BDK „gegen Rechts“: Polizisten sollen sich gegenseitig denunzieren

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Die Politiker fordern ihn, steuerfinanzierte Stiftungen praktizieren ihn und manche Bürger machen begeistert mit: es geht um den Volkssport Denunziation. Und wenn es schon die Bürger tun, warum zum Henker dann nicht auch Polizeibeamte untereinander?

So ähnlich könnten die Gedankengänge des Vorsitzenden des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Sebastian Fiedler, gekreist sein, bevor er auf dem Nachrichtenportal Watson seine Forderung kundtat: „Wir müssen es den Polizisten, die Missstände bemerken, leichter machen, sich nach außen zu wenden. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass das auch anonym möglich sein sollte“. Mit Missständen sind Beamte mit „rechtsextremer“ Gesinnung gemeint.

Es bedürfte eines abgestuften Systems, um Rechtsextreme (nicht Linksextreme) in den Reihen der Polizei zu melden. Und da es zum Denunzieren so viel Mut bedarf, kann die Aktion nicht nur anonym ablaufen, sondern „die letzte Meldestufe, wenn die vorherigen Stufen nichts gebracht haben, sollte nach außen führen, zu einer externen Stelle.“

Fiedler erhofft sich: wenn die Beamten schön aufeinander aufpassen, brauchen sie keine Aufpasser von Außen. Seine Folgerung: „Ich glaube, wir sollten weniger Energie darauf verwenden, wo genau wir schwarze Schafe entdecken – sondern eher der breiten Masse der Polizisten den Rücken stärken, damit sie solche Fälle selbst melden.“

Die wichtigste Frage lautet natürlich: wer genau sind denn nun „Rechtsextreme“, die man melden soll? Hitlerfans? Neonazis? Ku-Klux-Klan-Anhänger? – Nicht doch, schon die AfD zählt dazu. Fiedler warnt vor deren schrecklichen Verführungskünsten: „Wir müssen auch darauf schauen, wie zum Beispiel die AfD versucht, bei der Polizei und anderen Sicherheitsbehörden um Sympathie zu werben. Die legen es auf Destabilisierung an, sie wollen den Staat in ihren Grundfesten erschüttern.“

Vor allem, sind die „Rechten“ (nicht mehr nur „Rechtsextreme“!) so gemein, den wahren Sachverhalt einfach umzudrehen: „Die Rechten (!) stellen sich als die einzigen dar, die angeblich wirklich den Rechtsstaat durchsetzen können.“ Außerdem forderte er Wissenschaftler auf, sich „alle Sicherheitsbehörden in Deutschland standardisiert und anonymisiert an(zu)schauen“, um aus dem Resultat eine Rassismus-Studie zu erstellen. Die könne ein Mosaiksteinchen werden bei der Bemühung der Polizeibehörden, das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen.

Mit dem Sturz von Hans-Georg Maaßen als VS-Präsident hat der Tiefe Staat gezeigt, dass es den Sicherheitsstrukturen nicht mehr um den Schutz unserer freiheitlichen Grundordnung geht. Vielmehr gilt: Der Feind steht rechts – was immer das heißen mag. Jetzt werden die AfD und andere patriotischen Kräfte gejagt. Wer ein kluges Wort sagt, gerät ins Visier des Tiefen Staates: Er wird beobachtet, denunziert, sozial geächtet, angeklagt, verurteilt, verhaftet, weggesperrt. Mehr dazu in COMPACT-Spezial 24: „Tiefer Staat: Geheimdienste und Verfassungsschutz“. Infos und Bestellen hier.

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26 Kommentare

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    Warum sollte man keine Rassisten aus der Polizei werden? Und wieso sollten die Polizisten selber dabei nicht mithelfen?

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      Keine schlechte Frage: Gäbe es in Deutschland keine Mehrheit von antideutschen BRD-Rassisten, gäbe es gar keine antideutsche Denunziatinsmentalität.

