Hitlers UFOs: Die Antarktis, Reichsflugscheiben und Nazi-Esoteriker

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Hatten die Nationalsozialisten geheime Basen in der Antarktis? Starteten von dort aus neue Wunderwaffen? Haben diese Stationen sogar den Zweiten Weltkrieg überdauert? In der Populärkultur grassieren solche Legenden. Ihren wahren Kernt enthüllen wir in COMPACT 9/2021 mit dem Titelthema «Die UFO-Verschwörung: Mythen, Fakten und geheime Pläne». Hier mehr erfahren.

Wo ist Captain Jonathan Archer? Er ist irritiert, als er die Augen aufschlägt und sieht, dass er sich mitten in einem Feldlazarett befindet, allerdings nicht in der Welt und der Zeit, die ihm vertraut sind. Der Raumschiffkommandant kann sich noch erinnern, dass die Erde im Jahr 2154 beinahe durch einen nuklearen Dritten Weltkrieg vernichtet wurde, die Menschen jedoch kurz vor der drohenden Katastrophe Kontakt mit Außerirdischen vom Planeten Vulkan aufgenommen hatten. Diese errichteten eine sozialistische Weltgesellschaft, die den Frieden für die Menschheit brachte. Die Erde war gerettet.

Für Miguel Serrano war Hitler die Inkarnation des Gottes Vishnu.

Nun ist Archer in einer alternativen Zeitlinie aufgewacht, man schreibt das Jahr 1944, er befindet sich in deutscher Gefangenschaft. Dem Dritten Reich ist es gelungen, andere Aliens, die Na‘kuhl, auf seine Seite zu ziehen. Diese haben die Nazis mit Superwaffen versorgt, die Hitler die Besetzung der USA ermöglichten. Vor dem Weißen Haus weht die Hakenkreuzfahne. Der Captain muss die Zeitlinie korrigieren, um den deutschen Endsieg zu verhindern…

Dies ist die Handlung von «Storm Front», eines Zweiteilers, der die vierte Staffel der Serie Star Trek: Enterprise einleitet. Auf den ersten Blick ähnelt der Stoff Philip K. Dicks Science-Fiction-Roman The Man in the High Castle, doch es gibt einen entscheidenden Unterschied: das Eingreifen von Aliens in das Weltgeschehen. Verarbeitet haben die Drehbuchautoren dabei zwei obskure UFO-Theorien, die bis heute nicht nur durch den polit-esoterischen Untergrund, sondern auch durch die Populärkultur wabern.

Esoterischer Hitlerismus

Der Chilene Miguel Serrano (1917–2009) war zur Zeit des Kalten Krieges Spitzendiplomat, amtierte unter anderem als Botschafter in Indien und Jugoslawien. Er pflegte Freundschaften zu Hermann Hesse, C. G. Jung und dem Dalai Lama. Zunächst in marxistischen Kreisen unterwegs, hatte er sich Ende der 1930er Jahre dem Nationalsozialismus zugewandt.

Dieser war für ihn allerdings weniger eine politische Idee als vielmehr eine Art von Religion. Serrano verschlang die Schriften von SS-Forschern, -Mystikern und -Okkultisten wie Otto Rahn, Herman Wirth und Karl Maria Wiligut. Er befasste sich mit mittelalterlichen Gnostikern und verband hinduistische sowie tantrische Lehren mit Ariosophie – und er war fest überzeugt davon, dass Adolf Hitler und seine Getreuen 1945 in die Antarktis geflohen sind.

Angriff aus dem All: Im Computerspiel «Iron Sky Invasion: Meteorblitzkrieg» kehren die Nazis vom Mond auf die Erde zurück. Als Vorlage diente die gleichnamige Science-Fiction-Komödie von 2012. Foto: Promo

Über den von ihm zur Heilsgestalt erhobenen NS-Führer schrieb Serrano in seinem Buch Das Goldene Band (1984):

Hitler war das Werkzeug, durch das hindurch ein Geiststrahl aufleuchtete. Bei der Einweihung war ihm die Vril-Kraft, die sieghaft-magische Energie (…) verliehen worden. Gegen ihn wurden nun sämtliche Kräfte des Schattens und des Todes (…) entfesselt. Deshalb mussten wir ihm helfen. Es wurde ein Krieg der Götter und Dämonen. Ein kosmischer Krieg, der auf Erden ausgetragen wurde und dort die allerdramatischsten Formen annahm.

