Faktencheck: Was das Hochwasser wirklich mit „Klima“ zu tun hat

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In mittelalterlichen Zeiten hätte der Priester erklärt, es wäre eine Strafe Gottes gewesen, für das frevelhafte Verhalten der Sünder. Die heutige Erklärung ist leider nicht weit davon entfernt. In COMPACT-Spezial Klimawandel: Fakten gegen Hysterie widerlegen wir die Klima-Lügen mit wissenschaftlichen Argumenten. Hier mehr erfahren.

_ von Sebastian Lüning

Langanhaltender Starkregen verursachte Mitte Juli 2021 in Westdeutschland schwere Überflutungen. Es gab viele Tote und Vermisste, Häuser stürzten ein, Menschen mussten per Helikopter von den Dächern gerettet werden. Die Strom- und Wasserversorgung fiel teilweise aus. Eine Katastrophe.

Allen Betroffenen gilt mein Mitgefühl. Die Unterstützung der Geschädigten sollte nun im Vordergrund stehen: Ein Dach über dem Kopf, Verpflegung, medizinische Versorgung, Reparatur der Schäden und Ausfüllen von Versicherungsformularen. Umso befremdlicher ist es, wenn einzelne Akteure die Tragödie nun für eigene Zwecke instrumentalisieren.

Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021 am Fluss Elz in der Eifel. Foto: M. Volk I Shutterstock.com.

Natürlich interessieren sich die Medien für die Frage, was oder wer an dem Starkregen Schuld hatte. In mittelalterlichen Zeiten hätte der Priester erklärt, es wäre eine Strafe Gottes gewesen, für das frevelhafte Verhalten der Sünder. Die heutige Erklärung ist leider nicht weit davon entfernt.

Die Klima-Oligarchen

Wie nach jedem Extremwetterereignis konsultieren die Redaktionen stets dieselben Experten. Sie rufen Mojib Latif vom Geomar in Kiel an und befragen Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, vielleicht noch zwei drei weitere. Aber das war’s auch schon.

Eine deutsche Klimaerklär-Oligarchie. Übersehen wird dabei, dass Latif Präsident der Deutschen Gesellschaft Club of Rome ist und Rahmstorf eng mit Klimaaktivisten zusammenarbeit. Keine gute Grundlage für neutrale Einschätzungen zu politisch hochrelevanten Klimawandelthemen. So erklärte Mojib Latif dem WDR am 12.7.2021:

Wir beobachten auch in den letzten Jahren, dass es immer häufiger zu diesen sintflutartigen Niederschlägen mit Überschwemmungen kommt.

Der WDR behauptet dann, dass die extremen Wetterlagen länger bestehen blieben. Wäre das auch mit dem Klimawandel zu erklären? Latif:

„Das steht zu befürchten. Da geht es um den berühmten Jetstream, dieses Starkwindband in der oberen Atmosphäre, also in fünf oder sechs Kilometer Höhe. Das ist sozusagen eine Autobahn für Wettersysteme. Und wenn die Autobahn langsamer wird, bewegen die sich auch langsamer, können sich länger halten. Bei Extremwetterlagen ist das auch so, zum Beispiel mit längeren Hitze- oder Trockenphasen und auf der anderen Seite sehr langen Niederschlagsphasen.”

Ähnlich äußerte sich Stefan Rahmstorf auf Spiegel Online am 16.7.2021. Auch er behauptet eine Zunahme des Starkregens in der Welt:

Inzwischen ist die Zunahme von Starkregen auch in den weltweiten Niederschlagsmessdaten gut belegt. 2015 hat eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) eine signifikante weltweite Zunahme von Tagesrekorden bei den Niederschlägen aufgezeigt.

Rahmstorf suggeriert, alles sei vollkommen logisch, weil physikalisch leicht zu erklären:

„Dass die Zunahme von Starkregen in Zusammenhang mit einer globalen Erwärmung so vorhersehbar war, liegt vor allem an einem einfachen physikalischen Gesetz, der sogenannten Clausius-Clapeyron-Gleichung aus dem frühen 19. Jahrhundert. Es besagt, dass der Sättigungsdampfdruck von Wasserdampf exponentiell mit der Temperatur zunimmt. Was konkret bedeutet, dass eine feuchtegesättigte Luftmasse pro Grad Erwärmung sieben Prozent mehr Wasserdampf enthält. Wo mehr Wasser drin ist, kann auch mehr abregnen.“

Und natürlich darf bei Rahmstorf auch der der Jetstream nicht fehlen:

„Beispiel Jetstream: Das flatternde Windband um die Nordhalbkugel in rund zehn Kilometer Höhe hat sich im Sommer offenbar abgeschwächt, ebenso wie die generelle Westwindströmung in mittleren Breiten. Ursache ist die starke Erwärmung der Arktis – dadurch wird das Temperaturgefälle in Richtung Nordpol schwächer, das die Westwinde antreibt. Das hat zur Folge, dass Hoch- oder Tiefdruckgebiete, die in die Mäander des Jetstreams eingebettet sind, öfter mal trödeln und länger auf einer Stelle verweilen. Das begünstigt länger anhaltende Wetterlagen.”

