Eine solche Angriffswelle hatte die Weltgeschichte noch nicht gesehen: Am 22. Juni 1941 griff die Wehrmacht mit 3,3 Millionen Mann von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer die Sowjetunion an – ohne Kriegserklärung. Die Rote Armee erlebte in den ersten Kriegswochen ein furchtbares Debakel. Doch das Blatt sollte sich bald wenden. Weiterführend: COMPACT-Geschichte Panzerschlachten als Einzelheft oder im 3er-Paket Weltkriege zum Sonderpreis. 

    Die deutschen Panzerspitzen durchschnitten die sowjetischen Linien zunächst wie Butter – mit Rekordgeschwindigkeiten von zum Teil über 40 Kilometern am Tag. Hinter der Front schlossen sich die Zangen und kesselten ganze sowjetische Armeen ein.

    «Führung von vorne»: Guderian an der Ostfront. Foto: Bundesarchiv, Bild 101I-139-1112-17 / Knobloch, Ludwig / CC-BY-SA [CC BY-SA 3.0 de
    Von der Operation Taifun, dem Vorstoß Richtung Ukraine im September, ist eine typische Episode übermittelt: Die deutschen Tanks stießen in so atemberaubendem Tempo vor, dass die Trambahnen noch fuhren, als sie in der Stadt Orel eindrangen. Die Verteidiger waren vollständig übertölpelt worden.

    Hitlers strategischer Kardinalfehler

    Doch es sollte nicht lange so bleiben. Das Jahr 1943 begann mit der Vernichtung der 6. Armee in Stalingrad, und von da an ging es trotz beeindruckender Zwischenerfolge wie der Rückeroberung von Charkow (März 1943) vorzugsweise bergab.

    Für diese fundamentale Wende werden in der Regel dieselben Gründe ins Feld geführt, die schon 1812 zum Debakel von Napoleon geführt hatten: Die Angreifer waren nicht auf die Härten des russischen Winters vorbereitet, und die Angegriffenen nutzten geschickt die Tiefe ihres riesigen Staates und Überzahl ihrer Bevölkerung, also auch das Plus an wehrfähigen Männern. All dies hätte Hitler natürlich wissen müssen – aber es bremste ihn nicht.

    Generaloberst Heinz Guderian schreibt in seinen Erinnerungen eines Soldaten über seine Bedenken, nachdem der sogenannte Führer bereits im November 1940 den Angriff auf die UdSSR angekündigt hatte:

    „Was ich nicht für möglich gehalten hatte, sollte Tatsache werden? Hitler, der mit so scharfen Worten die deutsche politische Leitung von 1914 kritisiert hatte, weil sie nicht verstanden habe, uns den Zweifrontenkrieg zu ersparen, wollte nun vor der Beendigung des Krieges gegen England aus eigenem Entschluss gegen Russland zu Felde ziehen und damit den Zweifrontenkrieg selbst herbeiführen, vor dem ihn alle Soldaten so eindringlich gewarnt hatten, und den er selbst sofort als fehlerhaft bezeichnet hatte?“

    Und weiter:

    „Noch konnte man als Uneingeweihter hoffen, dass Hitler noch nicht endgültig zum Krieg gegen die Sowjetunion entschlossen sei und nur bluffen wollte. Dennoch vergingen der Winter und das Frühjahr 1941 unter einem entsetzlichen Albdruck. Das erneute Studium der Feldzüge Karls XII. von Schweden und Napoleons I. brachte alle Schwierigkeiten des Kriegsschauplatzes, der unserer harrte, klar vor das geistige Auge und zeigte auch die Mängel unserer Vorbereitungen für das gewaltige Unternehmen. Die bisherigen Erfolge, besonders der in überraschend kurzer Zeit errungene Sieg im Westen, hatten aber die Geister unserer obersten Führung so benebelt, dass sie das Wort ‚unmöglich‘ aus ihrem Sprachgebrauch gestrichen hatten.“

    Unterschätzung des Gegners

    Zu dieser Überheblichkeit trug die nationalsozialistische Rassenideologie bei: Man begann den Krieg 1941 in der Überzeugung, auf eine Armee von „Analphabeten“ und „Halbasiaten“ zu treffen, deren Führer „noch weniger zu fürchten“ seien „als die früheren, gut ausgebildeten kaiserlich-russischen Generale“.

