Fall Epstein: Gefängniswärter fälschten Unterlagen zur Todesnacht

24

Zwei Wärter sollen im Internet gesurft und geschlafen haben, als Jeffrey Epstein am 10. August 2019 in U-Haft zu Tode kam. Jetzt steht fest, dass sie die Gefängnisunterlagen fälschten. Alles zu den Verstrickungen der Großen und Mächtigen in den Fall Epstein und andere Pädo-Skandale finden Sie in COMPACT-Spezial Geheimakte Kinderschänder: Die Netzwerke des Bösen. Hier mehr erfahren.

Er soll sich trotz Überwachung in seiner Zelle im Metropolitan Correctional Center in Manhattan umgebracht haben: Jeffrey Epstein nahm die Wahrheit über seinen Sexsklavinnen-Ring mit teils minderjährigen Mädchen und prominenten Kunden mit ins Grab.

Nun ist herausgekommen, dass die beiden Wärter, die zum Zeitpunkt von Epsteins angeblichem Suizid auf den U-Häftling aufpassen sollten, Unterlagen zur Todesnacht gefälscht haben. Laut einer Meldung von Associated Press (AP) sollen die beiden Gefängnismitarbeiter geschlafen und im Internet gesurft haben, statt Epstein zu überwachen.

Um dies nachträglich zu vertuschen, fälschten sie die Unterlagen. Im Protokoll vermerkten sie, dass sie die Zelle des Sexualstraftäter wie vorgeschrieben kontrolliert hätten. Laut AP kommen die beiden Gefängnismitarbeiter jedoch ungeschoren davon – dank eines Deals mit der zuständigen Staatsanwaltschaft.

In COMPACT-Spezial Geheimakte Kinderschänder: Die Netzwerke des Bösen haben wir die mysteriösen Umstände von Epsteins Tod nachgezeichnet. Ein Auszug:

„Am 6. Juli 2019 wurde Epstein am Flughafen Teterboro, New Jersey, verhaftet, nachdem er mit seinem Privatjet aus Paris zurückgekehrt war. Er wurde sofort ins Metropolitan Correctional Center, ein Bundesgefängnis in New York City, gebracht. Knapp zweieinhalb Wochen später, am 23. Juli, fand man den Untersuchungshäftling nahezu bewusstlos in seiner Zelle. Medienberichten zufolge soll ein Mediziner Würgemale an Epsteins Hals entdeckt haben, doch ob er sich diese Verletzungen selbst zugefügt hatte oder eine andere Person dafür verantwortlich war, ist bis heute ungeklärt.

Fortan galt er als suizidgefährdet. Das bedeutet: Die Wärter durften ihn nicht aus den Au-gen lassen, ständig nachsehen, ihn rund um die Uhr beobachten. Vor allem aber durfte ihm nichts zur Verfügung stehen, das ihm eine Möglichkeit böte, durch die eigene Hand aus dem Leben zu scheiden.

Dennoch entdeckten Wärter des Metropolitan Correctional Center den Gefangenen Nr. 76318-054 am 10. August gegen 6:30 Uhr stranguliert in seiner Zelle. Im nahegelegenen NewYork-Presbyterian Lower Manhattan Hospital konnte man nur noch seinen Tod feststellen. Wie die Presse berichtete, sei kurz zuvor das sogenannte Suicide Watch – die besondere Beobachtung von Selbstmordgefährdeten in Haftanstalten – aufgehoben worden. Nach nur sechs Tagen. US-Justizminister William P. Barr erklärte, Epsteins Tod werfe „ernsthafte Fragen“ auf und ordnete eine Untersuchung der Todesumstände an. Auch das FBI nahm Ermittlungen auf. Doch am Ende gab die New Yorker Gerichtsmedizin als offizielles Obduktionsergebnis Suizid durch Erhängen bekannt.

Viele zweifeln an der Selbstmordtheorie – auch Epsteins Bruder Mark. Im August 2020, ein Jahr nach dem Tod des Mädchenhändlers, sagte der Immobilienunternehmer gegenüber The Sun: ‚Ich habe das Gefühl, dass es sich um eine Vertuschung handelt. Sie sagten, die Todesursache stünde noch aus, aber fünf Tage später änderten sie es in Suizid.‘

Er hat die Vermutung, dass mächtige Menschen, gegen die Epstein etwas in der Hand gehabt habe, für den Tod seines Bruders verantwortlich sein könnten. ‚Ich möchte wissen, welche Art von Untersuchung sie durchgeführt haben. Ich habe keinen Hinweis darauf, dass es eine gab. Ich glaube nicht, dass er sich erhängt hat“, so Mark Epstein. „Ich glaubte, mein Bruder wurde getötet – und die Leute lügen, um ihren Arsch zu retten.‘“

Alles zur Epstein-Affäre, aber auch zu den Verstrickungen von Bill und Hillary Clinton und ihrer Entourage in andere Pädo-Skandale finden Sie im neuen COMPACT-Spezial Geheimakte Kinderschänder: Die Netzwerke des Bösen. Immer wieder führen Spuren von Pädophilen-Netzwerken zu den Großen und Mächtigen. Wir decken die Verbindungen schoungslos auf! Das Verbrechen hat Name und Anschrift – wir drucken sie. Zur Bestellung klicken Sie HIER oder auf das Banner unten.

