KGB contra DDR? «Ich habe mir da einiges eingeredet». – Hans Modrow zur Wiedervereinigung

22

Wurde die Wiedervereinigung vom KGB eingefädelt? Verkaufte Gorbatschow die DDR? Hans Modrow erlebte als DDR-Ministerpräsident die Entscheidungen 1989/90 aus nächster Nähe. Es folgt ein Interview, das Chefredakteur Jürgen Elsässer mit Hans Modrow führte. Erstveröffentlichung in COMPACT 10/2011.

COMPACT: Ihr Beitrag zur Wiedervereinigung ist beträchtlich. Anfang Februar 1990 kehrten Sie als DDR-Ministerpräsident aus Moskau zurück und verkündeten eine neue Orientierung: «Deutschland – einig Vaterland!» Warum dachten Sie, dass die DDR nicht mehr zu halten war?

Modrow: Die Gespräche ab 30. Januar 1990 in Moskau hatten ja einen Vorlauf. Bis Ende 1989 waren wir uns in meiner Regierung einig, dass die DDR nicht zur Vereinigung mit der BRD geführt werden sollte. Es galt die Regierungserklärung vom 17. November 1989: Die Wiedervereinigung steht nicht auf der Tagesordnung, es geht vielmehr um eine Demokratisierung der DDR.

Erst zu Jahresanfang 1990 begann im klei-nen Kreis ein Umdenken. Zwei Ereignisse hatten meinen Beratern und mir verdeutlicht, dass die DDR nicht mehr zu halten war: Am 2. Dezember hatten sich die Präsidenten Bush und Gorbat schow auf Malta getroffen. Dabei war spürbar gewesen, dass Gorbatschow nur noch so tut, als ob er die DDR erhalten wolle. Und am 9./10. Januar 1990 hatte es einen Gipfel des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe( RGW) …

des Gegenstücks zur EWG im Bereich des Warschauer Paktes …

in Sofia gegeben, wo der sowjetische Ministerpräsident Ryshkow erklärte, dass künftig zwischen den Mitgliedsstaaten in harter Währung abgerechnet würde – nicht mehr, wie bis dahin immer, in Transferrubeln. Damit galt praktisch im RGW-Bereich der Dollar.

Das war dann der ökonomische Todes stoß für die DDR, die nicht genügend Hartwährungsreserven besaß. Aber man hat den Eindruck, dass die Abwendung der UdSSR von der DDR schon früher einsetzte, spektakulär durch die Mission des Moskauer Deutschland-Spezialisten Nikolai Portugalow nach Bonn.

Ja, das stimmt. Am 20.November 1989, eine Woche nach meinem Amtsantritt, sprach ich mich noch mit Valentin Falin, dem Leiter der Internationalen Abteilung im ZK der KPdSU, ab. Wir waren uns einig, dass es lediglich eine Vertragsgemeinschaft zwischen beiden deutschen Staaten geben sollte, was die Chance auf eine Annäherung, auf ein echtes Zusammenwachsen gegeben hätte. Doch schon einen Tag später traf Portugalow in Bonn ein und traf sich mit Horst Teltschik, dem wichtigsten Berater von Helmut Kohl. Dabei übermittelte er, dass sich die Sowjetunion unter bestimmten Bedingungen mit der Wiedervereinigung abfinden würde.

Bis heute rätselt die Fachwelt, wer Portugalow geschickt hat.

Falin leitete die Internationale Abteilung beim ZK, er war Portugalows Vorgesetzter. Auch Gorbatschow muss informiert gewesen sein.

Das bedeutet, die Sowjets haben doppeltes Spiel getrieben: Falin hat Ihnen das eine versprochen, Portugalow Kohl das andere. Die Frage ist natürlich, ob Teltschikin Portugalow etwas hinein interpretiert hat. Ausgehend von Portugalows Mission, die vom KGB an der sowjetischen Botschaft vorbei vorbereitet worden war, gibt es die Theorie, dass der sowjetische Geheimdienst oder eine Fraktion desselben schon seit ungefähr 1986 das Ziel verfolgt hatte, die DDR zu liquidieren. Über diese Verschwörergruppe «Lutsch» – auf deutsch: Lichtstrahl – schreibt etwa Heinz Marohn, Mitglied der Kommunistischen Plattform, in seinem Buch „Das Geschenk“. Was wissen Sie darüber?