    Diese Arroganz wurde auch im sogenannten demokratischen Westen geteilt. US-Kriegsminister Henry Stimson wagte zu Beginn des Unternehmens Barbarossa die Prognose, Deutschland werde nur „für ein Minimum von einem Monat und ein mögliches Maximum von drei Monaten davon eingenommen sein, Russland zu erobern“.

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    Doch die vermeintlichen asiatischen Untermenschen lernten schnell. Am Beispiel der Heeresstruktur: Im Frühjahr 1942 begann der Umbau nach deutschem Vorbild. Im Zentrum der Neukonzeption stand die Aufstellung von Panzerkorps – eigenständige, hochbewegliche Verbände mit 168 Tanks, Pak-Bataillonen, Katjuscha-Werfern und Flak. Zwei Panzerkorps und eine Infanteriedivision bildeten eine Panzerarmee, das Pendant zur Panzerdivision bei der Wehrmacht.

    Im Verlauf des Jahres 1943 wurde der Anteil der Infanterie weiter heruntergefahren, der der Kettenfahrzeuge erhöht. Nun konnte die Rote Armee 70 bis 80 Panzer pro Frontkilometer konzentrieren – 1941 waren es gerade drei gewesen! Endlich wurden auch überall Funkgeräte eingebaut – zu Kriegsbeginn waren die einzelnen Besatzungen noch zu isoliertem Vorgehen gezwungen gewesen.

    Die militärische Schlagkraft erhöhte sich auch dadurch, dass Stalin seinen Generälen ab Ende 1942 mehr Freiraum gewährte – zuvor hatte um seinen Kopf fürchten müssen, wer mit eigenen Ideen aufmuckte.

    „Seine Bereitschaft, sich dem Urteil seiner militärischen Experten schließlich zu beugen – so schwer es ihm auch gefallen schein muss –, zeigte einen vernünftigen Sinn für die Grenzen des Despotismus“, resümiert der britische Militärhistoriker Richard Overy in seinem Standardwerk Russlands Krieg 1941–1945.

    Umgekehrt nahm die Bevormundung der deutschen Generäle durch Hitler zu. Er war es, der gegen das Drängen der verantwortlichen Militärs einen Ausbruch aus dem Stalingrader Kessel verweigerte. Besonders typisch sein Agieren bei der Panzerschlacht von Kursk: Manstein hatte ein früheres Zuschlagen gefordert, um die Rote Armee unvorbereitet zu erwischen.

    Hitler und seine Generäle im Hauptquartier der Heeresgruppe Süd (Ostfront) 1942. Foto: Bundesarchiv, Bild 183-B24543 / CC-BY-SA 3.0 / Wikimedia Commons

    Guderian hatte für einen späteren Angriff optioniert, um die notwendigen Kräfte, vor allem genügend „Panther“ heranführen zu können. Hitler entschied sich für die ungünstigste Variante, den Mittelweg: Er griff später an, als Manstein wollte, und zu früh, um Guderians militärische Wünsche erfüllen zu können. Zu allem Überfluss befahl er auch noch, ganz anders als im Fall Stalingrad, den Abbruch der Operation Zitadelle, obwohl die Schlacht zu diesem Zeitpunkt noch nicht verloren war.

    Der ideologische Ballast

    Notabene: Das sind keine moralischen Werturteile. Dass Stalin ebenso wie Hitler ein Massenmörder war, ist unbestritten. Die Militärwissenschaft interessiert nur die Frage, warum der eine den anderen besiegen konnte.

    Beide Systeme bauten auf einer extremistischen Ideologie auf: Der Nationalsozialismus verdichtete sie im Rassenkrieg, der Bolschewismus im Klassenkrieg. Hitler verstärkte diese Prägung immer mehr – deutlich etwa an der Systematisierung der Verfolgung der Juden mit dem Höhepunkt der Wannsee-Konferenz im Januar 1942. Die SS-Einsatzgruppen, die für den Massenmord im Osten zuständig waren, kamen ständig der Wehrmacht und der Waffen-SS ins Gehege, die damit nichts zu tun haben wollten.