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    Rumpelstielz am

    Bestimmte Berufe ziehen Päderasten an wie Schexxe Fliegen.
    So ist es so, dass Kontrollfreaks gern "Polizei" sind/wären.
    Ungehemmte Macht über andere die sich kaum wehren können egal wass so ein Freak anrichtet.
    Merke, das sind nicht deine Freunde – sondern der Büttel (alt Dt: Gerichtsdiener) ist Freund des System´s. Wessen BROT ICH ESS….

    Helft denen nicht.

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    Während Kinder noch so etwas wie ein natürliches Empfinden gegen Verräter haben und Petzen nicht mögen, wird Erwachsenen das Denunzieren als Tugend angewöhnt. Gerade in Mitteleuropa hat das eine wahrscheinlich jahrtausendelange Tradition! Und positives Petzen läuft immer gegen den jeweiligen politischen Gegner der Obrigkeit! Das war unter Metternich ein Anderer als unter Hitler und ein Anderer unter Ulbricht und Honecker!
    Und der Kleinscheißer konnte das nutzen um den Nachbarn / Kollegen, der ihn irgendwie geärgert hatte anzuschwärzen. Jeder gegen Jeden! Ist für jede Obrigkeit immer besser als wenn alle "da unten" gegen sie zusammenhalten!

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    Eine anonyme Beschwerdemöglichkeit mit Ventil nach Außen ist so schlecht nicht, um Missstände bei der Polizei aufzudecken.

    Jeder, der gegen den Rechtsstaat arbeitet, Willkür, Gewalt, und Unrecht könnten so öffentlich werden. Polizisten, die ihrem Clan mehr dienen als den Bürgern, Polizisten, die Verdachtsfälle aus politischen Gründen unter den Tisch fallen lassen, Polizisten, die korrupt sind, Vorgesetzte, die politisch selektieren oder Kollegen systematisch benachteiligen, könnten so leichter dingfest gemacht werden.

    Die Strukturen des Rechtsstaates könnten so wieder greifen und eine Art Corpsgeist wieder entstehen.

    Gegen einseitig politische Denunziationsvorschriften müsste allerdings vorher (wahrscheinlich) gerichtlich vorgegangen werden.

    So bestünde noch eine kleine Hoffnung, dass Selbstreinigungskräfte die Polizei "heilen". Für die Initiatoren ginge der Schuss allerdings nach hinten los.

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      Oh, vergessen habe ich noch, dass auch die Staatsanwaltschaften diesem System unterworfen werden müssten. Gerade von dort aus, kommt der größte Ungeist in der Exekutive.

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    Die Rotgrünen verachten und hassen die Polizisten, rufen jedoch nach ihrer Hilfe, wenn es gegen die Volks Wut geht.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Die brauchen keine Denunziation ,in diesem Staat wimmelt es vor Denunzianten vor allem auf der Linken Seite denen liegt das in den Genen.

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      Wo ist das Problem?
      Stellen imaginäre "Rechte" Polizisten die Mehrheit, oder zumindest erwähnenswerte Anteile, sollte es keine Problem geben und die Polizei bleibt weiterhin euer "Freund und Helfer" (haha). Ansonsten denunzieren sich "Linke" Polizisten gegenseitig, wen interessierts?

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    Rechtsstaat-Radar am

    Wenn man sich anschaut, was die durch und durch so verkommenen wie korrupten Altparteien der Polizei in diesem nachkriegsdeutschen Irrenhaus angetan haben…. man staunt darüber nur noch ungläubig.

    Zunächst sah die Polizei noch deutsch aus. Die Polizeien der sog. "Länder", die ehemals preußische Provinzen waren und in Baden-Württemberg trug feldgraue Uniformen mit Reiterhosen, Reiterstiegeln und als Kopfbedeckung des sog. Tschako. Die Polizei sah den deutschen Soldaten von Recihswehr und Wehrmacht, sah der Polizei des Freistaats Preußen zum verwechseln ähnlich. Die Dienstgrade waren noch militärisch (Leutnant, Oberleutnant usw.).

    Der Bundesgrenzschutz (heute Bundespolizei) trugt zusätzlich noch die Schulterstücke und Tellermützen der Wehrmacht mit Kordeln und den Stahlhelm der Wehrmacht.