NRW-Ministerpräsident und Kanzlerkandidat Armin Laschet ließ sich schnell überzeugen. Angesichts der Hochwasser-Katastrophe forderte er weltweit mehr Tempo beim Klimaschutz. Die zunehmenden Starkregen- und Hitzeereignisse seien mit dem Klimawandel verbunden, zitiert ihn die Welt. Und auch die Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, sieht in den schweren Unwettern im Westen Deutschlands ein Alarmzeichen für den Klimawandel.

Kein Trend zu Starkregen und Hochwasser

Was sagt die Wissenschaft zu den behaupteten Zusammenhängen? Hat der Starkregen bereits nachweislich den Bereich der üblichen natürlichen Klimavariabilität verlassen? Wie sehen die globalen und mitteleuropäischen Trends der letzten 150 Jahre aus? Sind blockierte Wetterlagen wirklich häufiger geworden?

Wie so oft bei Krimis wie dem Tatort, ist die erste Vermutung zum Täter meist falsch. So scheint es auch hier zu sein. Und Argumente, die auf den ersten Blick stichhaltig erscheinen, entpuppen sich bei näherem Hinsehen als wenig robust. Die erste Überraschung: Es gibt weltweit gar keinen robusten Trend zu mehr Starkregen und Hochwasser.

So dokumentierte ein Team der National University in Canberra, dass die globalen Niederschläge in den letzten 70 Jahren trotz globaler Erwärmung sogar weniger extrem geworden sind, und dies sowohl in zeitlicher als auch in räumlicher Hinsicht. Eher gibt es eine Tendenz zu ausgeglicheneren Verhältnissen: Trockene Gebiete wurden feuchter, und feuchte Gebiete wurden trockener. Eine Temperaturabhängigkeit der Niederschlagsvariabilität war nicht festzustellen.


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Zu einem ähnlichen Schluss kam 2021 auch eine Forschergruppe um Louise Slater von der University of Oxford. Sie hat über 10.000 verschiedene Flusspegel-Aufzeichnungen aus der ganzen Welt ausgewertet und für die letzten 50 Jahre auf Trends hin untersucht.

Die Wissenschaftler stießen dabei auf signifikante Veränderungen, die sich je nach Klimazone und betrachtetem Zeitmaßstab jedoch voneinander unterschieden. Im globalen Maßstab hat die Stärke der Überflutungen insgesamt abgenommen. Die sogenannten Jahrhundert-Hochwässer sind in den trockenen und gemäßigten Klimazonen der Erde zurückgegangen. Das sind jene Hochwasser-Ereignisse, die statistisch gesehen alle 100 Jahre auftreten. In den kalten Regionen der Erde zeigten sich bei den Jahrhundert-Hochwässern durchmischte Trends.

Und wie sieht es in Deutschland aus? Das Umweltbundesamt berichtete in seinem Monitoringbericht zur deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel 2019, dass keine Hochwassertrends feststellbar seien:

„Die Zeitreihe zum [deutschen]Hochwassergeschehen ist durch einzelne wiederkehrende Hochwasserereignisse sowohl im Winter- als auch im Sommerhalbjahr geprägt. Signifikante Trends lassen sich nicht feststellen. Je nach Witterungskonstellation ergeben sich räumliche Schwerpunkte des Hochwasserauftretens. In der Regel sind aber mehrere Flussgebiete betroffen.“



Ähnlich sieht es der Deutsche Wetterdienst in seinem Klimareport von 2020. Dort heißt es auf den Seiten 38 bis 39:

Für den Sommer lassen sich derzeit mit den vorhandenen Beobachtungsdaten und den bekannten Methoden keine Trends der Anzahl von Tagen mit hohen Niederschlagsmengen identifizieren. Hier dominiert eine kurz- und mittelfristige zyklische Variabilität.

Es ist ein Rätsel, weshalb Mojib Latif und Stefan Rahmstorf suggerieren, es gäbe hier bereits belastbare Trends zu vermehrtem Starkregen. Weder in Deutschland noch global lassen sich solche Trends statistisch robust nachweisen. Dies ist relevant, denn während der vergangenen 150 Jahre ist die globale Temperatur um 1,0°C angestiegen.

Die von Stefan Rahmstorf professoral zelebrierte „Clausius-Clapeyron-Gleichung“ spielt offenbar bislang keine bedeutende Rolle für die Starkregenentwicklung. Das erinnert an ähnliche physikalische Diskussionen zur Intensität von Wirbelstürmen, die gemäß theoretischen Überlegungen im Zuge des Klimawandels eigentlich immer heftiger werden sollten. Mittlerweile ist die Theorie jedoch wieder einkassiert und verworfen worden.

