„Das müssen wir auf unsere deutsche Lage übertragen“. Kubitschek hadert mit der AfD und empfiehlt ein Buch

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Der bekannte Verleger und rechte Vordenker  Götz Kubitschek empfiehlt ein Buch aus dem gegnerischen Lager, weil es trotz alledem die gegenwärtigen Frontverläufe auf dem Globus schlaglichtartig erhellt und für Patrioten wertvolle Hinweise zu Strategie und Taktik gibt: Ivan Krastev / Stephen Holmes, „Das Licht, das erlosch“ (Hier bestellen).

Der Angriff ist ins Stocken geraten, die blaue Welle abgeebt: In Österreich hat die FPÖ, in Italien die Lega am vergangenen Wochenende herbe Niederlagen einstecken müssen. Schon 2019 lief für beide Parteien suboptimal. Dazu kommen die Wahlniederlage der dänischen Rechten letztes Jahr, die Stagnation des Front national (mittlerweile unter dem sanfteren Namen Rassemblement national firmierend) und das weitgehende Verschwinden der AfD nach ihren schönen Wahlerfolgen im Herbst. Die außerparlamentarischen Proteste in Deutschland sind auf einem Tiefpunkt angelangt, nur Pegida hält noch die Stellung – aber auch die Dresdner sind geschwächt. Selbst Orban in Ungarn schwächelt, die Hauptstadt Budapest ging an die linke Opposition verloren. – Hoffnung kommt nur von jenseits des Meeres: Großbritannien schafft den Brexit, Trump triumphiert über den Tiefen Staat.

In dieser schwierigen Lage lautet der Imperativ für alle Patrioten: Neuformation der Kräfte. Dafür braucht es einen vitalisierten strategischen Ansatz. COMPACT diskutierte in der Januarausgabe die Herausforderungen und Aufgaben des kommenden Jahrzehnts („Die neuen 20er. Chaos oder neue Ordnung“). Auch bei unseren Freunden von Antaios/Sezession ist die Notwendigkeit  einer Neuorientierung erkannt worden. Vordenker Götz Kubitschek, 2019 noch relativ nah an der Führungsspitze der AfD – selbst seine frühere Kritikerin Alice Weidel konnte er für einen Auftritt in Schnellroda gewinnen  –, hat den jüngsten Verrat der Bundestagsfraktion in ungewöhnlicher Schärfe kritisiert: „Die peinlichen Musterschüler“ (so Kubitschek über die AfD) hatten zusammen mit den Altparteien für den Verbleib der US-Truppen in Deutschland gestimmt und so ihr eigenes Programm verraten, die nationale Souveränität für das Linsengericht des Transatlantismus verkauft.

Theoretisch fundiert hat Kubitschek die neue Strategiedebatte in einer Rezension (auf sezession.de) einer wichtigen Neuerscheinung, die wir im Folgenden weitgehend ungekürzt wiedergeben. Das Buch sei zur Lektüre empfohlen und kann hier bestellt werden.

Auszug aus Kubitscheks Text:

„Zum anderen fiel mir ein Buch in die Hände, das ich nach den ersten Seiten nicht mehr weglegen konnte, um Rechenschaftsberichte zu tippen. Ich las es über die ruhigen Tage langsam und mit gespitztem Stift, und es ist nun voller Eselsohren und Anstreichungen und muß, wirklich: muß von uns weitergedacht, das heißt: übertragen werden auf unsere deutsche Lage.

Das Buch heißt Das Licht, das erlosch, verfaßt haben es der Bulgare Ivan Krastev und der US-Amerikaner Stephen Holmes (…). Krastev und Holmes gehören nicht zu „uns“, und ich beneide sie um den Kerngedanken und ihr Buch. Manchmal wiederholen sie sich, holen Anlauf auf Abschnitten, die der Leser nun schon gründlich kennt, und insofern ist es ein angelsächsisches Buch: nicht sehr dicht, sondern lockerer Boden, den man gerne umgräbt.

Der Untertitel lautet „Eine Abrechnung“. Überraschend ist gleich, womit Krastev und Holmes abrechnen: mit der Arroganz der liberalen, westlichen Demokratie. Sie sind beide Anhänger dieser liberalen Demokratie und machen keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegen die illiberalen Entwürfe, die in Ungarn, in Polen, in Rußland und in China umgesetzt werden. Aber ihre Verstehensbemühung für diese Entwicklung ist immens und ihre These ist schlagend, zumal sie aufgefächert wird.

