2017 in einem Positionspapier festgestellt hat:

Homosexuelle Partnerschaften können der Ehe nicht gleichgestellt werden und dürfen von Kirchen nicht gesegnet werden.

Der Allianzvorsitzende Ekkehart Vetter erklärte dazu gegenüber der Nachrichtenagentur Idea:

„Der gesamte Kontext von Römer 1 bis 3 macht doch klar: Alle Menschen sind Sünder. (…) Und dann nennt Paulus in Römer 1 zahlreiche Ausdrucksformen dieses von Gott gelösten Lebenswandels, eine davon ist homosexuelle Sexualität.“

2. Lehrautorität des Katechismus wiederherstellen

Im Katechismus der katholischen Kirche ist der Umgang mit Homosexualität klar geregelt: Zwar sollte dem homosexuell empfindenden Gläubigen mit Liebe und Respekt begegnet werden; die homosexuelle Praxis jedoch ist als Ausdruck der Unordnung einer gefallenen Schöpfung „in keinem Fall zu billigen“. Ein so solide ausgearbeitetes Lehrwerk verdient mehr Autorität und Beachtung.

3. Den Synodalen Weg als Irrweg entlarven

Der sogenannte Synodale Weg ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems. Die Kurie sollte die von seinen Anhängern vertretenen Widersprüche zur Heiligen Schrift klar benennen und von ihrem Recht Gebrauch machen, den Befürwortern dieses Irrwegs die Lehrerlaubnis zu entziehen. Der Synodale Weg kann dank der grundgesetzlich geschützten Religionsfreiheit trotzdem fortgeführt werden – als Ketzerei einer christlichen Splittergruppe außerhalb der katholischen Kirche.

4. Mehr Transparenz und mehr Mut bei der Aufklärung homosexueller Straftaten

Zwei Drittel der im Missbrauchsbericht der katholischen Kirche genannten Übergriffe sind gleichgeschlechtlicher Art. Das zeigt: Homosexualität ist der bedeutendste sexuellen Missbrauch begünstigende Faktor. Das sollte mutig beim Namen genannt und nicht länger durch irreführende Differenzierungen unter den Teppich gekehrt werden. Bei der Offen- und Trockenlegung homosexueller Netzwerke innerhalb der katholischen Kirche sollte ohne Schonung vorgegangen und die Einhaltung des Keuschheitsgebots kompromissloser als bisher eingefordert werden. Alle Amtsträger, die Missbrauch gedeckt oder geduldet haben, müssen in den Ruhestand versetzt und der Strafjustiz ausgeliefert werden.

5. Homosexualität nicht als Normalität, sondern als Problem auffassen

Zur Ehrlichkeit beim Umgang mit sexuellem Missbrauch gehört auch: Ethischer Relativismus und eine vom Weltgeist beeinflusste Sexualmoral haben diesen begünstigt. Kontrollinstanzen bei der Zulassung homosexueller und damit per se problematischer Personen für geistliche Ämter haben versagt. Hier sind viel höhere Hürden und ein neuer ethischer Rigorismus erforderlich.


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Sollte innerhalb der beiden großen Kirchen, also auch der protestantischen, erkennbar werden, dass die Kräfte des pneuma gegenüber denen des nous dauerhaft in der Minderheit bleiben, wird es darauf ankommen, wie in der dunklen NS-Zeit, die Kräfte der Beharrung in einer Bekennenden Kirche 2.0 zu sammeln.

Das wird mit derselben Zwangsläufigkeit wie damals Anfeindungen, Hass und Repressalien seitens einer fehlgeleiteten Mehrheitsgesellschaft nach sich ziehen. Doch weder die Urgemeinde, deren Gläubigen das Schicksal des Nazareners blühte, noch Luther, dem der Scheiterhaufen drohte, noch Bonhoeffer, der am Nazi-Galgen endete, haben sich davon beirren lassen. Sie wussten, dass ihr Glaube der Sieg ist, der die Welt überwindet.

Über den Autor

35 Kommentare

    • Nicht nur das, bei der heiligen Schrift tun sich echte Abgründe auf. Neues Testament, das alte Testament, alte Evangelien, die es nicht geschafft haben, dort aufgenommen zu werden, heftige Widersprüche in sich selbst und eine neuzeitlich beschriebene manipulierte Offenbarung, die als Handlungsfaden diverser Sekten/Bünde dient.

