Schlapp, angespannt, erschöpft – Burnout?sponsored 

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Manchen gilt Burnout nur als Modewort. Bringt man aber Belastungsdepression ins Spiel, schrillen die Alarmglocken. Mit Depression ist nicht zu spaßen. Eine lange Behandlungsdauer droht, die Lebenszeit könnte sich gar verkürzen. Ausgangspunkt ist oft Stress, der als Dauerstress in immer mehr Familien Einzug hält. Die nächste Volkskrankheit ist auf dem Vormarsch.

Jeder hat diesen Zustand vielleicht schon mal erlebt: Man fühlt sich schlapp, angespannt, erschöpft oder einfach nur müde und das schon morgens nach dem Aufstehen. Es könnte sich eine Erkrankung anbahnen oder aber man hat gerade das Schlimmste einer solchen überstanden. Manchmal ist man auch nur gestresst, hat tagelang nichts Richtiges gegessen, man ist unruhig und weiß nicht, wie man wieder Ruhe finden soll.

Hält dieser Zustand länger an, wird er chronisch, sollten die Alarmglocken schrillen. Ob es ein Burnout ist oder aber andere Ursachen hat wie etwa eine schwere Organschädigung, sollte alsbald ein Arzt klären. Eines ist sicher: Der Körper ist offensichtlich längere Zeit einer starken Belastung unterworfen. Zu viel. Zu lange. Er beginnt sich zu wehren. Die Alarmzeichen sollten nicht überhört werden, denn am Ende droht gar eine Verkürzung der Lebenszeit.

Insbesondere der Stress hat dauerhaft in viele Familien Einzug gehalten. Meist ist der Druck, neben dem Beruf auch noch in der Familie oder bei Freizeitaktivitäten zu bestehen, einfach zu groß. Mindestens 60 Prozent der Deutschen fühlen sich regelmäßig gestresst, wie eine Forsa-Umfrage aus dem Jahre 2013 ergab. Dass es Unternehmer noch härter trifft, zeigten dortige Umfragen und brachten fast 80 Prozent Betroffene zutage. Diese fühlen sich stark ausgelastet, schlafen nachts schlecht, haben eine geringe Stresstoleranz und können nach dem Arbeitsalltag nicht abschalten. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Obwohl die Ursachen für Burnout noch nicht völlig geklärt sind, sprechen viele von psychischen Ursachen. Der Übergang von einfacher Erschöpfung zur Erschöpfungsdepression ist fließend. Ist letzterer Zustand einmal eingetreten, ist es egal, ob man das Ganze Burnout benennt. Bei der Erkrankung handelt es sich um einen Zustand einer völligen psychischen und körperlichen Erschöpfung; ohne professionelle Hilfe drohen weitere Folgeerkrankungen wie Schädigungen des Herzens, des Gehirns, der Leber bis hin zum Organausfall. Vieles ist möglich. Der Druck, jetzt zu handeln, ist groß.

Dass Stress an sich nicht schädlich ist, wurde in diesem Artikel schon ausführlich behandelt. Nur kurz: Stress ist sogar überlebenswichtig. Fight or flight – kämpfen oder fliehen. Er gilt als physische und psychische Reaktion auf äußere Reize, die eine Anpassung an veränderte Umgebungsbedingungen ermöglichen soll. Unsere Vorfahren mussten sich in Sekundenbruchteilen entscheiden, ob sie der Gefahr widerstehen konnten oder aber lieber den Rückzug antraten. Dazu musste der Körper sämtliche Reserven mobilisieren. Adrenalin und Noradrenalin wurden massenweise ausgeschüttet. Willkommen im Stressmodus. Diese höchste Anspannung, sozusagen der Überlebensmodus, kann unser Organismus aber nicht lange aufrechterhalten. Nach vielleicht 15 Minuten ist Schluss. Die Stresshormone werden abgebaut und man fühlt sich erschöpft.

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In unseren modernen Gesellschaften werden uns eher selten Säbelzahntiger begegnen. Trotzdem geraten wir auch ohne oft in den Stressmodus. Das geht eine ganze Weile gut, bis es uns erwischt. Medizinisch betrachtet ist unsere Fähigkeit der Anpassung auf äußere Reize dann nicht mehr adäquat. Wir reagieren über, es entstehen Beschwerden. Ein Gefühl der Überforderung, das zu diversen körperlichen und psychischen Folgeerscheinungen führt. Burnout?