In knappen Worten: Die friedlichen und weniger friedlichen Revolutionen von 1989 hätten eine dreißigjährige Epoche der Nachahmung eingeleitet. Das westliche System sei in zivilisatorischer, ökonomischer und moralischer Hinsicht als das überlegene Konzept zur Nachahmung empfohlen worden und habe auch aufgrund der Debatten um ein „Ende der Geschichte“ als alternativlose Mündung aller politischer Bewegungen gegolten:

Die hier zur Debatte stehende Form der groß angelegten institutionellen Nachahmung umfasst erstens eine anerkannte moralische Überlegenheit des Nachgeahmten gegenüber seinen Nachahmern, zweitens ein politisches Modell, das behauptet, alle existenzfähigen Alternativen beseitigt zu haben, drittens eine Erwartung, dass die Nachahmung bedingungslos und nicht an lokale Traditionen angepasst sein wird, und viertens den anmaßenden Anspruch der Vertreter der zu imitierenden Länder, den Fortschritt der nachahmenden Länder dauerhaft beobachten, überwachen und bewerten zu dürfen.

So sei etwa in den mittel- und osteuropäischen, kleineren Staaten der (aufgezwungene) alternativlose Sowjetkommunismus durch den (erwünschten) alternativlosen westlichen Liberalismus ersetzt worden. Daß sich die Völker des Ostblocks diese Freiheit wünschten, änderte nichts an der Tatsache, daß Europa weiterhin geteilt geblieben sei:

Die nervenaufreibende Asymmetrie zwischen jenen, die moralisch fortgeschritten waren, und jenen, die moralisch hinterherhinkten, wurde nach 1989 zu einem ebenso prägenden wie neuralgischen Kennzeichen der Ost-West-Beziehungen.

Die psychologischen Folgen in den nachahmenden Ländern lägen auf der Hand, und so münden Krastevs und Holmes‘ einleitende Gedanken in die These, daß es sich bei den sehr unterschiedlichen Ansätzen in Rußland, in China und in den mittel-ost-europäischen Staaten um Gegenentwürfe zum Nachahmungsimperativ durch den Westen handle, um einen nachvollziehbaren Widerstand dagegen, moralisch, rechtsstaatlich und zivilgesellschaftlich stets der Lehrling zu bleiben und den Gesellenbrief aus der Hand der Gönner vermutlich nie zu erhalten.

Nach Jahren der blinden, der angestrengten und der verzweifelten Nachahmung seien dann zwischen 2005 und 2010 drei unterschiedliche Strategien der Emanzipation entwickelt worden. Und zuletzt habe auch Trump den Spieß umgedreht: Sein Wahlerfolg gründe unter anderem auf seiner Botschaft, der eigentliche Verlierer der Nachahmungsepoche seien die USA selbst, die weltweit dafür haftbar gemacht würden, daß die Aufholjagd der Nachahmer, der verspäteten Nationen, nicht gelänge.

Soweit ein paar erste Sätze zu Das Licht, das erlosch. Krastev und Holmes walzen in drei Großkapiteln die voneinander sehr verschiedenen Strategien Rußlands, Chinas und Polens sowie Ungarns aus. Darüber wird zu schreiben sein, das müssen wir auf unsere deutsche Lage übertragen, ich sagte das bereits. (…)

Der systemische (und das bedeute immer: der moralische) Überlegenheitsanspruch gerade der USA, die sich in ihrer Übergriffigkeit kaum an Regeln halte, sondern weltinnenpolizeilich handle, sei bestehen geblieben. Man tötet auf fremdem Hoheitsgebiet, weil man kann. Man setzt damit ein Zeichen – nach außen, nach innen, und man weiß, daß die islamische Welt, namentlich der Iran, wenn überhaupt, dann nur mit Gebrüll und mit asymmetrischen Mitteln wird reagieren können. Man steckt Machtbereiche ab.

Das alles ist weniger klar als vor 35, aber auch als noch vor 15 Jahren. Es ist psychologischer, weniger rational. Es war möglich, und es ist weiterhin arrogant: Die Androhung Trumps, kulturelle Stätten im Iran zerstören zu lassen, ist der wie immer hemdsärmelige Beleg dafür, daß man von Kulturen zweiter, dritter Klasse ausgeht und sie in ihrer Eigenart nicht schätzt.

