Das blanke Entsetzen stand den Ermittlern ins Gesicht geschrieben, als sie Anfang Juni auf einer Pressekonferenz über den schweren Missbrauchsfall von Münster berichteten. Drei Jungen im Alter von fünf, zehn und zwölf Jahren wurde in einer Gartenlaube unfassbares Leid angetan. Nun erging ein Urteil im Prozess vor dem Landgericht Münster. Alles zu diesem Thema finden Sie in COMPACT-Spezial Geheimakte Kinderschänder: Die Netzwerke des Bösen, das Sie hier bestellen können.

     „Vier erwachsene Männer vergehen sich an zwei kleinen Jungs, wechselseitig und aufs Schlimmste“. Totale Fassungslosigkeit stand Joachim Poll, dem Ermittlungsleiter der Polizei Münster, ins Gesicht geschrieben, als er im Frühsommer dieses Jahres während einer Pressekonferenz über die von seinen Beamten aufgedeckten Verbrechen berichtete. Rainer Furth, der Polizeipräsident von Münster, ergänzte damals: „Selbst die erfahrensten Kriminalbeamten sind an die Grenzen des Erträglichen gestoßen und weit darüber hinaus.“

    Vergewaltigungen werden immer brutaler

    Zuvor hatten die polizeilichen Ermittlungen in dem Fall zu elf Festnahmen geführt. Die Ermittler fanden sich schnell in einer grauenhaften Parallelwelt wieder. Die Täter waren über ganz Deutschland verteilt, der Kontakt lief über das weitgehend abhörsichere Darknet, alle Festplatten in der Missbrauchszentrale in Münster waren wiederum hochkomplex verschlüsselt. Die aufgezeichneten Vergewaltigungen werden dabei immer schlimmer und brutaler, wie auch die Vertreter von Kinderschutzvereinen bestätigen.

    Kindesmissbrauchsdelikte haben in Deutschland ein kaum fassbares Ausmaß angenommen. Foto: Erika Richard I Shutterstock.com.

    An der gescheiterten Überwindung hochkomplizierter Verschlüsselungstechniken wäre auch beinahe die Aufklärung des Missbrauchsfalls von Münster gescheitert. Die Spezialisten im Landeskriminalamt hatten den Laptop des späteren Haupttatverdächtigen Adrian V. schon wieder zu ihren Kollegen nach Coesfeld zurückgeschickt, da sie einfach nicht an die Daten herankamen. Doch die Beamten aus der Kreisstadt im westlichen Münsterland gaben in einer unfassbaren, wochenlangen Fleißarbeit unzählige Passwortvariationen mit der Hand ein – bis der Monitor des Geräts plötzlich aufleuchtete und den Zugang zur Festplatte freigab.

    Der Horror in der Laubenhütte

    Deren Inhalt führte die Beamten zu einer Laubenhütte am Stadtrand der westfälischen Universitäts- und Beamtenstadt, die im Inneren mit modernster Kameratechnik ausgestattet war. Der Keller des Wohnhauses von V. glich wiederum der digitalen Schaltzentrale eines internationalen Unternehmens und enthielt einen klimatisierten Rechnerraum mit einem Speicherpotenzial für 200.000 Filmstunden. Der einschlägig vorbestrafte Mann war auf dem Radarschirm der Behörden, fühlte sich aufgrund seiner technischen Fähigkeiten aber dennoch offensichtlich bombensicher.

    Er nutzte das Microsoft-Programm Bitlocker, das im ausgeschalteten Zustand automatisch sämtliche Daten auf seinen Speichermedien verschlüsselte. Der Täter produzierte und hortete besonders sadistische Aufnahmen. Insgesamt wurden in dem Fall bislang über 600 Terabyte Material gefunden, die Sichtung von allein einer dieser Einheiten beschäftigt einen Auswerter für sieben Monate.

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    14 Jahre Haft und Sicherheitsverwahrung für den Haupttäter

    Nun hat das Landgericht Münster in diesem Fall ein Urteil gesprochen. Der Hauptangeklagte wurde wegen des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in 29 Fällen zu 14 Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt – ein für bundesdeutsche Verhältnisse ausnahmsweise einmal hartes und gerechtfertigtes Urteil, in dem sich wohl auch widerspiegelt, wie schockiert die Richter über die Taten des Angeklagten waren.

    Auch für die anderen Angeklagten neben Adrian V. setzte es relativ harte Strafen: Zehn Jahre Haft für einen 36-jährigen Mann aus Hannover für vier Fälle, 11 Jahre und sechs Monate für einen 43-Jährigen aus Schorfheide in Brandenburg für fünf Fälle und 12 Jahre für einen 31-jährigen aus dem hessischen Staufenberg für sechs Fälle. Wie von der Staatsanwaltschaft gefordert, ordnete das Gericht auch in diesen Fällen Sicherungsverwahrung an.

