Königin Mathilde: Grundsteinlegerin des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation

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Unsere deutschen Heldinnen, die sich in der Geschichte verdient gemacht haben, brauchten keinen postmodernen Feminismus, um Anerkennung und Bewunderung zu erhalten. In COMPACT-Geschichte Nr. 6 „Deutsche Frauen – Die klügsten und tapfersten aus 2000 Jahren“ setzt der Historiker Jan von Flocken den Mut von 22 Frauen in den Fokus. Natürlich sind wir an Ergänzungen solcher Heldinnen bemüht, weshalb auch der Heiligen Mathilde zu ihrem Todestag hier ein Denkmal gesetzt werden soll.

_von Hilde 

Sie wurde geboren um 895 in Enger oder Melle und starb am 14.März 968 in Quedlinburg. In jungen Jahren wurde sie die Gattin des ostfränkischen König Heinrichs I., die Mutter des späteren deutschen Kaisers Ottos I., dem Herzog Heinrich von Bayern, genannt der Zänker (Vater von Kaiser Heinrich II.) und des Bischofs Bruno von Köln.

 

Mathildiskirche in Quedlinburg | Foto: Thomas Wozniak, CC0, Wikimedia Commons

Mathilde war die Tochter des sächsisch-westfälischen Grafen Diedrich von Ringelheim. Einer Legende nach soll sie auf der Teutoburg (Diedrichsburg), im Teutoburger Wald nahe der heutigen Stadt Enger oder Melle geboren und aufgewachsen sein.

Sie wurde im Kloster ihrer Großmutter in Herford erzogen. Im Jahr 909 wurde sie auf der Königspfalz Wallhausen bei Sangerhausen mit Herzog Heinrich von Sachsen, dem späteren deutschen König, vermählt. Sie gebar ihm drei Söhne: Kaiser Otto den Großen, Herzog Heinrich von Bayern und Bruno, Erzbischof von Köln, sowie zwei Töchter, Gerberga und Hadwig von Sachsen, die mit den beiden großen Kontrahenten der französischen Politik, dem karolingischen König Ludwig IV. und seinem Gegenspieler und mächtigsten Vasallen, dem Kapetinger Hugo der Große, verheiratet waren. 929 erhielt sie von ihrem Mann in der sogenannten Hausordnung ihr Wittum zugewiesen: Quedlinburg, Pöhlde, Nordhausen, Grone und Duderstadt. Im Umgang mit ihrem Gatten gelang es ihr immer wieder, diesen zu besänftigen und ihn vor Ungerechtigkeiten den Unterdrückten gegenüber zu bewahren. Ihre Söhne erzog sie vorbildlich im christlichen Glauben.

Nach dem Tod ihres Mannes 936, der auf dem Burgberg in Quedlinburg bestattet wurde, gründete sie dort ein Stift. Es erhielt die Aufgaben, des verstorbenen Königs und anderer zu gedenken und Töchter höheren Adels auszubilden. Dieses Stift leitete Mathilde die ersten 30 Jahre persönlich und übergab die Leitung 966 an ihre Enkelin Mathilde, Tochter Ottos des Großen, und Reichsregentin (997–999) unter Otto III. Sie war die erste Äbtissin des Quedlinburger Stiftes.

Königin Mathilde zeichnete sich als Wohltäterin der Armen und Gründerin von Klöstern und geistlichen Stiftungen aus. Sie führte den Titel einer Laienäbtissin von Nivelles und starb in dem von ihr zu Quedlinburg gegründeten Stift. Mathilde wurde wie ihr Mann in der dortigen Stiftskirche beigesetzt. Sie ist die Großmutter des hl. Heinrich II., dem deutschen Kaiser und Stifter des Doms zu Bamberg.

Königin Mathilde war eine Nachfahrin von Widukind, dem Sachsenherzog, der lange gegen Kaiser Karl kämpfte! Über 100 Jahre später gab es keinen karolingischen König mehr, sondern einen König aus sächsischem Geschlecht mit einer sächsischen Gattin, die Widukind zu ihrem Ur-Urgroßvater zählte. Das war die glückliche Überwindung der alten Streitigkeiten und legte den Grundstein für die Herrschaft ihres Sohnes Ottos des Großen, der später nicht nur König, sondern auch Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation wurde!

Dem Vergessen entrissen: Seit 2000 Jahren stehen deutsche Frauen als Mütter, Heldinnen, Künstlerinnen, Philosophinnen und Wissenschaftlerinnen ihren Mann. Ohne ihren Löwenmut und ihre Leidensfähigkeit hätte unser Volk nicht überlebt. Aber anders als in Frankreich, wo jedes Kind wenigstens von Jeanne d’Arc weiß, sind diese Vorbilder bei uns oft nur Experten bekannt. COMPACT-Autor Jan von Flocken setzt unserer besseren Hälfte ein Denkmal in 22 großen und 21 kleinen Porträts.