Und, das ist nun meine steile These: Es kann uns nicht egal sein, aber wir spielen nicht in derselben Liga. Das machen Rußland, China, die USA unter sich aus. Daß wir die verzweifelten Massen aus den zerrütteten Regionen aufnehmen sollen, ist eine Konsequenz, die uns beschäftigen muß.

Unser fruchtbarer Abgleich muß mit Polen und Ungarn erfolgen, lernend, nachahmend. Wir sind da in mancher Hinsicht die Schüler. Vorschlag: Denken wir entlang des Buches von Krastev und Holmes weiter.“ (Ende des Zitats von Kubitschek)

Bei der Skizzierung der Initiative „Ein Prozent“ auf derr COMPACT-Freiheitskonferenz 2015 (v.l.n.r.): Schachtschneider, Poggenburg (AfD), Elsässer, Initiator Kubitschek, Sellner; Foto: M. Jeinsein

Kubitschek geht offensichtlich davon aus, dass der westliche Liberalismus eine Gefahr für die patriotische Bewegung ist. Bei der AfD ist das Gegenteil zu beobachten: Die Anhänger des westlichen Liberalismus werden immer stärker, und dessen einstige Kritiker vom Höcke-Flügel nehmen die Entwicklung klaglos hin. Mir ist jedenfalls keine Kritik aus der Partei an dem skandalösen Abstimmungsverhalten der AfD-Bundestagsfraktion zum Verbleib der US-Truppen bekannt geworden. Oder sollte ich einen Standhaften übersehen haben? Falls ja: Hier bei COMPACT kann er seine Position veröffentlichen.

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

36 Kommentare

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    Machen wir uns nichts vor, die AfD ist ein Verein mit dem Ziel der persönlichen Bereicherung mit wenig Aufwand. Für genauere Informationen über die besch…eidenen AfD Vertreter auf der Seite der Sezession den Artikel "Die peinlichen Musterschüler" aufrufen. Darin ist die Abstimmung und der Antrag genau beschrieben. Auch ein Link zur Beschlussempfehlung ist hinterlegt. "Der Antrag der "Linken" wurde nun mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, FDP, Grünen und AfD abgelehnt. Vorausgegangen war dem eine Beschlußempfehlung durch den Auswärtigen Ausschuß, die wiederum unter anderem mit den Stimmen der AfD-Abgeordneten erfolgte: Man empfahl dem Plenum, den Antrag abzulehnen." Ja Leutchen, wir wurden von den "liberalen, konservativen, bürgerlichen" Falschspieler*innen und Trickbetrüger*innen locker über den Tisch gezogen.

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    Schopenhauer am

    Ja in der Tat. Es gibt eine gewisse Sattheit in der AfD, Ein Arrangement mit den Verhältnissen. Eine Abwägung von der Not zur Veränderung der Verhältnisse und der Gefährdung des Platzes am Fleischtrog. Die AfD hat sich einige Verdienste erworben. Die Tür aufzustoßen für ein ganzes Ökosystem rund um die AfD herum von freiheitlichen, rechten und ja auch völkischen oder monarchischen Parteien. Und diese Konkurrenz hat die AfD bitter nötig. Konkurrenz belebt das Geschäft und ganz besonders das politische.

    Und sage keine, es gebe keine Alternative zur Alternative. Wer übrigens dachte, die Republikaner seien tot, der irrt. Diese Partei gibt es noch und verfügt über alle nötigen Strukturen

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    Käpt`n Blaubär am

    Hihi,wer hat denn dem Herrn Götz Kubitschek das Label "rechter Vordenker" verpasst? Mit diesem Lorbeer wollen wir doch hübsch sparsam umgehen,ja?! So toll sind die Ergebnisse bis jetzt nicht.

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      Schopenhauer am

      Also das sehe ich ähnlich, will aber einräumen, daß Intellektuelle ihre helle Freude haben an dem was dort geschrieben wird. Mir ist das Meiste davon etwas zu verkopft und verquast. Es werden oft komplizierte Herleitungen bemüht aber es wird allzu oft vergessen, daß die Wahrheit und gute Lösungen gemeinsam haben, daß sie meist einfach sind und allein stehen können. Da reicht oft nur der gesunde Menschenverstand

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    Käpt`n Blaubär am

    Ich verkneife mir mal ein Lächeln. Eine Strategie beschließen erfordert als conditio sine qua non ,daß man sich zuvor darüber klar ist,WAS man erreichen WILL. Das sehe Ich bei den hier als "Rechte" Aufgezählten nicht mal ansatzweise. Außer einigen Dingen,die sie NICHT wollen,haben sie nichts gemeinsam.

