Welche Rolle spielen die Schlachtenlenker im Verlaufe der Geschichte? Welcher Art von Feldherr kann erfolgreich auf dem Felde führen? Wird er auch Geschichte schreiben? Jan von Flocken führt auf genüssliche Weise durch die Jahrhunderte der Geschichte, indem er die größten Krieger vorstellt und deren Geschichte erzählt. Geschichte, die auch eine der Kriegsgeschichte ist.

    Als ich Jan von Flocken kennenlernte, arbeitete er noch bei einem großen deutschen Nachrichtenmagazin – nein, er war nicht beim Spiegel. Ich hatte gerade meinen Bierführer durch Ostdeutschland herausgebracht und war auf der Suche nach einer „Stimme“ in den großen Medien. Jan von Flocken schien mir dafür ein guter Partner. Der Zufall wollte es, dass Jan von Flocken auch auf der Suche war. Auf der Suche nach einem Verleger. Die Berliner Siegesallee sollte möglichst als Textbildband erscheinen. Einige Zeit später war es soweit: von Flockens Buch hielt ich druckfrisch in den Händen.

    Inzwischen ist von Flockens Publikationsliste im Kai Homilius Verlag schon beträchtlich angewachsen. Klar, dass es sich immer um historische Themen handelt. Jan von Flocken ist ein Historiker, wie man ihn nur selten trifft. Belesen, eloquent und dazu ausgestattet mit einem fotografischen Gedächtnis.

    Eines Tages entschieden wir uns, sein exzellentes Wissen in der Militärgeschichte zu nutzen und die größten Feldherren der Weltgeschichte vorzustellen. In erzählerischer Form – versteht sich. Wichtig war uns, dass dabei auch immer große Künstler der Kriegstechnik zu Wasser vorgestellt würden. Herausgekommen ist eine Feldherren-Trilogie, die sich sehen lassen kann:
    Kriegerschicksal, Kriegerleben, Kriegertaten.
    Jeder Band stellt jeweils zehn Krieger ausführlich vor.

    Schon das Vorwort des ersten Bandes „Kriegerschicksal – Von Hanibal bis Manstein“ lässt Einiges erahnen. Von Flocken schreibt:

    „Unfähigen Feldherren begegnet man in der Geschichte auf Schritt und Tritt. Ihre Zahl ist derart beachtlich, dass Geoffrey Regan 1991 diese Spezies sogar in zwölf Kategorien einzuteilen vermochte. Subtil und manchmal geradezu genüsslich belegt der britische Militärhistoriker die kriegerischen Fehlleistungen der
    Senilen,
    Kranken,
    Unvernünftigen,
    Primadonnen,
    Dummen,
    Angsthasen,
    Unbesonnenen,
    Streithähne,
    Ehrgeizigen,
    Impulsiven,
    Selbstgerechten
    und Unsicheren.
    Wodurch aber zeichnet sich ein großer Schlachtenlenker aus? Sehr richtig bemerkt der Napoleon-Biograf Eugen Tarlé, ‚dass der Krieg allein und die Möglichkeit, über ungeheure Armeen zu gebieten, ebensowenig imstande sind, einen genialen Feldherren hervorzubringen, wie etwa ganze Steinbrüche des herrlichsten Carrara-Marmors einen Bildhauer wie Phidias oder Michelangelo hervorbringen können”. Vielleicht sind neben den klassischen Merkmalen – Entschlussfreudigkeit, Willenskraft, strategisches Geschick, taktisches Können, Blick für das Wesentliche etc. – jene Hemmnisse entscheidend, gegen die ein Feldherr anzukämpfen hat.
    Dies hat die vorliegende (zugegeben einigermaßen subjektive) Auswahl beeinflusst. Es ist z. B. naheliegend, Napoleon unter die größten Feldherren zu rechnen, aber der Mann hatte es vergleichsweise leicht. Er war uneingeschränkter Oberbefehlshaber, ihm standen die Kraftquellen von halb Europa zur Verfügung, er konnte stets aus dem Vollen schöpfen. Anders etwa ein Prinz Eugen, der von verkalkten Kriegsräten und den Wechselbädern der britischen Politik abhängig war. Oder William Robertson, der als einfacher Soldat in der englischen Armee sämtliche Klassenschranken überwinden musste, um es zum Feldmarschall zu bringen.
    Hannibal war abhängig von dem geizigen und intrigierenden Senat einer Händlerrepublik, Frundsberg von den Geldnöten seines Dienstherren, Gustav Adolf von den ärmlichen Ressourcen seines Landes. Nelson und de Ruyter mussten sich mit berechnenden Bürokraten in Admiralsuniform herumplagen, Lee machten die persönlichen Querelen der Offiziere eines Freiwilligenheeres das Leben schwer und Manstein war den Launen seines Führers unterworfen.“