Modrow nach seiner Wahl zum Regierungschef, 13. November 1989. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1113-054 / Reiche, Hartmut / CC-BY-SA 3.0 / CC BY-SA 3.0 DE (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)

Das ist eine weit verbreitete Legende .Ich glaube nicht an die Steuerungsfähigkeit dieser Prozesse durch den KGB. Sie müssen sehen, dass KGB-Chef Krjutschkowin einer Beratung bei Gorbat -schow in Moskau noch am 26. Januar1990 allen Ernstes den Vorschlag machte, Hans Modrow müsste aus der SED-PDS austreten und die Leitung der Ost-SED übernehmen. Kann man sich größere Weltfremdheit vorstellen? Er wollte die SED-PDS in die Ost-SPD auflösen? Nein. Gregor Gysi sollte die SED-PDS führen und ich die Ost-SPD. Im übrigen: Iwan Kusmin, der sowjetische General in Karlshorst, hat diese «Lutsch»-Legende nie bestätigt, und auch Falin wusste nichts von einer KGB-Verschwörung. Primakow, der bei Gorbatschow und dann bei Jelzin den Auslandsdienst leitete, bestätigt eine solche Gruppe nicht.

Aber offensichtlich ist doch, dass Portugalow nicht der erste Sowjetvertreter war, der die Wiedervereinigung hoffähig machte.

Tatsächlich gab es solche Stimmen schon vor 1989. Ich erinnere an einen außenpolitischen Berater Gorbatschows, Wjatscheslaw Daschitschew. Oder an den berühmten Schriftsteller Jewgeni Jewtu-schenko, der 1987 in Berlin/West forderte: «Die Mauer muss weg.» Wie verliefen die Debatten über den künftigen militärischen Status eines vereinigten Deutschland? Als ich Ende Januar 1990 bei Gorbatschow in Moskau war, stimmte er noch voll unserer Position zu: Wiederverei-nigung ja, aber bei Neutralisierung Deutschlands.

Das Beharren auf der Neutralität war ja auch eine alte sowjetische Position, wenn Sie etwa an die Stalin-Note von 1952 denken. Aber als US-Außenminister James Baker am 8.Februar 1990 Moskau besuchte, wich Gorbatschow schon von unserer Vereinbarung ab und stimmte einem Verbleib Gesamtdeutschlands in der NATO zu, wenn auch ohne Stationierung alliierter Truppen auf dem Gebiet der dann ehemaligen DDR. Als Kohl am 10. Februar aus Moskau zurückflog, konnte er verkünden, er habe den «Schlüssel zur Vereinigung» abgeholt.

Um die Details der Wiedervereinigung wurde im Kreis der vier Sieger mächte des Zweiten Weltkrieges und der beiden deutschen Staaten gestritten. Während man im Westen von den Zwei-plus-vier-Verhandlungen sprach, hielten Sie mit der Formel Vier-plus-zwei dagegen. Mit anderen Worten: Sie betonten die Vorbehalts-rechte der Alliierten und ordneten diesen das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen unter. War das nicht undemokratisch?

Nein, denn diese fasche Akzentuierung sollte auch eine große Rolle beim Zerfall der UdSSR spielen. Als der Zwei-plus-vier-Vertrag im Januar 1991in der Duma ratifiziert werden sollte, opponierten Militärs und Traditionalisten und beklagten sich, dass mit dem Inkrafttreten die Sowjetunion doch noch den Zweiten Weltkrieg verlieren würde. Die Ratifizierung gelang nur, weil gleichzeitig eine Zusatzerklärung verabschiedet wurde, die die Rolle der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg be-tonte und einen Verzicht auf die politische Verfolgung ehemaliger DDR-Bürger verlangte.

Jetzt haben Sie aus der Sicht der Sowjetunion argumentiert. Mir ging es aber um das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen. Sie wollten die NATO-Zugehörigkeit Gesamtdeutschlands verhindern und hofften, dass die Sowjetunion ihr Veto im Kreis der Alliierten einlegt. Wäre es nicht besser gewesen, auf das deutsche Volk zu setzen, als auf Moskau zu vertrauen – also eine Volksabstimmung in beiden deutschen Staaten über den künftigen militärischen Status zu fordern?