Die Jetstream-Theorie

Das bringt uns zu Teil 2 des Faktenchecks. Schlängelt sich der Jetstream heute wirklich langsamer als früher und nagelt die Wetterlagen daher länger an einer Stelle fest? Und was ist von der Idee zu halten, dass sich die starke Arktiserwärmung auf den Jetstream auswirken könnte?

Dazu muss man wissen, dass der Jetstream eines der Steckenpferde von Stefan Rahmstorf ist. Bereits im Winter 2020/21 hat er das Höhen-Starkwindband aus der Klamottenkiste herausgekramt, um Kältewellen zu erklären. Bei seinen Fachkollegen stieß das jedoch auf wenig Gegenliebe.

Hochwasser in Deutschland. Foto: bear_productions | Shutterstock.com

Nun ist Sommer, da sind die Hitzewellen dran. Wieder muss der Jetstream als Begründung herhalten. Und auch hier widerspricht der Großteil der Fachkollegen. Eine Zunahme blockierter Wetterlagen konnten sie trotz sorgfältiger Auswertung der Daten bislang nicht feststellen.

Zudem kommen die meisten Simulationen zu dem Schluss, dass Blockierungen im Zuge einer Klimaerwärmung eher seltener werden, also sogar weniger Extremwetter zu befürchten wäre. Nachzulesen in Veröffentlichungen von Kennedy, Woollings, Hoskins, de Vries und Kollegen.

Andere Klimamodelle zeigen an, dass sich der Jetstream wohl auch in Zukunft wie gehabt hin- und herwinden wird bzw. Veränderungen regional sehr unterschiedlich ausfallen. In den kommenden Jahrzehnten wird wohl eher die natürliche Variabilität den Jetstream dominieren, so wie bereits in der Vergangenheit.


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Kürzlich überprüfte auch eine Forschergruppe der ETH Zürich und MeteoSwiss die Rahmstorf-Behauptung, dass die Jetstreamwellen im Zuge des menschengemachten Klimawandels ins Stocken geraten könnten. Die Schweizer untersuchten dazu eine ganze Reihe von Klimamodellen für Mitteleuropa, wobei die Simulationen den Zeitraum bis zum Ende des Jahrhunderts abdeckten.

Das Ergebnis fiel deutlich aus: Die schweizerischen Modellierungsexperten konnten die alarmierenden Potsdamer Vorstellungen nicht bestätigen. In ihren Modellen fanden sie lediglich geringe Veränderungen bei den blockierten Wetterlagen, die sich im Rahmen der natürlichen Variabilität abspielten.

Zum Teil widersprachen sich die Modellierungsergebnisse sogar so sehr, so dass sie wenig verlässlich sind. Ein Trend zu extremeren Wetterlagen durch vermehrte Blockaden ist daher in Mitteleuropa auch in Zukunft wohl nicht zu befürchten. Die Studie erschien im Mai 2020 in den Geophysical Research Letters. Neben dem Leitautor Maurice Huguenin war übrigens auch der bekannte ETH-Klimaforscher Reto Knutti an der Publikation beteiligt.

Politik hört auf Randmeinungen

Und abschließend schauen wir noch auf den von Stefan Rahmstorf suggerierten Arktis-Einfluss auf den Jetstream. Eine Forschergruppe um Jacopo Riboldi veröffentlichte hierzu im September 2020 in den Geophysical Research Letters ein ganz klares Ergebnis: Trotz arktischer Klimaverstärkung („Arctic Amplification“) fanden die Wissenschaftler keinen Trend bei den Jetstream-Bewegungen.

Somit entpuppt sich auch die Jetstream-Geschichte der medialen Lieblings-Klimaerklärer Latif und Rahmstorf als wissenschaftliche Randmeinung. Der Großteil der Wissenschaft sieht die Sachlage gänzlich anders. Aber jene Forscher werden von den Redaktionen leider nicht angerufen. Schade.

Fazit: Weder die in den Medien verbreiteten Hochwasser-Häufigkeitstrends, noch die Jetstream-Theorie hält einem genaueren wissenschaftlichen Faktencheck stand. Kanzlerkandidat Armin Laschet sollte dringend seine wissenschaftliche Beraterbasis diversifizieren, um in Zukunft nicht auf fragwürdige Thesen aus der Presse vertrauen zu müssen. Wie kann es sein, dass in einem Land mit hunderten von hochqualifizierten Klimaforschern in den Medien stets nur dieselben zwei, drei Experten zu Wort kommen? Wie lange können wir uns diese unausgewogene Klima-Oligarchie noch leisten?

_ Dr. Sebastian Lüning ist habilitierter Geowissenschafler und publiziert regelmäßig in klimawissenschaftlichen Fachzeitschriften. Als Gutachter wirkte er an den IPCC-Berichten SR15, SROCC und AR6 mit. Zusammen mit Fritz Vahrenholt schrieb er die Bücher Unerwünschte Wahrheiten: Was Sie über den Klimawandel wissen sollten und Unanfechtbar: Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz im Faktencheck. Auf Youtube präsentiert Lüning die Nachrichtensendung Klimaschau. Der Beitrag erschien zuerst auf der Website des EIKE-Instituts.