    Der 1. Band „Kriegerschicksal – Von Hanibal bis Manstein“ stellt diese Feldherren vor: Hannibal, Karl der Kühne, Georg von Frundsberg, Gustav Adolf, Michiel de Ruyter, Prinz Eugen, Horatio Nelson, Robert E. Lee, William Robertson und Erich v. Manstein.

    Band 2 „Kriegerleben – Van Caesar bis Patton“:
    Julius Caesar – Er kam, er sah, er siegte –
    Narses – Ein Eunuch vernichtet die Ostgoten –
    Juan d‘Austria – Triumphator des Mittelmeeres –
    Oliver Cromwell – Eiserne Disziplin –
    Karl XII. – Tragödie eines Heldenkönigs –
    Alexander Suworow – Feldherr ohne Niederlage –
    Wellington – Napoleons ebenbürtiger Rivale –
    Helmuth von Moltke – Esprit der Schlachten –
    Reinhard Scheer– Sieger über Britanniens Seemacht –
    George S. Patton – Kriegsgott im Panzer –

    Band 3: „Kriegertaten – Von Alexander bis Rommel“:
    Alexander der Große – Ein Weltreich wird erobert
    Marcus Agrippa – Lehrmeister der römischen Marine
    Heinrich V. von England – Pfeile machen Weltgeschichte
    Friedrich der Große – Genie und Standhaftigkeit
    Washington – Endsieg eines blutigen Laien
    Napoleon I. – Austerlitz als Exempel
    Blücher – Preußens ungestümer Marschall
    Paul von Hindenburg – Fels in der Brandung
    Karl Dönitz – Virtuose des U-Boot-Krieges
    Erwin Rommel – Entscheidung im Wüstensand

    Zum Schluss noch ein kleines Zitat aus dem Vorwort zum dritten Band „Kriegertaten“:

    „Die Frage, durch welche Eigenschaften ein großer Feldherr sich auszeichnet, kann bis heute nicht plausibel beantwortet werden. Legt man den endgültigen Erfolg als Maßstab an, so muss Napoleon ein miserabler Heerführer gewesen sein. Die Schlachten von Leipzig und Waterloo sprechen vernichtende Urteile über ihn. Soll der Kommandeur in allen Lagen den Sieg erstritten haben, dann gehört Friedrich der Große (siehe Kolin oder Kunersdorf ) zu den Versagern. Besteht die Genialität des Feldherren in einsam gefassten Entschlüssen und Geistesblitzen, müssten im vorliegenden Band drei weitere bedeutsame Gestalten fehlen.
    Denn welche Rolle hätte ein Washington ohne Steuben gespielt, was wäre ein Blücher ohne Gneisenau, ein Hindenburg ohne Ludendorff?

    In seinen Bemerkungen ‚Über Kriegslehre‘ schrieb Helmuth von Moltke: ‚Es gibt Feldherren, die keines Rates bedürfen, die in sich selber wägen und beschließen; ihre Umgebung hat nur auszuführen. Aber das sind Sterne erster Ordnung, deren kaum jedes Jahrhundert einen aufzuweisen hat. In den allermeisten Fällen wird der Führer eines Heeres des Beirats nicht entbehren wollen.‘

    Unter diesen Gesichtspunkten zählt Napoleon Bonaparte zu den ‚Sternen erster Ordnung‘.
    Denn seine Kriegführung wäre auch ohne den Beistand seines beflissenen Generalstabschefs Berthier ebenso erfolgreich verlaufen. Auch ein bombastischer Einzelgänger wie Alexander der Große bedurfte keines Einbläsers, zumindest wissen die zeitgenössischen Quellen keine Namen zu nennen.

