Der Baby-Kauf war eine Nummer zu viel. Schlappe für ein angebliches „Schwulen-Netzwerk“ in der deutschen Politik. Auswirkungen auf die anstehenden Wahlen? – Mit unseren AfD-Silbermedaillen setzen Sie auf den Sieg der Blauen. Hier bestellen.
Jens Spahn tritt als Fraktionsvorsitzender zurück, bleibt aber zunächst Bundestagsabgeordneter. Der Kauf eines Babys im Ausland war eine verwerfliche Umgehung der Gesetzeslage in Deutschland und ein Bruch erst jüngst bekräftigter CDU-Beschlüsse gegen Leihmutterschaft.
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COMPACT unterstützenWäre Spahn mit diesem woken Wahn im Amt geblieben, wäre der Rückgang der CDU-Umfragewerte vor den Wahlen im September weitergegangen. Umgekehrt bietet sein Fall Merz die Chance, ohne auch nur ein Jota an seiner volksfeindlichen Politik zu ändern, demoskopisch wieder zuzulegen und Abgeordnete, die schon auf dem Absprung waren, wieder zum Bleiben zu bringen. Das gleiche passierte gerade in der Berliner CDU: Nach dem Rücktritt von Pinocchio-Wegner als Spitzenkandidat stiegen die CDU-Werte gleich um drei Prozent an.
Mit einem Ansteigen der CDU-Prozente wachsen auch die Chancen von Merz, die Brandmauer-Politik zu verteidigen. Im Übrigen war Spahn innerhalb der CDU-Führungsriege derjenige, der die Brandmauer aufweichen wollte. Die „Zeit“ berichtete im April 2025: „Jens Spahn hat eine erneute Debatte über die Brandmauer angestoßen. Er schlug am Wochenende vor, die AfD bei parlamentarischen Abläufen künftig genau so zu behandeln wie jede andere Partei in der Opposition. Nach Informationen von ZEIT ONLINE wird innerhalb der Union schon länger darüber diskutiert, den Unvereinbarkeitsbeschluss gegenüber der AfD perspektivisch aufzugeben und durch etwas anderes zu ersetzen. Die neue Strategie bestünde darin, der Partei konkrete Bedingungen zu stellen.“
Das Döpfner-Spiel vorerst gescheitert
Zu den Brandmauer-Aufweichern gehört auch der Springer-Konzern, vor allem die „Bild“-Zeitung. Diese schießt seit Monaten gegen Merz und die Brandmauer, jubelte andererseits Spahn Baby-Kauf kitschig hoch – und gehört jetzt zu den Verlierern des Skandals.

Hier gibt es eine interessante Homo-Connection, die Nius-Chef Reichelt gestern ausgegraben hat. Merz soll demnach 2020 im kleinen Kreis gegen ein „Schwulen-Netzwerk“ gepoltert haben: „Grenell ist der Chairman vom Schwulen-Netzwerk, Spahn Vorsitzender, Ronzheimer Geschäftsführer. Brandgefährlich ist das!“ Grenell, damals US-Botschafter in Berlin, ist ebenfalls, ganz im Sinne von Trump und Vance, ein Befürworter einer CDU-AfD-Zusammenarbeit. Und die Beteiligung von Springer via „Bild“-Vize Ronzheimer verweist auf eine andere Meldung aus den letzten Wochen: Verschiedene Medien haben darüber berichtet, dass Springer-Chef Döpfner in Hintergrundgesprächen Merz aufgefordert hat, die Brandmauer zur AfD aufzugeben…
Natürlich haben alle Beteiligten das dementiert. Aber es passt alles zusammen. Meine These: Der von der Trump-Administration vorgetragene und von Springer unterstützte Vorstoß, die Brandmauer einzureißen und die AfD, wie in anderen EU-Ländern deren rechte Bruderparteien, in die Regierung einzubinden, hat mit dem Rücktritt von Spahn einen Dämpfer bekommen.
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