Im Erzgebirge zeichnet sich eine echte Polit-Sensation ab: Stefan Hartung, Kandidat der Freien Sachsen, könnte der neue Oberbürgermeister von Aue-Bad Schlema werden. In knapp zwei Wochen fällt die Entscheidung. Es wäre ein historischer Erfolg im Wendejahr 2026, in dem COMPACT jetzt den passenden Schmuckrahmen mit gleich vier hochwertigen Silbermedaillen im Komplett-Set liefert – mit Reichstagsmedaille. Patriotismus pur! Hier ansehen.

Als am Wahlabend der ersten Runde am 10. Mai 2026 die Ergebnisse verkündet wurden, setzte bei den Vertretern des etablierten Parteienkartells eine regelrechte Schockstarre ein: Mit 29 % lag Stefan Hartung, langjähriger Kommunalpolitiker und Aktivposten der Freien Sachsen im Erzgebirge, in seiner Heimatstadt Aue-Bad Schlema deutlich vorne, hinter ihm folgte mit knapp 24 % der CDU-Bewerber. Auf Platz 3 die Freien Wähler, auf Platz 4 die AfD, weit abgeschlagen die Linkspartei. Schnell berichteten bundesweite Medien über die Wahl, während die etablierten Parteien eine Einheitsfront hinter dem CDU-Kandidaten formierten und zur Verteidigung ihrer vermeintlichen Demokratie bliesen.
Tatsächlich ist die Wahl jedoch völlig offen, denn durch den Rückzug von Freien Wählern und AfD in Runde 2 suchen etwa 40 % der bisherigen Wähler, die eben gerade keine CDU wählen wollten, bei der nun folgenden Stichwahl einen neuen Kandidaten. Insbesondere die ehemaligen AfD-Wähler dürften ihr Kreuz bei Stefan Hartung, der zahlreiche inhaltliche Überschneidungen mit AfD-Bewerber Lars Bochmann aufweist und beide in der Vergangenheit auch schon gemeinsam bei Veranstaltungen auftraten, setzen. Gelingt es, auch nur eine kleine Zahl zusätzlicher Stimmen, insbesondere jene der Freien Wähler, zu gewinnen, ist der Wahlsieg zum Greifen nah.
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Täglicher Wahlkampf in der Erzgebirgs-Stadt
Das ist auch allen Beteiligten bewusst: Während sich die CDU in ihrer Rolle als Anführer einer Anti-Rechts-Front gefällt und dabei Applaus aus dem linksextremistischen Spektrum erhält, sogar einen Wahlaufruf der Linkspartei mit der Parole „Alerta“ in sozialen Medien verbreitete, setzen Stefan Hartung und seine Mitstreiter insbesondere auf massiven Wahlkampf vor Ort. Kaum eine Laterne in der Stadt, an der nicht eines der zahllosen Wahlplakate zu finden ist. Kaum ein Briefkasten, der nicht mit Werbung bestückt wird. Kaum ein Tag, an dem nicht eine oder mehrere Veranstaltungen auf dem Plan stehen – am Wochenende lud Hartung beispielsweise zu einer Dialogveranstaltung auf dem Altmarkt ein, zu der auch sein Gegenkandidat von der CDU herausgefordert wurde. Der blieb jedoch unentschuldigt fern, scheut augenscheinlich den Dialog.

Selbst bei der Übertragung des Sachsenpokal-Finales, die als Public Viewing in einem der zwei Bürgertreffpunkte, den die Freien Sachsen in der Stadt unterhalten, angeboten wurde, nutzt Stefan Hartung die Möglichkeit, als Schirmherr der Veranstaltung für sich zu werben. Während sein CDU-Kontrahent kaum öffentlich anzutreffen ist und wohl darauf setzt, dass ihn der Rückenwind, den Mainstream-Presse und die Propaganda der vereinigten Altparteien erzeugen, schon ins Amt tragen wird, gefällt sich Hartung in seiner Position als Mann des Volkes. Immer vor Ort beim Bürger, stets ein offenes Ohr für jedermann und keine Debatte scheuend.
Ob das ausreichen wird? Möglich, doch die Entscheidung, ganz gleich, in welche Richtung, dürfte denkbar knapp ausfallen. Weshalb Stefan Hartung und die Freien Sachsen in den verbleibenden knapp zwei Wochen bis zur Stichwahl am 7. Juni 2026 noch einen nervenaufreibenden Wahlkampf hinlegen dürften, um die Sensation zu schaffen.
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