In einer Woche startet die Weltmeisterschaft: Während Mexiko den iranischen Spielern bereits Visa erteilt hat, lässt sich Amerika bitten. Auch Spieler anderer Nationen sind betroffen. Spiel geht los, aber Flasche leer? Der COMPACT-Flaschenöffner mit «Mit Mut zur Wahrheit» hilft. Hier mehr erfahren.

    Noch sieben Tage, dann regiert König Fußball wieder die Welt. Drei Länder sind diesmal Austragungsorte: die USA, Kanada und Mexiko. In Mexico City eröffnet am 11. Juni der Co-Gastgeber gegen Südafrika, das erste Deutschland-Spiel gegen Curaçao findet am 14. Juni im NGG Stadium in Houston, Texas, statt.

    Über dem Turnier liegen leider politische Spannungen – und die betreffen vor allem die Nationalmannschaft des Iran. Zwar herrscht zwischen der Islamischen Republik und den USA derzeit Waffenruhe, doch die ist brüchig und wird laufend durch gegenseitige Angriffe verletzt. So attackierte das US-Militär zu Beginn der Woche Radaranlagen und Drohnenkontrollzentren im Südiran. Die iranischen Revolutionsgarden feuerten daraufhin Wellen von Drohnen und Raketen auf US-Stützpunkte in den Golfstaaten ab, die unter anderem über Kuwait abgefangen wurden.

    Der Iran hat die indirekten Friedensverhandlungen mit Amerika offiziell ausgesetzt. Grund dafür ist die fortschreitende israelische Bodenoffensive im Libanon. Teheran erklärte, dass ein Bruch des Waffenstillstands an der libanesischen Front einem Bruch an allen Fronten gleichkomme. Und: Der Iran droht damit, die für den weltweiten Ölhandel kritische Straße von Hormus sowie das Bab al-Mandab vollständig zu blockieren. Zuvor hatte das US-Militär einen Öltanker unter der Flagge Botsuanas beschossen, der versuchte, die amerikanische Seeblockade zu durchbrechen.

    Iranische Mannschaft noch in Türkei

    Doch was hat das mit der WM und dem Iran-Team zu tun? Mexiko habe den Spielern, Trainern und ihrem Tross «innerhalb von 48 Stunden» Visa ausgestellt, ohne dass die Mannschaft in der mexikanischen Botschaft hätte erscheinen und dort ihre Fingerabdrücke hinterlassen müssen, erklärte am Mittwoch der iranische Botschafter in Ankara, Mohammad Hassan Habibollahsade. Das iranische Team hält sich derzeit in der Türkei auf.

    Iran-Krieg: Der Nahe Osten steht in Flammen. Bild: COMPACT/Grok

    Die USA und Kanada, ließ der Botschafter wissen, hätten der iranischen Nationalmannschaft hingegen noch keine Visa erteilt, was die Vorbereitung des Teams auf das Turnier noch einmal erschwert, nachdem die Iraner bereits gezwungen waren, ihr WM-Quartier von Tucson, Arizona, in die mexikanische Grenzstadt Tijuana zu verlegen.

    Immerhin hat es die Mannschaft um Kapitän und Stürmer Mehdi Taremi nicht weit nach Los Angeles, wo die Iraner am 15. Juni auf Neuseeland sowie am 21. Juni auf Belgien treffen werden. Die dritte Partie gegen Ägypten findet am 26. Juni in Seattle statt. Dem Antrag Irans, alle Vorrundenspiele in Mexiko austragen zu dürfen, hatte der Fußball-Weltverband FIFA nicht stattgegeben.

    Auch Kongo und Schweizer Spieler betroffen

    Die Iraner sind allerdings nicht die Einzigen, die noch auf ihre kanadischen und amerikanischen Visa warten. Auch das Team des Kongo hat noch keine Einreiseerlaubnis. Hier ist der Grund der Ausbruch des Ebolavirus in Zentralafrika. Laut den Gesundheitsbestimmungen wären drei Wochen Quarantäne nötig, um einzureisen. Ein geplantes Testspiel in Spanien wurde deswegen schon abgesagt. Eigentlich wollte das Team in Houston wohnen – bislang ist unklar, wie die Sache gelöst wird. Der Kongo soll am 17. Juni sein erstes Spiel in Houston absolvieren.

    Anders sieht es im Fall des Schweizer Nationalspielers Breel Embolo aus. Der frühere Schalke- und Gladbach-Stürmer, der nun beim französischen Erstligisten Stade Rennes unter Vertrag steht, wurde am Mittwoch schon am Flughafen in Zürich gestoppt, weil es Unstimmigkeiten mit seiner Einreisegenehmigung in die USA gab. Hintergrund ist vermutlich eine Vorstrafe des gebürtigen Kameruners. Im April wurde er von einem Gericht wegen Drohung verurteilt.

    Der Schweizer WM-Tross machte sich gestern von Zürich aus auf den Weg nach Los Angeles. Von dort aus ging es für die Eidgenossen mit dem Bus weiter nach San Diego, Kalifornien, wo sie ihr WM-Quartier beziehen und am Samstag noch ein Testspiel gegen Australien absolvieren wer werden. WM-Auftaktgegner der Schweiz am 13. Juni ist Qatar.

    Gönnen Sie sich zur WM gerne das eine oder andere Bierchen. Um die zu öffnen, empfiehlt sich der COMPACT-Flaschenöffner mit «Mit Mut zur Wahrheit». So geht der Gerstensaft nicht aus. Hier bestellen.

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