Europas Avantgarde: Orban und seine Verbündeten kämpfen gegen die Globalisten

15

Sie wollen ein anderes Europa – ein Europa der Familienwerte, der geschützten Grenzen und der souveränen Nationen. In seinem neuen Buch Make Europe Great Again schreibt Außenpolitik-Experte Petr Bystron, was Patrioten wie Viktor Orban, Nigel Farage, Marine Le Pen oder Matteo Salvini antreibt – und warum sie die politische Avantgarde unserer Zeit sind. Hier mehr erfahren

Eines vorweg: Das Buch Make Europe Great Again ist gefährlich! „Getarnt“ als eine Sammlung von Porträts europäischer Spitzenpolitiker, geschrieben von einem Politologen, könnte man denken, es ist ein Schmöker aus dem Regal der Universitätsbibliothek – Fachrichtung Politische Wissenschaft – und niemand außer den Studenten schlägt es auf.

Doch bereits die Namen – sowohl der Porträtierten als auch des Autors – bergen enormen Zündstoff: Autor Petr Bystron ist Bundestagsabgeordneter der AfD und führender Außenpolitiker seiner Partei. Und die von ihm Vorgestellten sind die politische Avantgarde eines neuen Europas im Kampf gegen die globalistische Agenda des Great Reset: Matteo Salvini, Marine Le Pen und Geert Wilders gehören genauso dazu wie Viktor Orban und Vaclav Klaus.

Persönliche Eindrücke

Bystron kennt die meisten dieser Patrioten aus zahlreichen Begegnungen persönlich. Das verleiht Make Europe Great Again eine besondere Note – und es ermöglicht dem Autor, seine Beobachtungen immer wieder mit dem ihm eigenen, oft fein ziselierten Humor zu würzen. Was für ein Albtraum für alle Linken: Die in jahrzehntelangen, mühevollen Arbeit zu ultimativen Bösewichten Europas aufgebauten Politiker erscheinen plötzlich nahbar, menschlich und ja, sogar sympathisch!

Ohne ihn hätte es keinen Brexit gegeben: Der britische Haudegen Nigel Farage. Foto: Brian Minkoff, London Pixels, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Da steht der junge Viktor Orban als Studentenvertreter bei einer Trauerfeier und hält eine flammende Rede für die Freiheit, mit der er die morsche Herrschaft der Kommunisten in Ungarn zum Einsturz bringt. Da schickt der Wirtschaftsprofessor Vaclav Klaus die Rote Armee nach Hause und löst auch noch nonchalant den Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe auf. Marine Le Pen begrüßt den französischen Staatspräsidenten als „Vizekanzler und Verwalter der Provinz Frankreich“ von Merkels Gnaden. Und Nigel Farage plaudert über seine Kämpfe im EU-Parlament, am Fenster sitzend und rauchend – in einem Londoner Bürogebäude, in dem strengstes Rauchverbot gilt.

Politische Führer

Man liest, nein, man verschlingt Seite für Seite und spürt förmlich die unbändige Energie und den Mut dieser Persönlichkeiten. Man erkennt: Hier sind Überzeugungstäter am Werk, die Ungeheuerliches geleistet haben und immer noch leisten. In Make Europe Great Again lesen wir, dass sie weiterkämpfen, obwohl sie an Leib und Leben bedroht, diffamiert und geschmäht werden. Und selbst in der Beschreibung einer totalen Niederlage nach Straches Ibiza-Desaster keimt wieder Hoffnung auf – wegen der unbändigen Vitalität des neuen FPÖ-Chefs Herbert Kickl.

Man ist beeindruckt von Tatkraft und Energie dieser Leute und von der Erkenntnis, dass man mit ihnen auf der richtigen Seite der Geschichte steht. Und spätestens in dem Moment, in dem die Hoffnung zur Gewissheit wird: mit solchen politischen Führern können wir Europa wieder groß machen, spätestens da ist klar: dieses Buch würden die herrschenden Eliten am liebsten verbannen. Denn es zeigt, warum sie auf den Müllhaufen der Geschichte gehören – und dass es echte Alternativen zu ihnen gibt.


