22-Jährige gewinnt Klima-Klage: Die junge Frau und das Meer

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Sophie Backsen von der Nordseeinsel Pellworm hat mit Greenpeace gegen Berlin geklagt – und gewonnen. Das Bundesverfassungsgericht verdonnerte die Große Koalition dazu, ihre Klimaziele zu verschärfen. „Sophie hat mehr für das Klima getan als viele von uns“, feiert der Spiegel nun die 22-Jährige, die für uns keine Unbekannte ist, stand sie doch im Mittelpunkt einer Reportage in COMPACT 3/2020: Der Bauerstochter geht es vor allem um Heimatschutz. Wurde sie für eine Kampagne instrumentalisiert? COMPACT-Spezial Öko-Diktatur – Die heimliche Agenda der Grünen liefert Fakten gegen die grüne Hysterie. Hier mehr erfahren.

_ von Mario Alexander Müller und Paul Klemm

Der Wind peitscht den Regen über das graue Meer. Als der Sturm aufzieht, steht Sophie Backsen auf der kleinen Zubringerstraße durch das Watt, an deren Ende die Schiffe vom Festland anlegen. Heute fällt die Fähre aus. Auf Wetterkarten, die man im Internet anschauen kann, ist Nordfriesland nicht mehr rot, sondern tiefviolett gefärbt: Das winterliche Orkantief Sabine soll Windstärke 12 erreichen.

Zahlreiche Flüge wurden gestrichen, die Deutsche Bahn stellt den Fernverkehr ein, das Bundesligaspiel Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln wird abgesagt. „Wir haben keine zehn Jahre mehr“, sagt Sophie wütend. „Irgendwann können wir bestimmt nicht mehr auf Pellworm leben.“

Die zierliche Frau muss ihren Körper beim Laufen gegen den Wind drücken, der so stark ist, dass es einem Tränen in die Augen treibt. Sie gehört zu neun Jugendlichen, die wegen des Wetters gegen die Bundesregierung klagen. Ihre Heimat, eine kleine Nordseeinsel, ist ein Stück Boden, der dem Meer abgetrotzt wurde. Einen Sandstrand sucht man hier vergebens: Für die knapp 1.000 Pellwormer sind die acht Meter hohen Deiche eine Art Burgmauer – denn ein großer Teil des Eilands liegt unter dem Meeresspiegel. Auch die Edenswarf, ein roter Backsteinhof mit weißen Fenstern. Sophies Elternhaus.

„Die Pellwormer Greta“

In diesen Tagen außerhalb der Saison wirkt die Insel rau und verlassen, in ihrer Menschenleere fast wie eine surreale Traumlandschaft. Die Wolken hängen tief. Nur das Rot des Leuchtturms, dessen Feuer den Horizont abtastet, schält sich weit über den sumpfigen Marschen aus dem Monochrom. Das Watt-Rock-Café („Original Volkswagen-Currywurst mit Pommes!“) ist geschlossen, ebenso Arnos berühmter Hafen-Pub, der dank einer Witzaktion von Stefan Raab auf Facebook mehr Likes hat als das Hofbräuhaus in München.

Land unter an der Nordsee: Die Küste war schon immer Risikolebensraum. Foto: MAM / COMPACT

Kurz vor Ladenschluss ist der Supermarkt der belebteste Ort: „Na, bist du auch noch sturmeinkaufen?“, begrüßt eine Frau ihre Nachbarin. Man ist hier darauf eingestellt, für ein paar Tage von der Außenwelt abgeschnitten zu sein. Sophie aber sorgt sich um die Zukunft. Ihre Familie klagt über Starkregen und Trockenheit, die Ernten der letzten Jahre waren schlecht, die Bullen wogen weniger. „Durch so krasse Wetterphänomene läuft unsere Insel voll wie eine Badewanne“, sagt die 21-Jährige.