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    Ich verstehe auch nicht, um welche Abstimmung es gehen soll. Eine Abstimmung über den Verbleib der US-Besatzungstruppen soll ja gerade verhindert werden. Ich erinnere mich nur an die unsägliche Rede des bayerischen AfD-Abgeordneten Bystron, in der er allen Ernstes gefordert hat, die USA bei der Ermordung Suleymanis zu unterstützen, weil dieser Israel bedroht hätte! Es gibt aber tatsächlich im rechten Spektrum Vertreter, die glauben, Israel sei der einzige funktionierende Nationalstaat im Nahen Osten und deshalb zu unterstützen. Oder Anhänger von Trump…..
    Ich verstehe allerdings nicht was die Sezession mit ihrer Metapolitik oder Martin Sellner mit der Verrschiebung des Overtone-Fensters erreichen wollen. Glauben sie allen Ernstes, daß man den politischen Diskurs mit Diskursbeiträgen verändern kann? Was wäre denn das höchste, das sie erreichen könnten? Daß der Bundestag tatsächlich über den Verbleib der Besatzungstruppen abstimmt? Dann sollen sie mal nach Bagdad schauen! Dort ist genau das geschehen. Und? Was stört das die Amis? Einen Dreck! Weil sie es können! (Zitat Kubitschek) Das alles bringt nichts, weil wir zu schwach sind. Wir können nur hoffen, daß die USA durch clevere Politik der Russen und Chinesen immer schwächer werden und überall abziehen. Dann können wir langsam wieder anfangen. Selber können wir das nicht erreichen.

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      Käpt`n Blaubär am

      WO,wann hat dieser Bystron das gesagt? Katastrophal, wie sich diese AfD entwickelt hat. Mir ist aber eine solche Abstimmung auch nicht bekannt. Jedenfalls wäre ein solcher Beschluß auch hirnrissig, solange man ihn nicht auch dursetzen könnte. Und dazu müsste sich D ca. 750.000 Soldaten + Nukleare Rüstung leisten. Also liegt es in weiter Ferne,wann der letzte asländische Soldat D verläßt. Man darf auch nicht verkennen, daß die meisten Deutschen völlig zutreffend die Nato als Schutz vor einem Angriff das Sowjet-Imperiums erlebt haben, und das über 2 Generationen,sowas prägt.

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      Lila Luxemburg am

      " Was wäre denn das höchste, das sie erreichen könnten? Daß der Bundestag tatsächlich über den Verbleib der Besatzungstruppen abstimmt? Dann sollen sie mal nach Bagdad schauen! Dort ist genau das geschehen. Und? Was stört das die Amis? Einen Dreck! Weil sie es können! (Zitat Kubitschek) Das alles bringt nichts, weil wir zu schwach sind."

      Das ist schlicht falsch … daß es ’nichts brächte‘. Es brächte auf jeden Fall vor der Weltöffentlichkeit und der Geschichte die glasklare Offenbarung, daß die VSA nicht ‚Freund & Verbündeter‘ sind, sondern schlicht und einfach BESATZUNGSMACHT, die sich zudem einen Dreck um die Entscheidung eines angeblich ’souveränen Staates‘ kümmert. Und auch das BRD-Wahlvolk könnte von diesem Moment an nicht mehr an der Tatsache vorbei, wie die Beziehungen zwischen ‚ihrem Staat‘ und dem ‚Freund & Verbündeten‘ (upps … Befreier hab ich noch vergessen) tatsächlich sind.

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    Ich habe es schon oft gesagt und widerhole es gerne noch einmal: Demokratie funktioniert einfach nicht!
    Besser wäre es, Deutschland bekäme wieder einen Kaiser wie Wilhelm I und einen Kanzler wie Bismarck!
    COMPACT hatte, wenn ich mich richtig erinnere, auch mal einen Autor der das offen gesagt hatte. Ich glaube es war der Typ, der diese "Kaiserfront Extra"-Bücher mitgeschrieben hat…
    Auf jeden Fall wären wir ohne diese ganzen manipulativen Parteien und ihre Lobbygruppen besser dran. Klar, AfD, FPÖ und LEGA sind anständige Parteien (und die letzten Erfolge der Lega, die wieder ordentlich zugelegt haben würde ich nicht als Niederlage sehen!) aber langfristig wäre es nötig, einen starken, gottesfürchtigen, volksfreundlichen Monarchen an der Spitze zu haben, der sein Volk vor den ganzen etablierten Politikern beschützt und die Heimat verteidigt!
    Prinz Eugene, Karl Martell und Leonidas waren schließlich auch Royalisten.