Um diesen Zustand zu verhindern, gibt es prinzipiell zwei Wege: Man könnte sein Leben radikal ändern, den Job wechseln oder in der Familie um Hilfe ersuchen. Man könnte aber auch versuchen, seine Lebensweise schrittweise zu ändern, Modifikationen vornehmen. Nur eines ist klar: Ohne Veränderung geht es nicht. Dass den ersten Weg nicht viele Menschen einschlagen, zeigen die alarmierenden Zahlen der vom Stress betroffenen Personen. Nur wenige können den Job wechseln, und die Lebensumstände im Alltag lassen kaum Wahlmöglichkeiten. Also schrittweise, kleine Veränderungen – die schafft jeder.

Mineral- und Vitalstoffmangel

Die Symptome des Dauerstresses werden mitunter noch verstärkt. Zum einen greifen wir mit unseren Ernährungsgewohnheiten zu stark verarbeiteten Lebensmitteln, denen wichtige Mineralien und Vitamine fehlen. Zum anderen haben wir in Stressphasen zusätzlich noch Heißhunger auf Süßes. Da in stressigen Zeit, oft Appetit und Zeit fehlen, wird sich dann eben auch mal an der Fastfood-Theke bedient. Es muss halt schnell gehen.

Doch es gibt auch gute Nachrichten. Ein wissenschaftlich fundierter Lösungsansatz beweist: Mit optimalen Energiereserven lassen sich diese Überlastungsreaktionen reduzieren, denn auch das Gehirn reagiert nach den Grundsätzen der Biochemie. Meint: In Zeiten dieser starken Belastungen und Überlastungen ist eine gute Versorgung mit der richtigen Energie besonders wichtig. Zum einen ist der Verbrauch höher, zum anderen die Gefahr der Unterversorgung besonders hoch. Mangel verstärkt die Stresssymptome sogar oft noch.

Denn bei Dauerstress muss unser Körper sich umstellen: Dazu hat er einen körpereigenen Regelkreis, der dafür sorgt, dass Glucocorticoide aus der Nebennierenrinde in die Blutbahn ausgeschüttet werden, um rasch mehr Energie zur Verfügung zu haben. Zu diesen gehört auch das Stresshormon Cortisol. Es sorgt unterhalb der Höchstbelastungsschwelle für eine dauerhaft höhere Energieversorgung. Jedoch am Ende ist das Cortisol für unseren Körper das reinste Gift! Es muss abgebaut werden. Mögliche Nebenwirkungen sind Heißhunger, Schlafstörungen, Bluthochdruck, erhöhte Blutzuckerwerte, Osteoporose, Auffälligkeiten der Haut.

Ob es nun negativer oder positiver Stress ist, wird ab einer gewissen Überlastungsstufe egal. Während uns positiver Stress zusätzlich motiviert, führt Disstress schneller zu Überlastung. Stress ist Stress und lässt es uns fast im Körper überall spüren. Vielfältige Symptome können dabei über die eine Ursache hinwegtäuschen. Während man eine allmähliche Umstellung der Lebensweise in die Wege leitet, sollten wir auch die physiologischen Folgen von Stress berücksichtigen. In diesen Zeiten permanenter Überlastung ist der Verbrauch von wichtigen Vital- und Mineralstoffen nämlich höher. Das betrifft vor allen Dingen Zink und Magnesium, Q10 und Vitamin B und Selen.

Selen

Deutschland ist Selen-Mangelgebiet, titelte neulich ein großes Blatt. Im Zusammenhang mit Stress interessiert hier die Funktion der Stärkung der Immunabwehr und als Schutz vor freien Radikalen, die entzündliche Prozesse in unserem Körper auslösen können und uns vorzeitig altern lassen. Man kann den Selenmangel ausgleichen über die Ernährung mit entsprechenden Produkten wie Paranüssen, Kokosnuss, bestimmten Fischsorten. Zu empfehlen sind jedoch auch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel

Zink

Zink arbeitet mit einer Vielzahl von Enzymen zusammen und ist für unser Zellwachstum notwendig. Es wirkt bei der Synthese von Fettsäuren mit, die und unter anderem in den Membranen von Gehirnzellen enthalten sind. Zink reguliert bestimmte Transmitter, wodurch es auch Verhaltensparameter beeinflusst. Da es nicht im Körper gespeichert werden kann, hängt der Zinkstatus unmittelbar von der täglichen Aufnahme ab. Unglücklicherweise fördert Stress die Zinkausscheidung. Zinkmangel schwächt das Immunsystem. Proteinreiche Nahrungsmittel sind in der Regel eine reiche natürliche Quelle von Zink. Darüber hinaus dankt Ihr Körper die zusätzliche Einnahme von Zink. Sie sind bei ausreichender Zinkversorgung widerstandsfähiger und leistungsfähiger.

Magnesium

Magnesium ist an mehr als 300 Enzymreaktionen beteiligt. Hier interessiert vorwiegend seine Wirkung bei Stress. Es wirkt als wahrer Stresskiller. Um insbesondere das gefährliche Cortisol zu neutralisieren, scheidet der Körper besonders viel Magnesium aus. Denn die Stresshormone regen die Zellen an, mehr Magnesium in die Blutbahn auszuschütten, im Austausch mit Kalzium, das in der Zelle vom Stressstoffwechsel benötigt wird. Dadurch gelangt zu viel Magnesium in die Blutbahn. Die Niere wird aktiv und scheidet überschüssiges Magnesium mit dem Urin aus. Steht man unter Dauerstress, kann dies über kurz oder lang zu einem Magnesiummangel führen, der unglücklicherweise die Stresssymptome noch verstärkt. Es kann zu Störungen des Stoffwechsels und des Immunsystems kommen, was letztlich zu neuromuskulären und psychiatrischen Symptomen führen kann. Magnesium beeinflusst die Systeme, die bei chronischem Stress und Depressionen gestört sind. Es wirkt auch als Antidepressivum. Im Gehirn unterstützt Magnesium  kognitive Funktionen wie Gedächtnis und Konzentration. Es verfügt über eine angsthemmende Wirkung die zum Teil auf die entspannende Wirkung von Magnesium auf die Muskulatur und seine regulierende Wirkung auf Neurotransmitter zurückzuführen ist.

Coenzym Q10

Q10 ist wesentlich für die Erzeugung von Energie (ATP) in den Mitochondrien. Q10 ist ein gutes fettlösliches Antioxidans und Radikalenfänger und schützt den Körper gegen Schäden durch oxidativen Stress. Außerdem unterstützt es das Recycling anderer Antioxidantien. Ein Mangel an Q10 schwächt daher auch das Immunsystem. Q10 hilft bei Müdigkeit und Depressionen.

B-Komplex

B-Vitamine ermöglichen als Koenzyme eine Reihe von biochemischen Reaktionen. Viele dieser stehen im Zusammenhang mit dem Stoffwechsel. B1, B3 und Vitamin B12 sind unter anderem wichtig für das Gehirn und das Nervensystem. B4 ist ein Vorläufer des Acetylcholin, einem sehr wichtigen Neurotransmitter. Es ist daher wichtig für Entspannung und Regeneration des Körpers. Vitamin B5 reduziert Stress.

Zusammenfassung
Ob Belastungsdepression oder Burnout: Es gibt Belastungen für den Körper, die allmählich oder aber sofort zu einer starken Überlastung führen. Körperliche und psychische Symptome sind die Folge. Halten diese an, ist professionelle Hilfe nötig. Ein langandauernder Prozess beginnt. Um es nicht soweit kommen zu lassen, ist eine schrittweise Umstellung der Lebensweise notwendig. Das betrifft alle Lebensbereiche wie Essen, Schlafen, Beruf, Familie und Freizeitaktivitäten. Regelmäßiger Schlaf und regelmäßiges ausgewogenes Essen, weniger Beruf, weniger Familie und weniger Freizeitaktivitäten. Um die körperlichen Auswirkungen in den Griff zu bekommen, ist auf eine ausreichende Versorgung wichtiger Mineral- und Vitalstoffe zu achten. Das betrifft Zink, Selen und Magnesium und Vital B sowie Q10. Ein Mangel dieser Stoffe hat fatale Folgen und verstärkt noch die Symptome der Belastungsdepression.

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