    Umgekehrt warf Stalin im Kriegsverlauf ideologischen Ballast ab: Nicht aus Menschenfreundlichkeit, sondern weil er erkannte, dass damit der Überlebenskampf nicht zu gewinnen war. Auf den ersten Blick sichtbar wird die Entbolschewisierung, als sich nach dem deutschen Einmarsch die Kennzeichnung „Großer Vaterländischer Krieg“ durchsetzte – keine Rede mehr von Weltrevolution.

    Ein schwerer Kampfpanzer IS-2 (oder JS, benannt nach Josef Stalin) wird für den Transport an die Front vorbereitet. Der Tank zählt zu den stärksten Panzern, die im Zweiten Weltkrieg gebaut wurden.
    Foto: picture-alliance / RIA Nowosti

    Die Internationale wurde eingemottet und durch eine neue Nationalhymne ersetzt. In der Propaganda wurden jetzt Zaren wie Iwan der Schreckliche, Katharina oder Peter der Große positiv herausgestellt – als mutige Verteidiger von Mütterchen Russland gegen Invasoren aller Art.

    In seiner ersten Ansprache nach Kriegsbeginn, am 1. Juli 1941 im ganzen Land über öffentliche Lautsprecher übertragen, sagte der Diktator:

    Lasst Euch beflügeln vom Heldenmut unserer großen Vorfahren Alexander Newski, Dimitri Donskoi, Minin und Poscharski, Alexander Suworow, Michail Kutusow!“

    Lauter adlige Kriegshelden, deren Rühmung so gar nicht zum bisherigen Klassenkampf-Pathos der Kommunisten passen wollte! In der Oktoberrevolution hatten sie noch die Zarenfamilie ermordet…

    Die Auswirkungen des neuen Kurses auf die Schlagkraft der Armee waren beträchtlich: Ab 1942 erhielten die Offiziere Zug um Zug ihre volle Befehlsgewalt zurück. Sie bekamen neue Uniformen und Orden in zaristischer Optik – auch breite Schulterstücke von der Art, wie sie die meuternden Rotarmisten im Oktober 1917 heruntergerissen hatten.

    Die 1941 zuerst gestärkten Politkommissare mussten aus den Einheiten verschwinden – endlich redeten die fanatischen Apparatschiks nicht mehr den militärischen Experten ins Geschäft. „Bringt den Soldaten bei, was sie im Krieg brauchen, sonst nichts“, hatte Verteidigungsminister Semjon Konstantinowitsch Timoschenko 1940 noch vergeblich postuliert. Jetzt konnte sich diese Linie durchsetzen.

    Der Sieg der Sowjetunion über Deutschland war also kein Sieg des Kommunismus über den Faschismus, wie die Linke bis heute gerne erzählt. Er wurde, ganz im Gegenteil, errungen, weil die Rote Armee im Kampf die Ideologen und Politiker beiseiteschob – während dies der Wehrmacht nicht gelang.


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    38 Kommentare

    1. Die Genialität der (Anglo-)Amerikaner liegt darin, daß sie sich langfristig ihre späteren Feinde als solche aufbauen, damit 1. ihr militärisch – industrieller Bereich zu tun hat und das Hauptziel, die Eroberung der Welt, erreicht wird! Langsam, aber sicher! Dabei sind Präsidenten und Politfunktionäre nur Puppen der wirklich Mächtigen. US-Amerikanische Finanzkreise hatten angeblich die Oktoberrevolution gefördert – und etwas später die NSDAP auch! Das waren 2 Gegner für die USA und das Geniale dabei war, daß man sie zuerst gegeneinander loslies und dann über die geschwächten Reste herfallen konnte! Die UDSSR hielt dann das System im "kaltem Krieg" jahrelang bei der Stange! Hitler hatte anfangs richtig erkannt: Der Gegner mag Frankreich sein, der Feind aber ist die USA! Die Rassentheorie hat ihn in 1.Linie verblendet, weil er deswegen in den Engländern verwandte "Arier" gesehn hat – Geschichtskenntnisse der letzten 500Jahre wäre besser gewesen! Aber was oder wer ihn dazu getrieben hat, die UDSSR anzugreifen, wird im Dunkel der Geschichte bleiben wie die Details der Catilinaverschwörung. Grund war die Annahme, Stalin wolle zuerst angreifen – aus welcher Ecke kam das! Einen Vorwand liefern, der sie selber "sauber" aussehen läßt, darin sind die Angloamerikaner Weltmeister! Immer "lachender Dritter" sein!
      Und Asiaten sind alte Kulturvölker, keine Steinzeitvölker wie im Tropengürtel vorkommend.