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      Käpt`n Blaubär am

      Im Prinzip ja. Ich wäre ein guter Kaiser, wie oben, aber das Deutsche Volk müsste sich schon sehr ändern, wenn Ich den Posten übernehmen soll. "Leonidas" war allerdings kein Royalist, denn Sparta war eine Republik, die jeweiligen beiden "Könige" waren dies nur dem Namen nach, faktisch waren es auf unbestimmte Dauer gewählte Bürgermeister + Feldherren,die keineswegs absolut regierten.

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        Käpt`n Blaubär am

        Scherz beiseite. Wer heute ernsthaft die Restauration der Monarchie von Blaublütigen fordert,der hat seine 5 Sinne nicht beisammen. Zu sehr haben die 1918 versagt, sich seitdem dem System an den Hals geschmissen. Man sehe sich das Haus Hannover/Windsor an.Nein Danke.

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      Rechtsstaat-Radar am

      Deutschland wieder ein Kaiserreich? Inzwischen ist das tatsächlich überlegenswert und ein wunderbarer Gedanke. Die alten Preußen waren Verantwortungseliten und es handelte sich um eine echte Elite und zwar überall im Staat.

      Während ARD und ZDF immerzu ausführlich und ungefragt über die britischen Royals und deren einzelne Angehörige intensiv berichten, unterdrücken sie jedwede Berichterstattung über unsere kaiserliche Familie geflissentlich. Wenn sie denn einmal berichten, dann in der unverkennbaren Absicht, jede Sympathie der Deutschen ihnen gegenüber zu zerstören bzw. klein zu halten.

      Der RBB filmte die kaiserliche Hochzeit (s.K.H. Georg Friedrich von Preußen mit Sophie von Isenburg) in Potsdam. Das war ein tolles Ereignis und hätte ganz gewiss Millionen anderer Deutscher, die außerhalb des RBB-Sendegebiets leben, ebenfalls sehr interessiert. Vergessen wir nicht, wie groß Preußen ist. Es gibt uralte Teile Preußens(z.B. Kleve), die weit im Westen liegen. Viele Leute in der Rheinprovinz von Hechingen über Saarbrücken, Aachen, Eupen-Malmedy, Kleve und Wetzlar, aber auch jene in den anderen Provinzen hätte das sehr interessiert.

      Während man linken Müll jahrelang in der Mediathek von ARD/ZDF hochladen kann, findet sich der die Preußenhochzeit von Potsdam nirgendwo. Niemand soll sie sehen. Es ist klar, welches Ziel ARD und ZDF damit verfolgen!

      Kaiser Georg Friedrich statt Steinmeier? Ein Traum!

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    Rechtsstaat-Radar am

    Es ist mir neu, dass der Bundestag über den Verbleib der US-Truppen abgestimmt haben soll. Wann hat diese Abstimmung stattgefunden? Wenn es zutreffen sollte – was nicht entschuldbar wäre -, dass auch die AfD-Fraktion für den Verbleib der Besatzungstruppen gestimmt haben sollte, behalte ich mir den Austritt aus der AfD vor!

    Ich sehe es sowieso ungern, dass in der AfD viele Offiziere der Bundeswehr sind. Diese ehemaligen Offiziere gingen alle vor ihrer Einstellung durch das Nadelöhr der Gesinnungskooptation in der Auswahlstelle für Offiziere in Köln. Dort werden ausnahmslos solche Leute herausfiltriert, die den absoluten Führungsanspruch der US-Streitkräfte und ihres britischen Wadenzwickers zu keiner Zeit jemals in Frage stellen, sondern sich ihnen bedingungslos als Hilfstruppensoldat unterordnen werden. Unsere früheren Offiziere waren völlig andere Typen, eben das exakte Gegenteil.