Über den Autor

44 Kommentare

  1. Rechtsstaat-Radar am

    Zwei Anmerkungen:-

    Es ist egal, ob Starkregen/Hochwasser mit der Klimaänderung zu tun hatten. Tatsache ist, dass der Mensch dies nicht aufhalten, ja nicht einmal beeinflussen kann. Wir müssen daher mit der Klimaänderung leben und kluge Maßnahmen gegen solche Katastrophen ergreifen.

    Ob der CO-2-Anstieg die Klimaänderung bewirkt und ob dies durch uns Menschen verursacht wird, ist völlig egal. Wir Deutsche produzieren nur knapp 2% des globalen CO-2-Ausstoßes p.a. Selbst wenn wir, Morgenthau folgend, Deutschland in ein Agrarland rückverwandeln und alle hungernd verarmen würden, es hätte exakt "0" Auswirkungen auf den weltweiten CO-2-Ausstoß und den Klimawandel (wenn der denn durch CO-2-Emmissionen bewirkt würde). China produziert jährlich den gesamten deutschen CO-2-Ausstoß als zusätzlichen chinesischen CO-2-Ausstoß.

    Fazit:-
    Alle Maßnahmen zur Reduzierung des deutschen CO-2-Ausstoßes sind nichts als ein riegeldummes Vernichtungswerk nicht minder riegeldummer Vollidioten, die uns regieren und medial beherrschen. Alles Gerede vom Klimawandel, den wir aufhalten, von Maßnahmen, die wir dafür ergreifen müssen, all dies ist Irrenwerk in Reinkultur!

    Ich kann, ich will all diesen dummen Dreck nicht mehr hören und werde all diesem Irrsinn ab sofort aktiv entgegentreten! Tun Sie dies bitte alle auch! Wir dürfen Deutschland nicht länger den Narren und Bösen überlassen!

  2. Querdenker der echte am

    Viel schlimmer, und verheerender sind die täglichen Hochwasser in den Gehirnen ach so "hochgebildeter Warner" vor Klima und anderer Katastrophen!! Und wenn man genauer hinschaut so entpuppen sich manche "Bildungen" von "Hohepriestern" aller möglichen Ideologien als erfunden oder gekauft!!
    Und die Folgen dieser "Hirnhochwässer" stellen die Schäden solcher natürlicher Jahrhunderthochwässer weit weit in den Schatten!!

    • Querdenker der echte am

      Ergänzung:
      Und wer sich noch immer nicht ganz im Klaren ist was in diesem unserem Land im Argen liegt, dem kann man nur empfehlen sich die Bundes Pressekonferenz zum Thema wann wurde die Reg. von der Gefahr unterrichtet und wann hat sie gewarnt.
      Da saßen im Präsidium die Herrschaften mit ihrer "geballten Kompetenz" !! Bitte seht selbst.
      Und diese "Kompetenz" scheint sich in unserem geschundenen Deutschland hunderttausend mal fortzusetzen !!

      • jeder hasst die Antifa am

        Da saßen die drei Affen,nichts hören,nichts sehen, nichts sagen auf dem Podium der BPK und der Affe Unfähigkeit kam noch dazu.

  3. Klima iat eine langfristige Entwicklung über Jahrhunderte, Jahrtausende in einer größeren Region! Wo man nur 150Jahre beobachtet, handelt es sich um Wetter! Die geologischen Gegebenheiten im Ahrtal, in der Eifel ermöglichen Wetterphänomene wie das Aktuelle, was zu schweren Überschwemmungen führt. Um an Vergleiche zu kommen, macht es mehr Sinn die klimatologische Geschichtsschreibung zu verfolgen als immer neue Theorieen aufzustellen! – Hauptsache neu ! – Hat man den Eindruck! – Dabei ist Wetter ein uraltes Phänomen! Man schickt sich gerade erst an, die Sonne genauer zu untersuchen – soweit man es kann. Denn sie scheint da für viel mehr verantwortlich zu sein, als man – bisher – denkt! Die ist so groß und so heiß, da ist der Mensch nix gegen!
    Die letztjährige Hitze und Trockenheit entspricht der vor Beginn der Abkühlungsphase zur kleinen Kaltzeit (Höhepunkt 17,Jh.). Auch der Umstand, daß im 14.Jh. ganz Niederbayern überschwemmt war. Sogar Pestausbrüche (Seuchen) waren für die Abkühlungsphase tvpisch! Beobachtungen der Vereisung der Polarregion gab es um 1300 nicht, also hat man da keinen Vergleich!

