20 Millionen Euro: Steuer-Michel muss für Corona-Behandlung von Ausländern zahlen

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Vor dem Hintergrund der Einmalzahlung von 200 Euro für notleidende Studenten, denen in Folge der sogenannten Corona-Pandemie die Jobs weggebrochen sind, und der monatlichen Alimentierungen der hier schon einige Zeit gut und gerne lebenden sowie der gerade frisch importierten Jungmänner aus Griechenland in Höhe von bis zu 6000 Euro pro Person klingt die Ankündigung von Gesundheitsminister Jens Spahn wie Hohn: Der Bund will die Kosten für die Behandlung ausländischer Corona-Patienten in Deutschland übernehmen.

Zwar tut dies nicht der Bund, sondern ohne gefragt zu werden, der Steuer-Michel, der sich erneut die Augen reibt über so viel Unverfrorenheit. Denn es ist üblich, die hierzulande erzeugten Behandlungskosten den Krankenkassen der Heimatländer der Patienten in Rechnung zu stellen. Aktuell sind es mehr als 200 Covid-19-bedingte Notfälle aus europäischen Staaten, die bislang 20 Millionen Euro verursachten. Man sei jedoch bereit und in der Lage, noch weitere Patienten aus europäischen Partnerländern aufzunehmen, so der Bankkaufmann, der es gelernt hat, mit Geldern zu jonglieren, die ihm nicht gehören. Das sei Deutschlands Verständnis von europäischer Solidarität, sagt der CDU-Minister.

Die mit den eigenen Landsleuten muss da schon mal hintenanstehen nach dem (fälschlicherweise) Turnschuh-Joschka unterstellten Credo, „so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herauszuleiten, vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht“. Auch nicht die künftigen Leistungsträger dieser Republik, die eines Tages obendrein für die sich regelmäßig erhöhenden Gehälter – narrativ „Diäten“ genannt – der selbsternannten Elite aufkommen werden.

Zehntausende Studenten nagen am Hungertuch, und zumindest das Land Hessen hat schnelle Hilfe angekündigt: Einen einmaligen Zuschuss von maximal 200 Euro, der nicht zurückgezahlt werden muss. Donnerwetter, die Hessen erstarren vor Ehrfurcht, organisieren Applaus-Orgien auf den Balkonen ihrer überteuerten Mietwohnungen für die Ideengeberin, Wissenschaftsministerin Angela Dorn. Die allerdings hat zumindest so viel Anstand einzuräumen, dass mit 200 Euro „keine großen Sprünge möglich sind“. Damit haben sich die Grünen einmal mehr als kompetente Krisenmanager bewährt. Der Lohn winkt mit entsprechenden Umfragewerten.

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Der Rest der studentischen Republik aber dürfte nach dem Willen von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) in den Genuss zinsloser, aber zurückzuzahlender Kredite kommen: „Unbürokratisch, schnell und wirksam“, wie es am gestrigen Dienstag aus ihrem Ministerium hieß, das sich unverzüglich selbst ad absurdum führte. Denn wann genau diese Überbrückungshilfen beantragt und wie diese umgesetzt werden, dazu hat die Ministerin keinen Plan. Ebenso wenig zu den Forderungen der Mitglieder der Kultusministerkonferenz, das BAföG in der Corona-Krise auch für nicht leistungsberechtigte Studenten zu öffnen. „Eine Änderung des BAföG würde ein entsprechendes parlamentarisches Gesetzgebungsverfahren nach sich ziehen“ zieht sich Karliczek mit diesem sozialpolitischen Offenbarungseid aus der Affaire. „Die hierfür notwendige Zeit … haben wir nicht.“

Die indes hatte Jens Spahn sehr wohl: Für das Ausbrüten von Maßnahmen, die erneut zu Lasten der Steuerzahler gehen – zugunsten eines jeden „Bedürftigen“ auf diesem Planeten!

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21 Kommentare

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    Rumpelstielz am

    Es sind Riesengeldmengen in Privathand. Diese Geldmengen bekommt man nur mit Schwundgeld in den Griff. Steuern nennt man so.

    Seit fünfzehn Jahren rasen politische Geisterfahrer der CDU/CSU(SPD , die eigentlich einen Eid geleistet haben Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, auf eine Betonwand zu. Fehlentscheidungen mit katastrophalen Auswirkungen in schädigender Absicht.

