Corona-Wiederaufbaufonds: Italien steigert sich in irren Ausgaben-Wahn hinein

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Noch kurz vor dem Jahreswechsel stimmte der Senat in Rom dem Haushaltsgesetz für das Jahr 2021 zu und machte den Weg für eine Ausgabenorgie frei, die selbst für italienische Verhältnisse absolut beispiellos ist. Von dem Vorhaben, die Gelder aus dem sogenannten Corona-Wiederaufbaufonds für Digitalisierung und das Gesundheitswesen auszugeben, ist nicht mehr viel übriggeblieben, stattdessen werden üppigste Wahlgeschenke verteilt. In Rom weiß man: Geht irgendetwas schief, dann haften die Deutschen. Alles über den Wirtschaftsputsch gegen Deutschland, der im Zuge der Corona-Pandemie vollzogen wurde, finden Sie im neuen COMPACT-Aktuell Corona Lügen. Wann bekommen wir endlich unser Leben zurück?. HIER bestellen!

 Mehr als 200 Milliarden Euro erhält Italien aus dem sogenannten Corona-Wiederaufbaufonds der EU, der ja ursprünglich eigentlich mal dazu dienen sollten, die Folgen der Corona-Pandemie, unter der das südeuropäische Land besonders schwer litt, abzufedern. Doch nun gehen entgegen aller ursprünglichen Versprechungen Roms nicht einmal zehn Prozent der Gelder in den Gesundheits- und Pflegebereich.

„Genug Geld ist für alle da!“

Stattdessen wird nach dem Motto verfahren, das der Vorsitzende der sozialdemokratischen PD, Nicola Zingaretti, schon nach der Brüsseler Einigung auf den sogenannten Corona-Wiederaufbaufonds ausgab: „Genug Geld ist für alle da“. Nun wird das Füllhorn über die Bürger Italiens ausgeschüttet, was natürlich ein Leichtes ist, wenn am Ende andere dafür haften müssen.

Es gibt Boni und Zuschüsse für den Kauf von Brillen, von Fahrrädern und von Autos – also nicht nur von E-Autos, sondern von allen Modellen. Es gibt darüber hinaus einen Superbonus von 110 Prozent – also von mehr als dem Einkaufspreis – für den Kauf von Heizungen. Außerdem gibt es einen Bonus für die Nutzung von Kreditkarten. Bei Verträgen öffentlich Bediensteter wird mittlerweile ein Zuwachs von mehr als 20 Prozent prognostiziert.

Die Mafia steht schon in den Startlöchern

Phantastische Infrastrukturprojekte werden diskutiert. Zu den heißesten Kandidaten der möglichen Mittelverwendung zählt mittlerweile das Projekt einer Brücke oder eines Tunnel über die Straße von Messina, um Sizilien an das Festland anzubinden. Erste Überlegungen dazu gab es schon in der Antike von Archimedes, alle Verwirklichungsversuche scheiterten am Ende an der „Sizilianitüde“, wie die regional vorherrschende Mischung aus Trägheit und Melancholie genannt wird.

Sollte der Bau tatsächlich begonnen werden, dann dürften die Milliardensummen direkt in den Taschen der Mafia landen. Schon jetzt werden Erinnerungen an die Erstellung der Autobahn 2 in Süditalien wach, an der von 1962 bis 2017 herumgewerkelt wurde. Die 26 Millionen Euro, die jeder Kilometer kostete, kamen am Ende fast ausschließlich der kalabrischen OK-Organisation ’Ndrangheta zugute, die bewusst minderwertigen Beton verwendete, so dass die fertig gestellten Teilstücke nach einigen Jahren auch schon wieder zerbröselten.

Schnellzüge für Süditalien

Dennoch, so die neue Lieblingsidee von Premierminister Giuseppe Conte, soll Süditalien mit einem Netz von Schnellzugtrassen überzogen werden. Auch hier kann die Mafia – am Ende über Jahrzehnte hinweg – die Hände aufhalten, ohne dass am Ende irgendwelche sichtbaren Ergebnisse stehen würden.

Die Mittelverwendung in Italien dürfte die schlimmsten Befürchtungen der „Sparsamen Fünf“ – also von Schweden, Dänemark, Finnland, Österreich und den Niederlanden – sogar noch übertreffen, die sich auf dem Brüsseler Gipfel im vergangenen Jahr gegen pauschale Zuschüsse aus dem sogenannten Corona-Wiederaufbaufonds in die einzelnen Länderhaushalte ausgesprochen hatten.

Wird Conte gestürzt?

