Der Soros-Plan. Auszug aus dem neuen COMPACT-Spezial 18

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Die Stiftungen des US-Megaspekulanten George Soros propagieren die Abschaffung von Grenzen und ungezügelte Migration. Und sie sponsern NGOs, die mit Schlepperkähnen für Nachschub übers Mittelmeer sorgen. Es folgen Auszüge aus dem Artikel, soeben erschienenen in COMPACT-Spezial 18 | Volksaustausch – Geburtenabsturz und Überfremdung:

_ von Daniell Pföhringer

Soros hat laut dem US-Magazin Forbes über 24 Milliarden Dollar auf der hohen Kante. Er unterstützt schon seit 1979 die von ihm gegründeten Open Society Foundations, mit denen unter anderem die sogenannten Farbenrevolutionen in Georgien oder der Ukraine gepusht wurden. Bei aller vermeintlichen Förderung von Demokratie und Menschenrechten dürfte der glühende Verfechter der Euro-Transferunion und Abschaffung der Nationalstaaten immer auch eigene Vorteile im Blick haben: Er investierte nach dem Zusammenbruch des Ostblocks 1989 relativ geringes Geld in ehemalige Staatsfirmen, die später ein Vielfaches an Gewinnen abwarfen. Viktor Orban wirft Soros vor, dass er nun von Revolutions- auf Invasions-Sponsoring umgesattelt habe, «als zivile Vereine getarnte Lobby-Organisationen» fördere und «ein regelrechtes Netzwerk mit eigenen Sprechern, eigenen Medien, vielen hundert Menschen, einer eigenen Universität» unterhalte. Solche Aktivitäten will der ungarische Premier im Interesse seines Landes einschränken.

Strippenzieher der Migrations-Mafia: George Soros, 1930 als György Schwartz in Budapest geboren. Foto: picture alliance/dpa

Tatsächlich liegt Orban nicht falsch, wenn er Soros, dessen schier unerschöpfliches Vermögen hauptsächlich auf spekulative Angriffe seines Quantum-Fonds in den 1990er Jahren auf das britische Pfund, die D-Mark und den argentinischen Peso zurückzuführen ist, nun als treibende Kraft hinter dem Zuwanderungslobbyismus identifiziert. Schließlich hat es sich die von Soros ins Leben gerufene International Migration Initiative (IMI) ausdrücklich zur Aufgabe gemacht, vermeintliche Verstöße gegen die Rechte von Migranten zu ahnden, ihnen einen erleichterten Zugang zu Gerichten in Europa zu ermöglichen und ihre Integration in den Arbeitsmarkt zu fördern.

Dazu soll, wie es seitens der IMI heißt, ein «Netzwerk von juristischen Fachleuten und Organisationen» errichtet werden, das die angeblichen Flüchtlinge befähigen soll, «ihre Rechte zu behaupten und zu verteidigen». Außerdem will sich die sogenannte Migrationsinitiative für eine «Verbesserung des Dialogs mit der Politik» einsetzen. Übersetzt heißt das: Es soll politischer Druck auf die europäischen Regierungen ausgeübt werden, der Massenzuwanderung Tür und Tor zu öffnen.. (…)

Organisierte Asylflut

Ungarische Regierungsvertreter sprechen offen von einem «Soros-Plan». Orban wirft dem berüchtigten Finanzhai vor, Europa mit Migranten «überschwemmen» und seiner «christlichen und nationalen Identität» berauben zu wollen. Um die ethnokulturelle Identität der europäischen Völker zu zerstören, fördere Soros eine «Invasion» aus der muslimischen Welt, so der Premier in gewohnt deutlicher Wortwahl. (…)

Unter dem Titel «Rebuilding the Asylum System» («Der Wiederaufbau des Asyl-Systems») veröffentlichte Soros im September 2015 – auf dem Höhepunkt der Asylkrise – einen Text, in dem er zunächst apodiktisch forderte, dass die «EU für die absehbare Zukunft eine Million Asylsuchende pro Jahr zu akzeptieren» habe und pro Person jeweils 15.000 Euro in den ersten beiden Jahren bereitstellen solle. Der US-Milliardär schrieb, es sei wichtig, «die Vorlieben sowohl der Staaten als auch der Asylbewerber zu berücksichtigen und dabei so wenig Zwang wie möglich auszuüben. Die Flüchtlinge dort anzusiedeln, wo sie sein möchten und wo sie erwünscht sind, ist eine Conditio sine qua non für den Erfolg».

Des Weiteren habe Brüssel wirtschaftliche Sonderzonen in den Herkunftsländern der Migranten zu fördern. Dafür seien «mindestens acht bis zehn Milliarden Euro» bereitzustellen, so Soros. Neben einer gemeinsamen Asyl-Bürokratie sieht sein Plan vier «sichere Reiserouten» für die Migranten vor. (…)

Brüsseler Spitzen

Soros’ Migrationsagenda ist also genauso belegbar wie das von ihm finanzierte Netzwerk von Lobbyorganisationen, die insbesondere im Herzen der EU-Bürokratie massiv Einfluss nehmen. Ins Bild passt da ein Brüssel-Besuch des selbsternannten Philanthropen im April 2016, bei dem dieser herzlich von führenden Eurokraten, darunter Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, empfangen wurde, obwohl der Börsenmilliardär kein öffentliches Amt bekleidet.

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Nur wenige Monate später veröffentlichte die amerikanische Webseite DC Leaks 2.576 Dokumente von Einflussorganisationen des notorischen Strippenziehers. Die Papiere belegen eindeutig, wie Soros’ Gefolgsleute den direkten Kontakt zu Entscheidern im Umfeld des Europaparlamentes suchen. Bei der Wühlarbeit von Soros und seinem Überfremdungs-Plan handelt es sich also nicht um Verschwörungstheorien. (Auszüge Ende. Den vollständigen Artikel finden Sie hier!)

Über den Autor

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Daniell Pföhringer, Jahrgang 1973, stammt aus Bayern, wuchs in Hamburg auf und studierte dort Politikwissenschaft, Soziologie und Kulturwissenschaften. Seit einigen Jahren lebt er als Unternehmer und freier Publizist in Dresden. Seit Juni 2017 arbeitet er für COMPACT.

 

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