Für Serrano waren die Asen, die germanischen Götter, in Wirklichkeit Außerirdische, die den Menschen am Nordpol – in Hyperborea – vor langer Zeit einen heiligen Funken gaben, ihnen Intelligenz und eine Seele verliehen. Doch Jahwe, der Gott des Alten Testaments, der in Wirklichkeit ein böser Schöpfergott (Demiurg) sei, habe Hyperborea, die Urheimat der Arier, zerstört, um die Menschen in der materiellen Welt gefangen zu halten.

Der chilenische NS-Esoteriker Miguel Serrano hielt es für möglich, dass Hitler durch ein «astrales Wurmloch» in ein Paralleluniversum entkommen sein könnte. Foto: Miguel Sayago / Alamy Stock Foto

Daraufhin hätten sich die Asen ins Innere der Erde zurückgezogen, um von dort aus den Kampf gegen den Demiurgen fortzuführen – auch mithilfe legendärer Krieger wie den Argonauten, den Templern und den Rittern des Königs Artus.

Ihr Wissen werde von Eingeweihten weitergetragen – zunächst von den Katharern, die im 15. Jahrhundert als Ketzer verfolgt wurden, später von der Geheimgesellschaft der Rosenkreuzer und schließlich vom innersten Zirkel der SS.

Die Nazis, meinte Serrano, seien von den Asen mit überlegener Technik wie den Ufo-ähnlichen Reichsflugscheiben ausgestattet worden, um die Welt vor dem Demiurgen zu retten.

Dieser habe sich insbesondere das Judentum und die Freimaurerei zunutze gemacht. Hitler war für den Chilenen kein herkömmlicher Mensch, sondern Kalki, die zehnte und letzte Inkarnation des Hindu-Gottes Vishnu, der am Ende des Kali Yuga, des dunklen Zeitalters, auftauche, um das Böse zu vernichten und ein neues goldenes Zeitalter einzuläuten.

In seinem Buch Adolf Hitler – Der letzte Avatar  schrieb Serrano:

Von Zeit zu Zeit erscheinen die Avataras, die die göttlichen Führer sind, von jenseits der Sterne, um ihren Helden-Kameraden zu helfen. So verkörpert Wotan-Vishnu sich im letzten Avatar, Adolf Hitler.

Da dessen welthistorischer Auftrag noch nicht erfüllt sei, harre der «Führer» in Neuschwabenland in der Antarktis aus, um mit dem «Letzten Bataillon», einer apokalyptischen Flugscheiben- und Superwaffeneinheit, zurückzukehren und die Vorsehung zu erfüllen.

UFO-Kommunismus

Man mag es kaum für möglich halten, aber zu der Nazi-Esoterik Serranos gibt es ein kommunistisches Pendant: die UFO-Theorie des Argentiniers Juan Posadas (1912–1981). Schon in seiner Jugend schloss sich der gelernte Schuhmacher und Profifußballer aus La Plata der sozialistischen Gewerkschaftsbewegung an, 1941 wandte er sich dem Trotzkismus zu, in den 1960ern spaltete er sich mit seinen Getreuen ab und begründete den sogenannten Posadismus. Der Lateinamerikaner war schon früh an Grenzwissenschaften, Esoterik und Ufologie interessiert – und integrierte dies mit der Zeit in seine Ideologie.

Juan Posadas glaubte an die Verwirklichung des Sozialismus durch Außerirdische.