    Wesentlich schwerer hatten es Führer wie Erwin Rommel oder Karl Dönitz, die während des 2. Weltkrieges mit sehr begrenzten Kräften dank ihrer Flexibilität dem Gegner lange Zeit erfolgreich Paroli bieten konnten. Auch durch bloße Sturheit nebst Gottvertrauen kann ein General Kriege, ja sogar den Lauf der Weltgeschichte verändern, wie das Beispiel George Washingtons beweist. Dabei muss stets einkalkuliert werden, worauf schon Preußens Militärphilosoph Karl von Clausewitz in seinen Untersuchungen über den kriegerischen Genius hinwies: ‚Der Krieg ist das Gebiet des Zufalls. In keiner menschlichen Tätigkeit muss diesem Fremdling ein solcher Spielraum gelassen werden.
    […] Er vermehrt die Ungewissheit aller Umstände und stört den Gang der Ereignisse.‘

    Wenn es überhaupt eine schlüssige Theorie der Kriegführung gäbe, so Clausewitz, dann ‚überlässt sie es dem Feldherren, nach dem Maßstabe seines eigenen Mutes, seines Unternehmungsgeistes, seines Selbstvertrauens zu wählen‘.“

    Inzwischen ist Jan von Flocken nicht nur einer der maßgeblichen Autoren, der sehr erfolgreichen Reihe COMPACT-Geschichte, soeben erschien der Band über die tapfersten und klügsten deutschen Frauen von ihm, sondern er ist auch bei zahlreichen COMPACT-Veranstaltungen live zu erleben.

    Kriegerschicksal – Von Hanibal bis Manstein“, „Kriegerleben – Von Caesar bis Patton“ und „Kriegertaten – Von Alexander bis Rommel“ sind alle bei www.compact-shop.de erhältlich.

    Viel Spaß beim Lesen!

    29 Kommentare

    1. Das Schwierigste ist es, die Kinder gegen den Zeitgeist zu erziehen! Kriegsherren haben es da wesentlich schwerer; denn es gibt wohl kaum etwas, was mehr im Zwang zur Tradition verstrickt ist, wie das Militär!
      Gerade wenn sich ein Fedherr dazu verpflichtet hatte, den ganzen Zauber der Militärtradition zu verlassen, wurde er erfolgreich! Einen 2.Wall um einen bereits belagerten Ort zu ziehen, war ganz bestimmt nicht Tradition bei der Legion, aber Cäsar besiegte genau mit der Taktik Alesia und damit die Gallier. Daß jeder einfache Soldat den Marschallstab im Tornister trug, war ganz bestimmt nicht die Regel in der Klassengesellschaft des 18. / 19. Jhs., aber genau damit machte sich Napoleon seine Vorteile …
      Ich fürchte, darauf gehen noch zuviele Militärhistoriker nicht ein. Traute haben, etwas so zu machen, wie MAN es NICHT macht, führt oft zum Erfolg – aber nicht immer! Man muß eben auch ein Risiko dabei eingehen.

    2. Peiper, Joachim
      Nach der Kapitulation der Wehrmacht wurde dieser tadellose Soldat eingesperrt und gefoltert. Er wurde beschuldigt, während der Ardennenoffensive in Baugnez bei Malmedy die Erschießung amerikanischer Gefangener befohlen zu haben.
      Eine der damals üblichen Alliierten Verbrechen.

