„Das sind unsere 68er, die viele westdeutsche Bundesländer früher hatten, als man ebenfalls aufbegehrt hat gegen etwas Altbewährtes. Und meine Hoffnung ist immer, dass am Ende etwas Positives, etwas Gemeinsames rauskommt.“ (Alexander Geisler, Mitglied im Kreisvorstand der SPD Mittelsachsen, im Interview gegenüber dem Sender Welt zu den Demonstrationen im mittelsächsischen Freiberg)

    „Die Flocken fallen dicht an jenem Tag. Ein Lindwurm von rund 1.500 Menschen schlängelt sich im Schneetreiben durch die traditionsreiche Stadt des Silberbergbaus – und das, obwohl die Polizei im Vorfeld verkündet hat, den Protest unterbinden zu wollen. Das Volk hat sich Bahn gebrochen. (…) Immer wieder skandieren die Freiberger: ,Kretschmer muss weg!`“ (COMPACT 1/2022)

    12 Kommentare

    1. Wenn friedliche Demonstration von einer engstirnigen Obrigkeit verboten werden haben wir eine Diktatur.

    2. HERBERT WEISS an

      Man mag den 68ern viele wirre Ideen anlasten – einverstanden. Aber in manchen Dingen hatten sie sich doch etwas gedacht. Die Alten und Angepassten hätten gut daran getan, in einen offenen Dialog mit den jungen Brauseköppen einzutreten. Den gab es zwar hier und da, aber zu oft machte man es sich zu einfach, die unbequemen Querulanten als Spinner abzutun.

      Auch heutzutage zeigt sich wieder der alte Untertanengeist, indem 3/4 den Regierungsparteien der letzten Jahrzehnte ihre Stimme gaben – vielleicht auch in der Hoffnung, damit das etwas kleinere Übel zu wählen, anstatt mutig auf einen echten Wandel zu drängen.

    3. Die 68er waren eher verwöhnte Bürgerkinder, die gerne Revolutionäre gewesen wären. Adorno, Marcuse und andere Apologeten der "Frankfurter Schule" gaben ihnen dazu das "geistige Rüstzeug". Dazu noch ein bißchen "Freie Liebe", "Love & Peace" , garniert mit ein wenig Kamasutra und Mao-Fibel. Ho, Ho, Ho Chi Minh und Viva la Revolution hießen die Parolen.
      Das wirklich üble an den 68ern: Ihre Kinder sitzen jetzt auf der Regierungsbank und werden versuchen ihre halbgaren Ideologien in die Tat um zu setzen, während die Enkel für das Klima hüpfen und nicht merken wie ihre Zukunft verzockt wird.

    4. Wen genau der SPD Mensch meint und in welchem Zusammenhang ist leider nur hinter der Bezahlschranke von Welt nachprüfbar. Höchst unwahrscheinlich, dass der Coro Demos positiv veworben hat. Wobei Positiv in Kombination mit 68ern auch schon gewagt wäre.

    5. Wenn man die Dynamik der letzten Tage ansieht kann man auf die Idee kommen, daß das der 17. Juni und damit das Ende der BRD-Nomenklatura eingeleitet werden kann, denn neue Sowjetkommunisten, die mit ihren Panzern das Volk niederwalzten wird es diesmal nicht geben weil es in allen Ländern brodelt. Der Unterschied zu 1989 ist, daß die noch herrschende Klasse nicht erkannt hat, daß sie am Abgrund stehen und sie zum nächsten Schritt ansetzen.

      Die Stasi Haldenwangs sind ihrer eigenen Lügenpropaganda erlegen und die irren "Experten" von Klabauterbach bis runter zum Tierarzt sind zu vernünftigen und gesetzestreuen Verhalten weder willig noch fähig und der verbrechrische Sachsendiktator leitet gerade sein vorzeitiges Ende selbst ein, glaubt der Irre doch tatsächlich, Telegram würde vor dem Verbrecherregime buckeln.

      Im roten Hamburg 30000 und in den Gruppen wird schon zum Weihnachtswiderstand für den 24.12. geplant. Dieses Regime ist am Ende und hat sich jeglicher Rückzugsmöglichkeit selbst beraubt (Honecker und Mielke waren schlauer, Ceausescu nicht) und wir müssen die alle – auch die Mittäter in Verwaltung, Medien und Wirtschaft – vor ein Kriegsverbrechertribunal stellen.

    6. "als man ebenfalls aufbegehrt hat gegen etwas Altbewährtes"

      Altbewährtes??? Was soll denn bitte schön Altbewährtes sein? Die Sündenbockpolitik gegen Ungeimpfte etwa? Gut, hat vor 80 Jahren ja auch schon gut funktioniert.

      • Er meint wohl die antidemokratischen Verkrustungen, die unsere "freiheitlich demokratische Grundordnung", um das Wort Verfassung nicht gebrauchen zu müssen, sukzessive ausgehölt haben.

    7. jeder hasst die Antifa an

      Da hat man im MDR zwei fragewürdige Gestalten auftreten lassen aus Freiberg von einem Staatsfinanzierten Verein wie Freiberg für alle, ein linkes Unterwanderungsprojekt gegen die Querdenker von denen hatte man natürlich keinen eingeladen eine Diskussionsrunde nur von Abnickenden ja Sagern und Demofeinden.so funktioniert Schmierenjournalismus

    8. Die 68er waren eher Chaoten, die Dinge abschaffen wollten, die sie selber nicht erfüllten/ erfüllen konnten. Die Demonstranten von heute demonstrieren für ihr Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit, möchten nicht mit ziemlich ungetesteter Amiplörre als Versuchskaninchen traktiert werden! Bei dieser ist nur 1 sicher: Sie ist so konstruiert, daß jeder, der damit anfängt, Dauerkunde von Big-Pharma wird/werden muß!
      Mit den 68ern waren unsere Besatzer im Grunde einverstanden; denn deren Ideologen kamen z.T. ja von dort! "Corona" dient möglw. dazu, den WK3 gegen Rußland anzufangen. Dazu macht man sich schon mal einen großen Teil der zivilisierten Weltbevölkerung abhängig, damit die nicht die Seiten wechseln können! Unklar ist die Rolle der Chinesen! Auf jeden Fall wollen die sich nicht von Amibigpharma abhängig machen und haben ihren eigenen Impfstoff!

    9. Wer will denn mit diesen 68ern verglichen,
      wenn nicht gar gleichgesetzt
      oder in einen Topf geworfen werden?!

      Nun gut, Herr Geisler ist noch ein wenig jung.
      Und er hat’s bestimmt nur gut gemeint.