Posada war davon überzeugt, dass der Kommunismus bereits realisiert worden sei – aber nicht von Menschen auf der Erde, sondern von Aliens im All. Im Gegensatz zum Marxismus – und in Übereinstimmung mit der zyklischen Sicht des Hinduismus, der Serrano anhing – sah er die Menschheit in einer zunehmenden Abwärtsspirale befindlich, hervorgerufen durch den geistigen Verfall im Kapitalismus.

Das werde, so Posadas‘ Ansicht, irgendwann in einem Atomkrieg enden. Dieser sei, schrieb er 1968 in einem Essay, nicht nur Katastrophe, sondern auch ein «revolutionärer Befreiungskrieg» und «der Beginn der Weltrevolution», nach der das kommunistische Paradies auf Erden errichtet werden könne – und zwar durch fremde Wesen aus dem Weltraum, die mit Ufos zu uns kämen.

Der Marxist Posads setzte auf eine Revolution von Aliens, die per UFOs auf die Erde reisen. Foto: ktsdesign | Shutterstock.com

Posadisten glauben, dass genau dieses Ereignis in allen großen Religionen vorausgesagt wird – etwa in der biblischen Apokalypse. Außerirdische seien nicht von Klasseninteressen beeinflusst und deshalb als Einzige dazu in der Lage, den Kapitalismus zu überwinden. Als Esoteriker war Posadas davon überzeugt, dass das Stoffliche lediglich eine Illusion sei.

In vollkommenem Widerspruch zum Historischen Materialismus – und auch hier in Übereinstimmung mit Serrano – betrachtete der Argentinier die materielle Welt als ein Gefängnis, in dem der Mensch förmlich zur Gier gezwungen sei, erpressbar und kontrollierbar gemacht werde. Die Lösung lag für ihn in der Emanzipation von der Materie, hin zu «reiner Energie» – deren Wirklichkeit er durch Experimente Nikola Teslas bewiesen sah.

Schlangendämon und Hydra

Politisch blieben sowohl der Esoterische Hitlerismus von Serrano als auch der Posadismus Randerscheinungen. In Brasilien hat Guilherme Monteiro die Ideen des Argentiniers aufgegriffen, zeigte sich jedoch weniger an UFOs interessiert als vielmehr an sowjetischen Parapsychologie- und Telepathieforschungen. Monteiro vertritt die Idee, dass der Mensch das Potenzial zum Gott habe, aber von seiner wahren Natur getrennt sei. Seine Göttlichkeit könne er unter anderem mithilfe von Magie erreichen.

Captain America kämpft gegen die SS-Männer von Hydra.

In die Fußstapfen Serranos trat der japanische Zen-Buddhist und frühere Mönch Haku Zynkyoku. Seiner Ansicht nach ist der Demiurg ein Überbleibsel aus einem zerstörten Paralleluniversum. Er sei identisch mit dem Schlangendämon Yamata no Orochi aus dem Shintoismus, der in langen Zeitabständen immer wieder auftauche, um die menschliche Zivilisation zu vernichten. Zynkyoku glaubt, Hitlers Ziel sei es gewesen, Yamata no Orochi in einem okkulten Kampf zu besiegen, während die US-amerikanische Machtelite und die Rothschilds diesen Dämon anbeten würden.

Wesentlich größer ist der Einfluss der obskuren Theorien auf die Populärkultur. Bestes Beispiel ist die fiktive Geheimorganisation Hydra aus den Captain-America-Comics von Marvel: Sie wurde kurz nach Hitlers Machtergreifung vom SS-Mann Johann Schmidt gegründet und sollte ursprünglich Superwaffen für das Dritte Reich entwickeln. Nach der Niederlage der Nazis konnte Hydra verschiedene US-Organisationen infiltrieren und führt so den Kampf um die Weltherrschaft fort. Auch in Animes wie Fullmetal Alchemist: Der Eroberer von Shamballa und der Filmpersiflage Iron Sky finden sich Motive aus Serranos Vorstellungswelt.