Schon im vergangenen Jahr waren die Backsens, die eine Bio-Landwirtschaft betreiben, im Rahmen einer großangelegten Greenpeace-Kampagne wegen nicht eingehaltener Klimaziele vor Gericht gezogen. Die Kläger sahen ihre Grundrechte auf Schutz von Leben und Gesundheit sowie auf Eigentum durch „Unterlassen“ verletzt. Jetzt, wo es das Klimapaket gibt, wollen Sophie und ihre drei Brüder es nochmal versuchen. Diesmal ohne ihre Eltern – dafür zusammen mit Luisa Neubauer, dem deutschen Gesicht von Fridays for Future.

„Wir hätten uns noch viel schnellere, wirksamere Maßnahmen gewünscht“, platzt es aus ihr heraus. Manche Insulaner nennen Sophie Backens deshalb „die Pellwormer Greta“. Doch in ihrem offenen, kindlichen Gesicht ist nichts von der Verhärtung der schwedischen Klimaikone. Die blonde Frau mit der blauen Regenjacke ist nicht bei den Freitagsdemos oder Extinction Rebellion, sondern bei der örtlichen Landjugend aktiv. Die macht Kanufahrten oder Scheunenfeten, am Vorabend gab es ein Bierpong-Turnier.

„Bei Fridays for Future wird man nicht viele Dorfkinder finden“, erklärt Sophie – und wenn sie „Dorfkinder“ sagt, ist da kein abfälliger Ton in der Stimme. An diesem Tag wird sie wieder für die Prüfungen lernen, bevor es wieder nach Kiel geht, wo sie Landwirtschaft studiert. Später will Sophie einmal zurück auf die Insel kommen, den Hof übernehmen. Hier, am Deich, wo sie mit ihrem alten Hund Mio spazieren geht, weit weg vom Lärm der Stadt, fühlt sie sich zuhause.

Sophie und Jakob Backsen. Die Klima-Aktivistin sagt: „Wir haben keine zehn Jahre mehr.“ Foto: MAM / COMPACT

So wie die junge Frau spricht, klingt sie ganz anders als die radikalen Klima-Aktivisten, die Braunkohlewerke besetzen oder im Hambacher Forst Polizisten angreifen: „Mein Antrieb ist, die Bedrohung unserer Heimat abzuwenden.“ Sophie will weiter in Deutschland leben können. Deswegen war sie auf Demos, bei „Wir haben es satt“ und bei „Land schafft Verbindung“ in Berlin. Deswegen hat sie „Ja“ gesagt, als Greenpeace anrief.

Das Kalkül der Kohle-Gegner

Das Schwierige bei den Klimaklagen war, Landwirte zu finden, die mitmachen: Für ihre Kampagne wollte die Organisation authentische Gesichter, keine Berufsaktivisten aus der Großstadt. Doch bei den Bauern hat es die linke Umweltschutzorganisation nicht gerade leicht. Also klapperte Anike Peters, Anti-Kohle-Kampaignerin der NGO, Inseln und Küste ab, bis sie endlich drei Familien fand, die mitmachen wollten. Ob das Instrumentalisierung ist? „Das sehe ich nicht so“, sagt die Hamburgerin, die sich ansonsten den Kampf gegen Rechts auf die Fahnen geschrieben hat.

Eine der Familien, die sie fand, waren die Backsens: Mutter Silke ist eine „Ausheimische“, wie man hier sagt. Sie kam aus Dortmund, um in der Wattenmeerstation zu helfen, verliebte sich und blieb. Nicht nur, dass Silke Backsen den Pellwormer Ortsverband der Grünen gründete – als Greenpeace-Mitglied stand auch ihr Name in der Kartei. Bio-Bauern von der Nordseeinsel, denen das Wasser buchstäblich bis zum Hals steht: das perfekte Narrativ für die Kohlegegner. „Greenpeace hat die Kosten übernommen und alles“, erinnert sich Sophie an die erste Klimaklage.

