Wasserstoffwahn des Bundeswirtschaftsministers Peter Altmaier – Hildes Kommentar zum Samstag, dem 29.02.2020

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Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will sogenannten „grünen“ Wasserstoff aus dem Ausland importieren, auch aus Afrika. Entfernung Ghana – Hamburg: über 5.100 km. Dabei ist der grüne Wasserstoff gar nicht so „grün“, wie er angepriesen wird, denn für seine Erzeugung braucht es erhebliche Mengen an Strom, um das Wasser zu zersetzen. Außerdem entstehen beim Transport oft erhebliche Verluste des leicht flüchtigen Wasserstoffs, so dass die Verlustrate an originärem Wasser zunimmt und die weltweiten Wasserreserven vermindert werden könnten.

Die Frage ist nur: wie hoch ist der Verlust an originärem Wasser? Ist er vernachlässigbar? Sobald aber Wasserstoff über längere Strecken transportiert werden muss, steigert sich die Verlustrate bei jeder Undichtigkeit erheblich! Der entweichende Wasserstoff verbindet sich nicht unbedingt wieder zu 100% mit Sauerstoff, sodass wieder gleichviel Wasser entsteht wie vorher. Und es verbraucht viel Energie durch Strom, um Wasserstoff zu erzeugen, zu komprimieren und zu transportieren, da wäre dann schon die Frage, ob diese Kilowattstunden nicht woanders besser aufgehoben wären.

Damit schafft Herr Altmaier für Deutschland neue Abhängigkeiten in der Energieversorgung außerhalb Europas. Aber solche Pläne sind überdies hinfällig, denn Gazprom hat bereits im Januar 2020 bekannt gegeben, dass durch ein neues Hitze-Pyrolyse-Verfahren aus Erdgas Wasserstoff ohne CO-2 Entstehung hergestellt werden kann und zwar mit einem Bruchteil der Energie, die man für die elektrolytische Zersetzung von Wasser braucht, um Wasserstoff zu gewinnen. Das wird aber von den zuständigen Ministern nicht zur Kenntnis genommen. Peter Altmaier (CDU) ist seit dem 14.März 2018 Bundesminister für Wirtschaft und Energie im Kabinett IV von Frau Merkel! Davor war er ab Dezember 2013 Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes im Kabinett Merkel III und ab Mai 2012 Nachfolger von Norbert Röttgen als Bundesumweltminister im Kabinett Merkel II.

Anstatt von einem neuen europaweiten Netz aus Wasserstoffgaspipelines zu träumen, das von Afrika aus gefüllt wird, wäre es doch sinnvoll dafür zu sorgen, dass die Erdgaspipeline Nordstream II zügig fertig gestellt wird – trotz neuer Drohungen von Herrn Trump, der jetzt die Investoren der Pipeline finanziell austrocknen will, damit die letzten 150 km niemals fertig gestellt werden. Dabei wäre die Pipeline längst fertig, wenn nicht Dänemark eingeknickt wäre und aufgrund seiner Forderungen auf einer Umgehung von Bornholm bestanden hätte. Sein amerikanisches Frackinggas wird seit 2016 angeliefert und das soll auch so bleiben.

Das Erdgas als klimaneutraler Wasserstofflieferant wird diffamiert als sogenannter „blauer Wasserstoff“, der angeblich keine Zukunft habe, da bei der Produktion Kohlenstoffdioxid entstehen würde, aber nur bei einem alten Verfahren, nicht bei einem neuen! Immerhin werden durch den „blauen Wasserstoff“ keine planetaren Wasserreserven angetastet. Und für das Kohlenstoffdioxid muss eine intelligente Lösung gefunden werden, da Verbrennungsprozesse allgegenwärtig sind und der gesamte Energiebedarf niemals durch grünen Wasserstoff gedeckt werden kann.