Museumsstück: Dieser angebliche Roswell-Alien hat sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt.
Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Elemente des Posadismus wurden vor allem in verschiedenen Franchises des Star-Trek-Universums verarbeitet – nicht nur in der eingangs erwähnten Enterprise-Serie, sondern auch in Star Trek: The Next Generation und Star Trek: Lower Decks.

Massive Verbreitung hat der UFO-Kommunismus in der Meme-Kultur des Internets gefunden. In der Szene kursiert inzwischen eine neue Form der Ideologie, der sogenannte Bio-Posadismus. Dieser geht nach wie vor davon aus, dass Außerirdische kommen werden, um auf der Erde ein kommunistisches Paradies zu errichten – aber nicht nach einem Atomkrieg, sondern einer globalen Pandemie.

Hitlers UFOs, Neuschwabenland und die Expedition von Admiral Byrd: In unserer September-Ausgabe mit dem Titelthema „Die UFO-Verschwörung“ trennen wir Mythen von Fakten und präsentieren Hintergründe, die Sie erstaunen werden. Gab es geheime Flugscheiben-Forschungen im Dritten Reich? Was suchten die Nazis in der Antarktis? Warum brach US-Admiral Byrd seine Expedition ins ewige Eis 1947 überhastet ab? Wurde er angegriffen – und wenn ja, von wem? Das brisante Heft können Sie hier bestellen.

Über den Autor

_ Michael Kumpmann (*1987) arbeitet als Informatiker und Programmierer. Er befasst sich darüber hinaus mit philosophischen Fragen sowie Kulturphänomenen und ist Autor von zahlreichen Artikeln in verschiedenen Publikationen. In COMPACT schreibt er regelmäßig Beiträge zu Themen aus diesen Bereichen.

28 Kommentare

  1. HEINRICH WILHELM am

    Die "Reichsflugscheibe der Mond-Nazis" auf dem Bild schaut aus, als ob sie dringend einen Werkstattaufenthalt nötig hat. Unglaublich, wie manche durch den TÜV kommen…
    Gibt es auch Mond-Grüne? Bei der Seelenverwandtschaft ist das wohl anzunehmen.

  2. Jetzt begreife ich, daß es die Grünen gibt und wo die her kommen. Und die Antifa ist deren Armee. Nur eins gibt mir dabei zu denken. Das ist der IQ bei den Genannten. Außerirdiche habe ich mir mit einem hohen IQ vorgestellt. Kann aber auch Teil einer Tarnung sein.

  3. thomas friedenseiche am

    liebe gute aliens oder sonstige gute kräfte

    wäre es möglich mich mit einem schiff zu einem anderen lebenswerten planeten zu bringen
    oder durch andere technologien?
    aber bitte einen planeten OHNE freimaurer zionisten bilderberger und sonstigen menschenfreunden

    dafür würde ich sogar auf fleisch und zucker verzichten :-)

    danke schon im voraus, aber bitte bevor der irrsinn hier auf erden in die endphase der endsiegphase geht

    • Andor, der Zyniker am

      @ thomas friedenseiche

      Sorge dich nicht, Bruder, Gevatter Tod holt jede und jeden.
      Im Himmel ist Platz für alle. Wäre doch gelacht, wenn dort
      kein lebenswerter Planet mit einem stillen Plätzchen für
      eine Friedenseiche zu finden wäre.
      Und wenn Du Glück hast, darfst Du noch vor dem Endsieg
      aufsteigen, egal ob Du geimpft bist oder nicht.
      Allerdings sind schon etliche Schweine dort, die sich gern an
      Deutschen Eichen schubbern bzw. reiben.
      Aber was kümmerts dich?

  4. Querdenker der echte am

    Alle reden von UFO`s und dergleichen.
    Keiner erwähnt was aber für Alle seit Jahren weithin über das Land sichtbar ist.
    Meint Ihr die Grünlinge hätten die "Windspargel" erfunden? Weit gefehlt. Die Erfindung der deutschen Forscher aus den 30-er Jahren ist schon lange auf der Tagesordnung. Damals nannte man die Windräder noch: Reichskraftmühlen!!!!!
    (Die haben NICHT gemahlen sondern Energie erzeugt.) Genau so wie Zitronenfalter keine Zitronen falten!

