Offiziell ist die sog. Corona-Pandemie schon lange beendet, doch bis heute sind die Folgen zu spüren. Zum Beispiel in Chemnitz, wo die Ärztin Dr. Bianca Witzschel nach wie vor in Haft sitzt. Und auch der Jahrestag des ersten Corona-Protestes, der 2020 brutal von der Polizei niedergeschlagen wurde, steht an. Wie wichtig die kritische Aufarbeitung dieser Zeit ist, macht der Film „Nur ein Piks“ von Regisseur Mario Nieswandt deutlich. Alle „Verschwörungstheorien“ wurden wahr. Hier mehr erfahren.

    Seit Anfang Februar 2026 sitzt die sächsische Ärztin Dr. Bianca Witzschel, der vorgeworfen wurde, zur Corona-Zeit Maskenatteste und Impfunfähigkeitsbescheinigungen gefälscht zu haben, wieder im Gefängnis. Zuletzt wurde die Entlassung zur Hälfte der Strafe, mit Aussetzung des Strafrestes zur Bewährung, durch das Landgericht Chemnitz abgelehnt. Jüngst erklärte zudem das sächsische Justizministerium auf Initiative eines Bürgers, der die Behörde aufforderte, im Rahmen des Weisungsrechtes einzugreifen und die Justizfarce endlich zu beenden, dass keinerlei Anlass für einen solchen Schritt gesehen würde, schließlich seien die Staatsanwaltschaften unabhängig von der Justiz und der Eingriff aus politischen Gründen würde sich verbieten. Eine perfide Doppelmoral, wie die zahllosen Polit-Prozesse gegen Oppositionelle, die in den letzten Jahren praktiziert wurden, zeigen.

    In Chemnitz findet am 24. April 2026 der nächste Protest für die Freilassung von Dr. Bianca Witzschel statt. Foto: Freie Sachsen

    Doch immerhin: Während die erste Haftzeit, in der sich Dr. Bianca Witzschel noch in Untersuchungshaft befand, medial vergleichsweise wenig aufgegriffen wurde, hat es der Fall mittlerweile sogar in den Bundestag geschafft, wo AfD-Politiker wie Dr. Christina Baum die Freilassung der Ärztin fordern. Auch die Solidaritätsproteste der Freien Sachsen, die es bereits während der U-Haft gegeben hatte und die direkt vor der Justizvollzugsanstalt stattfinden, haben wieder begonnen. Jetzt mit deutlich gestiegener Teilnehmerzahl, denn das Schicksal der Medizinerin berührt zahlreiche Menschen, die das Vorgehen der Behörden als eine späte Rache des Corona-Regimes empfinden. Die nächste Demonstration steht bereits am Freitag (24. April 2026) an und beginnt um 18 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Chemnitzer Frauengefängnis.

    6 Jahre Corona-Willkür in Chemnitz

    Zuvor wird jedoch bereits am Montag (20. April 2026) eine andere Demonstration in der ehemaligen Karl-Marx-Stadt durchgeführt. Der traditionelle Montagsproteste, bei dem sich die Initiativen „Chemnitz steht auf“ und die Freien Sachsen abwechseln, wird in dieser Woche durch letztere Organisation durchgeführt und befasst sich mit einem denkwürdigen Jahrestag: Am 20. April 2020 gingen erstmals in Chemnitz Menschen, damals einem Aufruf der Bürgerbewegung Pro Chemnitz folgend, gegen die Lockdown-Zwangsmaßnahmen auf die Straße. Sehr zum Missfallen der Sicherheitsbehörden, die äußerst rabiat vorgingen, es kam zu Rangeleien und ähnlichen Szenen, außerdem wurden zahlreiche Demonstranten – teils über Stunden hinweg – festgesetzt und mussten sich in der Folge im Rahmen von Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen angeblicher Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz verantworten.

    Sechs Jahre später sind diese Verfahren zwar – in der Regel mit Einstellungen auf Kosten der Staatskasse – abgeschlossen, doch kein einziger der Corona-Täter von damals musste sich bisher vor Gericht verantworten. Während Ärzte wie Dr. Bianca Witzschel sogar im Gefängnis setzen. Der Jahrestag des ersten Chemnitzer Corona-Protestes an einem Montag, der in Sachsen ohnehin als Demo-Tag gilt, scheint deshalb ein guter Anlass zu sein, auf diese Missstände hinzuweisen. Beginnen soll der Protest ebenfalls um 18 Uhr am Karl-Marx-Monument im Zentrum der Stadt.

    Zeit für die ganze Corona-Wahrheit: Nachdem der Film „Nur ein Piks –Im Schatten der Impfung” in zahlreichen Städten Deutschlands aufgeführt wurde, gibt es die Enthüllungsdoku jetzt auf DVD. Harte Fakten, schwere Schicksale. Hier bestellen.

    Kommentare sind deaktiviert.