Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ist in das nordafrikanische Königreich gereist. Damit droht aber eine weitere Zerrüttung der Beziehungen zu Algerien, dem wichtigsten Gaslieferanten nach Europa auf dem afrikanischen Kontinent. Bürger gegen grüne Great Reset-Politik: COMPACT 9/2022 mit dem Titelthema „Heißer Herbst – Warum die Regierung Angst vor dem Volk hat“: Das komplette Inhaltsverzeichnis und die schnelle Bestellmöglichkeit gibt es hier.

     Eine „feministische Außenpolitik“ will die Grünen-Politikerin Annalena Baerbock bekanntermaßen betreiben. Was genau das bedeuten soll, hat sie zwar noch nicht erklärt, doch für viele Grünen-Wähler hört sich diese Wortschöpfung sicherlich erst einmal gut an. In weiten Teilen der Welt spielt Feminismus hingegen keine große Rolle. Dies dürfte auch in Marokko so sein, dennoch avanciert das Land derzeit gerade zum Hätschelkind der deutschen Außenpolitik auf dem afrikanischen Kontinent, weil es zumindest schon deutlich stärker verwestlicht ist als seine Nachbarn.

    Wasserstoff-Träumereien

    Außerdem zählt das nordafrikanische Königreich zu denjenigen Ländern, die Deutschland mit grünem Wasserstoff beliefern sollen – neben anderen Ländern wie Kanada, Namibia oder der Demokratischen Republik Kongo, die ebenfalls immer wieder genannt werden. Dumm nur, dass die ersten Lieferungen – wenn sie denn überhaupt kommen – erst in ein paar Jahren kommen, also nichts zur Lösung der akuten deutschen Energiekrise beitragen.

    Marokko stellt sich gerne als Supermacht der Erneuerbaren Energien dar. Für die Gasversorgung Europas ist Algerien allerdings weit wichtiger. Foto: Dancing_Man I Shutterstock.com.

     

    Die Sonderbeziehungen, die Deutschland und andere EU-Länder zu Marokko aufbauen, führen allerdings zu einer massiven Verärgerung der Regierung in Algerien. Diese Verstimmung hat das Potential, die europäische Strom- und Gaskrise nochmals erheblich zu vertiefen. Algerien und Marokko tragen nämlich seit Jahrzehnten einen scharfen Konflikt um Hoheitsansprüche in der ehemaligen spanischen Kolonie Westsahara aus. Während Marokko das Gebiet als Teil seines Staatsterritoriums betrachtet und höchstens dazu bereit ist, einige Autonomierechte zu gewähren, unterstützt Algerien die Rebellenorganisation Frente Polisario, die einen unabhängigen Staat Westsahara gründen möchte.

    Verärgerung in Algier

    In Algier ist man ohnehin schon verärgert über einen plötzlichen außenpolitischen Schwenk der spanischen Regierung, die sich mittlerweile die Position Marokkos zu eigen gemacht hat. Schon jetzt beliefern die Algerier die Medgaz-Pipeline zwischen Algerien und Spanien aufgrund „technischer Probleme“ nur noch mit verminderten Füllmengen.

    Ein vollständiger Stopp der algerischen Gaslieferungen dürfte die EU dann endgültig vor unlösbare Probleme stellen, schließlich ist neben Spanien mittlerweile auch Italien abhängig vom algerischen Gas.

    Gut möglich, dass Baerbock und die EU auch in Nordafrika geopolitisch wieder mal auf das falsche Pferd setzen. In fahrlässiger Weise gefährdet man die Gaslieferungen aus Algerien, um in einigen Jahren möglicherweise grünen Wasserstoff aus Marokko beziehen zu können. Die Bundesregierung hat den Ernst der Lage offenbar immer noch nicht begriffen. Es wäre zu wünschen, dass in diesem Herbst möglichst viele Bürger auf die Straße gehen, um die Minister und den Bundeskanzler an ihren Amtseid zu erinnern.

    Bürger gegen grüne Great Reset-Politik: COMPACT 9/2022 mit dem Titelthema „Heißer Herbst – Warum die Regierung Angst vor dem Volk hat“: Das komplette Inhaltsverzeichnis und die schnelle Bestellmöglichkeit gibt es hier.