  5. Das ist kein literarisches Meisterwerk. Aus dem Inhalt kann man was machen, aber das hier verursacht bei mir Kopfschmerzen. Warum meinen so viele, das uns Aliens retten würden? Die haben nicht nur ihre eigenen Probleme, ihre Art zu leben wird vermutlich ganz anders sein und ist bestimmt nicht sozial. Kann man es sich leisten, in einer ressourcenarmen Umgebung sozial zu sein? Wir sind hier auf einer Insel, die optimale Bedingungen bietet. Entweder haben sie diese Insel geschaffen und sind also schon länger hier als wir oder aber sie kommen von außen. Wären sie schon lange hier, würden sie den 3. WK nicht abwarten. Kommen sie von außen, sind wir Rohstoff für ihre Nahrung. Sie kommen nicht um uns zu retten, sie holen sich wie jeder Seefahrer Wasser und Nahrung von einer Insel.

  6. Wieso weist das außerirdische Kerlchen denn Spuren von Schimmelpilz auf? Müßte er sich nicht nach seiner Entdeckung direkt in einen gasförmigen Zustand aufgelöst haben?

    Ich finde, dass das eindeutig ein Fall für Professor Börne und Alberich ist!

  7. Ich dachte, der Führer lebt in Argentinien? Da wird wohl was vertuscht?

    Himmler war ja auch ein Okkultist und "channelte" beim Tischerücken mit Aliens von Proxima Centauri. Die gaben ihm Tipps, wie man Ufos baut und mit magischen Zeichen zum Fliegen bringt.
    Es hat wirklich unendlich lange gedauert, bis man verstanden hat, wenn schon UFO-Sichtungen, dann sollten das Reichsflugscheiben sein. Die Amerkianer haben die schließlich mitgenommen. Ich glaube zwar nicht an UFO-Sichtungen und Fluggeräte mit Antigravitations-Mechanismus, aber egal.

    Der Hinduismus unterscheidet sich grundsätzlich vom Buddhismus. Serrano war ein Irrgläubiger, die Nazi-Kauze hielten das mit dem Buddhismus. Die haben ja auch Leute nach Tibet entsandt unter Leitung des SS Offiziers Ernst Schäfer. Heinrich Harrer wird in einem ganz entspannten Film über die Expedition von Brad Pitt gespielt.

    Buddha lehrte zuerst in Indien, aber die Inder wollten den nicht, deshalb ging er nach Tibet. Der Dalai Lama sagte mal, daß das grundsätzliche Verständnisproblem bei der "Leerheit", Sunnyata, läge.

    Eigentlich ist das die ideale Zeit für Witze, wie wäre es mit einem NPD-T-Shirt für den Spaziergang in der Stadt?

    Die Presse und ihr Gefolge, die sind so humorig wie Zwieback.

    • heidi heidegger am

      wie oft denn noch, häh? aaadolf isch in São Paulo Schichtleiter bei VW do Brasil, ey! auch im äh 130. LebensJahr (gedopt anzunehm‘..), denn die haben dort keine Nahles undoder Scholz, wo der Dachdecker schon mit 65 vom Dach muss quasi ämm..

      Hitler starb zweimal: Erst 1956 wurde er offiziell für tot erklärt

      23.10.2016 — Vor 60 Jahren – am 25. Oktober 1956 – wurde Adolf Hitler vom Amtsgericht Berchtesgaden endlich offiziell für tot erklärt.

      • Querdenker der echte am

        Neulich titelte eine Zeitung:
        "ADENAUER BOXT WIEDER" und
        "ADOLF HITLER ALS BADEMEISTER IN SÜD- KOREA ENTARNT!!"
        Mir ist leider entfallen in welcher.

    • Erfüllt mir diese Bitte für den Hinweis auf einen lesenswerten Artikel.