Ein großartiges Werk: In seinem Buch Make Europe Great Again porträtiert Außenpolitik-Experte Petr Bystron Viktor Orban und analysiert die Gründe seines Erfolgs. Außerdem finden Sie in der Neuerscheinung kenntnisreiche und mit persönlichen Anekdoten angereicherte Beiträge über Nigel Farage, Geert Wilders, Marine Le Pen, Matteo Salvini, Vaclav Klaus und andere. Anhand dieser Beispiele zeigt der Autor auf, welchen Weg die AfD in Deutschland einschlagen sollte, um sich auf dem politischen Feld zu behaupten, ohne sich dem Establishment anzubiedern. Die brandaktuelle Neuerscheinung können Sie hier bestellen.

Über den Autor

15 Kommentare

  1. Observerin am

    Warum wandern so viele Deutsche nach Ungarn aus, auch wenn es überwiegend Rentner sind? Das sagt doch alles über die Zustände hier. Deutsche, die 65 Jahre hier gelebt haben und ein Leben lang hier gearbeitet haben, verlassen ihre Heimat, weil es nicht hier mehr ihre Heimat ist.

    Natürlich sind es überwiegend Renter, weil sich junge Menschen schwer tun, in Ungarn einen guten Job zu finden. Aber die Rentner können endlich das tun, was sie für richtig halten und dorthin gehen, wo die Welt aus ihrer Sicht noch in Ordnung ist und es sich leben läßt.

    • Andor, der Zyniker am

      Wenn junge Deutsche es schwer haben in Ungarn
      einen guten Job zu finden, könnte es auch am latenten,
      unterschwelligen Nationalismus der Ungarn liegen.
      Rentner, die es hier nicht mehr aushalten, sind dort
      nur willkommen, weil sie Geld mitbringen und keine
      großen Ansprüche stellen.
      Ansonsten ist Orbans Politik schon in Ordnung.

  2. Rationaler Rationalist am

    Außer Orban alles Drittklassige Politiker ohne Einfluss.. und Chance auf Einfluss..

      • Paul der Hinterlistige am

        Da schreibt wohl wieder einer unter falschem Nic. Wer’s nötig hat, sich wie ne Küchenmagd zu verhalten.

    • Observerin am

      Was ist dann mit den Politikern bei uns, wenn das schon drittklassige Politiker sind. Es sind immerhin hochintellektuelle Leute. Und wie ist es teilweis bei uns? Ich nenne hier lieben keine Namen… Und wieviele unserer "Politiker" haben nicht mal einen Berufsabschluss der sind Studienabbrecher etc. Aber zu politischen Ämtern reicht das bei uns allemal.

      Die Tatsache, dass politische Parteien vom Establishment und der Medienherrschaft ausgebremst werden, heißt nicht, dass ihre Führer deswegen drittklassige Politiker sind. Was ist das fü eine Logik?

      Wievielen großen historischen Persönlichkeiten ist das in der Anfangszeit ähnlich ergängen. In der Eile fällt mir z.b. Ghandi ein, es gibt aber unendlich viele Beispiele.

  3. Katzenhasser am

    Mit einem Slogan, der einem amerikanischen Milliardär abgeschaut ist, da wird was Rechtes draus werden. Europa könnte nur dann wieder groß werden, wenn die europäischen Völker wieder christlich werden würden und die Gottesfeinde auf den Kopf klopfen . Das findet nicht statt, weil die deutlich in der Mehrzahl sind . Europa ist alt geworden, alte Frauen werden auch nicht wieder jung.