    • 2. Die Warmphase, die mit dem Aufstieg des römischen Reiches begann und um 1300 mit besonders heißen Jahren endete, nur unterbrochen durch einen "Vulkanischen Winter" um 400 (Mexiko), war besonders angenehm un ermöglichte Hannibal und später den Römern die Überquerung der Alpen! Sie machte Grönland urbar, was bis heute nicht möglich ist.
      Eine solche Warmphase mußte auch die Bronzezeit gewesen sein, zu deren Ende eine Abkühlung stattfand, die die mitteldeutsche Hochkultur dazu brachte, nach Süden zu ziehen!
      Eine Abkühlung war in der Vergangenheit immer eine wirkliche Klimakathastrophe! Die bessere Wasseraufnahmefähigkeit machte trockene Gegenden bewohnbar, die schlechtere bei Kälte führt eher zu Starkregen in engen Räumen.
      Und in früheren Zeiten haben sich die Leute das immer mit höheren Mächten erklärt! Ganz zu Anfang hat man die Sonne verehrt und damit garnichtmal so unrecht! Heute nutzt nan das schamlos für eigene Interessen aus!

  4. Lüning arbeitet bei einem Gasunternehmen und lobbyiert für die fossile Energieindustrie. Klare Strategie ist die Desinformation und das seit Jahrzehnten. Schön, dass Sie ihm diese Bühne geben. Sie sollten klären, wer für Sie "die da oben" sind.

  5. jeder hasst die Antifa am

    Früher hieß es mal in der Werbung,wie das Wetter auch wird und das Klima,Medima,Medima die Rheumaunterwäsche hilft dagegen.

  6. Jonny Depp am

    Unser immens beliebter, hoch geschätzter und offenbar allwissender Michi Wendler glaubt zu wissen, es war nicht der Klimawandel… es war eine Wetterwaffe. Da haben wir uns offenbar alle geirrt.

  7. Es gibt 2Hauptprobleme das eine sind die Altparteien das andere der Lügenfunk. Beides wächst auf dem Sumpf des Besatzer’s VSA.

  8. Heinz Emrest am

    Ich bewohne einen alten Bauernhof mitten in einem Überschwemmungsgebiet. Der Hof liegt 4 Meter über dem Bachpegel und seit ich denken kann (65 Jahre) kommt mal mehr oder weniger Hochwasser jedes Jahr. Nur die beiden letzten 6 Jahre war nix. Jetzt hat die Gemeinde auf drängen eines Investors (Geier!) einen Teil der Überflutungsfläche zu einem Baugebiet für junge Familien ausgewiesen. Keller sind verboten, könnten ja durch Druckwasser volllaufen. Einige Häuser stehen auch schon, von Hochwasserschutz ist nichts zu sehen. Spricht man die Leute darauf an, dass Sie in einem Überschwemmungsgebiet ein Haus errichten und in den letzten 50 Jahren der Bach mindestesn 5 mal 3 Meter über die Ufer trat, lachen die nur. Die Gemeinde hätte schon dafür gesorgt, dass nix passiert. Die neue Fischtreppe würde ja vieles abhalten und meine Felder und Wiesen wären ja Überflutungsfläche. Klar! Bei 2 Meter über dem Ufer ertrinken die Dummbeutel in ihren Kellerwohnungen. Das Wasser kommt so schnell, dass die das gar nicht merken. Ist halt die Klimakatastrophe, oder wie man es auch nennen kann, reine Dummheit! Die kommen aus der Stadt, haben zu viel Geld, bauen irgendwo hin und haben von nix ne Ahnung. Gegen Dummheit helfen auch keine Frühwarnsysteme!

    • Stechrochen am

      Interessant. Wie kann man in Kellerwohnungen ertrinken, wenn Keller nicht erlaubt sind ?

      • HERBERT WEISS am

        Ist eben relativ. Bei schönem Wetter kann man es sich durchaus gut gehen lassen. Wenn die Flut aber 2 m erreicht, muss man schon auf einen Stuhl steigen, um nicht zu ersaufen. Oder besser gleich ins Obergeschoss oder aufs Dach und auf ein rettendes Schlauchboot warten.

        Bei uns im Ort hatten auch mal welche ebenerdig gebaut. Barrierefrei. um sich im Alter das Treppensteigen zu sparen. Ein kleine Rampe hätte es aber auch getan. Dann ein strammer Winter, der daneben etwas höher liegende Acker durchgefroren, es kam reichlich Schnee, dann Tauwetter mit reichlich Regen – und schon hatten sie nasse Füße. Aber das war eben noch relativ harmlos…

  9. HEINRICH WILHELM am

    Sind es nicht gerade die "wissenschaftlichen Randmeinungen", welche von den Klima-Ideologen sehr geschätzt werden?
    Sie passen in ihr Konzept und man zerrt sie aus der Klamottenkiste, wenn es gilt, Verblödungstheorien "wissenschaftlich" zu stützen.
    Die heilige Einfalt des "menschengemachten Klimawandels" scheint in Potsdam (Schellnhuber & Co.) ihre Heimstatt gefunden zu haben.

    Danke an Herrn Dr. Lüning für den überzeugenden Beitrag.