    25 Kommentare

    1. Will die da Kamelmist einkaufen zur Produktion von Biogas …. Die hopst auch ohne Trampolin von Gipfel zu Gipfel ,die übertrifft schon in kurzer Zeit Merkel ,oder nur einen kleinen Geldkoffer abstellen für die Zukunft ????

    2. Rápido González an

      Die frühere spanische Kolonie Westsahara – wo sich auf 1.200 Quadratkilometern etwa 2.000 Millionen Tonnen Phosphat befinden – wurde 1975 von Marokko annektiert. General Franco lag im sterben, kein Politiker wollte entscheiden und König Hassan II von Marokko ließ 350.000 kräftige Burschen auf die spanischen Stellungen marschieren. Die UNO verweigerte die Anerkennung von Marokkos Souveränität und führte Westsahara als "self-governing-territory". 1991 als Demokratische Arabische Republik ernannt, wurde das Land von 50 Staaten anerkannt. Nicht von Deutschland und Spanien. Dann kam Trump. 2020, obwohl bereits als Prez abgewählt, ließ er durch die USA Marokkos Souveränität über Westsahara anerkennen – eine flagrante Verletzung der UNO-Resolution bezüglich der Unabhängigkeit Westsaharas – und sein Schwiegersohn Jared Kushner erreichte für die U.S.-Israel Lobby, daß König Mohammed VI und Marokko als viertes moslemisches Land Israel anerkannten und diplomatische Beziehungen aufnahmen. Algeriens Regierung knirschte mit den Zähnen. Als dann 2021 ein Führer der Freiheitsbewegung Frente Polisario von Westsahara in Spanien operiert wurde, war Mohammed VI vergrätzt. – Siehe Teil 2

      • Rápido González an

        TEIL 2: Der König ließ Horden von Burschen die Dreifach-Zäune überklettern, welche die 2 spanischen Enklaven Ceuta & Melilla von marokkanischem Hoheitsgebiet trennen. Als die Spanier auf das bilaterale Abkommen der 1990er Jahre pochten, wonach solche Eindringlinge binnen 48 Stunden nach Marokko repatriiert werden, zuckte Mohammed VI nur die Schultern. Der König ließ überdies die Gasleitung schließen, die von Algerien über Marokko auf die Iberische Peninsula führt. Der spanische Verrat: Wahrscheinlich auf Druck von Washington, da Algerien freundschaftlich verbunden ist mit dem Iran, Rußland, Venezuela, Cuba, usw., unterstützt die spanische Regierung jetzt plötzlich Marokkos Souveränität über Westsahara. Algerien suspendierte das spanisch-algerische Nachbarschaftsabkommen, verminderte die Gaslieferungen durch die direkt nach Spanien führende Leitung und stoppte das Zahlungsabkommen zwischen den beiden Ländern. Spanien schluchzte bei der EU. Brüssel sandte ein Gefälligkeitsschreiben an Algerien aber die dortige selbstbewußte Regierung verbat sich jegliche Einmischung aus Europa.– Erhebt sich die Frage: Nach Deutschlands eingefrorenen Beziehungen mit Marokko, was will diese Witzfigur von Außenministerin dort erreichen ?

    3. Egal wo das grüne Märchen-Bärchen auftaucht und großspurig seinem Mund aufmacht kommt bloß am Ende Chaos raus. Aber das Chaos gewollt ist, ist mir auch kein Wunder denn sie wurde von Rainbow-George vor Jahren gefördert und als Young-World-Leadership für die NWO ausgewählt. Das bei solchen Volkstretern alles den Bach hinunter geht gerade bei uns als Vorlaufmodell für Resteuropa für eine Welt ohne Grenzen und Völkern merken wir ja seit der Scheineinheit bis 1995 alle Firmen und Unternehmen verschachert, 2002 TEURO, 2015 Humanität REFUGEES WELCOME aber HALLELUJA!!! 2020 das C19-Sklavenmärchen und jetzt die Industriedemontage erstmal in Mitteldeutschland als Anfang, aber dann folgt auch der Westteil der Republik und dann alle EU-Staaten. Was sich da anbahnt sind die 4 Säulen: Armut, Kriminalität, Terror und Bürgerkrieg. Im Westen werden wohl zuerst die letzten beiden Punkte wahrscheinlich paar islamische Gebiete in Großstädten hervorrufen und da wird die Scharia dann Gesetz. Wie es in strengen islamischen Republiken aussieht dürfte ja aus der Glotzte bekannt sein. Aber ein Pluspunkt gibt es das feministische Punkrockgirl spart sich den Friseurbesuch es muss dann Kopftuch tragen und hilft so Strom zu sparen.