Das wäre eine Möglichkeit gewesen, die die sowjetische Seite vergeben hat. Als ich mich 2010 in Moskau mit dem stellvertretenden Außenminister Tito traf, räumte auch er ein, dass damals viele Fehler gemacht wurden. Leider kann das heute nicht mehr korrigiert werden. Nehmen Sie etwa den Beschluss des Politbüros der KPdSU über die Eigentumsrechte in der DDR, die Verteidigung der Ergebnisse der Boden – reform, vom Mai 1990. Das war eine völkerrechtliche Festlegung, die auch zum Zwei-plus-vier-Vertrag gehört. Bis heute behauptet Gorbatschow wahrheitswidrig, dass er nicht an dieser Festlegung beteiligt war.

Die Sowjetunion hat nicht auf ein deutsches Referendum gepocht, das ist das eine. Aber warum haben Sie –der Regierungschef der DDR beziehungsweise der führenden Regierungspartei SED-PDS – nicht darauf gedrängt, die Deutschen direkt über alle Schlüsselfragen der Vereinigung entscheiden zu lassen?

Wenige Tage nach dem Mauerfall ist Betrieb auf dem Tor. Foto: Lear 21, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Das war im Vorfeld der Volkskammerwahl vom 18. März 1990 nicht real, das hätte man bei den Alliierten nicht durchsetzen können. Umgekehrt gab es nach der Volkskammerwahl keine Regierung mehr, die daran Interesse hatte. Der neue Ministerpräsident Lothar de Maizière nahm vielmehr Kurs auf die schnelle Realisierung der Wäh-rungsunion, die dann am 1.6.1990 kam.

Sie argumentieren sehr stark vom jeweiligen Kräfteverhältnis her. Bedeutet das, dass Sie Ihr Programm« Deutschland – einig Vaterland» von Anfang Februar 1990 eher taktisch verstanden und gar nicht als Bekennt nis eines deutschen Patrioten?

Das hatte mit deutschem Patriotismus nichts zu tun. Ich war bemüht, eine Verlaufsform für die Vereinigung zu finden, die die Interessen der Sowjetunion wie die Polens – die Verteidigung der Oder-Neisse-Grenze – und der Tschechoslowakei – die Gültigkeit der Benes-Dekrete – berücksichtigte. Die Vereinigung durfte die internationale Balance und den Frieden nicht gefährden. Das war mein Ansatz.

Dass Sie so dezidiert ablehnen, patriotisch gehandelt zu haben, verblüfft mich. Die Worte «Deutschland, einig Vaterland» stammen ja immerhin aus dem Text der DDR-Hymne, was darauf verweist, dass Patriotismus durch aus ein Teil der SED-Tradition gewesen war.

Eines habe ich in meinem Leben gelernt, nach vier Jahren Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion und enger Zusammenarbeit in der FDJ mit den Jugendorganisationen der Bruderstaaten: Patriotismus wird nie zur Freundschaft mit unseren Nachbarstaaten führen. Bei den Weltjugendfestspielen in Warschau 1955 traf ich einen jungen polnischen Fliegeroffizier. Er sagte zu mir: Du bist Deutscher, also Faschist. Es brauchte Zeit, bis Vertrauen und Freundschaft entstand. (Fortsetzung des Interviews unter dem Werbebanner)

Ein komplettes Dossier zu Thema „Deutsche Einheit“ lesen Sie  in der aktuellen COMPACT 10/2020. Infos und Bestellung hier

Mir scheint, heute wird das in Russland nicht mehr so gesehen. Man erinnert sich an Rapallo und Tauroggen, die guten Zeiten der Zusammenarbeit von Patrioten in Berlin und Moskau.

Ja, wenn diese Zusammenarbeit den russischen Interessen förderlich ist, wird sie unterstützt. Ich habe mir da auch einiges eingeredet. Mein leiblicher Bruder lebte in der BRD. Wir trafen uns erst im Mai 1990 wieder. Die Verwandtschaft mit ihm galt mir als reiner Zufall, wir hatten eben die selben Eltern. Meine Klassenbrüder waren mir wichtiger, etwa meine Freundschaft als Dresdner SED-Bezirksvorsitzender zu den Genossen in Leningrad. Aber am Ende verschwand mancher Klassenbruder, und mein leiblicher Bruder blieb übrig. Er hielt zu mir, als die bundesdeutsche Justiz gegen mich Prozesse führte.

Heißt das: Blut ist dicker als Wasser?

