Bittere Pille für Ursula von der Leyen und Schergen: In Bulgarien siegt das Bündnis Progressives Bulgarien bei der vorgezogenen Parlamentswahl klar und deutlich und bremst Kriegstreiber spürbar aus. Wer sich an der aggressiven Rhetorik gegen Russland nicht beteiligen will, der sichert sich unsere Druschba-Silbermedaille und setzt ein Zeichen für Frieden und Freundschaft. Hier mehr erfahren.

    Nur eine Woche nach dem ausgelassenen Brüssel-Jubel über die Wahl in Ungarn ist jetzt der Kater eingekehrt. Die jüngsten Aussagen von Orban-Bezwinger Peter Magyar und der Wahlausgang in Ungarn passen so gar nicht ins Drehbuch der EU-Kommission. Ob Migration, ob Kriegspolitik, ob Klimawahn: Ungarn tickt offenbar auch unter dem neuen Machthaber nicht so, wie Ursula von der Leyen und ihre Clique sich das vorstellen. Und nun auch noch die Wahl in Bulgarien.

    Radews Erdrutschsieg

    Das neu gegründete Bündnis Progressives Bulgarien, angeführt vom früheren Präsidenten Ruman Radew, vereinigt verschiedene politische Strömungen, vorrangig von linken, aber durchaus auch rechten Kräften. Es hat jetzt einen wahren Endrutschsieg eingefahren, vermutlich um 44 Prozent der Stimmen. Das endgültige Ergebnis wird für Donnerstag erwartet.

    Der Wahlsieger hatte schon in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder unmissverständlich deutlich gemacht: Waffenlieferungen an die Ukraine verlängern den Krieg und sind somit abzulehnen. Radew betont bei jeder Gelegenheit, dass ein Krieg gegen Russland nicht zu gewinnen sei und Bulgarien nicht zum verlängerten Arm Washingtons werden dürfe. Kein Zweifel: Bulgarien wird auf einen russlandfreundlichen Kurs einschwenken.

    44 Prozent, das hat jetzt auch die zuständige Wählkommission nach Auszählung von gut 90 Prozent der Stimmen bestätigt. Welch ein Paukenschlag! Hochrechnungen deuten auf eine absolute Mehrheit von möglicherweise 129 bis 134 der insgesamt 240 Sitzen hin. Die proeuropäischen Kräfte wie das konservative Bündnis GERB-SDS oder die liberale Sammlung PP-DB sind geradezu vernichtend geschlagen, dürften am Ende auf jeweils etwa 14 Prozent kommen.

    Das Wahlergebnis sei „ein Sieg der Hoffnung über das Misstrauen, ein Sieg der Freiheit über die Angst“, so Radew gestern am Abend. Der 62-Jährige will bald eine Wiederaufnahme des Dialogs mit Moskau in ANgriff nehmen und sieht Sofia dabei als ein sehr wichtiges Bindeglied. Er wünsche sind „pragmatische Beziehungen zu Russland, gegründet auf gegenseitigem Respekt“. Allerdings wird er wohl kein Veto gegen EU-Beschlüsse zur Unterstützung der Ukraine einlegen, wie es Orban in Ungarn durchgezogen hatte.

    Wichtiges Wahlkampfthema war zudem der Kampf gegen die Korruption. Nach seiner Stimmabgabe in Sofia beschwor Radew von Pressevertretern „eine historische Chance, ein für allemal mit dem oligarchischen Modell zu brechen“. Er kämpfe für ein demokratisches und modernes Bulgarien. Der Ex-General und frühere Kampfjet-Pilot war im Januar vom Amt des Staatspräsidenten, das er von 2017 bis 2026 ausgefüllt hatte, zurückgetreten, um mit dem neuen Bündnis verschiedener politischer Richtungen an der Wahl teilzunehmen.

    Wer sich an der aggressiven Rhetorik gegen Russland nicht beteiligen will, der sichert sich unsere Druschba-Silbermedaille und setzt ein Zeichen für Frieden und Freundschaft. Hier mehr erfahren.

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