Bio, Bonzen und Bomben: Die Grünen und die Antifa

19

Nach außen geben sich die Grünen gerne als bürgerliche Öko-Partei. Doch unter ihnen sind zahlreiche Sympathisanten der Antifa-Terroristen – auch in Sachsen, wo sie schon mitregieren. Ein Auszug aus COMPACT 05/2021. Weiterführend: COMPACT-Spezial Antifa – Die linke Macht im Untergrund. Hier bestellen

Es ist 5:30 Uhr morgens an einem Donnerstag, als der schwere Rammbock gegen eine Wohnungstür in der sächsischen Kleinstadt Eilenburg donnert. Paul Rzehaczek macht sich gerade noch schlaftrunken im Badezimmer frisch, als er den Krach von draußen hört. «Aufmachen, Polizei!», bellt eine Stimme durch das Treppenhaus. Und weil der junge Familienvater durch den Türspion Männer in Uniformen sieht, macht er ihnen auf. Doch das Kommando, das hereinstürmt, gehört nicht zur Polizei – sondern zur Antifa.

Im ersten Moment wirkt alles wie bei einer Verhaftung. Rzehaczek soll sich auf den Boden legen, wo er von kräftigen Händen und Knien niedergedrückt wird. Als der 30-Jährige bemerkt, dass mit diesen Polizisten etwas nicht stimmt, ist es bereits zu spät: Mit Hämmern dreschen die Angreifer auf seinen Kopf und vor allem gezielt auf die Fußknöchel ein, immer und immer wieder. (…)

1994 ziehen vermummte Autonome durch Göttingen. Mitten dabei: Der damalige grüne Landesminister Jürgen Trittin. Foto: picture-alliance / dpa

Nur einen Tag nach der grausamen Misshandlung Rzehaczeks setzt der Leipziger Grünen-Stadtrat Jürgen Kasek einen seltsamen Tweet ab: «Das mit der Fahrprüfung wird dann erstmal nichts», steht dort lapidar. Eine versteckte Sympathieerklärung an die Täter? Wie auch diese wusste der 40-Jährige offenbar, dass das Anschlagsopfer kurz vor seinem Berufsabschluss als Fahrlehrer stand. Jetzt geht er auf Krücken.

Auf Facebook wurde Kasek deutlicher: «Ich distanzier’ mich nicht», schrieb er, nachdem ein Parteikollege ihn auf die Geschehnisse angesprochen hatte. Auch in den Folgetagen verhöhnte der Politiker das Opfer. «Da sieh her, der NPDler, der in Eilenburg Besuch bekam, ist gesund. Nichts gebrochen, kein Krankenhaus», ätzte er am 15. März auf Twitter.

Der Grund: Rzehaczeck hatte sich einen Tag nach der Attacke gegen ärztlichen Rat selbst entlassen. Weil er unter fremden Menschen nachts keinen Schlaf mehr fand, ließ er sich fortan täglich von seiner Hausärztin behandeln. Beim Anblick seines mit entzündenden Wunden übersäten Körpers soll die Frau in Tränen ausgebrochen sein.

Täter und Schreibtischtäter

Leipziger Buchmesse, 2019: Links-Anwalt Kasek belauert den COMPACT-Stand. Foto: SvM / COMPACT

Wer ist der Politiker, der so viel Schadenfreude aufbringen kann? Kasek, ein Rechtsanwalt mit dunklem Pferdeschwanz, ist seit vielen Jahren für seine guten Kontakte ins Connewitzer Antifa-Milieu bekannt. Der ehemalige Landeschef der Grünen macht daraus auch gar kein Geheimnis. Unter anderen ist er im Aktionsnetzwerk «Leipzig nimmt Platz» aktiv, an dem sich auch gewaltbereite Gruppen beteiligen.

Kasek ist ein Wiederholungstäter: Anfang September 2020 kam es tagelang zu Randale in Connewitz. Die linken Krawallmacher lieferten sich mit der Polizei wahre Straßenschlachten. Geschosshagel aus Pflastersteinen und Glasflaschen gingen auf die Einsatzkräfte nieder, 20 Beamte erlitten Verletzungen. Kurz danach bekundete der Grüne via Twitter: «Still lovin‘ Leipzig. Still lovin‘ Connewitz. In unerträglicher Art und Weise wird ein Viertel in Sippenhaft genommen für Law-and-Order-Fantasien und Schuldzuweisungen.»

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer kritisierte im Anschluss die linke Bundestagsabgeordnete Juliane Nagel als Anheizerin. Kasek erhielt dagegen keine Rüge des Landeschefs. Das könnte auch daran liegen, dass Kretschmers CDU den Freistaat seit Ende 2017 in einer Koalition mit der Öko-Partei regiert.

Antifa in der grünen DNA

Bereits in der Anfangszeit wurden die 1980 gegründeten Grünen – in deren Reihen sich zunächst auch konservative Umweltschützer wie Herbert Gruhl oder Baldur Springmann fanden – von Linksradikalen infiltriert, die dem militanten Antifaschismus frönten. Gerade jene Politiker, die später unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) in höchste Staatsämter aufstiegen, (…) Ende des Textauszugs.