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Zur Ehrenrettung der Kirche muss man sagen, dass diese das kulturelle germanische Erbe nicht auslöschte, sondern bewahrte! Rhabanus Maurus, der 5. Abt des Klosters Fulda (822-842), ließ das Hildebrandslied aus der Zeit Theoderichs des Großen im Kloster Fulda, das damals eine berühmte Klosterschule hatte, abschreiben und aufheben! Er sagte stets, dass das germanische Erbe geehrt und überliefert werden müsse. Dass nur wenige Blätter überlebten, liegt nicht an ihm! Als die napoleonischen Schergen (1801) in Deutschland eindrangen, rissen sie die alten Bücher, die oft über 1.000 Jahre alt waren, heraus und verbrannten sie. Einem Mönch gelang es noch schnell, einige Blätter des Hildebrandsliedes in einem anderen Buch zu verstecken, das dann überlebte!

Die weitgehende Auslöschung der alten germanischen Namen in den vergangenen 50 Jahren geht auf das Konto der Gehirnwäsche der Mainstreammedien amerikanischer Prägung. Bis dahin gab es üblicherweise noch die alten germanischen Namen flächendeckend! Mädchennamen wie Astrid = die mit den Asen (germanisches Göttergeschlecht) Reitende, Ingrid, die mit Ingwio oder Ingo (einem alemannischen Stammesgott) Reitende, Ortrun = die Rune an der Spitze einer Waffe, Gudrun = gute Rune, Isolde = die mit Eisen zum Kampf (mit einem Schwert) Gegürtete, Brunhild = die Kampfjungfrau mit einer Brünne (Brustpanzer), Mathilde oder Mechthild = mächtige Kämpferin, Hildegard = schützende Kämpferin, Hiltrud = die Kampfjungfrau mit Kraft, Dagmar = schön wie der Tag, Ylva = klug wie eine Wölfin, Waltraud = die mit Kraft Waltende, wobei früher gemeint war, die Kampfjungfrau, die auf der Walstatt (dem Kampfplatz) sich um die erschlagenen Kämpfer kümmerte.

Jungennamen wie Hermann = der Mann vom Heer, Walther = der treue Verwalter, Ulrich (Odalrich) = der mit reichem Gut ausgestattete Erbe, Heinrich = Herr über ein reiches Heim, Rüdiger = der mit dem ruhmreichen Speer, Volker = der vor dem Volk Herziehende oder Volkskämpfer, Herwig = Führer des Heeres, German, der Mann mit dem Speer, Elmar = schön wie ein Elbe, Armin = der Mächtige, Berthold = glänzend zum Kampf gegürtet, Arnold = zum Kampf gegürteter Mann, stark wie ein Bär, Arne = stark wie ein Bär, Ulf = klug wie ein Wolf, Wolfgang = der mit dem Wolf geht, Wernher = Beschirmer des Heeres, Erwin = Freund des Heeres, Winfried = Freund des Friedens.

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15 Kommentare

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    DerSchnitter_Maxx am

    Die Deutschen waren schon immer besser … in ALLEM, dass konnten einige nicht ertragen … dass da welche sind, die immer in ALLEM besser waren und sind – seit jeher … bekämpfen jene, sie Deutschen … mit jeder Form der Hinterfotzigkeit ! 😉

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    Käptn Blaubär am

    Also,die Dame Mathilde war sicher eine hohe,edle Frau,aber "Grundsteinlegerin des HRRDN",ist denn doch etwas dick aufgetragen. Frauen legten damals keine Grundsteine,schon gar nicht zu Reichen und selbst ihr Gatte und der Sohnemann hatten keine Blasse Ahnung,daß sie den Grundstein für das spätere Heilige Römische Reich Deutscher Nation legten.

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    Käptn Blaubär am

    Pardon, Walt= führen, her= Heer. Walther= Heerführer. Weshalb die Schreibweise Walter ohne h unsinnig ist.

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    Erst recht vor Einführung des Christentums war Gleichberechtigung der Geschlechter normal! Erst kürzlich hat man das Grab eines Wikingerkriegers geöffnet und festgestellt, daß der Krieger eine Frau war. Frauen und Mädchen mit entsprechenden Interessen hat man ihren Weg machen lassen! Aber man hat nicht ALLE Frauen / Mädchen gezwungen, sich zu vermännlichen und außer Haus erwerbstätig zu werden.! Vor allem sind wie im historischem Beispiel die meisten ERST einmal Hausfrau und Mutter geworden und haben ihre Karriere anschließend als ältere Frau gemacht.
    Bis in die 1970er Jahre war das auch für die durchschnittliche Frau dr BRD so üblich und die Industrie stellte Frauen vorzugsweise NACH dem 40.Lebensjahr ein, wenn sie ihre Familienarbeit hinter sich hatte, die Kinder aus dem Haus waren! Dann hat man Anfang der 70er das Eherecht geändert und den Frauen mit der Abschaffung des Schuldprinzips die Versorgungssicherheit genommen. Wenn einen Vater mit den Jahren der "2.Frühling" überkam konnte er sich gegen ihren Willen nicht von der Mutter seiner Kinder scheiden lassen! Mit dem Zerrüttungsprinzip setzte der "Jugendwahn" bei der Industrie ein. Ältere Frauen hatten kaum eine Chanche auf Arbeit mehr, vor allem gut ausgebildete!