    • Stechrochen am

      Leute die im voller Überzeugung predigen, daß der Mensch das Klima NICHT beeinflußt sind meistens auch nur Ideologen und nicht Prof. Dr.Dr. rer nat. etc. und nur Letztere können dazu eine fundierte Meinung haben. (Widersprechen tun sich auch diese gegenseitig.)

      • Werner Holt am

        Ein "Klima" gibt es genaugenommen gar nicht. Das ist ein Abstraktum, ein Konstrukt, um überhaupt mit wissenschaftlichen Annahmen umgehen zu können.
        Gleichwohl gibt es aber Klimazonen auf der Erde. Und zwar enorm viele und zudem sehr verschiedene. Diese können authark für sich stehen oder aber auch sich gegenseitig beeinflussen. Der Möglichkeiten sind’s gar viele, es ist kaum zu überschauen.

        Sollte es unseren Weltklimarettern nun tatsächlich gelingen, die Erdtemperatur um 2 Grad Celsius zu senken, kann dies für einige Klimazonen verheerende Auswirkungen haben, wärend es andere gar nicht tangiert. Beispiel: In einem Polargebiet, welches eine Temperatur von -50 Grad C aufweist, schmiltzt auch bei -48 GC kein Gletscher. Hingegen in einem tropischen Gebiet, in welchem +38 GC im Sommer die Norm darstellt und in dem bspw. Tiere leben, deren Geschlechtsbestimmung von der Temperatur abhängig ist (bspw. viele Reptilienarten), können +36 GC schon den Scheitelpunkt der Geschlechtsausbildung unterschreiten und nur noch ein Geschlecht aus den Eiern schlüpfen lassen. Für die betreffende Art aus längere Sicht eine Katastrophe.

        Der Mensch sollte doch langsam mal begriffen haben, daß jegliches seines Tuns (zumeist) nicht überschaubare Nachwirkungen generiert und somit voll in die Hose gehen kann.

  10. Also der Problem BärBock, die Kuh ist erstmal vom Eis.

    Man kennt die Lynmouth-Katastrophe – aber Wetter Waffen sind ja verboten.

  11. Den BRD-Insassen könnte auch eine CO2-Impfung verklickert werden,
    die weit fortgeschrittene Verdummung machts möglich …….

  12. “Wer wissen will, was auf uns zukommen wird, möge sich die Ausführungen des Herrn Lauterbach zu Gemüte führen. In einem TV-Interview stößt er bereits die gefährliche Drohung aus, dass die Corona-Politik ist Vorbild für freiheitseinschränkende Klima-Politik in Zukunft sein werde.

    Kurz danach fiel Lauterbach ein, dass er mit dieser Aussage versehentlich die Pläne der Regierung verraten hat – und stellte seine eigene Aussage als “verfälscht” und als “Verschwörungstheorie” dar.

    Doch er entkommt den Beweisen nicht. Sein Zitat ist wörtlich festgehalten und lautet wie folgt:
    Dass es bei den hier genannten Befürchtungen bzw. Prognosen keineswegs um „Verschwörungstheorien“ handelt, bestätigt uns dankenswerterweise kein geringerer als der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, wie der Nordkurier zu berichten weiß.

    Der Mann, der bekanntlich alles besser weiß, kam zu dem Schluss, dass neben strikten Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-„Pandemie“ im Jahr 2021 auch solche zur Eindämmung des Klimawandels nötig seien. Lauterbach im “Nordkurier” wörtlich:

    „Da es niemals eine Impfung gegen CO2 geben werde, benötigen wir Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels, die analog zu den Einschränkungen der persönlichen Freiheit in der Pandemie-Bekämpfung sind.“

    So, ihr beneidenswerten BRD -Insassen seid schön brav, dann ist das Wetter euch gnädig gestimmt.

  13. Das widerliche am Klimawahn ist, dass diese Betrüger Halbwahrheiten verwenden, die sich überprüfen lassen mit Behauptungen die dann unisono von allen Klimaspinnern nachgeplappert wird.
    Machen wir uns nichts vor, den Klimawahn werden wir erst los, wenn wir mittellos sind und diese Kriminellen unser bestes haben unser Geld. Wer glaubt der Klimawahn kommt allein – die Black Life Matter sind der gleiche unsinnige Schrott. Die Macher spielen mit den dümmeren Menschen wie mit Marionetten. Siehe Klopapierhyphe des GEZ Lügenfunks. Deshalb muss der GEZ Staatsfunk zerschlagen werden, allenfalls 1 Sender darf übrig bleiben – von den derzeit 200!

  14. Guter Artikel – ging direkt in den WA- und Telegram-Verteiler.

    Interessant bei dem ganzen regelmäßigen Durcheinander – denn genau das ist Klima – wäre wirklich mal ein Einbezug der "Umgestaltung der Erdoberfläche" durch den Menschen in diese Modellrechnungen.