Den vollständigen Beitrag finden Sie in COMPACT 5/2020. Mehr über die Verstrickung von Funktionären linker Parteien mit der Antifa-Szene lesen Sie in COMPACT-Spezial Antifa – Die linke Macht im Untergrund. Wir enthüllen die Netzwerke, Finanziers und politischen Unterstützer der Extremisten. Zur Bestellung hier oder auf das Banner unten klicken.

Über den Autor

19 Kommentare

  1. Dieselherold am

    Na, die Bildunterschrift bei "Kantholz-Kasek" scheint etwas untertrieben, dass der nur mit den Linksextremen flirtet…. Nach meinem Gefühl ist der in der Linksextremen Szene fest verankert und als "Anwalt des Vertrauens" (wohl eher des Verbrechens) auch sehr gut integriert. Würde mich auch nicht wundern, wenn das der Beichtvater/Anwalt von Frau J. Nagel ist, der Ihr am Ende die eidesstattliche Absolution erteilt hat, um so vor dem Leipziger Gericht zu bestehen.
    Grün und Rot gemischt ergibt eben Braun und die rezenten Öko-Links-Faschisten sind im Political Corectness Sprech eben Antifaschisten.
    Und ansonsten einigen Diskutanten und -onkels: Danke für die akademische Klugschei—-rei, welcher der Autoren zu welcher Schule und Strömung gehört, völlig uninteressant, solange das gemeinsame Ziel stimmt: Made in Germany ist nicht das Regenbogenland für maximal pigmentierte Sozialhilfeabonnenten / untergetauchte Dschihadisten und für Dauerabzocker wie BundesabrißBirne Murksel und Co… oder diktaturgeile Bionade-Barbies namens Rammbock oder so ähnlich.

  2. jeder hasst die Antifa am

    Die Hitlerjugend hat den Krieg verloren,die Honeckerjugend hat die Freiheit verloren und die Merkeljugend hat den Verstand verloren was das Schlimmste ist.

  3. Wer Hetze betreibt gegen eine Partei im Bundestempel , hat sich strafbar gemacht ,auch als Anwalttaeter ….!!!

  4. jeder hasst die Antifa am

    Wenn man den Antifaschismus übertreibt wird Faschismus daraus wie man jederzeit hier sieht.

  5. Doch alles kein Problem. Laut Compact-Kumpel Oliver Janisch geht Sicherheit o h n e Staat.

    • 00Schneider am

      @ Fascist:

      Janich ist Libertärer. Meines Erachtens der einzige Compact-Autor mit dieser Gesinnung. Elsässer ist eher sozialmarktwirtschaftlicher Nationalstaatler, Kleine-Hartlage ein Rechtskonservativer, Jonas Glaser eine Art Wagenknecht-Linker, Scharf und Sellner tendieren in die Alt-Right-Richtung. Ich persönlich lese Compact seit nunmehr fast zehn Jahren nicht zuletzt deshalb, weil es da so einen Pluralismus gibt. Wem das nicht passt, braucht die Zeitschrift ja nicht zu lesen. Gibt ja noch genug andere Blätter: von der Jungen Freiheit über Zuerst! und Sezession bis zur N.S. Heute, die Ihnen sicherlich am besten gefallen dürfte.

      • Fischer's Fritz am

        "…Elsässer ist eher sozialmarktwirtschaftlicher Nationalstaatler"
        ———————-
        …also so eine Art politisch eierlegende Wollmilchsau? Wäre doch ein geeignetes Pofil für das Amt unseres Grüßaugust’s. Und die nötigen grauen Haare, als weitere, unverzichtbare Qalifikation für dieses Amt hätte er auch. 🙂

      • 00Schneider am

        Fritze Fischer:

        Njet. Das war schon damals bei den REP die übliche Positionierung, jetzt bei der AfD auch. Bei den einen ist es halt nur etwas mehr Erhard, bei denen anderen mehr Sozialstaat. Gibt zwar auch ein paar Hayekianer (wie Frau Weidel), aber die müssen das gut verstecken (wegen Zielgruppe und so).

        Ach ja, bei den Compactlern habe ich noch einen wichtigen Player vergessen: Pföhringer, Autor des Artikels, unter dem wir hier kommentieren (Grüße gehen raus!). Der hat sich in der April-Ausgabe in seinem Great-Reset-Artikel als Anhänger von Ludwig von Mises geoutet (siehe: Österreichische Schule der Nationalökonomie): Glaube aber nicht, dass der Anarchokapitalist wie Janich ist, eher Minimalstaatler. Lässt aber manchmal auch – siehe oben, Ayuso – den Fascho-Kurt (nicht zu verwechseln mit dem Fascho-Kurt = QRT; nachzulesen bei Jo Glaser) raushängen. Man weiß es nicht…

      • Eddie Evola am

        Doc Snyder:

        Fascho-QRT? Ja, watt denn, den alten Konradin kennt hier noch jemand außer mir? Auch damals im „Ex & Pop“ rumgehangen? Kinder, das waren noch Zeiten… {die ich in Wirklichkeit gar nicht miterlebt habe. *krrchhh*}

      • @ 00 :Ja, eine schöne Raupensammlung. Europa geht pluralistisch zugrunde , Dank Leuten wie dir.

