Heute vor 58 Jahren hielt der britische Tory-Politiker Enoch Powell eine aufrüttelnde Rede, die in die Geschichtsbücher einging. Geradezu prophetisch sagte er damals Zustände voraus, die nicht nur auf der Insel inzwischen bitterer Alltag sind. Welche teils tödliche Folgen die Massenzuwanderung seit 2015 hat, bringen wir in COMPACT-Spezial «Mädchen, Messer, Morde» deutlich zur Sprache. Eine Chronik des Grauens – hart, aber notwendig. Hier mehr erfahren.

    Als Enoch Powell am 20. April 1968 in seiner Geburtsstadt Birmingham eine Rede hielt, in der er vor den Folgen einer ungebremsten Zuwanderung aus den früheren Kolonien warnte, läutete dies das Ende seiner Karriere ein. Der 1912 geborene Abgeordnete der Konservativen, dessen überragendes rhetorisches Talent Legende war, hatte zu dieser Zeit bereits alles erreicht, was zu einem erfüllten Leben gehört: Er war Professor für Altgriechisch, Brigadegeneral, Staatssekretär und Gesundheitsminister. Doch nun trieb ihn die Sorge um sein Vaterland um.

    Damals gab es eine große Welle afro-karibischer und asiatischer Zuwanderer aus den Commonwealth-Staaten. Zum Grübeln brachte ihn, wie er in seiner Rede ausführte, ein Gespräch in seinem Wahlkreis mit «einem ganz normalen Arbeiter in mittleren Jahren, der in einer unserer verstaatlichten Industrien beschäftigt ist». Dieser habe ihm in Bezug auf seine Kinder mitgeteilt: «Ich werde erst zufrieden sein, wenn ich dafür gesorgt habe, dass sie sich alle in Übersee niederlassen. Hierzulande wird in 15 bis 20 Jahren der schwarze Mann die Peitsche über den weißen schwingen.»

    Konservativer mit Weitblick: Enoch Powell. Foto: Allan Warren, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

    «Wir müssen wahnsinnig sein»

    Powell fährt nach diesem Zitat in seiner Rede fort: «Ein anständiger, normaler Landsmann sagt am helllichten Tag in meiner eigenen Stadt zu mir, seinem Unterhausabgeordneten, dass sein Land seinen Kindern keine lebenswerte Existenz mehr bieten kann. Ich habe einfach nicht das Recht, die Achseln zu zucken und an etwas anderes zu denken. Tausende und Hunderttausende sagen und denken dasselbe wie er, vielleicht nicht überall in Großbritannien, aber doch in jenen Gebieten, in denen bereits die völlige Verwandlung begonnen hat, die in tausend Jahren englischer Geschichte keine Entsprechung hat.»

    Halte dieser Trend an, so der Unterhausabgeordnete unter Berufung auf offizielle Zahlen, «werden sich in 15 oder 20 Jahren dreieinhalb Millionen Einwanderer aus dem Commonwealth und ihre Nachkommen in diesem Land leben». Und weiter: «Für das Jahr 2000 gibt es keine vergleichbare offizielle Zahl, doch muss sie bei fünf bis sieben Millionen liegen, etwa einem Zehntel der Gesamtbevölkerung und fast so hoch wie die des Londoner Großraums. (…) Über England verstreut, werden Einwanderer und ihre Nachkommen ganze Gegenden, Städte und Stadtteile besetzt haben.»

    Powell zeigte sich entsetzt: «Wir müssen als Nation wahnsinnig sein, buchstäblich wahnsinnig, um den jährlichen Zustrom von etwa 50.000 Angehörigen zuzulassen, die größtenteils die Basis für das zukünftige Wachstum der von Einwanderern abstammenden Bevölkerung bilden. Es ist, als schaue man einer Nation dabei zu, wie sie eifrig ihren eigenen Scheiterhaufen aufbaut.»

    Und er wurde noch deutlicher: «Wir sind so geisteskrank, dass wir unverheirateten Menschen tatsächlich erlauben, einzuwandern, um mit Ehegatten oder Verlobten, die sie nie gesehen haben, eine Familie zu gründen.» Um ein weiteres Anwachsen des nicht-weißen Bevölkerungsanteils zu stoppen, müssten «unverzüglich» die dafür «notwendigen legislativen und administrativen Maßnahmen» ergriffen werden.

    Ein Einwanderungsstopp reiche längst nicht mehr aus. Denn: «Wenn die gesamte Einwanderung morgen endete, würde die Wachstumsrate der Einwanderer- und von Einwanderern abstammenden Bevölkerung erheblich verringert, doch das grundsätzliche Wesen der nationalen Gefahr bliebe aufgrund der in Zukunft zu erwartenden Größe dieses Bevölkerungselementes bestehen.» Die Devise müsse daher lauten: «Ermunterung zur Rückwanderung.» Also: Remigration!