So ist es.

Hans Modrow, Jahrgang 1928, wurde 1949 Mitglied der SED und war von 1973 bis 1989 Bezirksparteisekretär in Dresden. Von 13. November 1989 bis 12. April 1990 war er Ministerpräsident der DDR, später für die PDS Abgeordneter im Bundestag und im Europaparlament. Heute ist er Ehrenvorsitzender der Linkspartei.

 

 

Über den Autor

22 Kommentare

  1. Das Deutsche Volk wird dumm gemacht am

    Modrow kommt selbst aus Pommern…..und er war nur ein kleines politisches Licht im Ringen der Weltmächte um Deutschland…..1945 England wollte Deutschland von der Karte Europas ganz verschwinden lassen, Frankreich das ganze Linke Rheinufer haben, die Russen wollten Ostpreußen und Ostpolen und die Polen Schlesien und Pommern dafür haben, die Tschechei das Sudetenland für sich ganz alleine ohne die Deutschen, Amerika erkannte aber damals schon die strategische Bedeutung Deutschlands von formte es ab 1945 und 1990 zu einer Ami-Kolonie in Mitteleuropa um……keiner von den Siegermächten hätte zur sogenannten Wiedervereinigung 1990 zugelassen, das die Grenzen verschoben oder Landesteile geräumt werden…..

  2. Ein deutscher Patriot kann dieser Modrow nicht sein. Wer die Vertreibung von 10 Millionen Deutschen aus ihrer Heimat, nämlich aus Ostdeutschland (Schlesien, östliches Brandenburg, Pommern, Danzig-Westpreußen und Ostpreußen) , einfach unterschlägt und die verbrecherischen Benes-Dekrete noch verteidigt, ist ein Feind des deutschen Volkes. Er ist nicht der Einzige aus dem DDR-System.

    Es gab aber Sozialisten/Kommunisten, die sich auch nach 1945 zum gesamten Deutschland bekannten.
    1. Etwa die Hälfte ihrer Mitglieder hat die KPD bis etwa 1947 verloren, weil diese Mitglieder nicht bereit waren, die "Oder-Neiße-Grenze" hinzunehmen.
    2. In meiner weiteren Verwandschaft in Sachsen-Anhalt gab es einen Mann, der in der Weimarer Republik Sozialdemokrat war und es auch bis 1945 blieb. In der DDR wurde er dann gefragt, wie er es mit der "Oder-Neiße-Grenze" halte. Er sagte, er akzeptiere sie nicht. Daraufhin erhielt nicht die Zusatzrente als "Verfolgter in der NS-Zeit". Seine Haltung änderte natürlich nichts an den politischen Gegebenheiten. Er hätte seine Haltung verleugnen und mehr Rente kassieren können. Er tat es nicht. Er bleib bei seiner Haltung bis zu seinem Tod. Meine allergrößte Hochachtung – insbesondere in diesen lausigen Zeiten!!!

    • Politik und Krieg zerstört Familien am

      Genauso ist es ! Es gab und gibt in allen Parteien Patrioten Anständige Unanständige und Egoisten. Das liegt aber auch im Charakter des Menschen……ein Beispiel aus meinen ehemaligen Heimatort, die Eltern von Hans Wagner waren in den Zwanzigern die größten Kommunisten und der Vater wurde sogar noch Dorf-Bürgermeister und das einzigste Kind Jg. 1925 meldete sich dann im Krieg freiwillig zur Waffen SS und wurde 1944 schwer verwundet und verlor noch ein Bein. Nach dem Kriege wurde dies Familie auf Grund des Sohnuvon den eigenen Genossen angefeindet, sodass sich dieser Sohn mit 20 Jahren das Leben nahm…Die Eltern starben hochbetagt und verbittert in den Achtzigern.

    • Dieses Land ist verloren....Besiegt von der eigenen Dummheit ! am

      Und die Ami Kolonie BRD Germany muss heute die ganzen Flüchtlinge die durch die Kriege der USA produziert werden, aufnehmen und verköstigen…..

    • Rechtsstaat-Radar am

      Es wurden 19 Millionen Deutsche vertrieben. Sie müssen sich bilden und informieren.