Dieses wenig durchdachte Konzept von Herrn Altmaier wird genauso erfolglos enden, wie das „Desertec Projekt“ mit den Staaten Nord-Afrikas, die nach Europa Solarstrom aus der Wüste liefern sollten, es aber wie Marokko vorziehen, ihn selber zu verbrauchen. Stromleitungen durch das Mittelmeer sind nun mal wenig sinnvoll. Die Idee, Wasserstoff aus der elektrolytischen Zersetzung von Wasser von Afrika aus nach Europa liefern zu lassen, ist nicht neu innerhalb der CDU, denn Frau Anja Karliczek schlug vor wenigen Wochen ein ähnliches Projekt vor, dabei hatte sie das westafrikanische Land Ghana an der Goldküste im Visier, das durch Verträge den Wasserstoffbedarf decken soll, ein Land, das wie viele andere afrikanische Länder mit Wassermangel zu kämpfen hat.

Warum Ghana? Es gibt dort eine deutsche Auslandshandelskammer, die als Delegation der deutschen Wirtschaft in Accra ansässig ist. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist die Versorgung mit Energie, besonders mit erneuerbaren Energien, war aber offensichtlich im Lande nicht besonders erfolgreich, da Ghana seinen eigenen Energiebedarf an Strom wegen maroder Stromtrassen nur zu 50% selber decken kann, trotz des großen Volta-Stausees. Früher lieferte Ghana sogar Strom an seine afrikanischen Nachbarstaaten Elfenbeinküste, Togo und Guinea! Diese trotz ihrer Erdöl- und Erdgas sowie Gold- und Diamantenvorkommen maroden afrikanischen Staaten sollen nun auch mittels ihres raren Süßwassers nun Wasserstoff für Europa produzieren und ihr originäres Wasser zersetzen!

Frau Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU), einst gelernte Hotelfachfrau, wirbt nun damit, dass die neue Wasserstoffproduktion eine Goldgrube sei, die „größte Gelddruckmaschinerie“ (!). Das mag schon für die Globalisten stimmen, die nur auf das Startsignal zum Profit warten, aber nicht für uns in Deutschland und Europa, denn es würden für uns mit diesem Handel nur neue üble Abhängigkeiten entstehen. Frau Karliczek träumt von der Entwicklung Afrikas durch Wasserstoffwirtschaft, will aber nicht wahrhaben, dass ständig Geld, auch Entwicklungshilfegelder, nachgewiesenermaßen in Steueroasen fließen.

Bis 2040 sollen 800 Terawattstunden durch grünen Wasserstoff gedeckt werden von insgesamt 2500 Terawattstunden Gesamtenergiebedarf pro Jahr, das wäre also ein Drittel. Und wo sollen dann die anderen zwei Drittel herkommen? Der sogenannte blaue Wasserstoff aus Erdgas, der ausdrücklich als klimaneutraler Wasserstoff im Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums erwähnt wird, soll nach dem Willen von Frau Karliczek keine Chance erhalten, obwohl wir diesen in großem Stil aus den russischen Erdgaslieferungen über Nordstream II gut selber herstellen könnten, sie sieht nur eine Zukunft beim sogenannten grünen Wasserstoff aus Afrika. Für diese wahnwitzige Idee will sie die neue CO2Steuer verwenden.

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27 Kommentare

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    Fällt mir jetzt gerade so ein: ich meine irgendwo gelesen zu haben, daß die Erde den Wasserstoff nicht in der Atmosphäre halten kann. Sie kann das zwar mit den anderen Gasen, aber die sind eben schwerer. Wasserstoff ist aber sehr leicht, damit flüchtig und geht aus der Atmosphäre in den Weltraum verloren.

    Dieses Verlustproblem (das am Ende den irdischen Wasservorrat betrifft) dürfte sich zwar allenfalls sehr langfristig bemerkbar machen, aber bevor man im großen Maßstab in eine Wasserstoffwirtschaft einsteigt, sollte das mal jemand durchgerechnet haben!

    Nicht, daß es wieder geht wie bei der Atomkraft: man startet erst mal durch, hat aber noch keine Ahnung, wohin mit dem Müll. Und genau dasselbe bei den Windrädern oder dem Styropor für die Häuserdämmung, wo das Entsorgungsproblem auch nicht gelöst ist.

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    Und wie steht die Autoindustrie dazu ???? Und Trampel ???? Gibt der Merkel die Erlaubnisse zu solchen Handel und Wandel ohne fuer Amerika Beteiligungschancen einzuraeumen ????