    Der Tiber schäumte vor Blut

    Powell warnte davor, sich allzu großen Integrations-Illusionen hinzugeben:

    «Sich in eine Bevölkerung zu integrieren, heißt, praktisch ununterscheidbar von ihren übrigen Mitgliedern zu werden. Nun ist, wo eindeutige körperliche Unterschiede, besonders in der Hautfarbe bestehen, Integration immer schwierig, wenn auch auf Dauer nicht unmöglich. Unter den Commonwealth-Einwanderern, die in den letzten fünfzehn Jahren gekommen sind, um hier zu leben, sind viele Tausende, die den Wunsch und die Absicht haben, integriert zu werden, und deren Gedanken und Bestrebungen stets in diese Richtung gehen. Sich jedoch einzubilden, eine große und wachsende Mehrheit von Einwanderern und ihren Nachkommen habe dergleichen im Sinn, ist ein absurder Irrglaube, und ein gefährlicher dazu.»

    Die Rede des Politikers gipfelte schließlich in den Worten: «Wenn ich in die Zukunft blicke, erfüllt mich eine Vorahnung; wie der Römer scheine ich ”den Fluss Tiber mit viel Blut schäumen” zu sehen. Jenes tragische und ausweglose Phänomen, das wir mit Schrecken auf der anderen Seite des Atlantiks beobachten, das aber dort mit der Geschichte und Existenz der Vereinigten Staaten selbst verwoben ist, kommt hier durch unseren eigenen Willen und unsere eigene Achtlosigkeit über uns.

    Tatsächlich ist es beinahe schon so weit. Zahlenmäßig werden wir lange vor dem Ende des Jahrhunderts amerikanische Proportionen haben. Einzig entschlossenes und sofortiges Handeln wird es auch jetzt noch abwenden. Ob es den öffentlichen Willen geben wird, dieses Handeln zu verlangen und umzusetzen, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass der große Verrat darin bestünde, zu sehen und nicht zu sprechen.»

    Krawalle, Terror, Sex-Sklaverei

    Nach seiner «Brandrede» (Taz) wurde Powell von den Tories abgesägt und politisch isoliert. 1974 trat er aus der Konservativen Partei aus, ein Jahr später, inzwischen Mitglied der nordirischen Ulster Unionist Party, wandte er sich vehement gegen einen Beitritt Großbritanniens zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, dem Vorläufer der EU. 1998 starb er im Alter von 85 Jahren in London. 2002 erschien sein Name auf der Liste der «100 größten Briten». Organisiert hatte den Wettbewerb die BBC, abgestimmt wurde von den Bürgern.

    Im Juli 2005 schrieb der damalige Welt-Kolumnist Konrad Adam über Powell: «Durch simple Hochrechnung sagte er seinen Landsleuten eine Zeit voraus, in der sie nicht mehr Herren im Haus sein würden. Den Multikulturalismus, der damals allerdings noch nicht so hieß, hielt er für einen gefährlichen Spleen, die Integration für gescheitert.» Im Tonfall bewusst nüchtern, habe sich Powell darauf verlassen können, «dass die Fakten, die er nannte, alarmierend genug wirken würden». Nur am Ende der Rede habe er «zu einem dramatischen Bild» gegriffen. «Als guter Kenner der römischen Literatur zitierte er Virgil und bekannte, ähnlich wie dieser, den Tiber ”schäumend vom Blut” der Bürgerkriegsopfer vor Augen zu haben.»

    Äpfel und Birnen

    «Nichts ist irreführender als der Vergleich zwischen dem Commonwealth-Einwanderer und dem amerikanischen Neger. Die Negerbevölkerung der Vereinigten Staaten, die bereits vor der Nationwerdung der USA existierte, begann im wahrsten Sinne des Wortes als Sklaven, um später das Wahl- und andere Bürgerrechte zu erhalten, deren Ausübung sie nur langsam und bis heute nicht vollständig erreicht haben. Der Commonwealth-Einwanderer kam im Besitz der vollen Staatsbürgerschaft nach Großbritannien, in ein Land, das keine Diskriminierung zwischen dem einen und dem anderen Bürger kannte, und ihm wurden sofort sämtliche Rechte eines Staatsbürgers gewährt, vom Stimmrecht bis zur freien medizinischen Behandlung durch den National Health Service. Etwaige Nachteile, die dem Einwanderer entstanden, ergaben sich nicht aus dem Gesetz oder aus der Politik des Staates oder aus den Verwaltungsmaßnahmen, sondern aus jenen persönlichen Umständen und Zufällen, die bewirken und immer bewirken werden, dass sich Schicksal und Erfahrung eines Menschen von denen eines anderen unterscheiden.» (Enoch Powell in seiner «Rivers-of-Blood»-Rede vom 20.4.1968)

    Die Rassenkrawalle in Oldham, Leeds, Burnley und Bradford 2001 haben Powell nachträglich ebenso bestätigt wie die Terroranschläge in London und Manchester 2005, 2007, 2013, 2015 und 2017 oder der 2014 aufgedeckte Massenmissbrauch und die sexuelle Versklavung von etwa 1.400 Kindern und Jugendlichen durch pakistanische Grooming Gangs in Rotherham und anderswo. Und auch die Zustände in Deutschland seit Merkels Grenzöffnung 2015 geben Powell recht.

    Wir schweigen nicht: In COMPACT-Spezial «Mädchen, Messer, Morde –Die Opfer der offenen Grenzen von Merkel bis Merz» dokumentieren wir die Folgen der ungebremsten Massenzuwanderung für unser Land und seine Bevölkerung. Eine Chronik des Grauens – hart, aber notwendig. Hier mehr erfahren.

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