    Gerade was "Regionalklima und -Wetter" betrifft…
    Nicht ohne Grund gibt es bspw. die städteplanerischen Frischluftkorridore bzw. beobachtbare Folgen bei Fehlen dieser im Vergleich zu den vorangegangenen Jahrzehnten.
    Oder Entwaldung resp. Wiederaufforstung. Einflüsse kann jeder Segelflieger bspw. In Ostsachsen und Südbrandenburg erfahren. Über dunklen Kiefernwäldern auf märkischem Sand steigt nicht nur der rote Adler hoch, sondern auch die Thermikgetriebenen Aeronauten. Vollgelaufene Tagebau und Stauseen ziehen einen runter, wie das 5. Bier bei 30Grad im Schatten an eben diesen.

    Der tropische Regenwald heißt nicht ohne Grund so. Er bekommt den Regen ja nicht aus den eher ariden Zonen nördlich und südlich, sondern verdunstet vormittags selbst das, womit er sich nachmittags beregnet.

    • Guter Artikel – ging direkt in den WA- und Telegram-Verteiler.

      Interessant bei dem ganzen regelmäßigen Durcheinander – denn genau das ist Klima – wäre wirklich mal ein Einbezug der "Umgestaltung der Erdoberfläche" durch den Menschen in diese Modellrechnungen.

      Gerade was "Regionalklima und -Wetter" betrifft…
      Nicht ohne Grund gibt es bspw. die städteplanerischen Frischluftkorridore bzw. beobachtbare Folgen bei Fehlen dieser im Vergleich zu

      Im Sahel ergrünt – besser wiederergrünt – die Wüste nur nachrangig aufgrund entsprechender forstwirtschaftliche Maßnahmen. Vielmehr bringen gesteigerte Verdunstungsraten infolge eines Temperaturanstiegs mehr feuchte Luft vom Atlantik, dem Mittelmeer resp. Indik und rotem Meer rein.

      Wo ist der Ruf nach Stop der Entwaldung in Südamerika und Wiederaufforstungsprogrammen der Klimaapologeten?
      Wo ist der Ruf nach Importverboten von Holz, Soja, Rindfleisch, Palmöl aus Südamerika?
      Wo ist der Aufschrei bzgl. des Gebarens von IKEA in Südosteuropa?

      • Querdenker der echte am

        Kleine Ergänzung:
        Wo ist der Ruf nach sofortigem Stopp der Entwaldung im westen Deutschlandes und der Verschiffung nach China??
        Auf so etwas werden wir genauso vergeblich warten wie auf den Moment an dem die GRÜNEN ihre (nach eigener Ideologie!) dreckschleudernden Motorkutschen verschrotten!!

  15. Werner Holt am

    Es ist doch immer dasselbe. Als nach den ersten Kreuzzügen die europäische Ritterschaft ihre schweren Kaltblüter durch erbeutete feurige Araberpferde ersetzte, kam es zur zweiten menschgemachten Klimakatastrophe (die erste entstand durch den Einsatz des Feuers durch den alten weißen Homo sapiens neanderthalensis und die daraufhin folgende Polschmelze samt Meeresspiegelanstieg/Sündflut). Was dann folgte, war beispielsweise die Grote Mandränke, auch Zweite Marcellusflut genannt, am 16. Januar 1362. Um nur ein Beispiel zu nennen – es gibt deren viele.

    Die Kirche verlegte das Paradies, das Reich Gottes, in die Zeit nach dem Ableben des Durchschnittschristen. Bei den Kommunisten brach die "Gerechte Zeit aller Gleichen" auch immer erst für die nächsten Generationen an, also immer schön weit weit hinter dem Horizont.
    Unsere "Weltverbesserer" haben es nun auch begriffen – das Datum der selbsterfüllenden Prophezeiung muß in ferner Zukunft liegen und darf somit nicht nachprüfbar sein. Deshalb wird die Klimakatastrophe ja auch erst in 100 bis 150 Jahren so richtig greifen – sofern wir nicht genügend Penunze in den Ablaßkasten werfen. Und selbst dann wird’s wohl haarig enden, denn das Geld reicht nie …

  16. Danischmend der Weise am

    Es mag sein mit dem Klimawandel wie es will, aber es wird, falls irgendwas da dran ist, nicht mehr Wasser vom Himmel kommen, sondern häufiger. Der Unterschied wird in regelmäßigen Hochwasserlagen sein, die wir sonst eher selten hatten.
    Somit ist das was Politiker dazu von sich geben ohnehin schon mal Unfug.
    Das was im Western passiert ist, hat somit nicht im geringsten etwas mit dem Klimawandel, sondern mit simpler verfehlter Hochwasservorsorge und rücksichtsloser Wasserwirtschaft zu tun.
    Unabhängig davon das eine Gefahrenlage nicht beachtet wurde, Talsperren randvoll gefüllt, nicht abgelassen wurden, obwohl schon 9TAGE vorher Wettermodelle genau das vorhersagten, sind langfristig so viele Versäumnisse im Hochwasserschutz gemacht worden, das man es einfach nicht weg diskutieren kann.
    Anbetracht eines (angeblichen) Klimawandels, zu hoffen das man ihn aufhalten kann, aber nichts zu tun für den Fall das es nicht wirklich gelingt, ist so wie bei einem Brand darauf zu hoffen das es irgendwann regnet und deshalb nicht die Feuerwehr zu rufen.
    Aber in Deutschland geht es in allen Bereichen so zu.
    Corona ist das beste Beispiel, aber darüber möchte ich mich jetzt nicht auslassen.