    2. Rechtsstaat-Radar an

      Hätten nicht die Nationalsozialisten durch ihre riegeldumme Art, mit der sie die Ostvölker Europas demütigten, eben jene Ostvölker gegen sich aufgebracht, der Kommunismus wäre zusammengebrochen. Gerade die Ukrainer, die lange bevor die Russen in die schweren Kämpfe mit der Deutschen Armee verwickelt wurden, ihre Erfahrungen mit ihnen machen mussten, standen klar auf der Seite der deutschen Befreier. Sie wurden nämlich von uns befreit, befreit von Kommunisten, die Kinder, Frauen und Männer folterten, sie lebend an Fleischerhaken aufhängten und zu Tode folterten. Die Ukrainer erlitten ähnliches wie die Ostdeutschen, als die XXX die deutsche Grenze überschritten. Die Russen "rechtfertigen" sich immer mit den schweren Kämpfen, in denen sie mit der Wehrmacht zu stehen hatten. Vergewaltigung, Plünderung, sexuelle Foltermorde in riesengroßem Ausmaß taten sie aber lange vor alledem bereits den Ukrainern an.

      Fazit: Hätten wir die Osteuropäer lediglich von den Russen befreit und sie anständig und auf Augenhöhe behandelt, sie wären auf unserer Seite gegen die Sowjets mit marschiert und es hätten sich die bürgerlichen Teile der Sowjetunion selbst gegen das Kommunisten-Pack erhoben.

      Wir hätten gesiegt und die Nazi-Brut selbst entsorgt. Der Welt und besonders unseren Frauen und Kindern, wäre viel Leid, uns Deutschen wäre die Vertreibung und die Amputation von mehr als 1/3 unseres Territoriums erspart geblieben.

    3. Observerin an

      Hitler hatte bis zuletzt gehofft, dass England Frieden schließen würde und Germanen nicht gegen Germanen Krieg führen würden. Siehe das "Wunder von Dünkirchen".

      Da England nicht bereit war, Frieden zu schließen,mußte er den Zweifrontenkrieg zwangsläufig in Kauf nehmen.

      Denn entscheidend aus deutscher Sicht war es, einem Angriff Stalins auf Mitteleuropa zuvorzukommen, bevor die im Aufwachsen befindliche Rote Armee zu stark wurde.

      Die Konsequenz war das "Unternehmen Barbarossa".

    4. jeder hasst die Antifa an

      Die NATO ist auf dem besten Weg einen neuen Versuch gen Russland zu starten doch diesmal werden sie sich schon an der Grenze eine blutige Schnauze holen.

      • Lesen sie Irlmaier … dann können Sie die grobe Entwicklung heute schon erkennen. Es ist alles schon da: Der Konflikt in der Ostukraine, der weiter köcheln wird. Und ‘der Westen’, der sich genau darauf versteht wie auf selten etwas sonst, wird natürlich so lange provozieren – konkret: noch viele, viele Jahrzehnte – bis irgendwann eben jemand in Rußland an der Macht sein wird (Nein, sicher nicht Putin…), der ‘nach der Ermordung dreier Hochgestellter’ (wenn das nicht eine lupenreine Beschreibung des Vorgehens des ‘deep state’ durch Irlmaier ist … was dann??) angreifen wird.

        Und da dieser dritte Weltkrieg zwar nicht mit Atomwaffen (wiederum nach Irlmaier), aber eben mit allem anderen was die Militärtechnik dann eben zur Verfügung haben wird, wird er, obwohl nur ca. ein Vierteljahr dauernd, mehr Opfer fordern als der erste und der zweite Weltkrieg zusammen. Und da er hauptsächlich ‘hier’ stattfinden wird, kann man sich unschwer ausrechnen, was danach hier noch herumkriechen wird.

