Eskimo-Eis gilt als „rassistisch“: Internationale Eishersteller suchen neue Namen

11

Wenn ein Kind sich beim Karneval als Indianer verkleidet, ist das gleichzeitig eine Hommage. Es ist fasziniert vom Federschmuck, dem gefransten Kostüm und der anderen Hautfarbe. Wir Jungs waren stolz, einst wie unser Held Winnetou auszusehen. Das war keine Diskriminierung, das war Identifikation. Wenn Linksgrüne dies inzwischen zum Rassismus erklären und Eltern bitten, ihre Kinder nicht mehr als Indianer, Chinesen et cetera auszustatten, beweist das nur, dass sie von der Funktion einer Kinderpsyche so wenig verstehen wie von ihren anderen Themen.

Ähnliches gilt für Mohrenköpfe, Uncle Ben’s Reis oder Sarotti-Schokolade: Wenn man Leckereien einen  Namen gibt, dann bestimmt nicht nach Personen, die man verabscheut, für minderwertig oder einfach nur stupide hält. So wie kein Kind sich zu Karneval als Heiko Maas verkleiden wollte, würde kaum jemand einen Mohrenkopf essen wollen, wenn dieser beispielsweise Claudia-Roth-Kopf heißen würde. Gleiches gilt für die Umbenennung des Sarotti-Mohren in Sarotti-Merkel.  Oder wenn man Uncle Ben’s Reis in Onkel Klaus Kleber-Reis umbenennt: Glaubte noch irgendein Kunde, dass der immer gelingt und nie klebt?

Trotzdem haben politisch Korrekte jetzt das Speise-Eis „Eskimo Pie“ im Visier. Genauer: Der eigene Hersteller, Dreyer`s Grand Ice Cream, erklärt, der bisherige Name seines eigenen Produkts stamme aus „alten und unaufgeklärten“ Zeiten. Dem pflichten Eishersteller aus Finnland, Dänemark und Österreich unbedingt bei. So beteuert Froneri Finland: „Wir möchten nicht, dass sich Menschen aufgrund unserer Marke diskriminiert fühlen.“ Hat sich bereits einer der Indianerstämme, die unter dem Namen Eskimo zusammengefasst wurden, über den Eisnamen beschwert? Nein, es geht vielmehr ums Einschleimen bei weißen, privilegierten Geschwätzwissenschaftlern.

Der Bezug zu den Indianern enthält keine Anspielung auf Haut- oder Haarfarbe, sondern beruht allein auf deren Lebensform: dem Wohnen in eisiger Gegend des nördlichen Polarkreises. Das lässt sofort Assoziationen zum Speise-Eis aufpoppen. Nichts Diskriminierendes. Auch hier kann eine Gegenversion als Beweis dienen: „Eskimo“-Eis kauft jeder, aber unter dem Namen „Prenzlberger Hipster-Eis“ ließ man dankend im Laden zurück. Sprache ist eben doch wichtig…

Die Sprache der Political Correctness entlarven.

Sprache als Werkzeug der Repression & Gedankenkontrolle: Die von den System-Medien vorangetriebene Infantilisierung unserer Sprache hat inzwischen groteske Ausmaße erreicht. Deutsche Gazetten quellen über von Worthülsen, Begriffsumdeutungen, halbwahren Floskeln, wohlfeilen Mustersätzen, linguistischen Simplifizierungen, Kampfbegriffen und ewig gleichen linkspädagogischen Argumentationsmustern, die das Denken der Menschen normieren, ja ausschalten sollen. Hier bestellen

Über den Autor

Avatar

11 Kommentare

  1. Avatar

    Das wäre bestimmt kein Thema, wenn die Leute den Begriff Eskimo zuvor ins Englische übersetzt hätten! Die Überfrachtung der deutschen Sprache mit englischen und anglizistischen Vokabeln ist das wesentlich schlimmere Übel! So wird nämlich Deutsch in Salamitaktik ausgelöscht, durch das Englische ersetzt! Genauso haben es die Römer vor 2000 Jahren schon mit dem Etruskischem gemacht, das kennt heute keiner mehr, keiner weis mehr, wie es geprochen wurde. Auch die Römer wollten wohl nicht, daß ersichtlich wurde, wieviel sie von ihrem Kulturvorsprung sie in Wirklichkeit von den Etruskern übernommen hatten. Unseren Besatzern, den Amis, gehr es wohl ähnlich! Deutsch ist auch eine aussterbende Sprache – bloß die Deutschen sind sich dessen nicht bewußt!
    Und als "Weltsprache" wären ohnehin eher Mandarin oder Hindi geeignet; denn diese Völker sind homogen und viel größer und deren Sprachverbreitung gründet sich nicht auf ein Kolonialreich wie das Empire!