    • Andor, der Zyniker am

      Das komische daran ist, dass die Feuerwehr auch kommt, wenn es stark geregnet hat.
      Wer hätte das gedacht.?
      Aber Politiker und Politessen wissen, dass man Hochwasser nicht mit Feuer bekämpfen kann, doch vom Coronawahn ablenken kann man mit beiden.

  17. Zu kompliziert.

    Sämtliche Naturkatastrophen und Hochwasser der letzten Jahrtausende natürlichen Ursprungs, alles ab ca. 2000 menschgemachter Klimawandel.

  18. jeder hasst die Antifa am

    Das Klima kann nichts dafür, es lässt sich auch nicht von Grünen Ideologen und Fritagsschulschwänzern abschalten,man müsste nur eine Regierung haben die Vorsorge für die eigene Bevölkerung trifft und sich nicht als Weltretter in aller Welt aufspielt.

  19. Kurz gesagt
    Wenn die vom Klimawandel sprechen mag es vielleicht korrekt sein.

    Wenn die Politiker aber von menschengemachten Klimawandel reden ist es gelogen.

    • Das ist das perfide an der Sache.

      Mit dem Hexenwahn ging es auch so – meist hatte man es auf Geld und Gut der Betroffenen abgesehen. Diese Motivlage ist geblieben.

      Die Pfaffen heute, sind keinen Deut besser

  20. Rationaler Rationalist am

    Tip an die Redaktion. Nutzen Sie seriöse Wissenschaftler als Quellen für einen Faktencheck. Lüning und Vahrenholt sind seit langem wissenschaftlich widerlegt =

    "In der Fachwelt wurden die im Buch aufgestellten Thesen einhellig verworfen. Zudem äußerten sich mehrere Wissenschaftler, die im Buch zitiert wurden, sie seien falsch wiedergegeben worden. Unter anderem kritisierte der zitierte Statistiker Manfred Mudelsee, dass Vahrenholt und Lüning selbst nach seinem Hinweis, dass seine Arbeit keine Sonnenzyklen belege, dies weiterhin auf ihrem Blog behaupteten. Er fühle sich deshalb von Vahrenholt und Lüning bewusst instrumentalisiert. Der Klimaforscher Hans von Storch, selbst ein Kritiker einer zu „alarmistischen“ Deutung der Klimawissenschaft, urteilte: „Es scheint, dass Fritz Vahrenholt und sein Koautor Sebastian Lüning einfach Rosinenpickerei betrieben haben – also das, was sie ihren Gegnern vorwerfen.“

    • @Leo, vor der industriellen Revolution gab’s keine Katastrophen?

      In der Tat. Wissenschaftliche Abhandlungen, warum Licht in Säcken Unsinn ist, macht wenig Sinn. Verkompliziert nur unnötig.

      Der menschgemachte Anteil ist Wumpe (3%, 10%…egal). Schützen muss man sich so oder so. Wenn genug Kohle für Klimanlagen, Deiche, Flutmauern und religiösen CO2-Ablasshandel (Kohlenstoff ist ken Giftgas, sondern der Baustein allen Lebens) da ist, um so besser. Spannend wird’s nur, wenn man sich für eine Strategie entscheiden muss, denn auch E-Autos können nicht schwimmen.

    • ****archive.ph/YtLwL
      MDR AKTUELL
      @MDRAktuell
      Trauriger Nebeneffekt in Hochwassergebieten in NRW: Gleich 13 Mal hat die Polizei in Altena verdächtige Schrottsammler getroffen, die Metallschrott und Elektrokleinteile aus Häusern einsammelten und abtransportieren wollten.
      10:33 AM · Jul 19, 2021·

      Ja Elektrokleinteile da hat doch der MDR sicherlich im Hause.

  21. Stechrochen am

    Vollkommen uninteressant, ob Fluten durch menschverursachten Klimawandel entstehen oder nicht. Durch das ständige Klimagequake werden die dringenden Probleme vernebelt. Das gilt für beide Seiten.

    COMPACT: Die gleiche Argumentation haben Sie auch bei Corona und Impfen gebracht. Suchen Sie sich halt ein Medium, das nur „die dringenden Probleme“ behandelt, und meiden Sie COMPACT und andere, die breiter und aktueller aufgestellt sind.

    • Stechrochen am

      @ Comp.: Darüber würde Compact + Gefolgschaft sich freuen und genau deshalb tue ich es nicht. Es ist wohl in Ordnung, gerade die mit Bewußtseinsbildung in Anspruch zu nehmen, die eine aufklärerische Sendung für sich beanspruchen, aber genau das Gegenteil davon tun.

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