        Allerdings wird das Tragen von Regenbogenbinden und ‘gelebte Solidarität mit allen Arten von sexuellen Minderheiten’ wohl nicht mehr die wichtigste Sorge derer sein, die danach noch leben … mehr oder weniger.

    5. jeder hasst die Antifa an

      Die Deutsche Wehrmacht ist nicht an ihrem Personal gescheitert sondern an einem Dummkopf der sie scheitern lies weil er Größenwahnsinnig war,hätten die Generäle wie Rommel, Manstein Guderian usw das sagen gehabt wäre es nie zu der Katastrophe gekommen.

    6. Jeder, der Geschichte erzählt, wird der Versuchung erliegen, sie in seinem Sinne zu klittern. Gewiß wäre dem links-iberalen Herrn Elsässer ein Kerenski als Führer Russlands sympathischer gewesen, nur wäre Russland dann von den Deutschen zum 2. Mal besiegt worden. Es war J.W. Dschugaschwili "Stalin", der dem üblichen russischen Nitschewo-Schlendrian Beine machte. Daß er ein Massenmörder war ist möglich, denn er war Kommunist und die ermordeten viele Priester und Mönche. Hitler war mit Sicherheit ein Massenmörder, denn er hatte (im Unterschied zu heutigen Verschwörungsspinnern) die Macht, seinem Wahn von der "jüdischen Weltverschwörung" entsprechende Taten folgen zu lassen. Nur spielt das neben der historischen Bedeutung der beiden eine Nebenrolle. Jedenfalls für Deutsche, bzw. für Russen.

      • Schlicht falsch ist die Wunschbehauptung, daß Stalin das System politischer Kommissare, die den militärischen Führern jeder Ebene beigeordnet waren und deren Entscheidungen jederzeit aufheben konnten, abschaffte. Diese existierten, solange die Sowjetunion existierte.

    7. Profis geben nicht gern zu, daß ihnen ein Amateur ebenbürtig ist. Darf einfach nicht sein. Nun, der Uni-Professor Pilsudski schlug die Russen. Hinterher ist man immer schlauer. Hitler starb `45 durch die eigene Hand ,statt Deutschland zu überleben und danach als gemütlicher Pensionär die gewiss diskutable, aber doch subjektive Sicht der Dinge in Memoiren zu verewigen.

    8. alter weiser weißer Mann an

      „Mit Gräuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen …
      Und nun fangen wir erst richtig damit an!
      Wir werden diese Gräuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und sie selber so durcheinandergeraten sein werden, dass sie nicht mehr wissen, was sie tun.

      Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen, und das nicht etwa zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg vollständig.

      • alter weiser weißer Mann an

        Endgültig ist er nie. Die Umerziehung (Re-Education) bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit, und das Unkraut bricht durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit.“
        Geschrieben von Lumpen, deren Identität jeder intelligente Bürger nachforschen kann, Rotgrünes Lumpenpack ausgeschlossen.

    9. Als sich etliche "gekrönten Häupter" der am Zweiten Weltkrieg beteiligten Länder/Mächte zum 70.Jahrestag der Eröffnung der Feindseligkeiten an der Westernplatte zu einer "feierlichen" Zusammenkunft trafen, wurde natürlich – allen voran unsere Frau Bundeskanzlerin – die Alleinschuld Deutschlands zelebriert. Nur einer sagte sinngemäß (meine Worte!):"Hört endlich auf mit den einseitigen Schuldzuweisungen. Wir alle, nicht nur Deutschland, haben mitgewirkt an den Gründen für den Zweiten Weltkrieg. …" Wer war das? der russische Präsident Wladimir Putin!
      Russen und Deutsche werden von "interessierten Kreisen" seit mehr als 100 Jahren (eigentlich seit Napoleon) gegeneinander gehetzt im Sinne der "balance of power". Die beiden größten und stärksten Völker Europas werden so gnadenlos – bis heute!!! – nieder gehalten. Wie sagte doch der Stratfor Boss Friedman? Er spricht Klartext – und macht kein Hehl daraus, daß ein Zusammengehen Deutschlands und Rußlands für die USA (und GB) seit mehr als 100 Jahren der „worst case“ wäre. Noch Fragen?