Über den Autor

Daniell Pföhringer, Jahrgang 1973, stammt aus Bayern, wuchs in Hamburg auf und studierte dort Politikwissenschaft, Soziologie und Kulturwissenschaften. Seit Oktober 2017 ist er Redakteur von COMPACT-Magazin und betreute federführend diverse Sonderausgaben wie COMPACT-Spezial „Finanzmächte“, „Politische Morde“ oder „Tiefer Staat“. Seit Januar 2021 ist er Online-Chef von COMPACT.

24 Kommentare

  1. Als wenn der o. die Mörder riskiert hätte(n), dass die Wärter nicht Eppstein kontrollieren, zufällig schlafen und im Internet surfen ohne mal auf den Überwachungsmonitor zu schauen.
    Die wurden gezielt abgezogen und hierfür vermutlich damit erpresst, dass sie in der Vergangenheit Dienstpflichten verletzt hätten (Schlafen, Surfen im Dienst). Damit sie ihren Job nicht verlieren, haben sie mitgemacht und ein gefälschtes Protokoll auftragsgemäß abgeliefert.
    Mitleid mit E. habe ich trotzdem nicht.

  2. Ite, missa est am

    Für was ist das eigentlich relevant ? Wen interessiert es, außer Krimi-Leser ?

    • Right is right and left is wrong am

      Mich zum Beispiel, und ich lese oder gucke selten Krimis.

  3. Er ist mit Sicherheit "geselbstmordet" worden, um mächtige Leute nicht erpreßbar zu machen oder sonstwie zu gefährden! Jetzt ist ja auch Herr Gates in dieser Causa ins Gerede gekommen – und seine Frau hat wohl deswegen die Scheidung eingereicht!
    Ein paar schlecht bezahlte Gefängniswärter zu bestechen dürfte da kein Problem gewesen sein, die werden ihnen noch die Tarnmaßnahmen für die Aktion gestellt haben! Und die Vorgesetzten auch entsprechend bezahlt.
    Welche Krösusse sind sonst noch frisch geschieden? Trump dazuzuzählen ist eher falsch, der hat nicht nur seine Beziehungsänderungen zeitnah legalisiert sondern auch die Verhaftung Epsteins in seiner Amzszeit geschehen lassen! Das spricht eher für ihn – daß er diese Art "Geschäfte" nicht mag!

    • Ite, missa est am

      Hihi, klarer Dissens zwischen Livia und Bagusch. Einigt euch!

  4. Epstein lebt noch, wetten ?
    Als ich das Foto gesehen habe, stellte ich fest dass es nicht Epstein war sondern ein betäuptes Double.
    Ausserdem sehen tote Menschen wesentlich Blasser aus, also Leichenblass !
    Wer schonmal ein toten Menschen gesehen hat, sollte sowas erkennen.
    Epstein ist nunmal Milliardär und hat Verbindungen in die höchsten Kreise der USA.
    Da lassen sich schonmal kleine Gefängniswärter mit einem hohen Selär gut bestechen vermute ich mal.

    • Norbert Blüm am

      Diese Sorte von Menschen lügen nur, hetzen andauernd, sind gierig, immer hinterhältig, einfach nur schlecht und das Übel der Menschen und eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Es gibt kein Auserwähltes Volk ! Wir sind alle Menschen!

  5. HEINRICH WILHELM am

    Da braucht niemand lange zu rätseln: "… die Leute lügen, um ihren Arsch zu retten". liegt nahe, betrachtet man die Brisanz des Falles und die illustre Liste der Involvierten. Was dieser Herr über die "Prominenten" seines Umfelds alles hätte ausplaudern können, wäre Grund genug für tausend Todesurteile des tiefen Staates.
    Es sind zwar Abhängigkeiten und eine Unmenge Geldes im Spiel, welche zum Schweigen maßgeblicher Zeugen veranlassen. Andererseits ist es die Eigenheit der menschlichen Natur selbst, die letztlich doch alles ans Tageslicht bringen wird: Neid, Habgier, Missgunst, Eigennutz, Ehrgeiz, Geltungssucht, Konkurrenz etc.
    Auch hiesige Täter aller Couleur sind davor nicht sicher, wie man bereits erkennen konnte. Aller "guten Vernetzung" zum Trotz, oder gerade deswegen. Und das ist erst der Anfang. Der Mensch ist schließlich ein Raubtier, das notfalls alle Konventionen über Bord wirft, nur um selbst ungeschoren davon zu kommen.
    Es wird noch lustig. Davon kann man jetzt schon ausgehen.