    4. Frace Denzel an

      Die grüne Dumpfbacke wieder auf Touren. Kriecht sie den Kamelreitern auch in den Anus wie der russophobe Robert?

    5. Baerbock- und sonstiger grüner "Feminismus" bezieht sich auf den diversen Unterleib. Der Kopf als Geistessitz ist Grünen nur dekadenzmoralische Zensur wert. Eine Schande für das einstige Land der Dichter und Denker. Was werden fremde Völker von heutigen Deutschen denken? Mögen sie zu unterscheiden wissen zwischen Volk und Volksplünderbanden!

      • Ein Käfig voller Narren Bundestags Narren an

        Die grüne Tussi ist einfach nur blöde und will nur monatlich die viele Kohle und Diäten abfassen….

    6. Friedenseiche an

      Wie viel Kerosin hat die dieses Jahr schon verballert?
      Mehr als die Neubauer?

      • Fliegt da die gesamte Trampolinsippe mit auf Steuerzahlerkosten ???? War sie schon bei den Eskimos ….um Iglos einzukaufen zur Linderung der Wohnungsnot in Deutschland ???

    7. NOCH NEN köm an

      "Es wäre zu wünschen, dass in diesem Herbst möglichst viele Bürger auf die Straße gehen, um die Minister und den Bundeskanzler an ihren Amtseid zu erinnern."

      Sowohl der Wunsch als auch die Umsetzung dann wieder mit ein paar Hundert Bürgern sind völliger Müll

      • Friedenseiche an

        Ein paar hundert?

        Gegendemonstranten?

        Warts ab der Hunger die Kälte der Volkszorn wird kommen
        Allahs Kinder warten schon drauf
        Die Slawen auch
        Das wird partypeoplemäßig

        ;-)

      • Du musst nicht die Wut mindern mit Erinnerung an Amtseid ??? Wer nicht weisss was er macht und mit Eid sich ins Amt geschlichen hat,sollte besser die Beichte ablegen mit vollen Hosen ….. Meister Köm du radebrechst mit gespaltener Zunge …mit ein paar Hundert …… Hundert Bürgern sind völliger Müll …. dass sind für dich wenigstens Bürger mit Recht auf Reklamation der verwirrten Ware…. …
        Es gab Aufstände ,die mit 5 Leuten begannen ….dann mussten die Strassen verbreitert werden mit Rettungsgasse für Hoheiten und Weichprügel Vermummte ….
        Aber diesmal ,ich engagiere mich als freischaffender Künstler , auf jedem Bullileiauto montiere ich kostenlos den roten Stern (Made in China )
        und mit einem Rembrandpinsel signiere ich mein Kunstwerk mit einem weissen "Z" …

    8. Verdammt nochmal. Wer löst dieses politische Dummchen endlich ab. Wer und vor allem wie soll der von ihr bisher angerichtete Schaden wieder behoben werden ???

    9. Amerika First an

      Vllt. sollte sie nach Moskau reisen, einen Hofknicks machen und die Zerrüttung mit unseren amerikanischen und europäischen Handelspartnern riskieren? Wer braucht die schon, wenn wir bald die russische Zollunion haben könnten?

      • Andor, der Zyniker an

        @ Amerika Firstly

        Wer wieder billiges Russengas haben will ist noch lange kein schlechter Mensch, steht heute in einem bekannten Mainstream Magazin. Wer lieber teures Amigas haben will, ist ein Idiot, steht heute bei Compact, wenn die Redaktion diesen Beitrag freischaltet.

        • ich sage lediglich, dass ihr durch unterwerfung nie wieder billiges russegas kriegen werdet,.mit putin nicht mehr zu machen.
          dazu hätte der westen putin seine grenzen aufzeigen müssen.
          eure arschkriecherstrategie machts täglich teurer.

      • Mir fliegen die Nackenhaare hoch …wer soll diesen Kuttelduttel Kommentar dechiffrieren …… Ist das eine Kahane interne Neandertaler Logik ??? Schreib besser was von den Regenwürnern …aber Kurztext bitte …. ????

        Wozu haben wir eine Million Apotheken ,wenn es bei solchen Sprüchen kein Allheilmittel gibt ???