    10. Bagaration an

      Es war einfach eine Mischung aus Größenwahn und militärischem Dilettantismus….man glaubte doch allen Ernstes in wenigen Monaten wäre alles vorbei ohne irgendwelche Vorbereitungen für den Winter zu treffen und Millionen von Soldaten dem sicheren Tod überlassen hat

      Aber gut das Problem kennt man ja heute noch, in der Schule nicht aufgepasst aber großspurig wirres Zeug behaupten

      Ein modellpanzer auf dem Schreibtisch macht einen noch lange nicht zum Militärexperten Herr Elsässer

      • Ein Hauptmannsrang im technischen Dienst auch nicht. Der Mann hieß übrigens Bagration, nicht Baga. Hast in der Schule gut aufgepasst. Mir wurde der gleiche Mist erzählt, nur, ich bin inzwischen klüger.

        • heidi heidegger an

          "..Hauptmannsrang im technischen Dienst" ?? also Tankwart, wie Obergefreiter Professor Sönke Neitzel (ZDF und alle die was bezahlen) LOHL :-) :-)

      • heidi heidegger an

        bah! nicht mal Bagracion richtich schreiben können, aber JE anpieseln wollen..pfui!

        — Operation Bagration war der Deckname einer großen Offensive der Roten Armee, mja..

    11. Und morgen die ganze Welt an

      Gibt kein richtiges Leben im falschen. Alle haben für den gleichen Chefboss gearbeit. Was der alles verbrochen hat ist bekannt.

    12. Weil der bekloppte Österreicher er eine 10 000 Km lange Front aufgemacht hat, von Nordafrika bis zum Nordkap. Weil seit dem 14/18 stets die ganze Welt gg Deutschland aufstand – wegen der technologischen Überlegenheit und der Angst der Gegner vor einseitiger Macht der Deutschen.
      Weil der Medien und Medienkonzerne, damals wie heute, in der Hand von Weltweit 50 Leuten liegt.
      Propaganda wirkt damals wie heute –

      man sah es mit der Klopapier-Ente, die der Staatsfunk initiiert hatte – die hatten 3 Komparsen eingesetzt, die sich den Einkaufwagen mit Klopapier vollpackten – und voila.
      Die Doofbürger also die vollverarschten Gebührenzahler packten sich die Einkaufswagen voll. Der ÖR Scheißfunk wurde nicht dafür bestraft.

    13. HEINRICH WILHELM an

      Hinter der Erörterung militärischer Aspekte bleibt meist das Profane und Unspektakuläre zurück: Die wirtschaftliche Stärke und Ausdauer.
      Unbestritten ist, dass die UdSSR ihre Wirtschaftsmacht vorrangig für die Rüstung einsetzte. Dazu aber kommt die massive Unterstützung der USA, insbesondere nach der Verabschiedung des nordamerikanischen Leih- und Pachtgesetzes am 18. Februar 1941. "Seit dem November 1941 und verstärkt in den Jahren 1942/1943 wurde die Sowjetunion über die Eismeerhäfen Murmansk und Archangelsk, über Wladiwostok am Pazifik sowie über den Landweg vom Iran und von Indien aus in großem Umfang mit Kriegsgütern und Lebensmitteln aus den USA versorgt. (…)
      Es steht außer jeder Frage, dass diese gewaltige Hilfe, im Verbund mit der ohnehin vorhandenen Leistung der sowjetischen Kriegsindustrie, einen Sieg der Deutschen Wehrmacht allein materiell von vornherein unmöglich machte. Längst kämpfte das Deutsche Reich nicht nur gegen europäische Mächte, sondern auch
      gegen die USA und ihre gezwungenermaßen wachsende Zahl an Verbündeten." (Zitat)
      45 Nationen gehörten schließlich zu der Allianz.
      Im Kontext dazu wirkt die Kriegserklärung Hitlers an die USA (11.12.1941) heute geradezu selbstmörderisch. Der Chef des Generalstabes des Heeres, Halder, kam nämlich bereits im August 1941 zu der Auffassung "Koloss Russland ist unterschätzt worden".