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    Grundsätzlich finde ich Wasserstoff eine gute Lösung, er könnte das Speicherproblem lösen. Doch muss das ein Energiemix sein und Importe finde ich auch nicht so dramatisch. Unsere alte Energie kam schließlich auch aus unterschiedlichen Quellen und irgendwo muss man anfangen.
    Ich würde empfehlen, die Ökostromüberschüsse in Wasserstoff umzuwandeln und ein Tanknetz für den ÖPNV aufzubauen, damit könnte die Technik und Tauglichkeit optimiert werden. Mit der Zeit könnte das Netz dann auf Heizungen ausgeweitet werden und schließlich auch auf PKWs. Überall wo Energie verbraucht bzw. erzeugt wird, könnte Wasserstoff als Nebenprodukt entstehen. So könnte auch der Sommer im Winter genutzt werden.

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    rumpelstielz am

    Der ist die fleischgewordene Dummheit der Parteigecken.
    Und die schöne Wasserstoffwelt ist genau so trist.
    1 Liter Benzin sind ca 10.5Kwh
    1 Liter flüssiger Wasserstoff (-253°C und 16Bar) sind 2Kwh. also 1/5 ….
    100 Liter Benzin = ^ 1000 Kilometer VS 100 Liter Wasserstofftank ^ 100Km (Das hohe Gewicht von Tank Isolierung einbezogen)

    Würde jedem Parteigeck für jede dumme Idee und jeden blöden Vorschlag das viel zu üppige Gehalt gekürzt, dann wären alle Alt – Parteien längst verschwunden.

    Bei Batterieautos kommt hinzu, dass die Batterie genau so viel wiegt, wie 300Liter Benzin. Entspricht 3000Km VS 300Km.
    Man muss kein Idiot sein, um auf den Klimawahn hereinzufallen, aber es erleichtert die Sache.
    Auch hier gilt der Lehrsatz "Dumm dümmer GRÜN" Grün = Ökofaschistische Altparteien CDU; SPD; FDP; Bündnis90 die Grünen.
    Planziel die Marionettenspieler obendrüber ist der Zertifikathandel – der Handel mit einer Ware die man erfunden hat. Das alles, für ein erfundenes Problem. Es gibt nur ein Problem die ungehemmte Vermehrung der Menschen.
    Lösung: die CO2 Klimabekloppten müssen in die Klapse.

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      Spotttölpel am

      Quatsch. 1l Wasserstoff enthält fast 3x so viel Energie wie Benzin.

      Auch die Gewichtsrechnung ist nicht vollständig, da der ochsenschwere Verbrennungsmotor wegfällt.

      Fakt ist, dass Ölbenzin endlich ist, man sich schon deshalb Gedanken machen muss. Wer weiß, womit die Menschheit in 50 Jahren fährt. Ich tippe auf Holzkohlevergaser.

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        Ja, Ahnung hat Er nicht, der Tölpel.
        Richtig ist 1kg Benzin=11.5kw/h
        1Kg Wasserstoff = 33kw/h, aber das sind 16 Liter Wasserstoff – Er, der Tölpel redet dummes Zeug.

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    Also ich halte Wasserstoff als Antriebsalternative für eine sinnvolle Alternative. Ich bitte zu beachten, dass mit dem LOHC, dem "liquid organic hydrogen carrier", nun eine technische Möglichkeit zur Verfügung steht, den Wasserstoff sicher zu lagern. Ich geben dem Artikel ansonsten aber recht. "Grün" ist hier erst einmal gar nichts. Der Wasserstoff muss zunächst einmal durch den Einsatz von Strom erzeugt werden. Ähnliche Torheit wie beim "grünen" E-Auto.
    Ein Kraftfahrzeug mit einem Wasserstoffantrieb (wobei auch der am Ende einen E-Motor besitzt und einen, allerdings deutlich kleineren Akku), hätte ungefähr die gleichen Eigenschaftswerte wie ein herkömmlicher Verbrennungsmotor. D.h. Reichweite und Leistung liegen gegenüber einem Benziner wohl bei 95%. Das wichtigste aber….. die bestehende Tankstelleninfrastruktur könnte, nach Umrüstung, weiter genutzt werden. Die Problematik der fehlenden Ladestationen und/oder Strombelastung im Netz würde hier wegfallen. Einen Haken gibt es allerdings. Die entladene Flüssigkeit, also der Carrier, müsste aus den Fahrzeugen abgelassen werden, gesammelt und rückgeführt werden.