      Die Türken in der Türkei haben fast ähnliche Probleme mit Zuwanderung wie die Deutschen in Deutschland. Reitschuster

      Und hernach die Überraschung, daß es beiden schlechter geht. Selbst die Zitate über den Krieg sind hohl geworden. Aber ich gehe zufrieden in den Tag.

      Wer hat das letzte Wort? Der Konzernmanager. Weil angeblich zu viel Wirtschaft da war, wurden Gastarbeiter ins Land gelotst. Das ist Gier. Wer da noch von Patriotismus träumt, ist ein Idiot.
      Hätte VW einen Teil der Produktion in die Türkei verlegt, statt die Türken nach Deutschland zu holen, wären alle zufrieden gewesen. Wir sollten VW boykottieren.

      Der Artikel von Atis Köprü über Istanbul ist wirklich klasse. Danke, Herr Reitschuster! Atis Köprü hat meinen Tag aufgeräumt.

      • Als die Türken in den 60ern in die BRD kamen, gab es dort schon keine Vollbeschäftigung mehr, das eigentliche Wirtschaftswunder war durch. Die Politik war deshalb auch gegen türkische Gastarbeiter, da für jene ganz einfach die Arbeit fehlte. Auf Druck der USA, welche die Türkei geostrategisch in die NATO einzubinden gedachte, wurde dann doch ein Anwerbeabkommen zwischen BRD und Türkei unterzeichnet. Souveränität halt.

      • heidi heidegger am

        gut, Werner, aber: 1960-66 unter! 1 Prozent registrierte A-lose, ey! Erst dann kam ditt Rezession, ja? Ich las mal: im Schatten des KoreaKrieges erblühte ditt BRD wirtschaftlich dereinst, mja..

      • @ HEIDIHEIDA

        Okay, Anwerbeabkommen für türkische "Gastarbeiter" abgeschlossen 1961 in Bad Godesberg; Anwerbung (zunächst) befristet auf zwei Jahre (Rotationsprinzip), Anwerbestopp 1973 (!); Ölkrise, das Wirtschaftswachstum schrumpft um 4,7 Prozentpunkte, die Arbeitslosenquote steigt innerhalb eines Jahres von 1,6 im Januar 1973 auf 2,7 % im Januar 1974. Nun gut, das ist – verglichen mit heute – pillepalle. Heute werden’s wohl so um die acht bis zehn Millionen sein, wenn man nicht alles rausrechnen würde.
        Man hat also 1973 die "Reißleine gezogen", und aus "Gastarbeitern" einfach mal so "Einwanderer" gemacht. – Grüße – W.H.

  8. heidi heidegger am

    "Politisch blieben sowohl der Esoterische Hitlerismus von Serrano als auch der Posadismus Randerscheinungen." puuh, aber logo!, denn:

    Auch in Deutschland produzierter Schinken darf nämlich, sofern er nach dem speziellen Herstellungsverfahren erzeugt wurde, als Serrano verkauft werden, hihi.

    • Der war gut, dem schließe ich mich an!

      Aber der obige Stoff ist genauso schwer verdaulich wie der Schinken. Darauf einen Doppelkorn zum Nachspülen.

      Mit einem außerirdischen Haukidauki!

      • heidi heidegger am

        *lach* ..no shit: Serrano schmeckt eh seifig..nimm lieber den Ìberico (dunkle SchweinderlRasse, die Eicheln mampft) und tu ma lieber die Möhrchen, Mamma, die Möhrchen die sind fein und lass‘ mir ditt *no good MariaJohanna* (und für ditt Tiffi auch zum passiv-high-werden, hihi).