In Italien könnte derweil trotz des Geldsegens, den die Politik über das Land abregnen lassen kann, ein Bruch der Regierungskoalition bevorstehen. Ex-Premier Matteo Renzi, früher Mitglied der sozialdemokratischen PD, mittlerweile Chef der von ihm gegründeten Splitterpartei Italia Viva, greift den aktuellen Regierungschef Giuseppe Conte seit einigen Wochen scharf an, weil er sich und seine Partei bei der Entscheidung über die Vergabe der Mittel nicht ausreichend berücksichtigt findet. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die große italienische Ausgabenorgie noch in einem großen Knall und in einem Bruch der Regierung endet.

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17 Kommentare

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    Gaius Marius am

    Wenn ich nicht irre, ist Italien Mitglied der EU. Also kann sich jeder, dem es in Deutschland nicht passt, in Italien niederlassen.

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    Die Italiener wissen ganz genau, daß es Unsinn ist, die Mittel für den Ausbau des "Gesundheitssystems" einzusetzen, denn das bringt nichts außer weitere teure Überalterung! Warum wohl ist Corona kein Thema in Afrika? Weil die wenig Alte haben, das jüngste Durschnittsalter auf dem Planeten! (Und darauf warten können, den überalterten Planeten neu zu besiedeln.)
    Solange Italien darauf hoffen kann, Geld von der EU zu bekommen, nehmen die gerne und setzen die Mittel für andere Dinge ein als ausgerechnet Krankenhäuser. Infrastruktur hingegen kann man immer gut gebrauchen. Die alten Römer, also die Ahnen, begründeten ihr Weltreich mit dem Ausbau des Straßennetzes! Ob man mit Mafia und Co. zusammenarbeitet oder nicht, ist den jeweiligen Regierungen überlassen. Unter Mussolini hat man die "ehrenwerten Gesellschaften" den USA überlassen, die haben sie 1945 wieder mitgebracht … !
    Und den Streß, daß es in Europa arme Südländer und reiche Nordländer gibt, hat man der Teilung Europas vor 500 Jahren verdanken, genannt Reformation! Rücksichtslose Protestanten sind nun mal reicher als Katholiken und Ortodoxe.

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    Duis Libero am

    Italien macht das richtig. Es ist Deutschland, dass durch seinen asozialen Merkantilismus Länder wie italien in die Krise getrieben hat. Dieser Euro, dieser Binnenmarkt muss fallen. Alles was der EUdSSR ihren verdienten Zusammenbruch näher bringt, ist zu begrüßen.

    Als Deutscher schäme ich mich, wenn deutsche Journalisten Italiener-Schelte auf BILD-Zeitungsniveau betreiben – wie weiland gegen die Griechen. Pfui!
    ,
    Nieder mit allen neo-liberalen Möchtegern-Ökonomen auch im patriotischen Lager.
    Hoch lebe KEYNES!

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    Sonnenfahrer Mike am

    Die EU bedeutet insbesondere für uns Deutsche nur noch Ungerechtigkeit im Quadrat.
    Renteneintrittsalter in Italien 62 Jahre – in Deutschland 67 Jahre,
    Rentenniveau in Italien 93,2 % vom letzten Netto – in Deutschland 48.1 %,
    Eigentumsquote in Italien bezüglich Wohneigentum 72 % – in Deutschland 51 %,
    Mittleres Privatvermögen in Italien ca. 91.000 € – in Deutschland ca. 35.000 €.

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    Im September 2021 sind Bundestagswahlen. Selbstverständlich wird sich am Wahlverhalten der braven Bundesbürger wohl kaum überraschendes ändern. Also, weiter wie bisher; aus alter Gewohnheit ?!
    Angeblich soll beim Geld die Freundschaft aufhören, lautet ein altes Sprichwort. Wer hat davon in der BRD gehört ?

    ,,In der BRD darf man frühestens mit 66 Jahren in den Ruhestand, die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre ab 2029 ist bereits beschlossen. Ohne Abzüge in Rente zu gehen ist nur möglich, wenn 45 Rentenbeitragsjahre nachgewiesen werden."

    ,,Italiener können mit 62 Jahren in Rente gehen, Italienerinnen bereits mit 58 Jahren. Diese Regelung gilt ab 38 oder 35 Rentenbeitragsjahren."

    Reiches Deutschland, reiche Deutsche ?

    Meridian (mittleres) -Vermögen
    BRD: 35.313,- USD
    Spanien: 95.360,- USD
    Italien: 91.889,- USD
    Frankreich: 101.942,- USD
    Quelle: Wikipedia, Liste der Länder nach Vermögen pro Kopf in US Dollar

    Wohneigentumsquote 2015
    Spanien: 83,0 %
    Italien: 72,0 %
    Frankreich: 62,0 %
    BRD: 51,4 %

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      Duis Libero am

      1. Es ist nicht den Italienern vorzuwerfen, wenn die Deutschen zu blöde sind, die steigende Produktivität auch in eine Verkürzung der Arbeit zu übertragen.