    Wegen Beihilfe soll zudem die 46-jährige Mutter des Hauptangeklagte für fünf Jahre ins Gefängnis. Da die Video-Auswertungsarbeiten der Polizei noch nicht beendet sind, könnten noch weitere Verdächtige ins Visier der Justiz geraten.

    Die Ermittlungskommission in Münster konnte mittlerweile deutschlandweit schon 53 Tatverdächtige identifizieren, wobei die Orte, an denen sich die Männer an den Kindern vergingen, von Sylt im Norden und Ückermünde im Osten bis nach Mallorca im Süden Europas reichten. 30 der Männer sitzen schon in Untersuchungshaft. Die Zahl der missbrauchten Kinder beläuft sich auf mindestens 30, wobei diese sogar oft von ihren eigenen Vätern angeboten wurden.

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    25 Kommentare

    1. thomas friedenseiche an

      verstehe nicht, wie richter solche milden urteile sprechen können

      diese täter gehören für den rest ihres lebens eingeschlossen

      punkt

    2. Alles hat eben 2 Seiten! Die unerwümschte Seite der Computertechnologie ist eben daß Menschen mit einer solchen kriminellen Veranlagung sich auch über Entfernungen zusammenschließen können, ihre Straftaten aufzeichnen und mit den Bildern auch noch Einkommen generieren können.
      Ein Ding, was dieses unterstützt ist, daß man verschlüsseln kann! Wenn man Dinge, wie z.B. Geldgeschäfte aus dem Netz rausläßt, nach wie vor nur analog zuläßt, könnte man das Netz offen und unverschlüsselt lassen, sodaß jeder alles sehen kann – die Polizei auch! Daß z.B. seit es Onlinebankwesen gibt, kaum noch Banküberfälle sind, ist auch so ein Indiz! Wenn nicht mehr verschlüsselt werden kann, überlegen sich die Leute auch vorher, was sie machen. Ob man sich bei Fratzenbuch u.Co. selber eine Stasiakte schreibt, auch!
      Und auch eine "alte Jacke" – wenn jemand schon als Kind kriminell auffällig wird, läßt er es nicht sein, im Gegenteil Die "Charakterbögen", die Grundschullehrer über ihre Zöglinge anfertigten, trafen fast immer zu! Zu Anfang des 20.Jh. wurden auch solche auffälligen Kinder von höherer Bildung ausgeschlossen. "Wir schulen doch nicht unsere zukünftigen Ganoven!"

      • Schilda 2.0 an

        Klar, Verschlüsselung hat Schuld. In anderen Fällen sind es die Messer, die nicht stumpf und abgerundet sind.

    3. Marques del Puerto an

      Was man aber hinzufügen sollte ist die Tatsache, dass der Hauptangeklagte Adrian V. schon als Jugendlicher mehrfach wegen verschiedener Delikte aufgefallen ist.
      Mitunter schmückten sein Konto, Betrug, Diebstahl und Beleidigung. Im Januar 2016 stand er erstmals wegen Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie vor Gericht.
      Es ging um drastische Bilder, die vor allem Kleinkinder zeigten, die Dateien hatten Namen wie , Full Video – Rape und Kinder ficken. Auf einem Teil der Bilder, so damals das Gericht, seien Kinder gefesselt gewesen, in ihren Gesichtern spiegelten sich Ekel, Trauer und Schmerz wieder.
      Da Adrian V. geständig war, Einsicht und Reue zeigte, bekam der Angeklagte trotz der erheblichen Tatfrequenz nur eine zweijährigen Bewährungsstrafe .
      Der vorsitzenden Richter bemerkte in der Abschlussbegründung, es sei zu erwarten, dass er auch ohne Gefängniserfahrung, in Zukunft ein straffreies und rechtschaffenes Leben führen werde.
      Diese fatale Fehleinschätzung sollte später für weitere Kinder ein Martyrium werden.
      Am 08. Juni 2017 wurde Adrian V. erneut verurteilt und selbstverständlich wieder zur Bewährungsstrafe.
      Das Gericht stellte zwar fest, auf seinem Rechner seien besonders brutale Videos gespeichert gewesen, es würdigte jedoch den Willen des Angeklagten, mithilfe therapeutischer Unterstützung künftig ein normales Leben zu führen.

