Er kann es nicht lassen. Polit-Opa Herbert Grönemeyer hat wieder die ganz große Keule gegen Rechte rausgeholt. Belohnung: Der Deutsche Nationalpreis 2026. Sichern Sie sich unbedingt unser Aufklärungspaket „1.000 Seiten BRD-Diktatur“, jetzt für 14,99 Euro statt 79,75 Euro. Hier mehr erfahren.

    Musikant Herbert Grönemeyer hat die Entscheidung des Europäischen Parlaments vom 17. Juni 2026 zur Verschärfung der Rückführungsregeln mit einem irrwitzigen Wutanfall verurteilt. In einem handschriftlichen Beitrag auf Instagram und Facebook äußerte sich der 70-Jährige „stumm, traurig und fassungslos“ über das Votum, bei dem eine demokratische Mehrheit aus konservativen und rechten Fraktionen für strengere Regelungen stimmte.

    Herbert tobt: „Schandfleck“

    Grönemeyer bezeichnete die neuen Bestimmungen als „Schandfleck in der europäischen Geschichte auf ewig“. Die sichtbare Freude einiger Abgeordneter nach der Abstimmung – inklusive stehender Ovationen und Rufen wie „Send them back“ – sei ein „bizarres, schamlos brutales Triumphgebrüll der weißen Überheblichkeit“. Es handle sich um einen „Höhepunkt des unanständigen, zutiefst menschenverachtenden Zynismus, kalter Verhöhnung, größenwahnsinnig und dramatisch inhuman“. Das Signal an die Welt sei „unvergessbar und unentschuldbar“.

    Die neue Verordnung hatte zuletzt für reichlich Aufsehen gesorgt. Es geht um schnellere Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber und darum, den EU-Staaten mehr Werkzeuge im Umgang mit irregulärer Migration an die Hand geben sowie die Einrichtung von Rückkehrzentren (Return Hubs) in Drittstaaten zu erlauben. Das Plenum stimmte mit 418 Ja- zu 218 Nein-Stimmen und 30 Enthaltungen zu.

    Berüchtigtes Gekeife

    Es ist nicht das erste Mal, dass Grönemeyer gegen politische Andersdenkende hetzt. Im Februar 2026 spaltete er bei Konzerten in der Wiener Stadthalle und in Dortmund sein Publikum, als er gegen „die Rechten“ wetterte und forderte, diese sollten „in ihre Löcher verschwinden“. Er schrie, weiter „für die Demokratie“ kämpfen zu wollen, und zwar „bis diese ganze Hetze und die Menschen mit ihrem furchtbaren rechten Geschwafel wieder in ihren Löchern verschwinden“. Sein berühmt-berüchtigtes Gekeife „Keinen Millimeter nach rechts“ klingt noch in den Ohren. Bei einem Auftritt in Dortmund bezeichnete er Andersdenkende zudem als „rechte Ratten“. Sein Lied „Doppelherz“ widmete er explizit „allen Migranten“ und nannte es „widerlich“, Flüchtlingen das Leben hier erschweren zu wollen.

    Bereits 2015 hatte Grönemeyer die damalige Asylsituation als „Glücksfall“ für Deutschland bezeichnet und sich für eine großzügige Aufnahme von Fremden starkgemacht. Seit der Correctiv-Kampagne Anfang 2024 gibt er den Brandmauer-Fanatiker.

    Vorbild Schreihals?

    Am heutigen Tag wird Grönemeyer für sein „Engagement für unsere Demokratie“ mit dem Deutschen Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung ausgezeichnet. Stiftungsvorsitzender Thomas Mirow (SPD) würdigt in diesem Zusammenhang seine „außerordentliche künstlerische Leistung“ sowie sein Eintreten für eine „offene, freiheitliche Gesellschaft“ und „soziale Gerechtigkeit“. Viele Menschen sähen in ihm ein Vorbild. Soso.

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