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    DerGallier am

    Das ist doch Mal ne Erfindung.

    Watergate.tv vom 01.03.2020 – Auszug-

    Die Autoindustrie in Deutschland lahmt verschiedener Faktoren wegen. Der Dieselskandal beschäftigt Teile der Branche noch immer. Zudem gelingt der Umbau der Automobilindustrie zu einer „klimafreundlichen“ Mobilitätsindustrie offenbar nicht so gut, wie sich das die Klimaaktivisten gerne vorstellen – so bemängeln Kritiker, es würde noch immer nicht im Ansatz absehbar, wie die E-Mobilität sich durchsetzen soll. Und jetzt meldete ein Schwesterportal eine mögliche Revolution am Markt. Sogenannte „Aluminium-Luft-Brennstoffzellen“ könnten eine Alternative sein. Deren Reichweite: Bis zu 2.400 Kilometer…

    „Der Brite Trevor Jackson, ehemaliger Offizier der Royal Navy, hat eine Brennstoffzelle für Autos entwickelt, mit der man eine Reichweite von 2.400 km erreichen kann. Für nur 4.000 € gibt es ein entsprechendes Umbau-Set für Benziner und Diesel. Dieser Batterietyp kann im Gegensatz zu herkömmlichen E-Auto-Batterien auch Busse, Lastwagen und sogar Flugzeuge antreiben. Außerdem ist die Herstellung wesentlich günstiger und im Gegensatz zu herkömmlichen E-Auto-Batterien ist das Recycling der Brennstoffzelle vollkommen problemlos.

    Der Ingenieur Trevor Jackson hat einen Vertrag unterzeichnet, sodass er mit der serienmäßigen Herstellung der

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    DerGallier am

    Was ist eigentlich aus seiner Idee mit dem Weltraumbahnhof/-station geworden?
    Hat die sich in Wasserstoff aufgelöst?

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    Ein Problem unserer Zeit ist die Tatsache, daß Wege nicht beachtet und nicht eingerechnet werden, Mobilität als ein großer Vorteil und eine Selbstverständlichkeit angesehen wird und alle deswegen zur Mobilität mehr oder weniger gezwungen werden. Der neuste Trend ist es, möglichst alles zu bestellen anstatt einkaufen zu gehen, wobei man die meisten Ladengeschäfte inzwischen schon nicht mehr zu Fuß erreichen kann. Die energetischen Mehrkosten für den andauernden Transport werden auf die Verbraucher nicht umgelegt, Pakettransport wird -zu – billig gehalten, stattdessen wird z.B. Amazon immer reicher!
    Wasserstoff ist tatsächlich die bessere Energieform, vor allem, weil er eben NICHT TRANSPORTIERT werden müßte! Und Küsten haben wir hier genug, Arbeitskräfte, die durch die Deindustrialisierung freigestellt werden, auch. Und Afrika kann man nur wirtschaftlich auf die Beine bringen, wenn sie endlich ihre Geburtenrate drastisch reduzieren! Sonst gibt das nie etwas und sie werden auch immer ihr Zuviel an Menschen in die Industrieländer exportieren. Alle Länder sollten da mit gutem Beispiel vorangehen und nicht Sex für etwas Weichtiges erklären, sondern für pfui und schäm Dich mal, aus dem Tierreich stammend primitiv und alle jeden Mitbürger, der 4 und mehr Kinder in die Welt setzt, als asozial ansehen. Kein Staat mehr viele Kinder einer Person fördern oder gar "Ehrenpatenschaften" auf Masse verteilen.

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    Teddybär-Schmeißer sind meist die selben, die sich vor dem Virus in die Hose machen, wer steht nun am Bahnsteig?

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      @ HALLO

      Du hast die Teddy-Schmeisserinnen vergessen. Aber diese unbedarften
      Multikulturistinnen werden wieder
      winken, weil sie glauben, dass die kommenden Schutzsuchenden immun
      gegen das Virus sind.
      Oder hat man schon jemals von einem
      infizierten Flüchtling gehört?

