Gericht entschied: Liebig 34 kann geräumt werden

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„Liebig 34“, linksradikal besetztes Haus in Berlin-Friedrichshain, ist ein Fossil aus der Nachwendezeit. Jetzt sollen die Besetzer es laut Gerichtsbeschluss verlassen.

Obwohl der Gewerbemietvertrag bereits 2018 abgelaufen war, weigerten sich die „anarcha-queer-feministischen“ Besetzer, die Immobilie zu räumen. Der Prozess, den der Hauseigentümer von „Liebig 34“ daraufhin gegen das Wohnprojekt anstrengte, musste mehrfach unterbrochen werden.

Einmal warf der Anwalt des Wohnprojekts dem Richter Befangenheit vor, weil der in seinen Schreiben durchgängig das generische Maskulinum verwendet und sich nicht gendergerecht ausgedrückt habe. Randale im Gerichtssaal sorgten für die Verlegung des Prozesses vom Zivil- ins Kriminalgericht. Auch Fake-News auf dem linken Hetz- und Hassportal Indymedia über den angeblichen Selbstmord des Vorsitzenden Richters erschwerten den Prozess zusätzlich. (COMPACT-Online berichtete)

Jetzt fiel die Entscheidung des Gerichts: Die Bewohner müssen das Haus räumen. Außerdem sollen sie dem Eigentümer 20.000 Euro überweisen. Die Nutzungsgebühren waren nicht regelmäßig gezahlt worden. Deren Anwalt kündigte sogleich Einspruch an. Zudem wolle er die Aussetzung der Vollstreckung beantragen.

Gestern fand für den Erhalt des Wohnprojekts eine Demonstration rund um den Boxhagener Platz statt, an der laut Polizei circa 300 Person teilnahmen. Es kam zu Ausschreitungen unter Einsatz von Pyrotechnik und Bengalischem Feuer. Es gab rund 160 Festnahmen. Eine Bewohnerin des „Liebig 34“ kündigte im Falle einer Räumung direkten Widerstand an. 2011 konnte die Räumung des benachbarten Liebig 14 (Foto) nach monatelangen Ausschreitungen durchgesetzt werden.

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15 Kommentare

  1. Avatar
    Jeder hasst die Antifa am

    Das Haus wurde bestimmt von der Künstlerbrigade für Politische Schönheit so gestaltet.

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    So sieht wunschgemäss Deutschland bald aus……. und wenn die Willkommenen nochmehr machen können was sie wollen…….. von deutschen Steuerzahlern finanziert, dann sind amerikanische Ghettoverhältnisse angesagt…….
    Was hier die grünroten arbeitsscheuen Chaoten abziehen …..,man braucht sie halt als Politibeschützer Avantgarde gegen rechts …., hätte in anderen Staaten Steinbruch bedeutet als Strafe ……ohne Bewehrung vorzeitig.

    Dieser Staat ist das Abziehbild eines unkontrollierten Planeten….

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    Am Besten sofort abreißen! Das ist mit Sicherheit so runtergemacht das da nichts mehr zu sanieren ist! Wenn die Abrißbirne da reindonnert werden die Besetzer schon machen, daß sie Land gewinnen! Da spart man sich eine aufwendige "Räumung"!!!
    Und außerdem: Die Technik des Sprayens von Flüssigkeiten endlich verbieten! Ebenso Sprühdosen, wie man es uns bereits vor 30 Jahren in Aussicht gestellt hat! Seit es das für Farben gibt, sieht die Welt echt schäbiger aus. "Narrenhände beschmieren Tisch und Wände!" Damit offensichtlich ganze Gebäude, wie man – auch hier – sieht! (Außerdem hätte ich auch gern Putzmittel und Parfüm wieder in normalen Flaschen mit Schraubverschluß oder Korken!)

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    heidi heidegger am

    *Grmmmpff* räumt mir das links- oder liberalkonservativradikale Dingens weg! – ichichich brauche etwas Luft zum atmään hier!..die HanfFlanzen aber bitte vorher oder mittendrin bei mimimir abzuliefäärn zwecks äh Qualitätskontrolle und so, eheheheee..

    *zacknweg*

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      Jeder hasst die Antifa am

      Die haben doch nicht etwa deinen Ziegenstall oben abgebildet,aber ich denke in deinem Ziegenstall herrscht mehr Sauberkeit und Ordnung als in diesen Antifasaustall. eheheeeee zacknwech

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        heidi heidegger am

        Nun, vor allem herrscht da Zucht und nochmals Zucht! Ziegenzucht! Also wanns ich mir die Balkongs anschaue sieht das kleinbürgerlich korrekt aus irgendwie. Es ist halt wie immer: *obenrum (bzw. aussenrum) an heulen und untenrum an keulen woll* – bei ²mir in Wiesbaden stapeln sich Autoreifen aufm Balkong, hehe, bei die bösen ²Nachbarn ‚türlich..*kicher*

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        heidi heidegger am

        Teil 2

        also wanns ein Mietshaus mein heidi-eigen wäre, würde da die Lösung (hihi) an der Fassade stehen: "Arbeit muß sich wieder lohnen" (zit. "Dr." Silvana Koch-Mehrin / FDP). so! und nicht:

        „Sich fügen heißt lügen. “ Nach diesem Motto lebte der Schriftsteller und Anarchist Erich Mühsam, der von den Nationalsozialisten ermordet wurde. / wiki

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      Robert Kristall am

      Hanfpflanzen können auch bei mir fachgerecht ent sorgt werden

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    "Wohnprojekt"!?!? Für mich sieht das eher nach Gosse auf 5 Etagen aus.

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    Merkel kann doch den Berliner NEUBAU VORZEIGE Flugplatz den Chaoten anbieten ……. dort können sie hinter einer grossen Mauer ,jeden Tag die Sau rauslassen…..

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      Jeder hasst die Antifa am

      Tränengas und Blendgranaten haben bis jetzt jede xxx aus ihrem Bau gejagt, man muss das nur einsetzen.

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    Links gewinnt am

    Nicht, dass sich übermogen wieder jemand über Polizeigewalt beschwert. Ist keine Einbahnstrasse. Entweder, Oder.

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    Wenn man sich das Haus anschaut – oder auch jedes beliebige andere Haus der Szene – dann sieht man ganz plastisch, wie es in einer Gesellschaft aussehen würde, in der diese Leute das Sagen haben.

    Übrigens – „anarcha-queer-feministischen“ Besetzer: was sollen die drei miteinander zu tun haben? Was hat queer mit feministisch zu tun oder was anarcho mit queer? Wenn man es sich recht überlegt: eigentlich gar nichts. Wird hier alles nur als Tarnbegriff für Schmarotzertum mißbraucht.

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      TheSword666 am

      > anarcha-queer-feministischen

      Ist eine Tarnorganisation vom linksfaschistischen Antifa e.V. Treten als Frauen auf, um als schwach und beschützenswert wahrgenommen zu werden. In Wahrheit sind es radikale Kämpfer.

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