Mit Roda Verheyen stellte man den Backsens Deutschlands bekannteste „Umweltrechtlerin“ zur Seite, die spektakuläre Verfahren gegen Konzerne und Staaten orchestriert: „Dann hat uns unsere Anwältin im Dezember gefragt, ob wir es nicht nochmal versuchen wollen, diesmal mit einer Verfassungsklage in Karlsruhe. Da ging es gar nicht mehr um unsere Familien, sondern nur um uns Kinder.“ Verheyens Kalkül: „hauptsächlich wegen des Arguments Zukunft eben“. Und so sitzen vor den Fernsehkameras bald neun junge Gesichter im Gerichtssaal, deren Angst vor der drohenden Apokalypse vielleicht unbegründet, aber dafür echt ist.

Tote aus dem Watt

Gute zehn Autominuten entfernt, auf der Westseite der Insel, wohnt die Vergangenheit. Ein dutzend Jahre ist Helmut Bahnsen zur See gefahren, doppelt so lange war er beim Küstenschutz, baute Deiche und Lahnungen. Später führte er Touristen durchs Watt, wo er seit Kindsbeinen jede freie Minute verbracht hat.

Dort fand er vor Jahrzehnten beim Miesmuscheln sammeln seine erste Scherbe. Bald kamen mehr dazu: Keramik bis aus der Römerzeit, Flaschen und Geschirr, tierische und menschliche Überreste. Anfangs lachte man über seine Funde, heute betreibt der 79-Jährige ein kleines Privatmuseum. Er wandelt auf den Spuren untergegangener Kulturen, Kuriositäten und Geschichten sind sein Lebenswerk. Dafür hat er sogar den Bundesverdienstorden erhalten.

Helmut Bahnsen durchforstet das Watt nach Strandgut. Auch Totenschädel findet er. Foto: MAM / COMPACT

Aus einer knittrigen Discounter-Plastiktüte im Schrank befreit der alte Fischer den Schädel einer Toten, gefunden draußen vor dem Deich, dort, wo einst der 1634 versunkene Ort Buphever gelegen haben muss: „Das ist die Frau im roten Rock“, spinnt er eine Geistererzählung der Region weiter, und fast möchte man dem Seemannsgarn Glauben schenken, so gespenstisch wie der Wind um die Hausmauern pfeift.

„Solche Wetterphänomene hat es früher auch gegeben“, erinnert sich Helmut Bahnsen. Als Kind erlebte er 1953 die Hollandflut, die schwerste des Zwanzigsten Jahrhunderts. „Da habe ich bemerkt: Die Deiche reichen nicht mehr.“ Tatsächlich ist der Wasserspiegel in 100 Jahren um 20 Zentimeter gestiegen.

Grund zur Panik sieht der gemütliche Friese aber nicht. Reißerische Pressemeldungen, die Hamburg, Bremerhaven und Bremen in wenigen Jahrzehnten unter Wasser sehen, hält er für Unsinn. „Im Laufe der Zeit müssen die Deiche erhöht werden, aber wir und auch mein Kind müssen nichts befürchten.“ Sophie Backsen habe keinen Grund zur Panik: „So schnell verliert die ihre Heimat nicht“, lacht er. „Vielleicht in ein paar hundert Jahren.“

Bahnsen weiß um Nordfrieslands Geschichte, ist inzwischen selbst ein Teil von ihr. Sie ist geformt vom Kampf des Menschen mit dem Meer, von Sturmfluten und Deichbau, Landgewinnung und Landverlust: In vergangenen Jahrhunderten kam es immer wieder zu verheerenden Flutkatastrophen, den „groten Mandränken“. Ganze Ortschaften wurden dabei vom „blanken Hans“ verschlungen, wie die Friesen die aufgepeitschte Nordsee nennen.

Morbide Faszination: Fischer Helmut Bahnsen zeigt COMPACT-Reporter Mario Alexander Müller seine Totenschädel. Foto: MAM / COMPACT

Hunderttausende starben – und das lange vor dem industriellen CO2-Ausstoß. Auch, wenn Bahnsen ein Umweltfreund ist, hält er von den Klima-Hysterikern à la Greta wenig: „Wo soll der Strom herkommen, wenn man alles abschaltet?“ fragt er mit Blick auf den Kohleausstieg. Was er an diesem Tag machen wird, wenn Sabine über seine Heimat fegt? „Ich schlafe.“

„Trutz, blanke Hans!“

Einst war Pellworm der Westteil der Insel Alt-Nordstrand, die von den eisigen Fluten 1634 endgültig zerrissen wurde. Jeden Tag erstehen ihre versunkenen Orte in Helmut Bahnsens Vorstellung bei Ebbe wieder auf, bevor sie bei Flut aufs Neue untergehen. Besonders die sagenumwobene mittelalterliche Stadt Rungholt hat es ihm angetan.

