Paukenschlag in Aue-Bad Schlema: Nach dem Erfolg von Freie Sachsen – Kandidat Stefan Hartung in der ersten Runde der Oberbürgermeisterwahl gibt es jetzt neuen Rückenwind. Die Sensation rückt immer näher. Und das im Wendejahr 2026, in dem COMPACT jetzt den passenden Schmuckrahmen mit gleich vier hochwertigen Silbermedaillen im Komplett-Set liefert– mit Reichstagsmedaille. Patriotismus pur! Hier ansehen.
Dieses Ergebnis hatte kaum jemand erwartet: Mit 29 % gewannt Stefan Hartung, langjähriger Lokalpolitiker der Freien Sachsen, am Sonntag (10. Mai 2026) die erste Runde der Oberbürgermeisterwahl in seiner Heimatstadt Aue-Bad Schlema. Deutlich vor CDU-Bewerber Marcus Hoffmann, der 23,5 % erzielte. Dahinter landeten die Kandidaten der Freien Wähler (22,5 %), AfD (18,5 %) und Linkspartei (6,4 %).

Wenig überraschend, folge nach Hartungs Wahlerfolg, bei dem er als Favorit in die zweite Wahlrunde geht, eine bundesweite Welle der Empörung und der Beginn einer Anti-Rechts-Kampagne, bei dem sich das Parteienkartell hinter einem der ihrigen, in dem Falle dem CDU-Bewerber, versammelt. Weil das sächsische Kommunalwahlrecht jedoch eine Besonderheit gegenüber den meisten Bundesländern hat, ereignete sich jetzt ein Vorgang, den es so bei einer zweiten Wahlrunde / Stichwahl bundesweit nicht gegeben hat. Theoretisch können alle Bewerber der ersten Runde wieder antreten, wenn sie nicht freiwillig verzichten, es reicht dann die einfache Mehrheit für einen Sieg. Doch AfD-Kandidat Lars Bochmann zog jetzt seine Kandidatur zurück, offiziell ohne konkrete Wahlempfehlung, unterschwellig wird jedoch an die Mündigkeit der Bürger appelliert, sich nicht vorschreiben zu lassen, wo sie ihr Kreuz setzen und selber zu denken. Ein Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Freie Sachsen – Kandidat Stefan Hartung, der auch in hunderten euphorischen Kommentaren unter der Rückzugs-Ankündigung von Bochmann, für die der AfD-Politiker großen Respekt erhält, verstanden wird.
Einmalige Ausgangslage in Aue-Bad Schlema
Doch was macht die Ausgangslage in der zweiten Wahlrunde so besonders? Typischerweise gewinnt ein oppositioneller Kandidat, meist von der AfD, die erste Wahlrunde und zieht als Favorit in die Stichwahl. Während die Altparteien ihr Anhänger dazu aufrufen, für den Blockparteienkandidaten zu stimmen, gibt es für den jeweiligen AfD-Kandidaten keine größeren Wählerblöcke, die in der zweiten Runde neu erschlossen werden können. Natürlich wechseln Wähler nicht vollumfänglich in Richtung der Empfehlung, doch wenn beispielsweise ein CDU-Bewerber übrig bleibt, erhält er automatisch einen Großteil der Stimmen von SPD, CDU und Linken. Oder umgekehrt.
Jetzt gibt es jedoch den einmaligen Fall, dass ganze 18 % AfD-Wähler in der zweiten Runde als Wählermasse eine neue Orientierung suchen – die für einen nicht geringen Teil bei Stefan Hartung liegen dürfte, wie aus diversen Kommentaren in sozialen Netzwerken hervor geht. Gelingt es, diese AfD-Wähler zu mobilisieren und gleichzeitig unter den übrigen drei Kandidaten, die in Runde 2 nicht mehr antreten, auch nur geringe Teile der jeweiligen Unterstützer zu gewinnen, ist der Sprung über 50 % – und damit der Wahlsieg – zu schaffen. Selbst die Mainstreampresse sieht den Freien Sachsen deshalb mittlerweile als klaren Favoriten für das Oberbürgermeisteramt in der bekanntesten Stadt des Erzgebirges.
Kommunalwahlen sind der DFB-Pokal der Politik. Und während im Pokal der Amateurklub das Bundesliga-Spitzenteam rauskegeln kann, gelingt auch bei manch lokalem Urnengang eine Sensation. Möglicherweise bereits am 7. Juni 2026 in Aue-Bad Schlema.
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