  1. Archangela am

    Ich weiß gar nicht, wo ich bei all diesen Zirkelschlüssen anfangen soll.

    Die katholische Kirche hat seit ihrer Gründung noch nie das Ziel gehabt, Gottes Geist zu folgen. Ein solches Ansinnen jetzt in einem morschen, auf falschem Grund errichteten Gebäude einführen zu wollen, kann nur scheitern.

    In Herrn Mehrens Text wird als Fundament der Kirche zwar der Geist Gottes angeführt, aber die Konzentration auf und die Argumentation mit der Bibel als Therapie empfohlen.

    Das Fundament ist also die Bibel, nicht der Geist (pneuma). Paulus legt die Priorität fest: "Der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig" (2. Kor 3,6)

    Speziell führt Herr Mehrens den Brief des Paulus an die Römer Kapitel 1 bis 3, mit dem Fokus auf homose xueller Liebe und die Segnung homose xueller Paare, an. Als wäre das das Hauptproblem, das die katholische Kirche von Gottes Geist trennt.

    Soll sich jeder ein Bild dazu machen:

    • Archangela am

      Hier ein Auszug aus Römer 1, 21ff.:
      „21 Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. 22 Die sich für Weise hielten, sind zu Narren geworden 23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild […] 24 Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass sie ihre Leiber selbst entehren. 25 Sie haben Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt […] 26 Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn bei ihnen haben Frauen den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; 27 desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Männer mit Männern Schande über sich gebracht und den Lohn für ihre Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen.“

    • Archangela am

      Wie die Spitze des Eisbergs scheint mir der Missbrauch von Schutzbefohlenen und die Vertuschung desselben. Der Krebs, der sich durch den Organismus der katholischen Kirche frisst, ist die Überbetonung der Se xualität und das grundsätzliche Verbot derselben. Paulus spricht vom „natürlichen Verkehr mit der Frau“, die katholische Kirche verbietet diesen ihren Pfarrern, Bischöfen und Päpsten.

      Ihrer natürlichen Aufgabe beraubt müssen sich diese armen Männer dann Ersatzbefriedigung holen. Die Meisten schaffen sie es, sich se xuell zurückzuhalten, verfallen dafür aber in all die anderen von Paulus im Ro 1, 29ff. beschriebenen Leidenschaften:
      „29 voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Ohrenbläser, 30 Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen […] 31 unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig. 32 Sie wissen, dass nach Gottes Recht den Tod verdienen, die solches tun; […]“

  2. Schon ganz am Anfang, zur Zeit der Zwangschristianisierung haben sie sich dem angepaßt, was die Obrigkeit von ihnen wollte – und dem jeweiligem "Zeitgeschmack"! Um sich besser durchsetzen zu können, hat man sich die Feiertage umgewidmet und die alten Kultplätze mit Kirchenbauten versehen, Tempel umgewidmet, etc.!
    Nördlich der Alpen waren Homosexuelle die "Argen" und nicht geduldet, die wurden in den wilden Wald gejagt! Und Jahrhundertelang hatten die Klöster diese Leute in ihren Reihen gehalten! Im alten Rom war es geduldet, es gab im Spätaltertum homosexuelle Imperatoren. Aus der Barockzeit sind aus F. Berichte bekannt, das jeder, der in ein Kloster eintrat, erst einmal "umgeschwult" wurde!
    Folglich sind wohl heutige Übergriffe dem geschuldet, daß auch innerhalb einer Klostergemeinschaft mehr Zugang zu zivilen Rechten besteht und immer weniger Nachwuchs kommt. Der war vielzählig wenn die Zeiten schlecht waren und man die Versorgungssicherheit suchte.
    Es ist also normal, das sich diese Leute auch hier anpassen und die Protestanten haben damit angefangen, Männer zu trauen. Übrigens – der Teufel ist ja auch eine Erfindung der Monotheisten als absoluter Gegenpart ihres Alleingottes! Damit sind sie auch Urheber der Schwarzweißmalerei. Die alten Götter waren viele und facettenreicher.