      2. Beim Vermögen sind alle Vermögen der privaten und staatlichen Haushalte zu addieren und sämtliche ihrer Schulden zu substrahieren. Entscheidend ist das volkwirtschaftliche Nettovermögen, dass per Definition übrigens immer 0 ist – es sei denn es gibt Nettoforderungen gegenüber dem Ausland. Und da steht Deutschland nach 20 Jahren Leistungsbilanzüberschüsse unter den Industrienationen ganz vorne.

      3. Vermögen ist doch nicht nur, wenn man selbst drin wohnt. Jemand kann auch klüger investieren und gleichzeitig zur Miete wohnen. Entscheidend ist die Wohnungseigentumsquote. Die liegt übrigens immer bei 100%. Denn 100% der Wohungen haben irgendwelche Eigentümer.

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      Ich hatte Corona, ich schwör am

      Lohnt nicht. Keine 3 Monate und C hat Italien vollständig ausradiert.

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    Geliefert wie bestellt am

    Von mir aus Märchensteuersatz hier auf 25% anheben. Die Coronagläubigen können dann ihre wahre Solidarität beweisen. In einer Pandemie hält man schließlich zusammen.

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    L'Italia è spazzatura am

    Ist Italien ein Land oder ein Schimpfwort?
    Das mag jeder für sich beurteilen.

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    jeder hasst die Antifa am

    Die Italiener können sich das auch leisten,die Deutschen bezahlen alles.

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    Das Geld muss weg, sonst gibt es beim nächsten Mal weniger. Das ist bei der Bundeswehr und selbst bei den Krankenkassen auch so. Es ist einfacher etwas zu verschwenden, als es zukünftig neu beantragen zu müssen. Ansonsten müssen aufwendige Anträge gestellt werden, man bekommt nach Jahren nur einen Bruchteil und das auch nur mit Auflagen. Das System ist auf Verschwendung aufgebaut, statt Einsparungen und Effizienz zu belohnen. Und uns machen sie das Autofahren schwer, weil bei Greta für diese Zusammenhänge kein Licht im Stübchen brennt. Oder ist sie vielleicht auch nur eine Marionette?

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      Warum nur diese Aufregung?
      Nach dem zwei Tage alten Beitrag von Philosophia Perrenis muss die EU noch Geld in Hülle und Fülle haben. -AUSZUG-

      Laut britischen Presseberichten nutzte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für fast die Hälfte ihrer Dienstflüge Privatjets. Prof. Dr. Jörg Meuthen, AfD-Bundessprecher und Leiter der AfD-Delegation im EU-Parlament, übt harsche Kritik daran:

      Fahrrad predigen, Privatjet fliegen – mehr Heuchelei war selten! Für sieben von 16 Dienstreisen soll Ursula von der Leyen einen Privatjet genommen haben, dem Vernehmen nach auch für Kurzstreckenflüge von Brüssel nach London, Paris und Berlin. Dabei fordert ausgerechnet sie mit ihrem Green Deal für Hunderte Millionen Europäer drastische Einschnitte in deren Alltag:

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        Katastrofi Leyen macht Werbung für Gard Sturmhaubenkleber …….

        Morgens Brüssel Haare stehen zu Berge….
        Anschliessend Mittags Berlin Mutters Gardinenpredigt , Haare klatschen runter wie kalte Dusche ….
        Abends London die Engländer kotzen ihr die Frisur voll….

        Aber Sturmhaube hat ihren Friseursalonkoffer dabei , ein bisschen Altpanzeröl und Mehl … .. und schon sieht die Faltschachtel wieder wie 19 in er Dunkelheit aus….

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        Was macht das schon noch aus, dass diese ungebildeten Politiker die restlichen Lire verballern …… wächst doch auf den Bäumen nach.
        Andere haben sich vorher eine Privatbar kleine Transporterladung nur für 17500 Euro auf Kosten der EU gegönnt.
        Und andere fahren teure EU Leasing Voll PS Karossen mit Spritvolltank ……

        Was solls ,der Gerichtsvollzieher wird nicht kommen ,der wird sich nicht selbst die monatliche Kontofüllung nehmen….

        Irgendwann werden die Münzen wieder Aluchips mit dem auf dem Rücken liegenden Pleitegeierdruck ….

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    Man sollte die, die für diese europäische Mittelumverteilung unter Ausplünderung der arbeitenden Bevölkerungen verantwortlich sind, in die Haftung nehmen, ganz persönlich und unbeschränkt. Mir fallen da ein paar deutsch klingende Namen ein (ich bin sicher, die kennt hier sowieso jeder).

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