  6. HERBERT WEISS am

    Das hat der Mark Epstein gut auf den Punkt gebracht, Wer weiß, wer da alles seine schmierigen Finger drin hatte. Es werden wohl mehr als nur 20 oder 30 Finger gewesen sein…

  7. jeder hasst die Antifa am

    Epstein war auch so ein Vertreter sogenannter westlicher Werte also einer dekadenten sich selbst auflösenden Gesellschaft.

  8. Ob die den wohl, auf Befehl des damaligen Präsidenten, gekillt haben?
    Der schien ja schon früh zu wissen, dass Epstein auf „very young women“ stand. Und Trump hat ja auch gerne mit ihm gefeiert

    • Guido Dringenberg am

      Trump hat nicht mit dem gefeiert . Der hat seine Bekanntschaft mit Eppstein schon sehr früh gecancelt

  9. Wenn der irgendwo auf ner Privatinsel in der Karibik seinen "Wissensschutz" genießt, werdet ihr es sowieso niemals erfahren. Stammtischgefachsimpel geht aber immer.

    • heidi heidegger am

      Es bleiben im (OberSeminar)Raum: Ü und ShT und HW und fuffzich weitere EdelforistInnen und nun -> SILENTIUM !, mein Name ischd Doktadokta heidi h alias Prof Schimmäck, und mitgebracht habe ich uns heute einen süßen possierlichen kleinen GroßStadtWildkater (ditt ²KopfnußKalli / Aachen bzw. Köln-Porz bzw. DuisburgMaxxxLow=maximum low), mja + *schnatter* :-) achso: und ²seinen TierFfleger-Betreuer T-T-Tony Clifton *krchhhhhhhhhhh*

      • heidi heidegger am

        www.compact-online.de/compact-archiv/ ??

        liebe MEDDL LOIDE, ähemm, (ditt) Fflege des Archivs ischd vonnöten, halllooooo?! -> ihr wisst, wie gerne ditt heidi wiederundwieder ihre eigenen äh ämm..

        *zacknweg*

      • heidi heidegger am

        OT:

        << Böhmi/ZDFROIJAHL runter von ditt schiefe Bahn und ab in ditt NichtTextProduktion (Fischmehlfabrik), mja! <<

        In der Nachkriegszeit schlug sich Eduard "Ede-Böhmi" Zimmermann zunächst in Hamburg als Zeltarbeiter im Zirkus Hagenbeck und Garderobier von Willy Fritsch, später als Dieb und Schwarzmarkthändler durch und wurde festgenommen und in die JVA Fuhlsbüttel gebracht, wo er am nächsten Tag wieder freigelassen wurde. Mit einem gefälschten Ausweis und gefälschtem Diplom fand Zimmermann schließlich Arbeit als Straßenbauingenieur in Schweden.

        Über seine Vergangenheit als Straftäter äußerte sich Zimmermann später unter anderem in seiner Autobiografie im Jahre 2005. In einem Zeitungsinterview stellte er fest, die Zeit habe ihn hart gemacht: „Ich bin sozusagen der Beweis dafür, dass man von der schiefen Bahn wieder runterkommt, wenn man es will. :-?

    • Fred Konkret am

      Ach Heidi Redford,

      Jetzt lass doch mal den armen Andy Kaufmann in Frieden ruhen.

      • heidi heidegger am

        jaa-nee, d-d-ditt ist sein äh unehelicher Enkel anzunehm‘ watt sich etzala KopfnussKalli remixed, hihi..

    • Tiefenentspannter am

      1. Kann man Ihren Kommentar so verstehen: J.E. lebt noch ?

      2. Wie "natürlich" ist ein Selbstmord als Todesursache?

    • HEINRICH WILHELM am

      @Ü(BERLÄUFER)
      Nichts ist unmöglich… Es soll ja auch wirklich UFOs geben. Im Juni will man uns entsprechend aufgleisen.
      Nur der physische Stammtisch muss wohl noch warten.

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln. Kommentare sind nur innerhalb von 24 h nach Veröffentlichung des Artikels möglich.

Empfehlen Sie diesen Artikel