      • Marques del Puerto an

        Sein Bewährungshelfer lobe ihn, er arbeite engagiert mit, und er suche Kontakt zum Jugendamt, um ein gefahrloses Miteinander mit seiner Lebensgefährtin und deren Kind leben zu können. So bekam Adrian V. wieder eine günstige Sozialprognose ausgestellt und blieb auf Bewährung in Freiheit. Gefahrloses Miteinander mit Lebensgefährtin und deren Kind funktionierte dann allerdings nicht so richtig, den der Sohn seiner Freundin wurde später trotz hochqualifizierter Sozialprognose vom Haupttäter und Nebenangeklagten mehrfach in einer Gartenlaube missbraucht.
        Weite Teile des Prozesses wurden unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt. Die grauenhaften Szenen aus der Gartenlaube überschritten einem Gerichtssprecher zufolge selbst für erfahrene Berufsrichter die Grenzen des Vorstellbaren bei weitem. Einzig positiv zu bewerten sei die Tatsache, dass keines der Opfer vor Gericht aussagen musste.
        Der Vorsitzende Richter Matthias Pheiler sagte wörtlich: wir sprechen hier von einem grauenhaften Geschehen. Die Taten der Beschuldigten seien zutiefst verstörend, die Videoaufnahmen zeugten von deren Skrupellosigkeit. Die Aufnahmen hätten den Anschein erweckt, als sei sexueller Missbrauch trauriger Alltag der geschädigten Kinder. Das übersteigt alles, was dieser Kammer bislang vorgelegt wurde !
        Die Rechtsvertretungen der Angeklagten kündigten nach dem Urteil an in Revision gehen zu wollen.

        • Marques del Puerto an

          Natürlich kann man das gerne machen, blos kann und will ich mir nicht vorstellen, dass am Ende dabei ein anderes Ergebnis rauskommt.

          Mit besten Grüssen

        • jeder hasst die Antifa an

          Da kann man hur hoffen das dieses Untier im Knast von den Mithäftlingen ordentlich behandelt wird, wie es dort für solche Kreaturen üblich ist

        • Marques del Puerto an

          @ JEDER HASST DIE ANTIFA,

          ich hatte dazu schon was geschrieben, aber der Text wurde leider von der Katze gefressen. ;-)

          Mit besten Grüssen

        • heidi heidegger an

          Nun, ditt wortmächtige heidi kann euch da überhelfen: also ditt Sittenstrolche (sagte frau früher) werden im Knast anzunehm‘ wie ein SemmffTöpfchen behandelt, in das jeder sein Würstken reinstecken kann..*omg*

    4. Andre Zöllner an

      Compact, sie schreiben: Vergewaltigungen werden immer brutaler. Dem kann ich nicht zustimmen, denn eine (nur eine) Vergewaltigung ist schon brutal. Und sie werden nicht brutaler, nein die Aufklärung zeigt, es gibt die zu tiefst abartige Verhaltensweise von Menschen und dies wird nun immer mehr öffentlich gemacht. Mord, Totschlag und Vergewaltigung sind die höchste Form von kriminellen Handeln, und bedürfen keine Gnade, sie sind der Abgrund zur Hölle. Aber der zur Zeit betriebene globale Massenmord unter dem Schirm "Corona" ist kaum noch zu toppen.

    5. jeder hasst die Antifa an

      Diese Bestien gehören für immer Wegesperrt und der Mörder von Würzburg auch sowas hat in der Zivilisation nichts mehr zu suchen.

      • Karl-Heinz Groenewald an

        Konnte ja nicht lange dauern, dass Sie Ihr Lieblingsthema, was absolut nichts mit diesem Verbrechen zu tun hat, mit einbauen müssten.

        • jeder hasst die Antifa an

          Das habe ich von der Lügenpresse gelernt die machen das ja dauernd,der Mord von Würzburg ist also für sie kein abscheuliches Verbrechen?

      • Rationaler Rationalist an

        Joaaa Sting … :-S

        Aus dem Grund wirds über die hier bei Compact auch nur einen Artikel geben… nicht 10 oder 12… meine ich…

      • Tja das sind halt unsere Schwerverbrecher.

        Keinen Grund noch weitere aus fremden Ländern zu importieren.

        • Wenn Sie bei jedem Einzelnen schon vorher wissen ob der straffällig wird, sollten Sie sich unbedingt bei der Polizei bewerben.

      • Deutschösterreicher aus dem Wienerwald an

        Finden Sie nicht, dass dieses Thema zu ernst ist für seichte Witze?

      • Marques del Puerto an

        @STING,

        werden sie ja, Kinderschänder sind im Knast hochbeliebt…

        Mit besten Grüssen

        • heidi heidegger an

          hochbeliebt wie exJuristen..also Horschd Mahler (RechtsHegelianer u. a.) ischd nix passiert – wüsste nicht – da hat der Flurfunk wohl dichtgehaltään anzunehm‘, mja.

        • Marques del Puerto an

          @Heidi von Klunkerborch,
          ach werde wieder zensiert nur weil ich was über Knastaufenthalte geschrieben habe und den netten Umgangsformen. ;-)

          Mit besten Grüssen
          Ps. Exjuristen sind vorallem beliebt vor Järichten….

        • heidi heidegger an

          Grüßle erstmal, ich meinte eigentlich dann auch mehr exPolizisten oder exSchliesser im Knast, hihi.

        • Gutmensch-Gratispunkt. Weitere Likes gibt es für richtige Meinungen zu frauenschlägern, Tierquälern, Massenmord, Angriffskriege, Gaffern,…