Das Sexmonster Jeffrey Epstein war auch Finanzmogul und griff mithilfe vor allem jüdischer Milliardäre in politische Abläufe ein. „Im Mittelpunkt der Epstein-Affäre stand eine verdeckte Geheimdienstoperation, deren Ziel es war, reiche und mächtige Menschen zu kompromittieren und zu erpressen,“ fasste die Washington Times zusammen. Mehr dazu in der Februar-Ausgabe von COMPACT-Magazin.
Wie eng der Kontakt zwischen Jeffrey Epstein und Israel wirklich war, zeigen geleakte E-Mails, die das Whistleblower-Portal Distributed Denial of Secrets schon im vergangenen Jahr veröffentlichte. Die Korrespondenz von Epstein mit zahlreichen Schlüsselfiguren des zionistischen Netzwerks spricht Bände.
Figuren wie der ehemalige israelische Premier Ehud Barak, der Star-Anwalt und Lolita-Express-Passagier Alan Dershowitz und der jüdische Milliardär und Victoria’s-Secret-Gründer Leslie Wexner sind nur einige der zentralen „Player“ in Jeffreys Adressbuch. Die gemeinsamen Projekte, die Epstein mit diesen Herren und der sogenannten MEGA-Group in Angriff nahm, vermitteln einen Eindruck von der Macht des Zirkels.

Die MEGA-Group, ein Netzwerk jüdischer Milliardäre und Israel-Aktivisten, das laut NSA-Agent John Schindler Kontakte zum Mossad pflegte und als Basis für nachrichtendienstliche Operationen in den USA diente, spielte bei Epsteins Aktivitäten eine Schlüsselrolle. Das Wall Street Journal schrieb 1998 über die Truppe:
„Zu ihr gehörten 20 der reichsten und einflussreichsten jüdischen Geschäftsleute Amerikas, die sich zweimal im Jahr trafen. Zu den Mitgliedern der Gruppe zählten der Hollywood-Regisseur Steven Spielberg, der Vorsitzende von Seagram, Edgar Bronfman Sr., und der ehemalige Hedgefonds-Manager Michael Steinhardt.“
„Wir wissen, dass MEGA von israelischen Geheimdienstmitarbeitern als Instrument für Spionage und Einflussnahme in den Vereinigten Staaten angesehen wurde“, fasst NSA-Agent Schindler laut Washington Times vom 10. Januar 2024 den Erkenntnisstand zusammen. „Wir wissen außerdem, dass sie von Jeffrey Epsteins milliardenschwerem Gönner [gemeint ist Leslie Wexner] mitbegründet wurde.“ Und weiter: „Im Mittelpunkt der Epstein-Affäre stand eine verdeckte Geheimdienstoperation, deren Ziel es war, reiche und mächtige Menschen zu kompromittieren und zu erpressen.“
Deal-Maker für die Kosher Nostra
Erpressung war Epsteins Geschäft. Und er war gut darin. Die geleakten E-Mails zeigen aber, dass Epstein auch beim Netzwerken mit den Reichen und Einflussreichen brillierte. So bemühte er sich nach Kräften darum, seinen Freund Ehud Barak „mit Milliardären in Kontakt zu bringen, die am St. Petersburg International Economic Forum teilnahmen, darunter Baronin Ariane de Rothschild und Sultan bin Sulayem“, so DropSiteNews unter Verweis auf Mails aus dem Jahr 2015. Barak ist vom Service seines Freundes begeistert: „Großartige Gespräche, danke, dass du das Ganze organisiert hast.“
Über die Jahre organisiert Epstein für Barak ausweislich der Korrespondenz außerdem zahlreiche Waffen- und Security-Deals, etwa mit den Regierungen der Mongolei und der Elfenbeinküste. Als Krisenprofiteure und Drehtür zum israelisch-militärischen Komplex machen die beiden gute Geschäfte.
Passend: Am 21. Februar 2014 schreibt Epstein an Barak: „Die Unruhen in der Ukraine, Syrien, Somalia und Libyen und die Verzweiflung der Machthaber, das ist doch eigentlich perfekt für Dich.“ Barak antwortete: „In gewisser Weise hast du Recht. Aber es ist nicht einfach, das in einen Cashflow umzuwandeln.“
Dass Barak mit seinem alten Freund heute nie etwas zu tun gehabt haben will, ihn sogar als „schreckliche Version von Dr. Jekyll and Mr. Hyde“ beschreibt, fällt auf ihn selbst zurück. Einmal schrieb Epstein an Barak: „Es gibt nur sehr wenige Menschen, mit denen ich gerne Zeit verbringe, du bist einzigartig.“ In einer E-Mail vom 24. Februar 2014 antwortet Barak seinem Freund augenzwinkernd: „Genieß‘ in der Zwischenzeit die Insel.“
Mehr zu Epstein und Mossad in der Februar-Ausgabe von COMPACT-Magazin.