      Wittmann, Michael
      Nach der Landung der Westmächte in der Normandie trat einer der erfolgreichsten und erfahrensten Panzerkommandanten aller Zeiten auf den westlichen Kampfschauplatz gegen den Feind an. Am 13. Juni 1944 kam es zur Schlacht. Wittmann bekämpfte mit seinem „Tiger“ die Vorhut der 7. Panzerdivision der Briten in der Ortschaft Villers-Bocage. Er schaltete das Führungsfahrzeug und das Schlußfahrzeug aus. Dann zerstörte er auf Nahdistanz insgesamt 27 gepanzerte Fahrzeuge und wurde nur aufgehalten, weil die Kette seines Tigers beschädigt wurde. Dieser Erfolg brachte Wittmann am 22. Juni 1944 die Schwerter zu seinem Eichenlaub.
      Die "tapferen" Amis und Tommis zitterten vor seinen TIGERN.

      • Ganz genau…weil sie so gezittert haben.haben sie lieber gleich mal den Krieg gewonnen aus dem die USA als eine der westmächte für die nächsten 50 Jahre hervorging

        Vom 1000 jährigen reich und seinen Grössen helden blieb nur ein kleines Häufchen Elend übrig

        Aber ich denke die amis zittern immer noch

    3. Jan van Netherlands an

      Klingt nach den "Sternstunden der Kriegsgeschichte", ich bin dabei und kaufe am Kiosk, und mag hoffen das der Stil der Erzaehlungen etwas an Zweig’s "Sternstunden der Menschheit" erinnert. Aber oh weh, ist der grosse Friedrich nicht dabei? Immerhin hatter er gegen die Uebermacht der Franzosen, Oesterreicher, Sachsen und Russen den sieben-jaehrigen Krieg durchgestanden, und trotz vieler Niederlagen am Ende gesiegt. Sein Husarenstueck: Als er als junger Koenig dem Feind (Oesterreichern) nur in Begleitung seiner Adjudanten an vorderster Frontlinie einen "Besuch" abstattete und sich bei den kaiserlichen Offizieren zum Abend Diner einlud. Die Oesterrreicher haetten ihn, den Koenig, gefangennehmen koennen. Aber seine Frechheit / Tollkuehnheit siegte….und vermutlich waren die Manieren ebenfalls ritterlicher als heute ….

    4. Ein nettes Thema für Stammtisch und Tabakskollegium. Nur muß man bei der Lektüre bedenken : Die Praktiker des Krieges haben keine Zeit,Bücher zu schreiben. Zur Feder greifen fast immer abgehalfterte Militärs,die nie recht zum Zuge kamen ( z.B. Clausewitz) oder gleich Leute,die nie Soldat waren. Der Lehrling wird vom Meister,ein Koch vom Küchenchef beurteilt. Kompetent Urteilen kann man nur von oben nach unten,niemals umgekehrt. Also sindnicht nur die Auswahl, sondern auch die Bewertungen höchst subjektiv. Macht aber nichts,solange man sich dessen bewußt ist. (Ähm, Ich vermisse gänzlich in der Auswahl eine Feldherrin !)

      • Erich von Manstein (geboren als Fritz Erich Georg Eduard von Lewinski.
        Am 23. Dezember gab von Manstein den Befehl, den Entsatzangriff zu stoppen. Hoths Truppen waren zu diesem Zeitpunkt bereits bis auf 48 Kilometer zum Kessel vorgestoßen. Die Entsatzarmee war fest entschlossen, am folgenden Tag, dem 24. Dezember 1942, weitere 30 Kilometer vorzurücken, um die Verbindung zu den eingeschlossenen Kameraden herzustellen. Aber von Manstein untersagte ein Weiterführen des Entsatzangriffes und zog die Entsatzarmee in den kommenden Tagen ab. Damit war das Schicksal der 6. Armee besiegelt. Jahre später wird von Manstein die Schuld für den erfolglosen Befreiungsversuch Adolf Hitler und Friedrich Paulus zuschreiben. Er pflegte zudem enge Zusammenarbeit mit dem Generalmajor Hans Speidel.
        Dessen angenommener, wenn nicht bewiesener Verrat an Volk und Vaterland wurde in der BRiD mit dem Bundesverdienstkreuz belohnt
        Ein fragwürdiger Windbeutel?