      • thomas friedenseiche am

        "Mit einem außerirdischen Haukidauki!"

        oder doch mit einem freundlichen "Nanno-nanno"
        irgendwo muss ja die nannotechnologie stammen ;-)

    • Katzenellenbogen am

      Aber Hallo! Dann muss auch Serrano-Schinken, so wie Eiernockerln, auf die Liste der verdächtigen Nahrungsmittel kommen (das ist ein wichtiger Hinweis für die Überall-einen-Code-Seher und engagierten Kämpfer gegen Rrrääächts!) :-)

      • heidi heidegger am

        Schon wieder Nockerln? Denk doch auch mal an Fleckerl (Aussprache: [ˈflek:ɐl ~ ˈfɫek:ɑɫ] je nach Dialekt) oder auch Fleckerln sind eine österreichische Nudelart und ein traditioneller Bestandteil der österreichischen Küche.

        Fleckerl sind kleine quadratische oder rautenförmige Eierteigwaren, die bei der maschinellen Herstellung aus einem ausgewalzten eierhaltigen Teig gestanzt, und getrocknet als haltbares, kochfertiges Produkt verkauft werden. Fleckerl braucht man zur Zubereitung der Schinkenfleckerln und Krautfleckerln.

        In der böhmischen Küche gibt es aus der österreichischen Bezeichnung abgeleitete Fleky. Die italienische Küche kennt eine als quadrucci bezeichnete Variante, deren Name von der quadratischen Form herrührt. Der Teig für italienische Teigwaren wird überwiegend ohne Eier zubereitet.

      • Hör mal Kollege Heidegger, ich kenne einen Katzenwitz:

        Kommt eine Katz zum Tierarzt.
        „ Hä Doktä, ich glaub ich hab Darmverschluß“
        „Katze, mach Dich unten rum frei und bücke Dich“
        DOC holt die „ellenbogenlangen“ Gummihandschuh raus und stülpt sie über und dann ab in die Katz. Aus dem Mäulchen heraus lugt der Gummifinger mit Gebrösel.
        „Mau, mau, mau, tut weh, au, au au“
        „Katze wie Du sehen kannst, haste überhaupt keinen Darmverschluss. Willst Dir wohl einen AU-Schein erschleichen. Ab zum Tier-Püchologen mit Dir.“

    • Nero Redivivus am

      … in dieser Reihenfolge: Öko-Diktatur – Corona-Diktatur – UFO-Diktatur: Da kommt noch was auf uns zu, wenn "sie" kommen!
      Unter dem Schelfeis wird’s permafrostig: Da geht der "Great Reset" noch in Klaus NeuSCHWABenlands Kindergarten …

      • Querdenker der echte am

        "… in dieser Reihenfolge: Öko-Diktatur – Corona-Diktatur – UFO-Diktatur: Da kommt noch was auf uns zu,…."
        Ja! Ist schon da:
        "Ein 500 m Stein fliegt auf die Erde zu. Forscher haben sich verrechnet, Einschlag auf Erde KÖNNTE 2030 erfolgen." ein paar Tage später:
        "Ein 500 m Stein fliegt auf die Erde zu. Einschlag vermutlich erst in 50 Jahren………"
        Also: das Panikorchester spielt jeden Tag auf seiner Klavitatdur eine andere Melodie.
        Muss man mal den Grünlingen, den Roten und anderen Klimapriestern verkünden. Die Erde geht also mit oder ohne Co2 in den Untergang!! Und das ist NICHT menschengemacht!!!!!!! Keine weitere Steuer notwendig!!!!

      • @ QUERDENKER

        Fuffzich Jahre?! Bis dahin hat der Musk sein Elektro-Raumschiff fertich un‘ schippert zum Mars. In den Kabinen zweiter Klasse sitzen u.a. Madame Lagarde und Oberoberoberökonom Schwab (Lebensverlängerung durch Babyblutwaschungen vorausgesetzt). In die erste Klasse dürfen sie natürlich nicht, denn die ist für die echten VIPs reserviert.
        Den Mars hammse vorher mittels zigtausend freiwilliger Vollidioten in einen Garten Eden verwandeln lassen. Dann geht dort das Spiel von vorne los.- Der Impakt – es wird wohl unser letzter Pakt sein – kann also kommen.
        Allerfrischeste Erdengrüße – W.H.

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