7. Göttliche Strafe: Die Bleiglasfenster in der katholischen – m Kirche – und erinnern an die Burchadiflut von 1634, die die Insel in zwei Teile zerriss. Foto: MAM / COMPACT

Noch heute erzählen sich die Leute an der Küste, dass ihre Glocken bei ruhigem Wetter von der See herüberklingen. „Bis in die 1970er Jahre galt Rungholt ähnlich wie Atlantis als Mythos“, erklärt die Husumer Museumspädagogin Bettina Görke – bis das Meer in den 1920er und 1930er Jahren Überreste von Warften, Bauten und Brunnen freigab. Und nicht nur das: Im Nordfriesland Museum Nissenhaus, das sich mit den Naturgewalten in Vergangenheit und Gegenwart beschäftigt, kann man heute einen reich verzierten Dolch aus al-Andalus und Schwerter im Englischen Stil bestaunen.

Sogar Münzen aus dem antiken Rom landeten in den Fischernetzen – die Hafenstadt muss seinerzeit ein bedeutendes Handelszentrum gewesen sein. Das Highlight aber ist der forensisch rekonstruierte Schädel eines Rungholters, um die Zwanzig, blonde Haare, blaue Augen – der Fischerbart ist eine Reminiszenz an einen verstorbenen Kurator. Deswegen hat Archäologin Tanja Hörmann den Toten liebevoll „Wilhelm“ getauft.

Im Mittelalter und der Barockzeit, so die Museumsmitarbeiterinnen, konnte man sich die Naturkatastrophen nur als Strafe Gottes für die eigenen Sünden erklären. Detlev von Liliencron dichtete noch 1883 über das reiche, aber gottlose Friesen-Babylon, das den „blanken Hans“ verhöhnt:

„Auf allen Märkten, auf allen Gassen; Lärmende Leute, betrunkene Massen. Sie zieh’n am Abend hinaus auf den Deich: Wir trotzen dir, Blanker Hans, Nordseeteich! Und wie sie drohend die Fäuste ballen; Zieht leis aus dem Schlamm der Krake die Krallen. (…) Ein einziger Schrei – die Stadt ist versunken; Und Hunderttausende sind ertrunken.“

Wenn man manche Klimaaktivisten reden hört, könnte man meinen, an dieser religiösen Moral von Schuld und Sühne hätte sich bis heute wenig geändert: Wir CO2-Sünder müssen für unsere Gottlosigkeit bezahlen. Wenn wir keine Buße tun, uns nicht in Verzicht üben, dann steigen die apokalyptischen Fluten aufs Neue über die Ufer.

Dabei zeigt gerade der Blick auf die Geschichte, dass die Naturgewalten nichts Neues sind: „Wir leben in einer Warmzeit, das heißt, der Meeresspiegel steigt. Es gab in der frühen Neuzeit eine kleine Eiszeit und jetzt wird es wieder wärmer – das ist erstmal normal“, erläutert Museumspädagogin Görke. „Vor 10.000 Jahren hätte man bei Ebbe noch zu Fuß nach England gehen können“, pflichtet Archäologin Hörmann bei. „Erst die Sturmfluten haben das Meer geformt, wie es heute ist.“

Nordseeinsel Pellworm: Leben einen Meter unter dem Meeresspiegel. Foto: MAM / COMPACT

Die Küste sei nie fest gewesen, sondern unterliege stetigen Veränderungen. Aus diesem Grund lässt der Küstenschutz des Landes Schleswig-Holstein (LKN) in seinem Generalplan Landverlust ausdrücklich zu. Global betrachtet aber sei die deutsche Nordsee zum Glück nur wenig vom ansteigenden Meeresspiegel betroffen.