    • @Livia

      Die "Obrigkeit" hatte die Zwangchristianisierung eingeleitet, weil sich der Monotheismus so wunderbar für eine Hackordnung eignet.

      Eigenartig nur, dass sich seit fast 2000 Jahren niemand wirkungsvoll dagegen zur Wehr setzen konnte.

      Es ist ein bisher ungelöstes philosophisches Problem, weshalb es einer relativ sehr kleinen Gruppe immer wieder gelingt, eine breite Masse nach ihrem Willen zu beugen.

      Selbst unter Berücksichtigung eines Erzwingungsstabs (Polizei, Armee etc.) Erklärt sich das nicht.

      • Archangela am

        "Es ist ein bisher ungelöstes philosophisches Problem, weshalb es einer relativ sehr kleinen Gruppe immer wieder gelingt, eine breite Masse nach ihrem Willen zu beugen."

        Das Problem ist mitnichten philosophisch. Die meisten Menschen rechnen einfach nicht mit der Niedertracht der tatsächlich Regierenden. So war es immer. Nur wer erpressbar ist, wird an die Macht gelassen, so dass die wahren Lenker nicht in den Vordergrund treten müssen. Jeder Widerstand wird rechtzeitig ausgemerzt. Im Notfall auch der Kaiser, König, Präsident oder Kanzler.

        Früher waren diese Lenker die Päpste und ihre Büttel, heute sind es die Superreichen und deren Büttel, die die Marionetten "regieren" lassen.

  3. Die kirchliche Lehre erfordere „dringend eine erweiterte Sichtweise auf die menschliche Sexualität“.

    Wiedermal ein Beispiel von vielen dass nur das Dogma des Vatikans bzw. des Papstes gelten soll und somit Jesus seine sinnvollen Reden und Gleichnisse verhöhnt und ignoriert !
    Und das ist schon so seitdem der Vatikan existiert.
    Das wahre Christentum wurde von dem Vatikan bekämpft und auch gespalten !

  4. armin_ulrich am

    Ich denke, er/sie/es ist besser, wenn schwule oder lesbische Lebenspartner*Innenschaften von der Kirche gesegnet werden. Das Dem-Zeitgeist-Hinterherrennen findet eher beim Klimafasten statt.

  5. Lieber die Homoehe, als ordinierte Päderasten, egal welcher Glaubengemeinschaft.

  6. Es brauchte nicht diese Osteransprachen, um zu erkennen, daß sich die katholische Kirche dem Zeitgeist nicht nur unterwirft, sondern ihn befördert.

    Man schaue nur, wie der Papst alles mitträgt, was mit Europa geschieht.
    Kein Wort von ihm dagegen, kein Widerspruch, nichts.

  7. kritischer Christ am

    Mal ganz ehrlich: > wenn man Kap. 13 des Römerbriefs kritisiert (Unterordnung unter die Obrigkeit), ist man dann un-christlich? Steuern zahlen finde ich gerecht, aber wenn der Staat immer diktatorischer wird, dann bekenne ich mich zur Querdenker-Bewegung (und das widerspricht dem, was Paulus will bzw. wollte). <

  8. Rolf Lindner am

    Kirchenaustritte

    Die Kirchen haben neue Propheten
    Gretas, Lisas und Racketen,
    für’s Klima sollen Christen beten,
    die ziehen es vor auszutreten.

    Ihr Kreuz soll niemals Haken haben,
    für Hammer und Sichel sie’s vergaben.
    Haben den Gott der Christen verraten,
    werden dafür in der Hölle braten.

    Mitglieder sind nicht mehr bereit,
    anzubeten den Geist der Zeit.
    Die Kirchenfürsten darüber grienen,
    wichtig für sie: Rotgrün bedienen.

    Bleibt die Kirchensteuer weg,
    interessiert es sie ’nen Dreck.
    Weil sie der Grünen Kurs vertreten,
    das Volk zur Kasse wird gebeten.

    Doch das will nicht für Linke blechen,
    der Austritt bleibt, um sich zu rächen.
    Bald steh’n im Westen wie im Osten
    die Pfarrer auf verlor’nen Posten.

    So geht mit Rot und Grün im Bunde
    das deutsche Christentum zugrunde.

