Seit Tagen belagern israelische Siedler den Ort Kusra (Westjordanland, südlich von Nablus), wollen die palästinensischen Bewohner vertreiben. Gedeckt werden sie dabei von Netanjahus Armee. Doch jetzt meldet sich sogar US-Botschafter Mike Huckabee zu Wort und verurteilt überraschenderweise das Vorgehen Israels. Alle Hintergründe liefert die COMACT-Spezialausgabe „Schurkenstaat. Geschichte in Gegenwart Israels“. Wir zeigen auf, was andere sich nicht zu sagen trauen. Sichern Sie sich deshalb noch schnell ein Exemplar, hier bestellen!
Wieder einmal rücken extremistische Siedler im Westjordanland gegen Palästinenser vor, wollen sie mit Gewalt von ihrem Land vertreiben. Unter den Augen der untätigen israelischen Armee werden Wohnhäuser tagelang belagert, ein Klima der Angst geschaffen. Wie schlimm die Situation tatsächlich ist, wird jetzt an einer überraschenden Wortmeldung deutlich: Der US-amerikanische Botschafter in Israel, Mike Huckabee, sonst ein steter Unterstützer der zionistischen Politik, hat die Belagerung der palästinensischen Familie im Ort Kusrae als „erschreckende terroristische Gewalt“ verurteilt.
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COMPACT unterstützenHuckabee weiter: „Es gibt keine Entschuldigung für solch ein aggressives Verhalten“, das Vorgehen der „israelischen Terroristen“ sei kriminell und ekelhaft. Der Amerikaner führt zudem aus, dass die israelischen Sicherheitskräfte, die einen befestigten Belagerungsposten der Siedler abrissen, aber ansonsten untätig die Szenerie verfolgen, überhaupt nur tätig wurden, weil sich die USA eingeschaltet hätten.

Alex Jones nennt Äußerung bemerkenswert
US-Star-Journalist und Nahost-Experte Alex Jones greift die neuesten Aussagen Huckabees im Kontext der Belagerung palästinensischer und christlicher Häuser (in der medialen Berichterstattung geht oft unter, dass auch Christen regelmäßig vom Terror der Siedler betroffen sind), auf und erklärt: „Huckabee, der all das bisher unterstützt hat, äußert sich plötzlich und bezeichnet es als entsetzlichen Terrorakt – was es ja auch ist! Er ist ein fanatischer Zionist, der vor Wut schäumt; das bedeutet: Er weiß, dass er kurz vor der Entlassung steht!“
Tatsächlich hatte der US-Botschafter stets betont, dass Judäa und Samaria untrennbarer Teil des jüdischen Staates seien, was die israelischen Siedler als Selbstermächtigung für ihr Vorgehen bestärkt haben dürfte.
Während die internationale Kritik wächst, blenden die Verantwortlichen der israelischen Regierung die Taten der Siedler wieder einmal aus: „Es gibt keine Gewalt durch Siedler. So etwas gibt es nicht“, erklärte Verteidigungsminister Israel Katz von Netanjahus Likud-Partei. Bilder in sozialen Netzwerken, zahlreiche Augenzeugen – und nun sogar der US-Botschafter – sprechen eine andere Sprache.
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