  3. Verführt von der Politik am

    Er kämpfte für Deutschland im Volksturm und kam mit 17 Jahren vier lange Jahre in russische Kriegsgefangenschaft und seinen leiblichen Bruder sah er erst 45 Jahre später wieder….Er ist ein deutsches Schicksal von zigtausenden und das sollte jeder Schreiberling hier im Forum akzeptieren…..was Politik bei jungen Menschen alles bewirken kann….Sophie Scholl Katholisches Elternhaus BDM Führerin Widerstandskämpferin, mit 22 Jahren hingerichtet / Irma Grese evangelisches Elternhaus, Vater Sozialdemokrat verbot Ihr die Mitgliedschaft in HJ und später dann auch das Elternhaus, kam durch das Arbeitsamt zur SS und wurde mit 21 Jahren von den Briten gehängt…

  4. Modrow: „Ich war bemüht, eine Verlaufsform für die Vereinigung zu finden, die die Interessen der Sowjetunion wie die Polens – die Verteidigung der Oder-Neisse-Grenze – und der Tschechoslowakei – die Gültigkeit der Benes-Dekrete – berücksichtigte.“ Noch Fragen?

    • Die Erpressung wurde als Befreiung verkauft am

      Die Ostdeutschen und Westdeutschen Regierungen mussten auf Druck der Siegermächte die Grenzen der Potsdamer Konferenz anerkennen. Helmut Kohl wurde dann von den Heimatvertriebenen -Verbänden als Verräter abgestempelt….Beim Versailler Vertrag mussten die Deutschen Vertreter der Regierung draußen vor den Zaun warten und wurden anschließend von den Siegermächten dann genötigt diese unannehmbaren Bedingungen zu unterschreiben….

  5. HEINRICH WILHELM am

    "Ja, wenn diese Zusammenarbeit den russischen Interessen förderlich ist, wird sie unterstützt."
    Das sollten sich diejenigen Träumer immer vergegenwärtigen, welche sich von Putin allzu viel erhoffen.

  6. Rechtsstaat-Radar am

    Zwei Anmerkungen zur heutigen Einheitsfeier in Potsdam, Preußen:-

    1. Ich konnte diesen Bunten Präsidenten, Frank Walter Steinmeier, kaum aushalten. Er mahnte und mahnte und mahnte….und schlief fast ein beim Sprechen. Und dann mahnte er wieder und er mahnte und beakm natürlich die Kruve zur Denunziation der deutschen Konservativen und zum Krampf gegen RRRÄchts.

    Die letzten drei Bunten Präsidenten waren nicht mehr akzeptabel. Wulff, der seinen Sohn wie eine Comic-Figur genannt hat, die lächerlichste und banalste Gestalt, die jemals dieses Amt entehrt, dann der jetztige Bunten Präsident, ein Linksextremist und Hetzer, der mehrfach schon zum Besuch von "Konzerten" der unappettlichen Band "Faule Sahne Fischkretin" aufgerufen hat.

    Lösung: Die BRD wird in eine repräsentative Demokratie nach japanischem Vorbild umgewandelt und es steht der Kaiser mit der kaiserlichen Familie an der Staatsspitze und nicht mehr der Bunten Präsident. Nie wieder wird uns dann eine diabolische Figur wie Steinmeier mit der Nazikeule prügeln und immerzu verhetzen und mahnen…

    ….

    • Rechtsstaat-Radar am


      2. Die Festveranstaltung des Altparteien-Staats war wie die letzten 29 Mal auch, wieder ein Unding. Mark Foster durfte singen und eine "Moderatorin" sich an ihrem Zettel festkrallen.

      Lösung: Ich will jedes Jahr eine gigantische Militärparade mit Paradeschritt, Panzern, Artillerie und Flugzeugen, die in den Farben schwarz, rot und gold drüber fliegen! Sollen die Bekloppten doch ihr alternatives Fest mit Pantomime und Linksrock machen.

  7. Die bilderberger-Konferenz am

    Auch wenn er ein Sozi war, für mich persönlich der beste Bundeskanzler …..Luffwaffenoffizier Helmut Schmidt gab bei seinen Besuch in der Russenzone Erich Honecker den guten Tipp „es wäre Zeit zu gehen“….doch Honecker hörte nicht die Alarmglocken und wurde schließlich von seinen eigenen Genossen verraten und dann von Gorbatschow an den Westen ausgeliefert bzw. verkauft…

    • Erna Petri und Heinz Barth kamen nicht frei am

      Die Revolution mit den Begrüßungsgeld und Visumstempel am“ 9. NOVEMBER „war vorbereitet und mit der anschließenden Amnestie im Dezember und dann die Eingliederung der Ostzone in die Westzonen.