    Kann sich jemand ernsthaft vorstellen, Derfflinger, Seydlitz, Blücher, Moltke, Schlieffen, Hindenburg, Ludendorf, Seeckt, Rommel, Rommel, Guderian, Lewinski, Mackensen u.a., würden jemals für den Verbleib von Besatzungstruppen gestimmt haben?

    Vergleichen Sie diese deutschen Generäle mit jenen der US-Hilfstruppe, mit Gestalten wie
    Hans-Lothar Domröse, Wieker, Lather, Schneiderham, Naumann, Wellershoff, Pazderski… – Kaum zu ertragen!

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    "Großbritannien schafft den Brexit, Trump triumphiert über den Tiefen Staat."

    Nur dieses Zitat ist falsch. Ansonsten stimmt es das Rechts in Europa am Ende ist wie oben aufgezählt. Trump geht grad an Israel und der Amtsenthebung zugrunde und Großbritannien steuert auf seine Pleite zu.

    Alles gut .

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      Der bedrohte Friede – Carl Friedrich von Weizsäcker –

      … die kleine Clique denen diese Welt schon jetzt gehört, herrscht nach demeinfachen aber klaren Motto:
      "Eine Welt, in der wir nicht das alleinige Sagen haben, die braucht es auch in Zukunft, nichtmehr zu geben"

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        @ Ossi

        Passt nich. Trump ist nur eine völlig unwichtige sekündliche Episode in der Weltpolitik. Und dazu hat er sich selbst gemacht.

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        Diese kleine Clique will erkannt haben, das wir 2 Erden verbrauchen.
        Um das zu lösen, gibt es vier Ansätze.
        1) der Einzelne muss weniger verbrauchen
        Was schon propagiert wird. Regionale Produktion wird eine Renaissance erleben, was der Obsoleszenz entgegenwirkt. Mode wird sich somit nicht mehr jedes Jahr ändern. Kleidung wird repariert und nicht neu gekauft.
        2) die Industrie bekommt strenge Auflagen, die kaum noch umsetzbar sind.
        Damit wandert sie ab, der Lebensstandard gleicht sich an, aber durch die regionale Produktion von Verbrauchsgütern, kann sich die globale Produktion auf dem Gebiet kaum halten. Es wird zu einer Mischform von regionaler Grundversorgung und globalen Gütern kommen.
        3) die nicht mehr wertschöpfenden müssen weg.
        Euthanasie wird uns am Ende als humanitäre Notwendigkeit verkauft, das sie diese Notwendigkeit erst geschaffen haben, sagen sie natürlich nicht. Die medizinische Versorgung wird schlechter, in dem Ärzte und Krankenhäuser abgebaut werden, gleichzeitig sinkt die Qualität der Ärzte und die Bevölkerungszahl steigt durch Flüchtlinge/Immigranten.
        4) ist das Verbreiten von Krankheiten.
        Insbesondere multiresistente Keime, hätten sie das nicht gewollt, wäre es ein leichtes gewesen, diese zu verhindern.

        Dieses Schema ist Weltweit zu beobachten.

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      Sie scheinen irgendwie komische Informationsquellen zu haben, und wenn ich komische sage, meine ich die Staatsmedien, denn wenn Sie sich mit ähnlichen Quellen wie Compact zusätzlich informieren würden, oder einfach offenen Augens die Welt verfolgen, werden Sie feststellen, das keines ihrer Beispiele zutreffen wird, nicht mal ansatzweise.

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    Liberalismus mit Betonung des Individualismus hat immer in der Geschichte zum Untergang – samt der ihn tragenden Kulturen / Völkern / Nationen geführt. Die jetzige Situation ist eine Widerholung der Geschichte, der Geschichte am Ende des Weströmischen Reiches, früher bezeichnenderweise als Völkerwanderungszeit beschrieben.
    Auch damals wurde die nicht mehr Ernst genommene Religion durch eine neue, dogmatische und radikalere ersetzt. Diese war im Gegensatz zur alteingesessenen auf Ausweitung – auch – durch gebärfreudigkeit getrieben; und kam ursprünglich von Außerhalb ins römische Reich. Die Paralelle zu dem, was heute der Islam für Mitteleuropa bedeutet, ist verblüffend!
    Man kann das Aufleuchten der "Blauen" auch als letztes Aufflackern sehen, getragen von den geburtenstarken Nachkriegsjahrgängen, zu denen Herr Elsässer ja auch gehört und mit der Einsicht, daß sie wohl in der Jugend etwas falsch gemacht hatten, indem sie Antiamerikanismus mit SU- und Komunismusliebe verwechselten. Wer sich als viel Jüngerer noch auf deren Seite schlägt, riskiert – wie damals – langfristig erschlagen zu werden oder sich anzupassen. Die USA beginnt sich abzuriegeln, so wie es Indien 2 mal geschafft hat – etwas abseits gelegen – sich von Christentum und Islam bekehren zu lassen.
    Viele Kinder sind schlecht für den Planeten, aber gut, um sich als Volk und Religion zu behaupten.