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      2.Die 2.Vorraussetzung für die Bevorzugugung junger Arbeitskräfte war die Einbeziehung des Lebensalters in den Kündigungsschutz! (Erhöht ab 42) Statt Frauen ab 40 einzustellen sah man zu, sie ab 40 loszuwerden, da deren Kündigung teuer und immer schwieriger wurde. Das galt übrigens für Arbeitnehmer beiderlei Geschlechts! Und für den Anfang des generellen "Jugendwahns"!

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      Spotttölpel am

      haha! Das weibliche beschwert sich mal wieder über sich selber.

      Wer genau hat denn "ALLE Frauen / Mädchen gezwungen, sich zu vermännlichen und außer Haus erwerbstätig zu werden"? Böse Männer?

      hahahaha!!!!

      Schreiben Sie unbedingt eine Gastbeitrag für die "Emma". Einfach bei der jugendlichen Cheffin einreichen und auf alt-weibliche Solidarität drängen.

      Zum gröhlen.

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        Denke Er selbst nach:Wer genau hat das Weibsvolk vom heimischen Herd,wo sie als Nichtproduzenten und Geringkonsumenten herumsaßen,in die Lohnarbeit gezwungen,damit die Zahl ausbeutbarer Kreaturen sich,Simsalabim,verdoppele? Na,wer? Richtig,die Ökonomie. Kann Papa die Familie allein nicht ernähren,muß Mama mit ran. Und wer bestimmmt seit jeher,was in der Ökonomie geschieht? Na,wer?

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      Käptn Blaubär am

      Schmarrn ,die Geschlechter waren niemals gleich,also auch nicht gleichberechtigt. Wie kann die Rippe Adams das gleiche Gewicht beanspruchen wie Adam selbst? Die künstliche Gleichstellung ist ein Hohn auf den Willen des Schöpfers,weshalb sie von den Gottesfeinden so eifrig betrieben wird (Hallo,Archidiabola usw.) und einer der Hauptgründe,warum es rasend schnell immer mehr bergab geht.

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      Käptn Blaubär am

      Ja,da gibt`s nur Eines: Die linke Brust amputieren (stört beim Bogenshießen) wie die Amazonen der Penthesilea und dann gegen Achilles zum Zweikampf antreten…..und prompt erschlagen werden. Stipendium peccati,hätte kochen und stricken sollen, die Penthesilea.

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    Ulrich Arnold am

    Ich selbst heiße Ulrich, Franz, Arnold, meine Geschwister und Eltern Günther, Monika Rita und Alfred.
    Wahrscheinlich sind wir heutzutage schon voll Nazi wegen der Deutschen Namen für die linksgrünen Kommunisten die wieder aus ihren Löchern gekommen sind. Frei nach Franz Josef Strauß.

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    Ulrich Arnold am

    Interessant mein Name ist Ulrich, meine weitere Namen Franz und Arnold, mein Bruder heist Günther und meine Schwester Monika , meine Mutter Rita und mein Vater Alfred, wahrscheinlich sind wir heutzutage schon voll Nazi wegen der deutschen Namen für die linksgrünen.

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    Hauswirtschaftliches Denkmal am

    Nein, Heldinnen, die sich in der Geschichte verdient gemacht haben, brauchen keinen postmodernen Feminismus, um Anerkennung und Bewunderung zu erhalten.

    Niemalsnich!

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      heidi heidegger am

      Damit meinst Du auch ditt heidi? Dankscheen, hihi., von Deiner EdelForistin und Forumsheldin und HartKernFeministin (zwischen mimimir und Soki (ChefPilot un SitzNachbar) ist im Huey-Hubschrauber nur halber Meter Abstand, also nehme ich stes mein OLD SPICE-eau de cologne, weil auf Mission können wir uns kaum schaumbaden, lel + *kicher*

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        Käptn Blaubär am

        Heidigger,echte Männer wie Sokrates haben gar keinen Geruchssinn, wat nu? Hihi.

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        heidi heidegger am

        isso! muss-kann&darf auch so! *lach* + Grüssle! 🙂 🙂

        ..a-habäärr: wie finden ²*die* dann die Pusssääyyy, häh?? – *ducknwech/meeeepmeeep*

        ²ja-das gefrässige Auge, ih weeeiiiis (sehr gut sogar), aber was macht dann ein blinder Dude, häh? tia-ha-hah!..

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