  2. Avatar
    DerGallier am

    Die aktuelle Vollzeitbeschäftigung liegt bei gewissen Wesen derzeit darin den Duden, die Lexika auf irgendwelche Worte zu durchforsten, die dann auf den politisch korrekten Index gesetzt werden.

    Bin gespannt wann "der, die, das" an der Reihe sind.

  3. Avatar

    Die indigenen Völker leben nun einmal in der Kälte und Speiseeis hat keine negativen Schwingungen. Wo ist also der Rassismus? Hat man die Eskimo´s gefragt, ob sie damit ein Problem haben? Aber um der Firma zu helfen, nennt die Firma einfach nach dem was ihr verkauft, also in dem Fall "Speiseeis", "Eishersteller" oder einfach nur "Eiskalt" bzw. "Freezing". Aber Vorsicht, in welcher Sprache ihr das Wort auswählt, denn schon morgen kann diese Sprache ganz böse sein. Die Welt ist verrückt geworden!

  4. Avatar
    HEINRICH WILHELM am

    "Nein, es geht vielmehr ums Einschleimen bei weißen, privilegierten Geschwätzwissenschaftlern."
    Aber, was hat man denn von so etwas?
    Was sind denn diese Nichtsnutze ohne die Wirtschaft?
    Herrschaften! Auch die haben nicht das ewige Leben! Und wenn deren Machenschaften genügend ruchbar werden, müssen sie sogar um das Ihrige fürchten. Drohkulissen sind aus Pappe, wie die Sprücheschilder der roten Randale.
    Kein Selbstbewusstsein mehr?

  5. Avatar
    Jeder hasst die Antifa am

    Rassisten,Rassisten vom Nordpol bis zum Südpol Rassisten und wer hast erfunden,nee nicht die Schweizer, sondern ein paar Grüne Döspaddel aus Deutschland von der Sekte der Psychopaten.

  6. Avatar
    Bernd Nowack am

    Daß die linken Bilderstürmer immer absurdere Forderungen stellen, zeigt sich an den Drangsalierungen von Apotheken die den Namen „Mohr“ trage. Diese werden solange unter Druck gesetzt, bis sie sich umbenennen. Da nützt es auch nicht, daß ein Apotheker betonte, daß sein Vorfahr, der einstmals die Apotheke gründete mit Nachnamen „Mohr“ hieß. Die Bilderstürmer blieben dabei: Rassismus! Sollen vielleicht sich alle Bürger, die mit Nachnamen "Mohr" heißen, umbenennen?

    Neuerdings hat sich das linke Gesindel Marktstände ausgesucht, wo Markthändler „Mohrrüben“ anbieten und diese auch so bezeichnen. Das wäre rassistisch und korrekt sollen Mohrrüben nun „Karotten“ heißen, weil bei dem Begriff „Mohrrüben“ schwarze Menschen rassistisch diskriminiert werden.

  7. Avatar

    Da kommen immer wieder welche mit Sachen daher, auf die ein normaler Mensch nie im Leben gekommen wäre. Jetzt soll das Wort "Eskimo" diskriminierend, rassistisch und was weiß ich noch sein.

    Worauf bitte schön beruht diese Behauptung? Was an diesem Wort ist falsch? Auf der Begründung sollte man unbedingt bestehen.

    Und von wem geht dieses Sprechverbot aus? Wer sind die Urheber eigentlich? Womit sind sie legitimiert und wodurch überhaupt qualifiziert für so eine Einschätzung?

    Fragen über Fragen, die leider immer ungestellt bleiben. Irgend welche anonymen Kräfte streuen irgend etwas, und alle tun so, als hätte das irgend eine Verbindlichkeit. "Man muß jetzt …", "Man darf nicht mehr …" Solange wir uns das einfach bieten lassen, müssen wir uns nicht wundern, wenn unsere Freiräume immer weiter eingeschränkt werden.

  8. Avatar

    Ich denkemal dass die durchgeknallten Gutmenschen verschiedener Parteien schleunigst zum Psychiater sollten, die haben doch ein großes geistiges Defizit anhand ihrer verbalen Entgleisungen !
    Logik, Einsicht und Verstand ist bei denen komplett abhanden gekommen, die reagieren nur noch Irrational und Destruktiv und merken noch nicht einmal dass die sich sogutwie selbst und den Mitmenschen Schaden zufügen mit ihrem unterwürfigen NWO-Multikultiwahn.
    Das sind übelste Psychopathen die nur unsinnigen Hass gegen die Realität und den gegebenen Tatsachen
    haben !
    Die fördern und verteidigen Lug und Trug und verabscheuen die Wahrheit bzw. die Realität.

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln. Kommentare sind nur innerhalb von 24 h nach Veröffentlichung des Artikels möglich.

Empfehlen Sie diesen Artikel