      • Die Gründe für die Kriegserklärung Adolfs an die USA erklären sich so:
        1. Erhoffte er sich im Gegenzug eine Teilnahme Japans am Krieg gegen die Sowjetunion
        2. Führte die USA faktisch bereits Krieg gegen D. durch die zunehmende Unterstützung Englands mit Kriegsfreiwilligen, Geleitzügen, Zielzuweisungen, Materiallieferungen etc.
        3. Unterschätzte er das maximal mobilisierbare Rüstungspotential Nordamerikas drastisch, da wegen der noch immer nachwirkenden wirtschaftlichen Depression der damalige Rüstungsausstoß äußerst gering war.
        Dennoch hatte er vor der wirtschaftlichen Macht der USA zeitlebens großen Respekt.

    14. hans neufeld an

      hitler wäre erfolgreich gewesen, wenn da nicht ein anderer plan gewesen wäre- der plan gottes mit dieser welt- der mensch macht geschichten und gott macht geschichte – die bibel gibt uns die beste antwort auf weltpolitische ereignisse…wer mehr wissen will, kann mich ja gern anschreiben…hans.neufeld@♦web.de

      • alter weiser weißer Mann an

        ;-) ;-) ;-) ;-)
        warum nicht der Koran?
        oder, oder ;-) ;-) ;-)
        Hilfe, was sich hier alles tummelt ;-) ;-) ;-)

        Isch bin begeischtert, ich bin so glugglich ich könnt die Ziggen melken

    15. heidi heidegger an

      Ah!, endlich mal wieder "Mittelabschnitt": m. W. druckste aaadolf kurz vor Moskau rum und schnappte sich Kiew und dann doch Richtung Moskau, aber bei zwischenzeitlich minus 35° war dös dann halt nix mehr und aaadolfs lahme Ausrede so: "Haltäään&einbuddeln-sprengen!!, denn 100km weiter links iss genau so kalt!"..naajaa.. :-?

      • heidi heidegger an

        Teil 2

        watt wollt ihr mit ditt späte Kampfpanzer IS-2, häh? ->unlackiert rollten 2-3 Jahre früher (nach der Parade auf dem Roten Platz) ditt T-34 en masse direkt an die Front..herrlich! und zum äh Überbau: Stalin setzte sogar die Orthodoxe Kirche ein, mja, und die Vaterlandsliebe und den ganzen bekannten Rest, während aaadolf den *Geist von Zossen* u. a. Insubordinacionen gegen sich hatte, sonst wäre Paris ein Schutthaufen geworden..ämm

      • alter weiser weißer Mann an

        Ziggenschnurz, wenn es nur -35° gewesen wären ……dafür hätten du und deine Ziggen nicht mal den goldenen Melkeimer, geschweige denn den Gefrierfleischorden bekommen – alles klar?

        • heidi heidegger an

          *seufz*, was die 100-Jährigen alles so wissen, tsstss, bei Konsalik (Azzt von Stalingrad) warens -35°, basta!, Du (gekürzt)! :-?

    16. Heuchlerschreck an

      Eines ist Hitler mit Recht vorzuwerfen : Er wählte als Angriffstag genau den Tag, an dem auch Napoleon die russische Grenze überschritt. Modern,"aufgeklärt" und allzu zuversichtlich, schuf er damit ein Omen, wie es schlechter gar nicht sein konnte. Fragwürdig war auch, einen kostbaren Monat damit zu verplempern, den Italienern vorher noch schnell zu helfen, Griechenland zu erobern. Der Angriff auf die S.U. war aber bereits ein Sachzwang , keine freie Entscheidung, wie das Herr Guderian (nach dem Krieg, den er überlebte, eine Schande in seinem Rang) darstellte.

    17. "Warum die Wehrmacht in Russland geschlagen wurde "

      Wahrscheinlich weil der GröFaZ ein alter, weißer Mann war. Mit der Annalena hingegen wird es dieses Mal bestimmt klappen. Also alle meine jungen, grünwählende Bessermenschen: Schonmal ein bißchen das Marschieren üben. Und dabei nicht vergessen: Der deutsche Soldat wärmt sich am Eisblock… .