„Das LKN sagt: Die Pellwormer müssen nicht um ihre Existenz fürchten. Wir müssen hier nicht mit Monsterwellen wie in Hollywood rechnen. Erdbeben gibt es in der Nordsee nicht und für Hurrikans ist das Wasser zu kalt.“ Schließlich befänden sich die Deiche in sehr gutem Zustand – man sei also gut gerüstet. Beruhigende Worte für den Fremden, der mit der Macht der Gezeiten nicht großgeworden ist.

In der Nacht von Sonntag auf Montag erreicht Sabine, unser Orkantief, ihren Höhepunkt. Der Regen trommelt gegen die Fenster, über den Marschen tobt der Sturm, die Straße zur Fähre der Neuen Pellwormer Dampfschiffahrtsgesellschaft (von 1902) ist bereits im trüben Wasser der Nordsee verschwunden. Helmut Bahnsen, der alte Fischer, schläft. Er ist mit der Gewissheit ins Bett gegangen, dass Pellworms Deiche auch in Zukunft standhalten werden. Vielleicht, aber nur vielleicht, schnarcht er ein bisschen.


Der von der Merkel-Regierung für das Jahr 2050 beschlossene Totalausstieg aus allen fossilen Energieträgern ist noch lange hin, mag man sich trösten. Bis dahin kann man noch Auto fahren, in den Urlaub fliegen, Schnitzel essen, mit Öl und Kohle heizen, seinen Arbeitsplatz in den angeblich schmutzigen Branchen behalten. Doch die Klimahysteriker machen Druck, die Verbote vorzuziehen. Was, wenn die Grünen an der nächsten Bundesregierung beteiligt sind? COMPACT-Spezial Öko-Diktatur liefert Fakten gegen die Hysterie. Hier bestellen oder auf das Bild oben klicken.

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33 Kommentare

  1. jeder hasst die Antifa am

    Mal sehen wann die ersten Klimaflüchtlinge von den Inseln aufs Festland wollen und Asyl beantragen,ob sie dann reingelassen werden,weiß und mit blonden Zöpfen,das geht nun mal garnicht.

  2. HEINRICH WILHELM am

    Ist das ernst gemeint, oder gibt’s jetzt auch Nordfriesenwitze?

  3. Wo heute die Nordsee ist, war einmal Doggerland! Helgoland war im Altertum ziemlich groß und man hatte dort Zinnverhüttung! Waren das die sagenhaften "Zinninseln"? Die waren im Altertum bekannt – und das erkärt römisches Geld. Die Vorfahren einer Linie Kamen aus Rungholt, das ging im 14.Jh. unter, 1634 dann die Siedlung derjenigen, die das überlebt hatten. Die römische und die mittelalterliche Warmphase könnten bei diesen Ereignissen mitgetan haben, aber wichtig sind hier auch Bodenverschiebungen / Absenkungen; denn in der "Kleinen Kaltzeit" (Höhepunkt 17.Jh.) kam Doggerland nicht wieder hoch.
    Für die Neandertaler waren die Inseln Jersey und Co. Gebirge in ebener Landschaft und die Themse ein Nebenfluß des Rheins!
    Das ist alles lange vor Industrialisierung und CO2 gewesen, sondern eine lange natürliche Entwicklung!
    Und gegen die Natur zu klagen ist sinnlos! Alles nur Beschäftigung und um die Illusion zu füttern, man könnte sich gegen die Natur wehren!