    Dann wurden die Dienstgrade in öde Beamtenbezeichnungen umgewandelt und ein gelbes Hemd, zu kackbrauner Hose mit Schlag, Behindertenschuhen und einem flaschengrünen "Jacket" mit undeutschen Schnitten verordnet. In Bayern kam dann die kackbraune Jeans.

    Inzwischen trgane in HH und in Kernpreußen die Polizisten die US-Polizeiuniform der New State Police. Man drückte ihnen sogar Baseball-Caps auf. Überall sind Weiber mit dabei. Sie sollen petzen und den Korpsgeist brechen. Dann arabische Migranten, Ohrringe, Tätowierungen, Bärte, alle Haarschnitte. Es ist wie in einer Realsatire und so bitter, man möchte sich übergeben.

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      Deutschland war einmal.....und heute nur noch Abfallplatz am

      Die Mützen die Polizisten jetzt tragen, sind identisch mit denen der jüdischen Gettopolizei….und die Gehilfen und Denunzianten waren die Kapos.

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      Unsere Ahnen drehen sich im Grabe rum am

      Jeden Tag entlarven die Systemmedien sich selbst….nur USA Wahlkampf, die englische Queen, der Böse Russe und die Promis von Hollywood …..seid 1945 ist Deutschland kein freies Land mehr, aufgeteilt und besetzt und seid 1990 der Russe seine Kriegsbeute an den Westen verkauft hat hat, entwickelt sich der Rest vom übrig geblieben Staatsgebiet des Deutschen Reiches,sich zu einer AMIKOLONiE. Nicht jammern oder klagen, die Mehrheit des deutschen Volkes hat sich damit bereits abgefunden. Und wer die Indianermörder und Atombomben Napalmabwerfer als Freunde hat, braucht keine Feinde mehr….

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    Jeder hasst die Antifa am

    Die AfD will nicht den Staat in seinen Grundfesten erschüttern,der ist schon erschüttert sie wollen ihn endlich stabilisieren.

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      Rechtsstaat-Radar am

      Ja, aber Meuthen, Kleinwächter, der depperte Clown aus NRW (der ein deutscher Offizier a.D. sein will!) und der Volldepp aus Hamburg, dem die Dummheit die Haare ausgehen ließ, sie alle und noch ein paar andere FDP- und CDU-Artige, sie wollen womöglich die AfD in ihren Grundfesten erschüttern und sie destabilisieren.

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        Jeder hasst die Antifa am

        Diese CDU Anbiederer sind nicht die AfD die wahre Alternative ist im Osten und dort hat sie auch Erfolg weil sie nicht andauernd an Distanzeritis leidet.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Zwietracht säen … Denunzianten ernten&klonen – dass andere Steckenpferd … der üblichen Verdächtigen 😉

    UN-Einigkeit … UN-Recht … UN-Freiheit … 😉

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    Der Befehl RECHTS UM , muss neu formuliert werden …… das könnte missverstanden werden….. entweder zu den NAZIS ,oder Links um zu den roten SA Garden der Macht…..

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    Rechtsstaat-Radar am

    Dieser Fiedler ist auch ein ganz übler Hetzer und Verleumdet gegen die AfD. Ekelhaft!

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    Denunzieren ist ja in anderen Berufen auch schon angesagt !
    Bei der Polizei wird sowieso derzeit >Aüfgeräumt< um rechtschaffende Polizisten loszuwerden damit nur noch die hündischergebenen und gewissenlosen Merkel-Lieblinge überbleiben.

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    Das Ganze läuft dann am besten kurz vor der nächsten Beurteilung ab, nach dem Motto, wer ist vor mir, wen muss ich aus dem Weg räumen.

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    INNERLICH_GEKÜNDIGT am

    Denunziation ist eines der typischen Merkmale totalitärer Systeme, erst recht "institutionalisierte" – alles klar?

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    HEINRICH WILHELM am

    Was soll man dagegen einwenden? Wenn die sich gegenseitig bezichtigen (z.B. aus Karrieregeilheit) und so den Zusammenhalt selbst zerlegen, ergibt sich daraus eine innere Blockade. Wer hat davon Vorteile?

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