    • Marques del Puerto am

      @Die bilderberger-Konferenz

      Gorbatschow hat mit Honi von 1986 an schon Klartext geredet, der Bruderkuss war mehr Schein als Sein. Der Dachdeckerlehrling erkannte die Zeiten schon seit Anfang der 80 er Jahre nicht mehr.
      So ergeht es der Muddi heute auch…
      Gorbatschow hat nicht ausgeliefert , sondern viel mehr die DDR bis zu 1989 am Leben erhalten bis es eben nicht mehr ging. Der Westen wollte und konnte auch keine weiteren Kredite mehr vergeben, der Arbeiter und Bauerstaat war pleite komplett mit seinen Witzfiguren aus der DDR.
      Wir haben es aber auch dem Mann zu verdanken das es bei den Aufständen 1989 keine Toten gab. Gorbatschow hat das gemacht was am Ende das beste war und ohne seine Zutaten wären wir 1990 komplett im Osten baden gegangen!
      Mit besten Grüssen
      der Marques

  8. heidi heidegger am

    Modrow?? der meinte es gut (ziemlich sicher evtl.), aber DDR-Kader persönlich und so – da traf ditt heidi einst *nur* Loddar Bisky in Mainz. -> Hochsympathisch ernsthaft-ruhiger Knuddelbär irgendwie und er schenkte mimimir zwei Karo-Ziggis: lecker! mit d e m konnte frau filmhistorisch subbr klarkommään im 20MinutenGespräch..so!

    [Pause] und aber d er hier gleich hingegen ist äh viral durch! OT:

    Kampf des BRD Geheimdienstes Verfassungsschutz GEGEN die Befreiung vom Faschismus & Nazismus GG139 ?

    Minute 10: 27 LOHL..und die acht Minuten zuvor auch, hah! *iba*

    /watch?v=sgxkIyv5N0M

  9. 15 Jahre nach der Machtergreifung der Merkel hält der große Parteinick Modrow unerschütterlich treu zur SED/PDS.

    • HERBERT WEISS am

      Dann sieh Dir mal das übrige Parteienspektrum an. Welches Axxx würdest Du wählen? Auch ein früherer Kollege, der mit der SED absolut nichts am Hut hatte, schloss sich später der PDS an, weil die sich noch einigermaßen konsequent für die Rechte der Mieter einsetzte. Einige Negativ-Beispiele gab es zwar auch hier, wie die Pfeifen in Dresden und Berlin, die einem Verscherbeln kommunaler Wohnungsbestände zustimmen, doch die haste überall.

  10. Diese schmierige rote Socke

    Pfui Teufel, aber das kann nur ein ehemaliger DDR Insasse beurteilen.

    • Wehrkraftzersetzer am

      Seh ich auch so. Frechheit, diesem Stasiknecht hier ein Podium zu geben. Einigen fehlt tatsächlich mal 40 Jahre DDR, dann begreifen sie vielleicht.

  11. Ein Musterbeispiel dafür, wie deutsch oder besser: nicht-deutsch die DDR eigentlich war (Gysi).

    Die demographische Auflösung, die in der BRD begann, hat sich gepaart mit der sprachlichen, die in der DDR das Deutschtum im weitesten Sinn mit Faschismus gleichsetzte ——-

    —— Voraussetzung für den von Anfang an geplanten Preis der ‚Wiedervereinigung‘: Nihilierung statt Neutralisierung Deutschlands (EU).

    Die Einsicht im letzten Satz ist aller Ehren wert. Viele Beton-‚Wessis‘ sind zu einer Selbstkorrekur nicht in der Lage.
    (Wobei es auch Freunde geben soll, die treuer sein können als ein leiblicher Bruder.)

  12. Heimliches Geschacher gilt bis Heute als richtiger Politikstil, weil die Beteiligten sich als Auserwählte wahrnehmen. Der Bergriff Diener des Volkes wird in zukünftigen Gesellschaften eine umfangreiche Rechenschaftspflicht beinhalten.

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln. Kommentare sind nur innerhalb von 24 h nach Veröffentlichung des Artikels möglich.

Empfehlen Sie diesen Artikel