      Man stelle sich vor, sie würden alle, wie das
      Mrkl empfiehlt, den rechten Arm zum
      Grusse erheben.

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    Die Energieausbeute ist bei der Kernfusion noch gewaltiger: Das Wasserstoff-Isotop Deuterium kommt im Meerwasser massenhaft vor, und ein kg Deuterium-Tritium liefert Dutzende Millionen Kilowattstunden elektrischer Energie. Fragt euch mal, welche Wirtschaftssektoren diese bereits heute technisch mögliche Form der Energiegewinnung verhindern möchten …

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      Archangela am

      Kernfusion ist technisch möglich? Wo?

      Mein Kenntnisstand ist ein anderer. Hier ein Zitat aus Wikipedia, das dem entspricht:

      《Das erfolgversprechendste Projekt ist der internationale Forschungsreaktor ITER, ein Tokamak, der seit 2007 in Cadarache in Südfrankreich im Bau ist. Mit ITER soll gezeigt werden, dass es möglich ist, durch Kernverschmelzung technisch nutzbare Energie zu gewinnen. Die Erzeugung des ersten Wasserstoffplasmas ist für 2025 geplant. Der Betrieb mit einem Deuterium-Tritium-Plasma wird voraussichtlich frühestens ab 2035 erfolgen. Die mit ITER gewonnenen Erkenntnisse sollen die Grundlagen für den Bau des Demonstrationskraftwerks DEMO liefern, das alle Funktionen eines Kraftwerks erfüllen und zehnmal so viel Energie erzeugen soll, wie zum Heizen des Plasmas benötigt wird.》

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        Also Sorry ARCHANGELA,

        aber die Kernfusion wird schon seit Jahren umgesetzt. Das Problem besteht nur darin, dass noch mehr Energie für den Fusionsprozess investiert werden muss, als raus kommt. So war der Faktor Anfang der 2000er (soweit ich mich erinnere) noch bei 250/1. D.h. man hat das 250-fache an Energie rein stecken müssen, als Energie raus kam. Die Entwicklung in den letzten Jahren ist aber fortgeschritten. So sprach man gegen 2010 schon von einem Faktor 7/1 und mittlerweile ist man schon im Bereich 3/1 und sogar darunter. Also so viel fehlt da dann nicht mehr. Leider ist die Entwicklung in Deutschland sehr "stiefmütterlich". So wird in Deutschland wohl immer noch (nur) einfacher Wasserstoff für die Fusion verwendet. Andere Reaktoren verwenden schon länger Deuterium und Tritium für die Fusion, wobei der Energieoutput erheblich höher ist. Aktuell besteht wohl noch das Problem, dass man für einen wirtschaftlichen Reaktor unter einer gewissen Größe nicht bauen kann. Ein rentabler Reaktor müsste wohl 3-4 mal so groß sein wie die bisherigen Testreaktoren.

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      RechtsLinks am

      Und wenn wir schon beim fragen sind, dann fragt doch mal die alten Ägypter (ich meine die ganz alten..) warum ihr Land zur Wüste wurde und nur der südliche Teil Afrikas, wie mit dem Lineal gezogen, grün ist. Am besten fängt man da mit der Bagdad-Lampe an zu suchen.