    M * V² / 2

    V sei die Inflationsrate – M sei die Geldmenge

    Einzige Lösung
    Goldflucht

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    Ich wecke da sicher keine schlafenden Hunde.Den Verantwortlichen dürfte längst klar sein,daß ihre großzügigen Spenden ohne Steuererhöhungen nicht finanzierbar sind (und mit St-Erhöhungen auch nicht). Die allgemeine Corona-Steuer kommt, einkommensunabhängig, der Steuersatz für Einkommensmillionäre wird aber nicht erhöht,versprochen.

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      Vorerst wohl nicht. Eher durch "moderate" Inflation (10-20%), dann fällt weniger auf.

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    Heute große Debatte im Bundestag, wen sie noch mit Geld helfen könnten?

    Nix für die kleinen Armutsrentner mit Grundsicherung, nichts für gebeutelte Hartzer, wenn sie die teueren Lebensmittel kaufen müssen und Gesichtsmasken. Nichts für alle am unteren Level, aber viel für jeden Hinz und Kunz der nur laut genug schreit!

    Auch haben Sie eine Absage erteilt, der Forderung back Kürzung von Diäten und Ministerpfründen, was nicht anders zu erwarten war.

    Was für Heuchler, ohne den Herren, was für Ganoven im Amt und Mit fetten Diäten!

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      Na nicht neidisch werden,Neid schwächt. Aber es stimmt,im Supermarkt sind Preisexplosionen zu beobachten,die über das "Normale" hinausgehen. Und es werden wieder großzügig öffentliche Gelder in Unternehmertaschen gestopft,je größer der Hai,desto mehr bekommt er.

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        Gestern noch waren sich die geistig Geleeerten einig, dass das Kapital zusammenbricht. 😉 Einer vom ungebildeten Pöbel wiedersprach und fantasierte von einer Investition in dessen Zukunft.

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    Käptn Blaubär am

    "Leistungsträgern" muß man soviel Steuern aufbrummen,bis ihnen das "Leisten" vergeht. Wenn ich das Wort höre/lese,weiß ich schon,wen ich vor mir habe.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Umgekehrt wäre es besser Studenten mit 6000 Euro unterstützen und den hier eingefallenen Taugenichtsen 200 Euro und keinen Cent mehr.

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      "Sudierende" der hiesigen Lomonossow-Unis, insbesondere Studieengänge der Fachrichtung Genderstudies, sollten mehr bekommen.

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    HEINRICH WILHELM am

    Es war ja wohl auch nicht zu erwarten, dass diese Masken nun über ihre Schatten springen
    und alle von ihnen verbockten "Maßnahmen" durch Wohltaten konterkarieren.
    200 EUR für Masken gefällig?
    Aber: Wer genau hinsieht/hinhört erkennt, dass immer dann, wenn irgendwelche Corona-Misswüchse
    zur Sprache kommen, sofort ein Ministerchen mit dem Geldbeutelchen klingelt. Das Gejammer über
    die Zustände wird mit dem Klang desjenigen Geldes beantwortet, welches sowieso nicht vorhanden ist.
    Ähnlich, wie weiland bei Hodscha Nasreddin.

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    Sonnenfahrer Mike am

    Ich verstehe zwar nicht ganz, warum die ganz normale Verrechnung mit den anderen
    europäischen Krankenkassen für die medizinische Behandlung von unseren Nachbarn
    hier bei uns zu unseren Lasten ausgesetzt werden sollen, aber viel, viel schlimmer finde
    ich, die Verschwendung des vielen, vielen Geldes, welches wir für die Unterbringung,
    Vollversorgung und Bespaßung sowie für die medizinische Behandlung der Abermillionen
    von nichteuropäischen Invasoren in unserem Land und auf unserem Kontinent, dank
    Merkel und der selbsternannten Gutmenschen zum Fenster herausschmeißen müssen,
    obwohl es vielen von uns selbst finanziell alles andere als gut geht und sehr viel von
    uns sogar bittere Not leiden. Also über die kostenlose medizinische Behandlung unserer
    europäischen Nachbarn, hier bei uns, kann ich mich persönlich nicht so richtig aufregen,
    wenn ich an die vielen, vielen Milliarden von Euro denke, die wir z.B. für Erdogan, für das
    Sozialabkommen mit der Türkei und die ganze Entwicklungshilfe rausschmeißen.
    Dort müssten wir ansetzen, bei den Ausgaben für die Nichteuropäer, die NATO und
    die UNO samt ihrer ganzen Unterorganisationen, diese Ausgaben müssen wir radikal
    auf Null runterfahren und nicht bei unseren eigenen europäischen Nachbarn, mit
    welchen wir vielfach engstens familiär, wirtschaftlich und touristisch aufs engste
    verbunden sind.