  4. alter weiser weißer Mann am

    Es ist nur noch traurig, die Jugend verblödet rasant.
    Merkel und ihre Schleimer freuts natürlich ….. ich vermute, bald wird für die Verblödeten das Toilettenpapier beschriftet
    "Bitte nur einseitig benutzen"

  5. Man muss die Gerichte nur mit den richtigen Richtern ausstatten, das wussten schon andere. Ich bin gespannt, wenn der Teller leer ist, ob sie dann immer noch so glücklich sind und ob das Klima dann immer noch vor Mampf kommt. Ich frage mich gerade, wie der Jadebusen wohl entstanden ist? Natürlich hat die junge Dame nichts dagegen, das ihre Insel jedes Jahr mit Sand vorgespült wird. Wo kommt dieser ganze Sand nur her? Was die Bagger da unten wohl alles anrichten, nur damit sie weiterhin auf der Insel wohnen kann? Das ist natürlich kein Thema, was da unten alles liegt und geschieht sieht schließlich auch keiner. Vielleicht sollte sich die junge Dame mal mit den wirklich Alten unterhalten. Solch ein Wetter ist für die Nordsee normal, das ist nicht die Südsee. Den Ostfriesennerz gibt es nicht ohne Grund. Aber wenn nun das Klima geschützt und damit alles verboten wird, dann ist kein Geld mehr für Küstenschutz da und dann wohnt sie bald auf dem Festland. Hoffentlich wissen sie dann, bei wem sie sich bedanken dürfen.

  6. Seit 1000 Jahren wird da eingedeicht! Ich lese mit Interesse, daß Frau Backsen nicht von dort kommt, sondern aus Dortmund. Das paßt nämlich durchaus. Da fehlt echte Verwurzelung. Seit 1000 Jahren wird eingedeicht, brechen Deiche, verlieren die Leute Land an das Wasser, gewinnen es wieder durch neue Deiche. (Meine Familie väterlicherseits lebt seit 500 Jahren in Nordfriesland, daher erlaube ich mir das so zu schreiben.) Warum bekommen Leute wie Frau Backsen so viel Aufmerksamkeit … Sie haben doch offensichtlich keine Ahnung.

    • Nordfriese am

      Die Mutter kommt aus Dortmund. Die Tochter (Sophie), um die es geht, ist dort geboren, wie ihr Vater. Der Name Backsen ist typisch nordfriesisch.

      • Das ist mir alles bewußt. Mit Verwurzelung meine ich etwas anderes als nur dort geboren zu sein. Verwurzelung geschieht in Generationen. Verwurzelung bedeutet auch, sich nicht von jedem neuen Medientrend irremachen zu lassen.

  7. Links, Rot, Grün ist eindeutiger geschäftstüchtiger als die rechten Schlafmützen. Außer motzen und vermeintliche Trolle im Internet jagen können die nicht viel, lach. Ach doch…hinterherjammern und klug schwätzen.., wenn viel Schlauere Nägel mit Köpfen machen. Das können sie perfekt. Märtyrer ohne Ende, immer 3 Kilometer hinterherhinken. :-)

    • Right is right and left is wrong am

      Mal wieder ein Sinnlos-Kommentar mit den üblichen Versatzstücken aus Deinem Baukasten. Hast Du auch mal etwas Inhaltliches beizutragen — oder kommt da nur heiße Luft? *gähn*

      • Hab doch gar nichts gegen die Rote Sahra gesagt, also kein Grund mich schon wieder zu maßregeln.

  8. Right is right and left is wrong am

    „Mein Antrieb ist, die Bedrohung unserer Heimat abzuwenden.“ — Solch ein Satz würde einer Luisa Neubauer nie über die Lippen kommen.

    Deswegen ist mir Sophie Backsen, auch wenn sie von einer NGO vor den Karren gespannt wird, sympathisch — im Gegensatz zu Neubauer. So wie mir auch viele Grüne aus den Anfangstagen der Partei sympathisch waren, weil es ihnen ebenfalls um den Schutz ihrer Heimat ging, nicht um Genderquatsch oder Multikulti.

    Könnte COMPACT nicht mal diese positiven Aspekte der Ökologiebewegung würdigen, statt immer nur stur für die Auto- und Kohleindustrie zu schreiben?

    • Kuckucksnest am

      Hatte es hier sich nicht gerade beschwert, andere (angeblich ich) würden Compacts Themenauswahl monieren? Mehr Freud geht nicht, lach.

    • Ökologiebewegung zersetzt und zerstört
      Mit dem Tod von Petra Kelly und Gert Bastian wurde auch Grün geselbstmordet.