  6. Rumpelstielz am

    Die grünlinke versiffte Politik ist aus Gründen der politischen Korrektheit gelähmt.
    Die Polizei wagt nicht mehr, bestimmte Gruppen überhaupt zu kontrollieren, aus Angst vor einem solchen Vorwurf.
    Der Links Grün Faschismus hat sein Ziel erreicht, die Polizei greift nur die vermeintliche rechte Gefahr an.

    Die wahren Opfer sind die unglückseligen Weißen, die dazwischen gefangen sind. Sie sind ständig in Gefahr und ihre Schulbildung leidet. Weiße Schwächlinge sind besonders gefährdet, wenn es auch meist bei minder schwerer Gewalt beibt. Sie mögen geohrfeigt werden oder ein paar Tritte abbgekommen, wenn sie sich bücken, um ein Schließfach in der unteren Reihe aufzuschließen.

    Das Merkelsystem hat »Waffengesetz-Bund-Freistellungsverordnung vom 30. November 2020 (BGBI. I S. 2610)«
    erlassen – offiziell weil Behördenmitarbeiter bisher ohne Erlaubnis ständig mit Waffen umgingen.
    Tatsächlich können die dann ohne großen Aufwand bewaffnet werden falls die Bevölkerung aufmukt.
    So könnte Ulfkotte mit seinem profetischen Buch "Vorsicht Bürgerkrieg" bald Realität werden.
    Man rechnet offenbar mit gößeren gewalttätigen Demos. Da wollen die offenbar Vorsorge betreiben.

    ….Und merkeln das erst, wenn es zu spät ist…

    • Rumpelstielz am

      „Unbegleitete jugendliche Flüchtlinge“ kosten den hiesigen Staat – je nach Bundesland – wegen der sozialpädagogischen Rundum-Betreuung in besonderen Wohnungen – pro Person zwischen 4000 und 8000 Euro. Monatlich.
      Die meisten dieser Minderjährigen sind zwischen 14 und 18 Jahre alt, Nicht wenige dieser „Jugendlichen“ geben an, jünger als 14 Jahre zu sein. Diese „Kind-Täter“ können in Deutschland immer wieder kriminell aktiv werden, ohne eine ernsthafte Strafe befürchten zu müssen.

      Altersangaben dürfen nicht überprüft werden!

      Anfang Mai schrieb das „Abendblatt“ Kinderbanden, die dort für große Ängste sorgen.
      Vielfach ist allerdings schon festgestellt worden, dass diese „Kinder“ in Wirklichkeit erheblich älter sind, als sie angeben. Da angeblich keine Papiere vorhanden sind, können die Altersangaben nicht nachgeprüft werden, weil rechtsmedizinische Altersuntersuchungen in Deutschland für Ausländer in der Regel nicht erlaubt sind.

      „Kinder“ überfallen Kinder

      „Kinder-Räuber“ agieren häufig mit roher Gewalt. In einem Fall waren ihre Opfer, zwei Kinder, erst acht Jahre alt. Der jüngste Überfall auf zwei Achtjährige ereignete sich am 1. Mai ausgerechnet vor der Altonaer „Friedenskirche“. Dort hatten „vier Jungen“ („Abendblatt“) den beiden Jüngeren aufgelauert. eine Fahndung wieder einmal erfolglos.
      Woanders gibt es 30 Stockhiebe auf der Stelle.

  7. heidi heidegger am

    Mitten dabei: Der damalige grüne Landesminister Jürgen Trittin. yep! – der Typ rechts oben (auch politisch betrachtet, mja) im Foto, bei dem frau nur die Stirn sieht, hihi.

    • heidi heidegger am

      Teil 2

      hier kommt (bei mimimir) FJS in’s Spiel, ich zitiere fast xackt: *Man kann für dumme Sachen demonstrieren und man kann für sehr dumme Sachen demonstrieren, aber man hat (dabei) seine V I S A G E zu zeigäään!*..wattn äh Argument..irre! aber soo war das gestern, als ditt heidi jung war, achach.. 😉

      • 00Schneider am

        Seit Corona ist ja bei Demos das Vermummungsverbot durch ein Vermummungsgebot ersetzt. Sowas konnte Strauß natürlich nicht ahnen.

  8. jeder hasst die Antifa am

    Das man diesen Grünen Winkeladvokaten Kasek noch nicht die Anwalstslizenz entzogen hat versteht niemand, Nagel Linke,Kasek Grüne und Kokot SPD sind die Hauptverantwortlichen für den Antifa Terror in Leipzig, bezahlt wird ihr Antifaverein "Leipzig nimmt Platz" aus den mitteln Krampf gegen Räääächts davon scheinen sie sehr gut zu leben.

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln. Kommentare sind nur innerhalb von 24 h nach Veröffentlichung des Artikels möglich.

Empfehlen Sie diesen Artikel