  10. Avatar
    Cornelia Heying am

    Zuviel Liberalismus in allen, vor allem in wirtschaftlichen Bereichen fördert den Egoismus,das Dschungelgesetz , Ellenbogen Verhalten, käuflichen Lobbyismus und identitaets-und charakterlose Gestalten in der Politik.

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        Deutsche Beobachtungsstelle am

        @Heidi:
        Meinst Du der Sokrates versteckt sich hinter dem Nick "CORNELIA HEYING"?
        Jedenfalls ist der Aussage von Cornelia zuzustimmen!

        Patriotische Grüße aus Preußen!

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        heidi heidegger am

        erstmal Grüsse(zrugg) gehen raus an Disch, hihi! Nun, uns`Soki gibt im Forum ja den HartKernAltKatholiken und jeglicher Liberalismus undoder Marxismus ist dann also eh Teufel, hehe, und im Übrigen hasse recht und isch wollte auch nicht unfair sein auf Connies Kosten quasi. -> kann passieräään, sollte aber nicht p. 😉

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        Nee,nicht Sokrates. Der hätte das relativierende "Zuviel" am Satzanfang nicht geschrieben. Außerdem würde er nie einen weiblichen Nick verwenden.

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        heidi heidegger am

        OT: Soki will ich dann aber doch ein Zuckerl auch geben, hihi:

        Cromwell (mit meim Vornamen, hehe) liess den Vorgänger vom Karl ja enthauptään und dann etwas später aber:

        — Karl II. starb unerwartet und nach kurzer Erkrankung an Harnvergiftung (Urämie). Kurz vor seinem Tod trat er zum katholischen Glauben über. Am Morgen des 6. Februar 1685 (einem Mittwoch) erhielt er die Sterbesakramente durch den Priester John Huddleston, kurz danach starb er. Karl wurde in der Westminster Abbey beigesetzt. Karl II. hinterließ keine legitimen Nachkommen. Er hinterließ eine große Anzahl illegitimer Kinder, die er fast alle offiziell anerkannte und adelte. Seine bekanntesten Nachkommen unserer Zeit sind Diana, Princess of Wales, und Camilla, Duchess of Cornwall.. — *omg*

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        Jeder hasst die Antifa am

        Ist das dein Kopfnusskalli II der da starb,dann mein Beileid wer soll dir jetzt eine Kopfnuss verpassen.Aukidauki

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        heidi heidegger am

        hihi, u said KopfnussKaLL(heinz) II. Und @HEIDE said *schnüffel* ditt Schnuffel-watt-der-iss! (aus der Hater-Hölle aber, quasi) 😕

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        HERBERT WEISS am

        @ Heidi:
        Nee, der war’s nicht. Der Ruf nach unserem Philosophen ist dennoch gerechtfertigt.

        @ Sokrates:
        Zuviel? Kommt darauf an was man genau unter "Liberalismus versteht. In wohldosiertem Maße ist dieser nicht verkehrt. Aber ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Mitmenschen und der übrigen Schöpfung muss auf jeden Fall gewährleistet sein. Wenn erforderlich, auch mit knallharten staatlichen Vorgaben.

  11. Avatar
    heidi heidegger am

    heidi (über den Kartentisch gebeugt) sagt: Alles fast schon mal dagewesen quasi. Man nannte es "The Great Game", nur dass England und Russland nicht mehr soo spielerisch druff sind/sein können wie dereinst, ja? Verflixtes Afghanistan einst und etzala! Holt unsere Jungens da raus und lasset sie einen Limes2.0 bauen quasi, hah!

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      Jeder hasst die Antifa am

      Der Führer war auch immer über den Kartentisch gebeugt und hat den Krieg verloren.hahaha

      • Avatar
        heidi heidegger am

        aber: magst das ü durch ein ö ersetzäään, häh? -> Föhra! tia-isso! 😉

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