  9. jeder hasst die Antifa am

    Haben sich denn auf der Insel schon die Klimaheligen Greta und Luisa sehen lassen und haben dort ein CO2 freies Klimacamp errichtet.

  10. Theodor Stahlberg am

    Wenn es all diese 68er hirnverseuchten Richter, Politiker und Beamten nicht gäbe, hätte der ganze strukturlose Irrsinn, der von ein paar EgomanInnen aus dem Wüten der Naturgewalten gesogen wird, keine Chance. Wir manövrieren uns als Gesellschaft an einen Punkt, wo der gesunde Menschenverstand gegen die Irren durchgesetzt werden muss – bei Strafe des Untergangs.

  11. "Du bist eine Klimahysteriker? Dann musst du halt zu Fuß gehen"…………

    Und für diese Inselbewohner finde ich, dass dort auch kein Schiff mehr anlegen dürfte. Denn die Schiffe erzeugen ja sehr viel CO².

    Diese Leute und nur diese, sollen einmal erfahren, wie es ist, mit den negativen Aspekten ihrer Forderung zu leben. Es kann z.B. nicht angehen, dass da Jemand aus klimaschutzgründen kein Auto fährt, aber bei der erst besten Hürde welche sich auftut…. dann wenn es unbequem wird…. im Bekanntenkreis nach einem "Fahrdienst" bettelt. Nein. Wer gegen Verbrennungsmotoren eingestellt ist, der soll dann bitte schön auch mit dem Fahrrad fahren…….. Tja. Und wenn es sich um eine Fahrtstrecke vom 100Km handelt… pech gehabt.

  12. Lassen wir uns nichts vormachen, die Kriminellen von der CO2 Riege haben die deutsche Bevölkerung am Hals. Diese Klimabetrüger verbreiten Ihren Wahn – das ist wie der Hexen Wahn der Verschwand erst als es unerträglich würde. Dann muss man sich um die Verursacher kümmern.

  13. Im Wahn der Krisen werden Grundrechte eingeschränkt. Grundrechte aber sind nicht verhandelbar, dass muss man unserer Regierung schon deutlich machen, weil die das Durchregieren in den Krisen als perfides Instrumentarium erkannt hat und sich politische Ziele damit leichter durchsetzen lassen.
    Im Grunde aber ist es das Lehrbuch der Stasi, die Agitation und Propaganda.
    Ist es nicht das kleine Virus, dann ist es der vermeintliche Klimawandei und Umweltschutz. Sind es nicht die erneuerbaren Energien, dann sind es die Rentenkassen und die schwarze Null.
    Eine Krise jagt die nächste Krise und wie zum Beweis das diese Krisen alle eine große Lüge sind, hatten sie unter der Coronakrise Geld ohne Ende aber früher nie!
    Aber das Ende kommt, weil kein normaler Mensch mehr diesen Politikern vertrauen kann.

    • Ach ja, und jetzt kommt das Delta Virus und dann sicher das Gaga Virus, was interessiert da noch die Luftnummer.
      Könnt ja sein das diese kleine gelbe Delta-Mutation nur bei den Abgespritzten mutiert, weil wir alle anderen sind ja noch gesund?!

      Aber das fragt man die Wissenschaft gar nicht, es könnt ja nur beunruhigen!

    • Der Fernaufklärer am

      "Klimaschutz" ist nichts anderes als eine weitere Masche der üblichen Verdächtigen, um uns "Steuer"zahlern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und in dem man solchen S.Backen(s) eine Plattform gibt, unterstützt man diese Volksverräter noch! Stattdessen wäre es besser, schonungslos über die Machenschaften hinter der "Klimabewegung" aufzuklären ..

  14. In der Kürze liegt die Würze. Wer soll denn diesen Bandwurmartikel voller unwesentlicher Details lesen ? So wichtig ist weder das Fräulein Backsen noch die Insel Pellworm. Auf diese kann vielleicht S. B. nicht, wohl aber Deutschland sehr leicht verzichten. Bauernhöfe für 1000 Insulaner ließen sich auf dem Festland durchaus finden. Schlicht hirnrissig, einige qkm mit Wahnsinnskosten einzudeichen, statt die Leute zu evakuieren.