        • Lila Luxemburg an

          "Am 23. Dezember gab von Manstein den Befehl, den Entsatzangriff zu stoppen. Hoths Truppen waren zu diesem Zeitpunkt bereits bis auf 48 Kilometer zum Kessel vorgestoßen. Die Entsatzarmee war fest entschlossen, am folgenden Tag, dem 24. Dezember 1942, weitere 30 Kilometer vorzurücken, um die Verbindung zu den eingeschlossenen Kameraden herzustellen. Aber von Manstein untersagte ein Weiterführen des Entsatzangriffes und zog die Entsatzarmee in den kommenden Tagen ab."

          Was gibt er denn selber als Begründung an? Einen derart folgenreichen Entschluß faßt man nicht ohne tiefergehende Überlegungen. Wenn stimmen würde, was Sie hier unterstellen, dann stellte sich die Frage, wieso er kurz darauf die gesamte Südfront gerettet hat (Rochade von Rostow)?

          Der Mann hat den ‘Sichelschnitt’ erfunden, ohne den vermutlich der Krieg schon beim Frankreichfeldzug beendet gewesen wäre, da die Wehrmachtsführung tatsächlich einfach ‘Schlieven-Reloaded’ praktizieren wollte – ein ‘Konzept’, das an Einfallslosigkeit nicht mehr zu überbieten war!! Er hat Swastopol erobert, die damals stärkste Festung der Welt … aber klar – war natürlich ein Windbeutel. Und die eigentlichen Überflieger – Hitler und Paulus – … ja, wenn man DIE nur mal SO hätte machen lassen wie sie gewollt hätten, nicht wahr!?

        • Rechtsstaat-Radar an

          Erich Hartmann, Major der deutschen Wehrmacht und der mit 352 abgeschossenen Feinden beste Jagdflieger WELTWEIT und ALLER ZEITEN, zog noch die entwürdigende "Uniform" der BRD-Bunteswehr an. Mit 48 Jahren reichte Oberst Hartmann nach 14 Dienstjahren 1970 freiwillig seinen Abschied ein. Sie wollen wissen, warum? Die Witzfiguren der Bunteswehr intrigierten gegen ihn, die Vorgesetzten bezeichneten ihn als "unbequem". In der NATO sah man das ganz anders: "Hartmann ist ein erstklassiger Flieger und außergewöhnlicher Luftkriegstaktiker". Mit dem JG 71 "Richthofen" trainierte er innerhalb eines Jahres auf NATO Einsatz und erzielte dabei die besten Schießergebnisse, die bei den Alliierten blankes Staunen und Bewunderung hervorriefen. Nur in der undeutschen Bunteswehr wollte man dies nicht zur Kenntnis nehmen. Sieben Jahre musste der beste Jagdflieger aller Zeiten und Major der Wehrmacht (!) warten bis er in der Bunteswehr zum Oberst befördert wurde. Mit spitzester Feder wurde ihm wegen einer Petitesse nach Art der Bunteswehr der Prozess gemacht. Hartmann hatte seinen Flugzeugschein verlegt und nicht rechtzeitig vorlegen können. Aus diesem Grund wollte man ihn vom Schreibtisch aus "abschießen".
          Man kann die BRD und ihre Bunteswehr, eine undeutsche Witzfiguren-Truppe aus der US-Retorte nur verachten! Es lebe das heilige Deutschland!

          Hurra, Hurra, Hurra!
          Pro Gloria et Patria!

      • Lila Luxemburg an

        "Kompetent Urteilen kann man nur von oben nach unten,niemals umgekehrt."

        Falsch! Kommentator ‘Paul’ hat gerade das Gegenteil bewiesen!!!

        • ihr 2. Satz soll wohl Ironie sein,Lila. Da Krieg nun mal keine Wissenschaft ist (jedes Bemühen darum ist verschwendete Zeit,Clausewitz engeschlossen) läßt sich darüber wunderbar fabulieren. Immerhin klingen ihre Ausführungen in dieser Sache enigermaßen überzeugend,im Unterschied zu Ihren unvergessenen, haarsträubenden Rechtsdarstellungen zur Staatsbürgerschaft.