  11. Avatar

    Um es vorweg zu sagen: Ich bin ein großer Anhänger von Wasserstoff als Energieträger.
    Der vorstehende Artikel sieht die Idee, H₂ als Energieträger zu gewinnen, bei weitem zu negativ.
    Erstens ist reines Wasser oder das, was wir als Süßwasser bezeichnen, ohnehin kaum zur Elektrolyse geeignet. Aufbereitetes Meerwasser wäre besser und davon gibt es genug.
    Der Strom für die Elektrolyse kann gerade in Nordafrika aus Photovoltaik gewonnen werden. In der Sahara wäre dafür mehr Platz, als jemals benötigt würde. Es muss ja nicht in Ghana sein.
    Für Wasserstoff, als kleinstem Element, gibt es in der Tat dabei Probleme, Aufbewahrungs- oder Transportbehältnisse ausreichend effektiv abzudichten.
    Deshalb wäre es besser, den elektrolytisch gewonnenen Wasserstoff zur Herstellung von Methan aus Kohlenstoffdioxid einzusetzen. Methan ist in etwa das gleiche, wie Erdgas und könnte bequem durch Gaspipelines transportiert werden.
    Methan hätte den Vorteil, das wir es in bereits bestehenden Gaskraftwerken und üblichen Verbrennungsmotoren verwenden können. Wasserstoff hingegen hätte mit ca 3000°C eine zu hohe Verbrennungstemperatur.
    Das Kohlenstoffdioxid kann man schon heute aus der normalen Luft gewinnen, wenn man es nicht gleich bei Verbrennungsvorgängen zum Beispiel in der Stahlindustrie oder Kohlekraftwerken abscheidet.
    Alles in allem bietet Wasserstoff eine äußerst interessante Alternative zu heutigen Brenn- und Treibstoffen.

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      Querdenker der echte am

      Wenn Afrika durch Photovoltaik solche Unmengen Strom aus der Sonne produziert:

      Weshalb bauen die dann in Afrika unzählige, für Merkel, ach so gefährliche Atomkraftwerke???
      Man wird ja mal fragen dürfen!!

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        heidi heidegger am

        Hmm, die heidi hat null Plan, aber ne Meinung: Kohleverflüssigung! ..klappte dereinst bei ditt aaadolf doch auch supi und dann hamma Heizöl wie Hund für die Einzelöfen auf Bude und nen fetten -1-tsd. Liter Tank im Keller zum Ölkannenfüllen *pump it up, yo!* und den alten Daimler 220D Bj.`73 auch äh ämm..

        *zacknweg*

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    Ach das hier baut auf der Aberwitzigen Prämisse auf,es würde ständig immer mehr Energie gebraucht. Warum? Ich habe bereits alle Energie, die Ich brauche

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      Archangela am

      Es wird ständig mehr Energie benötigt, weil das kapitalistische System auf exponentiellem Wachstum fußt. Um die ständig wachsende Weltbevölkerung zu versorgen und die ständig wachsende Geldmenge im Umlauf zu halten.
      Die Menschen müssen ernährt und gewärmt werden und ihre Luxusbedürfnisse müssen befriedigt werden. Die Banken wollen jedes Jahr Zinsen auf das Geld, das nur dadurch entsteht, dass neue Kredite vergeben werden. Also muss die "Wirtschaft" wachsen.

      Wachstum bedeutet mehr Energie.

      Dass Deutschland (abgesehen von einem importierten Bevölkerungswachstum) sich rückläufig verhält, ist weltweit eine Ausnahme. Die Industrie wächst auch hier weiter und produziert immer mehr. Nur das Vermögen wandert immer mehr ins Ausland.

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    HERBERT WEISS am

    Zunächst müssen die westlichen Industriestaaten mal ihren eigenen Energiehunger kritisch überdenken. Und ebenso auch die dem Rest der Welt zugedachte Rolle als billigem Rohstoffleferanten. Wenn also einige Länder ihren Strom selbst verbrauchen, ist das voll in Ordnung, zumal, wenn dies dem Aufbau der eigenen Wirtschaft dient.

    Die Wasserstofftechnologie ist als Ergänzung der bereits genannten Möglichkeiten durchaus interessant, denn dadurch können zeitweilig auftretende Energieüberschüsse einigermaßen sinnvoll verwertet werden,

    Und wenn noch all die Afrikaner, Asiaten und Lateinamerikaner, die mit einer Abreise gen Norden liebäugeln, sich entschließen würden zu Hause zu bleiben, weil ihnen dort endlich etwas ähnliches wie eine Perspektive blüht, könnten sie sich an der dort etwas reichlicher scheinenden Sonne wärmen, anstatt in Europa importierten Wasserstoff zu verbrauchen.

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      RechtsLinks am

      Hi Hi, meine Rede lieber HERBERT WEISS, meine Rede. Dem Fettkloss in Berlin sollte man mal an seinen Kolonialistenschädel pochen, damit ihm mal klar wird, dass er in einem tiefen Tal voller Fragezeichen sitzt.

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