    • Lieber SEVERUS, nicht immer liegt in der Kürze die Würze. Ich stamme aus einer Zeit als das Lesen noch Phantasie anregend und als Erlebnis galt. Dieser Artikel hat mich zum Schmunzeln gebracht weil es dem Autor gelungen ist, mit Worten die Insel und ihre Bewohner in meiner Vorstellungswelt bildlich aufleben zu lassen, meinen besten Dank hierfür. Die Welt in der nur noch Sachlichkeit und Nüchternheit unser Leben bestimmen möchte ich mir gar nicht vorstellen auch wenn Sie vielleicht recht haben.

      • Nordfriese am

        @ Reinhold:

        100% Zustimmung. Ich habe diesen Artikel mit Genuss gelesen. Ein gelungenes Stück, zumal ich die Insel Pellworm selber sehr gut kenne. Herrn Severus = Sokrates mangelt es offenbar nicht nur an Empathiefähigkeit, wenn er die Inselbewohner aus ihrer Heimat verpflanzen möchte, er ist auch ein typisches Beispiel dafür, dass längere, essayistisch oder – wie in diesem Fall – sehr detailreiche und fast schon literarische Texte die heutigen "Internetkonsumenten" überfordern.

      • Right is right and left is wrong am

        Bei dem Artikel hat man gleich die Hallig Jeverssand aus Storms "Schimmelreiter" vor Augen, wo das Pferdegerippe wiederaufersteht.

      • Ich entschuldige mich, daß ich in einem Magazin mit politischem Anspruch Sachinformation und keine Belletristik erwarte. Die lese ich höchstens vor dem Einschlafen im Bett. Aber es mag da andere Ansprüche geben, Tschuligung.

    • Bernd-Hunter am

      @ Severus:

      Für den Satz mit den Insulanern hätte Dir Dein Freund Hinrich Lohse aber ordentlich die Hammelbeine lang gezogen und Dich zum Deichbau in den Dieksanderkoog (heutiger Name; der hieß mal anders) geschickt. Wird Zeit, dass Du mal wieder ein bisschen Wehrsport machst. *grins*

      • Wer, zum Teufel, ist Hinrich Lohse ? Nein, ich werde nicht googeln, so wichtig kann der nicht sein.

      • Right is right and left is wrong am

        @ Severus:

        Hilfe, der Name sollte einem (sofern man historisch interessiert ist) auch ohne Google ein Begriff sein. Lohse dürfte 1945 der dienstälteste Gauleiter der NSDAP gewesen sein (20 Jahre am Stück in Schleswig-Holstein), zudem war er ab 1941 Leiter der Zivilverwaltung im Reichskommissariat Ostland. Er war sozusagen ein "Promi" in der Nomenklatur des Dritten Reiches. Gerade Sie sollten da nicht wie der Ochs‘ vor dem Berg stehen.

    • Ist nicht bös gemeint, ich gönne den Leutchen lediglich einen Wohnort, wo sie ohne Gummistiefel ins Bett gehen können.

      • Nordfriese am

        @ Severus:

        Keine Sorge, das können die Pellwormer, denn in Nordfriesland weiß man, wie man gute Deiche baut. Und eine neue "grote Manndränke" erwarte ich — im Gegensatz zu den Klimakiddies — eher nicht.

      • Ich erwarte rein gefühlsmäßig schon in Ostfriesland jederzeit, daß mir gleich Meerwasser in die Stiefel läuft.

  15. Man wird das Gefühl nicht los manche Richter sind irgendwie panne im Kopf??
    Selbst wenn Deutschland sofort komplett abgeschafft werden sollte; also komplett vom Erdenrund verschwände wäre der Klimawandel (den es seit Anbeginn bis heute gibt…..) nicht aufzuhalten. Er findet permanent statt….
    Ich halte jede Wette das diese Richter auch Auto fahren, in den Urlaub Reisen und ihr Häuschen im Winter gut heizen…
    Wahrscheinlich ewrig gestrige 68′??

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