    5. Ein Bestseller Autor ist nicht der der viel veröffentlicht sondern dessen veröffentlichungen sehr viel gekauft werden
      Dies ist bei Flocken sicher nicht der Fall…und wenn ich mir die Auszüge hier so durchlese hat das nichts mit historischen Fakten zu tun sondern reicht allemal für ne Unterhaltung mit den saufkompagnen vorm Aldi….

      Aber macht nix….manchmal muss man sich nur Dinge sehr wünschen damit sie wahr werden….und wenn ein paar Leute in Lohn und Brot wegen dem Quatsch sind ist ja auch nicht schlecht

      • Kai Homilius an

        Stimmt genau. Wer viel verkauft, darf so genannt werden. Wenn wie bei von Flocken weit mehr als hunderttausend Exemplare verkauft werden, dann darf er wohl Bestsellerautor heißen.

    6. Rechtsstaat-Radar an

      Ich möchte an folgende herausragenden deutschen Krieger erninnern:

      1. Manfred von Richthofen, deutscher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg. Genannt "Der Rote Baron". Von Richthofen schoss im Luftkampf für das deutsche Vaterland und die Ehre der preußischen Armee 80 Gegner vom Himmel. Er war mit Abstand der beste Jagdflieger des Ersten Weltkriegs. Zum Vergleich: der beste Brit, Edward Mannock, schoss 61, der beste Ami, Edward Rickenbacker, schoss 26, der beste Russe, Alexander Alexandrowitsch Kasakow, schoss 17 ab.

      2. Major Erich Hartmann, deutscher Jagdflieger und bestes Jagdflieger-Ass ALLER ZEITEN schoss mit seiner Messerschmitt Bf 109 im Luftkampf 352 Feinde vom Himmel. Auch hier war die Deutsche Wehrmacht die beste Armee, die jemals auf diesem Planeten gab. Der beste Brit, James Edgar Johnson, schoss 38, der beste Ami, Richard Bong, schoss 40 und der beste Russe, Iwan Nikitowitsch Koschedub, schoss 62 Gegner ab. Der beste Japaner, Nishizawa Hiroyoshi, schoss 87 Gegner ab.
      ……

    7. Rechtsstaat-Radar an

      ……

      3. Heinrich Severloh, Soldat der deutschen 352. Infanterie-Division der Deutschen Wehrmacht, hielt als Maschinengewehrschütze des Widerstandsnestes 62 bei der Landung der Alliierten am Omaha Beach heldenhaft allein die Stellung und knallte nach eigener Schätzung ca. 2.000 Amis ab. Der effizienteste Infanterist aller Zeiten!

      Diesen deutschen Kriegern gebührt nie endende aller höchste Anerkennung, Wertschätzung, Ansehen und Ehre! Es ist eine Schande, dass nach ihnen nicht allerorten Straßen, Parks und Plätze benannt sind!

      Hurra, Hurra, Hurra!
      Pro Gloria et Patria!

    8. Erich von Manstein hat an der Ostfront vom einfachen Soldaten erbitterten Widerstand bis zur letzten Patrone gefordert, seine Soldaten hielten sich an den Ehrenkodex, er selbst aber ging in Gefangenschaft, hat den Krieg überlebt und viel Kohle mit seinen Memoarien "Verlorene Siege" verdient. Soweit alles klar (?)

      • Lila Luxemburg an

        "… er selbst aber ging in Gefangenschaft, hat den Krieg überlebt und viel Kohle mit seinen Memoarien "Verlorene Siege" verdient. "

        Genau! Jemand, der von Ihnen geschätzt werden möchte, der muß halt mindestens verhungern. Ansonsten gilt: Geld verdirbt den Charakter, nicht wahr?!

        IHR seid mir wirklich die Liebsten … – EURE perfekte Lebensführung möchte ich gerne mal unter die Lupe genommen sehen. WAS genau hätte er denn von seinen Soldaten fordern sollen? Leute, ich sags euch im Vertrauen … wenn ihr die Iwans kommen seht: Schmeißt die Waffen weg und rennt um euer Leben???