    • Grünspecht am

      Ein neuer Dichterfürst ist uns geboren. Die Dichtkunst schien schon fast verloren,
      doch nun ward jemand auserkoren
      den Gang der Welt uns zu erkloren.
      Halleluja!

      • Hans Hamberger am

        Ein Gedicht
        wurde uns geschenkt.
        Ein Schelm,
        wer böses dabei denkt.
        Und wenn Du Goethe als
        den deutschesten aller deutschen Denker kürst
        er ist nur einer von Zweien allenfalls
        der Andere, ROLF LINDNER, auch Dichterfürst.
        Bringt Großes in kurzen Worten.
        Weise Sprüche Allerorten.

        Bevor ich Prügel bekomme, oder Heidi zum Dichten anfängt: Bin dann mal wech! :D

  9. Die Kirche ist sowas von planlos: Meine Kinder wurden nicht getauft, aber als sie 18 Jahre alt wurden, bekamen sie ein Schreiben, das sie dezent daran erinnern sollte, den Kirchenbeitrag einzuzahlen!

    • armin_ulrich am

      Jesus hätte eine Peitsche genommen und den EKD-Oberen eine in die Fresse gehauen. Das hätte er gemacht.

      • Hans Hamberger am

        Ist ja in der Bibel nachzulesen, wie er im durch und durch kommerz-verkommenen Tempel aufgeräumt hatte.
        Jesus wäre heute genauso ein Volksfeind wie damals, als er die "Kreise" der Mächtigen störte.
        Erschreckend, wie wenig sich in 2000 Jahren geändert hat.

  10. „Die Sakramente sind alle heidnischen Ursprungs…
    Der Katholizismus ist die absolute Verfälschung der Religion, die Jesus gemeint hat, ist die totale Verfremdung, ja Pervertierung, das heißt Umdrehung, Umschaltung um 180 Grad, dessen was Jesus mit seiner Religion, die ja eine Vertiefung der Moral sein sollte, gemeint hat.
    Es ist ein Hohn, eine Maskerade, ein durch zwei Jahrtausende
    hindurchwandernder Karnevalszug, und man wundert sich, dass so wenige Menschen das bisher durchschaut haben, das hier mit dem Christentum der letzte Humbug getrieben worden ist und auch von dem jetzigen Papst getrieben wird.“
    Prof. Dr. Hubertus Mynarek, ehemaliger Dekan an der Universität Wien
    (Quelle: YouTube, edi maurer, Der Katholizismus-Christentum oder Heidentum ? Interview mit Prof. Dr. Hubertus Mynarek)

    • So sieht es aus ARNT !
      Wenn man sieht wieviele verblendete Menschen zu Ostern auf dem Petersplatz oxidieren um ihren Götzen Papst anzubeten zeigt doch schon auf dass die ihn für einen Heiligen verehren.
      Dabei wird immer zu Ostern Luzifer besungen und Jesus als Luzifers Sohn bezeichnet, natürlich nur auf Lateinisch !

  11. jeder hasst die Antifa am

    Homo Ehe,das ist keine Ehe aus der eine Familie hervorgeht sondern eine Sexuelle Spassgemeinschaft, ich will von diesem Dreck verschont bleiben natürlich werden die Katholischen Pfaffen wieder mal dem Zeitgeist nachgeben das Ergebniss noch mehr Kirchenaustritte.

  12. Grundsätzlich finde ich (auch als Nichtkatholik) den Ansatz richtig, daß nicht der Weltgeist in Verhandlungen mit göttlicher Gesetzgebung treten kann.

    Eine Frage stellt sich aber bezüglich der Relevanz einer "göttlichen Gesetzgebung", wenn viele Menschen zwar getauft sind und in der Kirche Halt suchen, aber Schwierigkeiten haben, den überlieferten Gott akzeptieren zu können. Und Vorschriften sollten auch nachvollziehbar sein und nicht einfach als starre Dogmen in Erscheinung treten.

    Ein Hinweis darauf, daß bestimmte traditionelle ethische Regeln sinnvoll sind, ergibt sich beim Blick auf andere große Religionen: dort kommen sie nämlich ebenfalls vor. Insgesamt wäre es hilfreich, sich auf die Grundlage von Religion im allgemeinen zu besinnen: eine spirituelle Lebensausrichtung.