      • heidi heidegger an

        es könnte klappen, weil jeder Russe durchdreht (und nackich auf den Baum hüpft, wie auf LSD quasi) wanns eine ²Bockbär"Rede" über den Graben hinweg erschaudert äh erschallt..psychic operations und so, u know..*omg* :-? — ²alle zwei Sekunden tritt ein dt. Soldat bei den GRÜNEn ein, Ratschack Massengrab — *omg* *omg*

    18. alter weiser weißer Mann an

      Der deutsche Rußlandfeldzug im Zweiten Weltkrieg stellte einen Präventivkrieg im Sinne eines Notwehraktes des deutschen Volkes dar; denn der sowjet-bolschewistische Diktator Stalin hegte unmittelbare Angriffsabsichten gegen Deutschland und Europa.
      Über diese militärischen Absichten fanden sich ausreichend Belege, die von der Wehrmacht zum Beweis ihrer Selbstverteidigung einer internationalen Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wurden.
      Hitler selbst begründete den Angriff auf die Sowjetunion unter anderem mit Verweis auf den Aufmarsch ungeheurer russischer Kräfte an der Grenze.
      Es existierte eine ausschließlich offensive Planung für einen Krieg auf gegnerischem Boden.

      2008 deckte der russische Staatssender Russia Today auf, daß Stalin noch vor Beginn des Polenfeldzuges Frankreich und England das Angebot gemacht hatte, Deutschland mit 1 Million Soldaten anzugreifen. Dies soll auch nicht der erste diesbezügliche Versuch gewesen sein, Stalin habe dies bereits 1934/35 versucht.

      Putin setzt auf stalinistische Propaganda
      Die Sowjetunion erscheint darin als „Friedensmacht“, ihr Diktator Josef Stalin als kluger Schachspieler auf dem diplomatischen Parkett, der sich mit der Teilung Polens 1939 eine bessere Ausgangsposition für den kommenden Krieg mit dem Aggressor Deutschland verschafft habe. Ansonsten bleibt es für 1941 beim militärisch wie politisch anlaßlosen „Überfall auf die Sowjetunion“ zum Zweck des Erwerbs von Lebensraum.

      • Heuchlerschreck an

        Alberne und auch überflüssige (weil damals auch ein Angriffskrieg noch nicht als "Verbrechen galt) Geschichtslüge. Wenigsten zu diesem Zeitpunkt waren die Sowjettruppen nicht an der Grenze massiert sondern verstreut im Land verteilt. Sonst wären die riesigen Anfangserfolge der Wehrmacht gar nicht möglich gewesen.

        • Alter weißer Mann an

          Von dir kann man noch lernen
          Wie subtil rote Propaganda sein muss. ;-:

        • Lach. Die Wahrheit ist nur für höhere Führer zuträglich. Subalterne müssen an die eigene Propaganda glauben, alter Paul

      • HERBERT WEISS an

        Mag sein, dass Stalin derartige Absichten hegte. Fakt ist aber: Dieser "Präventivkrieg" führte Deutschland ins totale Desaster. Zwar verfügte Deutschland nicht annähernd so viel Terrain, im sich nach einem überraschenden Vorstoß eines Gegners noch berappeln zu können,, andererseits hätte man dem mit den nötigen Vorkehrungen durchaus begegnen können. Ich erinnere mal eben daran, dass die Landung der Alliierten 3 Jahre später in der Normandie nur mit einem enormen Aufwand und unter gewaltigen eigenen Verlusten zum Erfolg führen konnte. Gerade weil die Deutschen darauf gefasst waren. Der Angriff auf einen wachsamen und noch nicht durch einen jahrelangen verlustreichen Krieg zermürbten Gegner beinhaltet stets ein nicht kalkulierbares Risiko.

    19. Alter weißer Mann an

      Ach Herr Elsässer, sie sollten mal ihre peinliche “Sowjet Freundschaft“ überdenken und auf glaubhafte Zeitzeugen hören.

      DIesbezüglich ist sogar die JF ihrer compact weit voraus.