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      Sonnenfahrer Mike am

      Das sind doch Krümel, die man mit der Lupe suchen muss, die wir da für
      unsere erkrankten, eigenen, europäischen Nachbarn ausgeben im Vergleich
      zu dem, was wir für die Unmassen von Nichteuropäern in und außerhalb
      unseres Landes ausgeben. Und mit unseren europäischen Nachbarn sind
      wir im Gegensatz zu den Nichteuropäern aufs engste genetisch verwand,
      allein wegen der Römerzeit, wegen der Völkerwanderung, wegen der
      Vertreibung der Protestanten und der vielen Kriege innerhalb Europas
      und auch wegen der unzähligen Ortswechsel Einzelner auf Grund von
      Arbeitsuche, z.B. möchte ich nicht wissen oder besser gesagt, ich würde
      es sehr gern wissen, wie viele Kinder unsere Soldaten allein in Frankreich,
      Italien, Norwegen, Polen, den Niederlanden und Russland gezeugt haben
      und wie viele von uns heutigen Deutschen von den alliierten Besatzern
      gezeugt wurden. Und als Napoleon hier bei uns in Deutschland war, da
      wurden doch bestimmt auch Kinder durch die Soldaten gezeugt und
      umgekehrt genau dasselbe, als preußische Truppen in Frankreich
      und Belgien standen und da standen sie gleich mehrfach während
      unserer Geschichte. Und mit Elsass-Lothringen kann ich gleich weiter
      machen, den mindestens die Hälfte der heute dort lebenden Menschen
      sind ursprünglich Deutsche, wie wir, auch wenn sie heute die französische
      Sprache sprechen und die französische Staatsbürgerschaft haben.

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      Fridays for Future konnte massen von Leuten generieren. Warum kann man nicht auch mal den Rechtsstaat vertreten durch Demonstrationen? Aber wirklich Massen. Frankreich ist auch nicht gerade muede wenn es darum geht sein Recht zu vertreten.

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    RechtsLinks am

    Fuer die linksverdrehte Studentsnschaft tut mir nichts leid. Moegen sie ihre Marxbuecher fressen.
    Ueberbrueckungshilfen hin oder her. Auf meinem Kalender ist heute der 22te, also eine Woche vor Ultimo. Und um dieses Datum herum wird es in den allermeisten Haushaltskassen der Deutschen ziemlich leer. Da bei vielen AN schon die Einnahmen des letzten Monats mager waren wird die Situation Anfang des Monats Mai eskalieren. Es wird ernst und es wird schlimm.

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      Käptn Blaubär am

      @RL: Schlimm ja,aber net ernst. MEIN Schuldner geht zuletzt pleite und selbst dann wird er immer noch Lebensmittelmarken drucken. Argentinien war zu meiner Zeit schon 3 x Pleite und die Argentienier leben immer noch.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Am deutschen "Nazi-Wesen" … soll die Welt genesen 😉

    Erkennt und handelt …

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      Am deutschen "Merkel Wesen" kann die Welt verwesen…..

      Verpennt und schlaft weiter ….

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        Mir nicht ganz klar,was ER gegen Merkel hat. ER ist gottlos,das Merkel auch.Er schämt sich nicht für seinen 180 Grad-Seitenwechsel,das Merkel auch nicht. Also warum? (Das mit dem Unteroffizier habe Ich mit dem verschollenen Trump verwechselt,`tschulligung. Ist aber auch nicht mehr so wichtig wie 1910. Daß die Kunst, aus Zivilisten Menschen zu machen, heutzutage im Eimer ist,weiß ER so gut Ich. Oder auch nicht.)

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