    Weil dieses Thema den Rahmen hier weit übersteigt, möchte ich auf ein lohnendes Buch hinweisen, das die Thematik vertieft: ‚Spiritualität‘ von Harald Walach im Drachen Verlag. Untertitel: Warum wir die Aufklärung weiterführen müssen.

  13. Achmed Kapulatzef am

    Aus Nächstenliebe rottete die Katholische Kirche über Jahrhunderte ganze Kulturen aus, wann übernimmt sie endlich die Verantwortung dafür. Die Deutschen sind seid 1945 in Geiselhaft, für 12 üble Jahre. Wo bleibt da eigentlich die Verhältnismäßigkeit.

    • heidi heidegger am

      läuft. Auschwitz wird gerade (mal wieder wie in ditt 50-60er Jahren) relativiert bzw. eingeordnet von äh Neger-Seite (KolonialKritk und so..)..ditt heidi las diagonal so ein‘ Jungle-Wörld Artikel darüber, mja.

      • heidi heidegger am

        corr.: KolonialKritik

        749. Wie ist das Verhältnis der Neuapostolischen Kirche zu anderen Kirchen, Religionsgemeinschaften und Religionen?

        Die Neuapostolische Kirche und ihre Mitglieder achten die Religionsausübung anderer Menschen und äußern sich nicht abwertend über Andersgläubige, über andere Religionen und Religionsgemeinschaften. Sie bemühen sich um ein gutes, friedliches Verhältnis auf der Basis gegenseitigen Respekts. Jede Art von religiösem Fanatismus lehnt die Kirche ab. Im Dialog mit anderen christlichen Kirchen werden – ungeachtet der unterschiedlichen Lehrpositionen – die Gemeinsamkeiten des christlichen Glaubens betont.

      • heidi heidegger am

        OT: lassen wir mal die ²Kirchen im Dorf und schützen sie gegen islamistische Spinner usw.

        ..heuer im September wird ditt heidi 60 und geht also dann endlich evtl. zum Volkssturm/Heimatschutz. Ich rufe die Greise im Forum (@Navigator und Ossi60+ und @Paule usw.): tuet es mir nach, wanns ihr wollt, und solange stehet bequem uuund weggetreten, bis zu meinem nächsten heidiKommentar, hihi.

        Die größten Unterschiede zum klassischen freiwilligen Wehrdienst sind nach Ministeriumsangaben die "heimatnahe Einplanung im Reservistendienst" nach der Ausbildung sowie der Verzicht auf Auslandseinsätze. Die Freiwilligen durchlaufen zunächst eine normale Grundausbildung, an die sich dann eine dreimonatige Spezialausbildung im Heimatschutz anschließt – Schwerpunkt ist dabei vor allem der ²Objektschutz. Die Ausbildung umfasst aber auch Bereiche wie Sanitätswesen und Brandschutz.

      • heidi heidegger am

        Teil 4(?)

        Und Notabitur (wg. äh "Stalingrad", also ditt Pandemie quasi) jibbett dieses Jahr auch, häh? Eine neue verlorene Generation wächst da heran, aber ²heidi&JE sind ja auch "Kinder von Marx&CocaCola" bzw. nicht ganz, denn JE sieht sich als Post-68er, mja.

        ²der kalte Krieg hat uns unsere Jugend gestohläään, achach..

    • Hans Hamberger am

      Die kath. Kirche ist nur eine verantwortungslose, zu groß geratene Sekte, die mit dem Christentum so viel zu tun hat, wie DIE GRÜNEN mit der Umwelt: als Feigenblatt.
      Als Christ muss man sich fremdschämen. Ich meine selbstverständlich die Amtskirche, nicht die Milliarde anständige Katholiken.

  14. Gefaellt mit PHIL. Gefaellt mir ausserordentlich gut. Man koennte damit anfangen VOR ! dem Speyerer Dom eine Messe abzuhalten zu der der Bischof keinen Zutritt erhaelt. Das gleiche koennen Glaeubige in jeder Stadt praktizieren. Schliesst die Pfaffen aus, bis sie sich entschliessen wieder auf dem Weg Gottes zu gehen.

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