Die US-Luftwaffe erlebt an Karfreitag ein Debakel: Zwei Flugzeuge werden durch die iranische Luftwaffe abgeschossen, zwei Helikopter ebenfalls getroffen. Eine große Suchaktion beginnt, weiterhin gilt einer der Piloten als vermisst. Dabei hatte Präsident Trump doch kurz zuvor noch großspurig behauptet, die militärischen Fähigkeiten des Irans ausgeschaltet zu haben. Mal wieder. Endgültig steht der Nahe Osten in Flammen – erfahren Sie in unserer druckfrischen April-Ausgabe mit dem Titelthema ,,Gefahr für Deutschland“ alle Hintergründe und was jetzt der ganzen Welt droht. Hier mehr erfahren.
Regelmäßig betont US-Präsident Donald Trump die angebliche Lufthoheit der USA im Krieg gegen den Iran – doch das ist, wie spätestens am Freitag bewiesen wurde, ein Mythos. Der Tag begann für die USA mit einem Desaster: Zunächst wurde ein hochmodernes Kampfflugzeug vom Typ F15-E durch eine iranische Luftabwehrrakete getroffen, die Piloten konnten sich per Schleudersitz retten, der Flieger explodierte am Boden.

Die Amerikaner begannen eine große Suchaktion, bei der wohl auch Bodentruppen zum Einsatz gekommen sein sollen – während das iranische Fernsehen eine Belohnung für die Ergreifung der US-Piloten aussetze und die Bevölkerung ebenfalls zur Suche ansetzte. Ein Wettlauf gegen die Zeit. Später hieß es, dass einer der beiden Piloten durch die USA gerettet werden konnte, das Schicksal des zweiten Amerikaners ist nach wie vor unklar. Der Wort-Case für Trump: Ein lebendig gefangener US-Soldat in den Händen des Irans, was nicht nur ein großer Propagandaerfolg für Teheran wäre, sondern auch wichtige Verhandlungsmasse.
Zweites Flugzeug bei Suchaktion abgeschossen
Für Trump kommt es noch übler: Bei der Suchaktion wird ein weiteres Flugzeug vom Typ A10 abgeschossen, der Pilot kann sich zwar per Schleudersitz retten und wird wenig später durch US-Kräfte in Kuwait evakuiert, doch das Kampfflugzeug versinkt im Meer. Und auch zwei Black Hawk – Helikopter geraten unter iranisches Feuer, werden getroffen und müssen abdrehen. Mehrere Soldaten werden dabei verletzt.
Wieder einmal hat der Iran der Welt vor Augen geführt, dass die militärischen Fähigkeiten des Landes weder zerstört sind, noch amerikanische Lufthoheit besteht. Im Gegenteil: Die US-Bitte nach einer Waffenruhe wurde aus Teheran sogar abgelehnt und erklärt, das Ende des Krieges hätten die Amerikaner nicht mehr in der Hand. Eine Regierung, die mit dem Rücken zur Wand stehen würde, handelt wahrlich anders – der Iran-Krieg 2026 ist deshalb nicht mit dem Irak-Abenteuer 2003 oder dem Angriff auf Libyen 2011 zu vergleichen. Sondern eher mit einem neuen Vietnam, das den USA drohen könnte. Ausgelöst von einem Mann, der sich als Friedenspräsident selbst ein Denkmal setzen wollte und dabei sein Land in den verhängnisvollsten Konflikt seit Jahrzehnten steuerte.
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