        SIE sind wirklich DER paradelinke Dauernörgler, der ALS ALLERERSTES den Fleck auf der Weste sucht.

        • Nee,verhungern nicht. Aber eine totale Niederlage nicht zu überleben ist Pflicht mindestens des Berufskriegers und das da die Mehrheit versagte wiederlegt ncht den Grundsatz.

    9. Solche Feldstudien sind doch retrospektiv spekulativ, ohne experimentelle Grundlage. Heute würde man erstmal bei den Protagonisten Stabilität, Extraversion, Intelligenz, Kreativität usw. bestimmen. Beispiel Indien und Pakistan: Die militärisch-ökonomischen Rohdaten sind kurzfristig fix und lassen wir diesen modernen Völkerrechtsquatsch der Dialogspinner mal beiseite. Wir fragen: "Hunde wollt ihr ewig leben?" und messen nach dem Friedensvertrag den Erfolg der Beteiligten, z.B. anhand der neuen Wechselkurse:
      [ Anleger kaufen mehr Franken, wegen des Konflikts zwischen Indien und Pakistan ]

      Möge Sachmet, die Herrin des Zitterns, über den besten Feldherrn entscheiden!

      • Interessante Aufstellung einiger Krieger und der dahinter stehenden Historie. Passt vielleicht nur am Rande hierher, aber es ist ärgerlich, dass der K.-H.-Verlag, der sonst ein gutes Angebot im Programm hat, das einstmals geplante Buch über die Hisbollah dann doch nicht herausgebracht hat. Kommt da noch was?!?! *Hoffnung*

      • heidi heidegger an

        „Ihr verfluchten Racker, wollt ihr denn ewig leben?“ ist ein Zitat von (Fischers)Fritzle und v i e l hundefreundlicher! *binstinksauer*

    10. Chantal Sonnenburg an

      "Bestsellerautor Jan von Flocken …."

      Ist er nie gewesen und wird es auch nie werden…

      • Lila Luxemburg an

        Gott, sind Sie heute wieder pingelig…

        Man muß die eigenen Leute immer (wieder) loben – denn die Feinde tun es mit den ihrigen auch! (Angelehnt an Goethes Verslein über das Wahre, das man immer wiederholen müsse – genauso wie es das Grundrezept aller Propaganda (= Wiederholung!) ja auch vorschreibt)

      • heidi heidegger an

        jaja, und der Führer (dauerkoksend) vertrug kein Bier (K. Homilius)..dann rück’ halt die geklauten Flocken-Bücher wieder raus, heast! Haste gar nicht verdient, den guten Stoff!! *istdochwahr*

        • Lila Luxemburg an

          Kein Bier, kein Fleisch … und keine Kippen. Warum ist der Mann nicht DER Säulenheilige der heutigen Zeit? Wird mir immer unverständlicher, je länger ich drüber nachdenke…

        • heidi heidegger an

          u n d (ein wenig) Homosexuellen-Versteher! Zwecks wegen, dass die Partei schliesslich kein Pensionat für höhere Töchter wäre, sondern f. harte (lol) Männer oder irgendwie so..naaja!

        • Äh,Heidi,bedaure das mein Label für das verblichene Jugoslawien dich rritiert,aber mit Rücksicht auf die reine Parteilinie und die heilige Wahrheit …….. tut mir Leid,geht aber nicht anders. Genau genommen waren es die Serben,die die kleineren Völker gefangen hielten und Josip Bros war der Gefängnisdirektor. Klar,daß es zur Reolte der Insassen kommen mußte. Das ist die Wahrhet und nicht das absurde, linke Geschwafel von der Nato versus Jugo-Verschwörung.

        • heidi heidegger an

          ohSoki, am 28. Februar 2019 18:50 , der späte Peter Handke ist kein Linker (wüsste nicht..) und die Balkanesen, die ich persönlich kenne, geben die (Teil)Schuld dem unsäglichen Genscher, der die Kroaten scharf machte undund man könnte noch viel sagen..später!, falls gewünscht. ciao!