  4. Katzenhasser am

    Kauft,kauft ! Aber vergesst nicht : Rechts ist, was gut fürs Volk ist. Links ist alles, was schlecht fürs Volk ist. Und schlecht fürs Volk sind : Privatbesitz an Produktionsmitteln, obszöne Ungleichverteilung von Volkseinkommen und Vermögen, Privateigentum an nicht selbst genutztem Wohnraum.

    • Right is right and left is wrong am

      @ Katzenhasser:

      Sie sind ja der, der anderen (Compact etc.) immer vorwirft, gar nicht rechts, sondern links zu sein (Hallo Sokrates!). Das, was Sie hier allerdings loslassen, ist allerdings LUPENREINE LINKE Rhetorik. (Echte!) Rechte verteufeln nicht Privateigentum.

      Sind Sie zufällig eine dieser Schießbudenfiguren, die die NPD in Sachsen in den 1990er Jahren auf einen "nationalkommunistischen" (nordkoreanischen) Kurs bringen wollten? Mit Schön, Nier et al.? So langsam habe ich den Verdacht, dass ich Sie sogar kenne…

      • Seien Sie froh, daß Sie mich nicht kennenlernen. Nationalismus ohne Sozialismus ist Betrug. Konservative die "Rechts" für eine Stütze ihrer reaktionären Ziele erklären sind Betrüger und Diversanten, und sehr geeignete Schießbudenfiguren.

  5. jeder hasst die Antifa am

    Die Türken haben Ungarn erobert und sie unterdrückt heute kommen die Unterdrücker aus der Gegenrichtung und versuchen das selbe,Ungarn ist der Schutzschild gegen die Asylflut aus Nahost und gegen die sogenannten westlichen Werte die nichts anderes sind wie eine Mogelpackung für andere Länder die unabhängig ihren eigenen weg zu ihrem Glück suchen und nicht erneut vom Sozialismus heimgesucht werden wollen ,diesmal vom Linksgrünen aus Deutschland.

  6. Right is right and left is wrong am

    Statt auf Salvini setze ich eher auf Giorgia Meloni, deren Fratelli d’Italia die Lega bald eingeholt hat (weltanschaulich stehen mir die Fratelli näher; außerdem missfällt mir, dass die Lega bei Draghis Regierung eingestiegen ist). Und statt auf Marine Le Pen setze ich eher auf ihre Nichte Marion Maréchal (auch aus weltanschaulichen Gründen). Geert Wilders mag ich nicht, dann lieber Thierry Baudet. Orban ist alternativlos, nachdem sich Jobbik dem Soros-Lager angebiedert hat.

    P.S.: Endlich findet man bei Compact mal wieder was über die europäische Rechte. Auch wenn ich den Corona-Maßnahmen kritisch gegenüberstehe, ist das immer noch mehr meine politische Heimat als die Querdenker (denen ich allerdings Respekt zolle).

  7. Theodor Stahlberg am

    Wenn Orban standhält und wenigstens noch 2 der Genannten sich in ihren Ländern die reale Führung sichern können, dann hat auch DE wieder eine Chance – mit Salvini, LePen und Wilders als Gegenspieler und EU-Verhandlungspartner könnte sogar Türken-Armin nochmal zum nationalbewußten Politiker mutieren … das prinzipienlose Etwas muss nur die starke Gravitation einer entschiedenen Alternative zu LinksRotGrün europaweit verspüren, um sich zu wenden – es wird ihm nicht mal weh tun …

    • Right is right and left is wrong am

      @ Stahlberg:

      Aus Laschet werde ich nicht schlau. Ihn selbst würde ich als typisch rheinisch-liberal bezeichnen, er hat aber einen jungen Ultrakonservativen und Lebensschützer (den Sohn von Jürgen Liminski, der kürzlich leider verstorben ist) zum Chef seiner Staatskanzlei gemacht. Nathanael Liminski dürfte weitgehend auf einer Linie mit Orbán sein.

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln. Kommentare sind nur innerhalb von 24 h nach Veröffentlichung des Artikels möglich.

Empfehlen Sie diesen Artikel