Wer von „Herr der Ringe“ begeistert ist, wird auch dieses Buch gut finden

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Das Eigene verteidigen, die magischen Kräfte in den eigenen Wurzeln finden, böse Eindringlinge mutig zurückschlagen – das Fantasy-Buch „Aerith Garden“ von Arne Brandt wird besonders junge Leser begeistern.

Kira, seine Schwester Alice und Hagen sind Bewohner des Dorfes Mistel, das den „Waldfeen“ Katanin gehört. Bei einem heimlichen Ausflug in den Wald treffen sie auf einen Warg, einen großen Wolf, und das Menschenkind Lily, das sich verlaufen hat. Die drei nehmen sie in ihrer Obhut und bringen es in ihr Dorf zurück. Nach einer erneuten Begegnung mit Lily schließen sie eine Freundschaft, die sie vor den anderen Katanin geheimhalten.

Später werden sie von einem Warg heimgesucht, der die Kinder vor den Grendel warnt. Sie würden versuchen, ins Land zu kommen, denn sie können nichts eigenes herstellen, weshalb sie ein reiches Land mit fleißigen Menschen benötigen.

Eines Tages beschießen die Kinder, die Menschenstadt Schieferfels zu besuchen. Dort befinden sich allerdings bereits die Grendel und zerstören die Einrichtung. Sie suchen nach Magie, die sich im Land befindfen soll. Im Laufe der Zeit breiten sie sich weiter aus, nehmen Menschen zu Sklaven und brennen Dörfer nieder. Während die vier Kinder zwischenzeitlich zuhause waren, sind sie erneut in das Menschendorf Schieferfels gekommen, wo sie von den Grendel erwischt werden, als sie dem Anfüherer einen Streich spielen wollen. Ihnen gelingt gerade noch die Flucht, doch durch ihr unvernünftiges Treiben verraten sie unbeabsichtigt ihr eigenes Dorf Mistel, weshalb die Grendel sich auf den Weg dorthin machen und es angreifen. Der Ort scheint den Grendel sehr wichtig zu sein, weil dort Magie vermutet wird.

 

Fantasy mit politischem Anspruch. Kira und seine Schwester Alice leben in einem versteckten Dorf, Mistel, tief in einem alten Wald. Eines Tages treffen sie auf Lily, ein Menschen-Mädchen, das sich verlaufen hat. Diese Menschen sind ziemlich seltsam: Sie leben in großen Städten und treiben eine Menge Unsinn. Dann fallen Grendel in das Land ein. Sie plündern die Dörfer der Menschen und brennen die Wälder nieder. Die Grendel sind auf der Suche nach Magie, weil diese große Macht verleiht und Wünsche erfüllen kann. Durch einen Zufall werden sie auf das versteckte Dorf aufmerksam. Und nach und nach bemerken sie, dass es damit mehr auf sich hat, als es scheint. Hier bestellen.

 

Eine spannende Fantasy-Geschichte, die mit ihren verschiedenen Welten der Menschen, Katanin und Grendel ein wenig an „Herr der Ringe erinnert. Auch die Magie, nach der die Bösewichte Grendel auf der Suche sind, lassen ein wenig an den Ring denken, der vom dunklen Zauberer und seinen Orks so begehrt wurde. Das Gleiche trifft auch auf die Protagonisten zu, die den kindlichen Hobbits, Frodo und seine Gefährten, sehr ähneln. Dass der Autor Fabelwesen aus der germanischen Mythologie einbaut, ist eine weitere Auffälligkeit, die eine Verbindung zu den Klassikern Tolkiens schließen lassen. Für Liebhaber von Fantasy, wie „der Herr der Ringe“ könnte also das Werk „Aerith Garden“ von Arne Brandt genau das Richtige sein.

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7 Kommentare

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    Marques del Puerto am

    Habe die Ehre,
    erst vor kurzen hatten wir das Gespräch wegen der Verfilmung ,Herr der Ringe. In den heutigen Zeiten könnte man diese 3 Teile so nicht mehr bringen. Die meisten Orks wären schwul, König Théoden mit , Heil dir Théoden‘ anzureden, heute vollkommen undenkbar und die Elben Prinzessin , wäre eine Hardcorelesbe die niemals im Leben eine Beziehung mit einem weißen angehenden König gehabt hätte. Beide Zauberer wären heute schwarze Männer im Endstadium ihrer Karriere, Samuel L. Jackson und Morgan Freeman hätten die Rollen ihres Lebens gehabt. Mordors Schatten wäre blau gewesen und hätte irgendwie eine Ähnlichkeit mit Björn Höcke .
    Mag sein das die Verfilmung in anderen nicht europäischen Ländern dann dem Original halbwegs treu ist, für Deutschland speziell hätte meine hier aufgeführte Variante dem linksversifften Klientel sicher gefallen.

    Mit besten Grüssen

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      Jason Klingor am

      Was wäre, wenn ich ihnen sagen würde, dass die gesamte Postmoderne als Zeitgeist und Ideologie der neoliberalen Globalisierung Affinitäten zum Cthulhu-Mythos nach Lovecraft aufweist. Auf eine subtile Art destruktiv und manipulativ und rabulistisch und sophistisch und irrational und Irre usw.

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    Bei allem Verständnis, aber ´Herr der Ringe´ hatte seine Aufmerksamkeit erst über den Film bekommen, nicht durch das Buch.

    Mal ehrlich, welche jungen Menschen lesen denn noch Bücher. ?!
    Einem Großteil der jungen Leute fehlt ´Leseverständnis´, da wird selbst leichte Lektüre wie das obige Fantasy-Buch zur Herausforderung.

    Aber gut, die hiesige Empfehlung kann man vertreten, vielleicht finden sich ältere Menschen als Interessenten.

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    Sachsendreier am

    Super Bild dazu, COMPACT! Klingt echt interessant. Aber auch mehr nach Lektüre für Jugendliche. Na, man könnte das Buch ja verschenken, bald nahen Konfirmation und Jugendweihe.

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    Paul, der Echte am

    Na sicher wird sie das Buch begeistern

    sind sie doch hart wie Krupp Stahl,
    zäh wie Appachenleder und
    schnell wie Windhunde

    aber nur am PC bzw. Smartphon 😉

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      Mit einem PC können entsprechend qualifizierte Jugendliche einem möglichen Gegner wesentlich mehr Schaden zufügen, als es ein ´Paul der Echte´mangels Erkenntnishöhe für möglich hält.

      Also kommen Sie, ´Paul der Echte´, mal in die Gegenwart und verharren nicht im Gestern !

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