Umweltschutz ist Heimatschutz: Nach dieser Devise engagieren sich zahlreiche Patrioten für den vor der Ostseeinsel Poel gestrandeten Buckelwal Timmy. Doch Linksgrüne, die für Tierschutz selbst kaum einen Finger krumm machen, wollen einen Gesinnungs-TÜV für Walretter. Offenbar soll Timmy lieber sterben, als von bösen Rechten gerettet zu werden. Ein weiteres Stück aus dem Tollhaus, das unsere Sammlung „1.000 Seiten BRD-Diktatur“ (11 politisch höchst unkorrekte COMPACT-Ausgaben, heruntergesetzt von 79,75 auf 14,99 Euro) nahtlos fortsetzt. Hier mehr erfahren.
Wo sind eigentlich Öko-Ikonen wie Luisa Neubauer, wenn es mal um ein konkretes Umwelt- und Tierschutzanliegen geht und nicht um Weltuntergangsprojektionen aufgrund des angeblich menschengemachten Klimawandels? Bei der Berliner Demo für Collien Fernandes und gegen „virtuelle Vergewaltigung“ hatte sie eine große Klappe, doch bei dem seit 25 Tagen andauernden Drama um Buckelwal Timmy (von seinen Fans auch Hope genannt), der sich in der Wismarer Bucht vor der Ostsee-Insel Poel verirrt hat, hat man die umtriebige Polit-Aktivistin noch nicht gesehen.
Auch die Grünen, Greenpeace und wie sie alle heißen geben bei der Rettung des tonnenschweren Meeressäugers kein gutes Bild ab. Mecklenburgs-Vorpommerns Ministerpräsident Till Backhaus (SPD) gibt sich zwar engagiert, übernachtete sogar medienwirksam auf einem Fischereiaufsichtsboot in der Nähe des gestrandeten Wals und behauptet laut Zeit sogar, mit Timmy kommunizieren zu können. Doch viele vermuten, dass es dem Politiker, der Timmy beziehungsweise Hope anfangs eiskalt sterben lassen wollte, eher um das Aufpolieren seines Images und das seiner SPD geht als um die Rettung des Buckelwals.
Hetze gegen „Wal-Rocker“
Nachdem der ursprüngliche Plan, Timmy per Luftkissen und Pontons aus seiner misslichen Lage zu befreien, nicht geklappt hat, kündigte Backhaus nun an, dass das Konzept überarbeitet werden solle. „Das ist nun mal ein lebender Organismus, und er hat gezeigt, dass er schwimmen will“, so der Walflüsterer mit SPD-Parteibuch auf einer Pressekonferenz. Ideen wie Spülmaßnahmen, um bei niedrigem Wasserstand eine Kuhle für den großen Wal zu schaffen, seien in kürzester Zeit umgesetzt worden. Aktuell liege das Tier „in einer Badewanne, bildlich gesprochen“, erklärte Backhaus.

Unterdessen werden Helfer, die sich für die Rettung des Wals engagieren, von Linksgrünen im Verein mit Mainstream-Medien und an den Pranger gestellt – weil sie die falsche Gesinnung haben. Erst gestern wurde Danny Hilse, der festes Mitglied im Rettungsteam von Buckelwal Timmy ist, von der Bild-Zeitung vorgeführt. Der „Wal-Rocker“ (Bild) sei im Oktober 2025 „Mitorganisator einer extrem rechten Demo in Uelzen“ gewesen, „die auch dem Verfassungsschutz bekannt ist“. Und das Springer-Blatt ergänzt: „Andere Fotos aus den Jahren zuvor zeigen ihn bei den Hells Angels.“
Bild trat mit dieser Story an Backhaus heran, offenbar um den Timmy-Retter wegen seiner politischen Gesinnung aus dem Rennen zu nehmen. Doch immerhin: Zwar erklärte der SPD-Ministerpräsident: „Wir grenzen uns von extremistischen Seiten ab. Ob links oder rechts, und rechts oder links.“ Doch in der jetzigen Situation gehe es allein um den Wal und „um nichts anderes“.
Als eine RTL-Reporterin auf der Pressekonferenz noch einmal wegen Hilse nachfragte, entgegnete Backhaus sogar: „Ich komme aus einem System, meine Familie war für das Internierungslager vorgesehen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Fürs Internierungslager. Zu DDR-Zeiten. Wir standen auf der Liste.“ Offenbar wollte er der Journaille den Spiegel vorhalten. Das ist durchaus respektabel.
GEZ-Diffamierung von COMPACT
Auch COMPACT steht auf der Liste der unerwünschten Timmy-Fürsprecher. In unserer Brennpunkt-Sendung vom 15. April berichteten wir darüber, dass ein Unternehmen aus der Öko-Industrie darauf lauert, dass der Wal verendet, um ihn zu Biodiesel verarbeiten zu können. Zudem ist ein Museum scharf auf das Skelett des Tieres.
Im heutigen ZDF-Mittagsmagazin wurde diese Folge von COMPACT-TV aufgegriffen, dazu der Kommentar aus dem Off:
„Free Timmy! So titelt das rechtsextreme Magazin COMPACT. Es erzählt, mit dem Walkörper solle nur Geld gemacht werden. Gegner sagen, das Lied des Tieres werde so von diesem Milieu genutzt, um rechtsstaatliches Handeln zu diskreditieren.“
Tatsache ist, dass wir in der Sendung die anfängliche Untätigkeit der politisch Verantwortlichen angeprangert und uns nachdrücklich für die Rettung von Timmy ausgesprochen haben. Dazu veröffentlichte COMPACT-TV-Chef Paul Klemm sogar ein aufrüttelndes Kurzvideo mit einem leidenschaftlichen Appell.
Bereits am 22. April hatte der NDR in einem Beitrag auf seiner Website „rechte Stimmungsmache und Spaltung auf dem Rücken des Ostsee-Wals“ beklagt, Rettungsteam-Mitglied Danny Hilse in ein schlechtes Licht gerückt und auch COMPACT-TV angezählt. Zitat aus dem Beitrag:
„Bundesweit wird das Thema von Rechtsextremen aufgegriffen. ‚Sie lassen den Wal verrecken‘, heißt es in einem Video des rechtsextremen Magazins COMPACT. ‚Fakt ist: Der Wal ist zu einem Symbol geworden‘, sagt COMPACT-Mitarbeiter Paul Klemm dort. ‚Ein hochintelligentes, mythisches Tier, das vor unser aller Augen qualvoll zugrunde geht. Symbol für eine Politik, die weder Hope noch ihr eigenes Volk zu retten in der Lage ist.‘“
Und weiter: „Nachdem Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) die Anfeindungen gegen seine Person öffentlich thematisiert hatte, sagt Klemm: ‚Dann stellt sich der Minister hin und beschwert sich über ein paar unangenehme Mails, die er bekommen hat. Das finde ich wieder so typisch Altparteien.‘ Das Video trägt den Titel ‚Öko-Industrie will Wal schlachten!‘.“
Stimmungsmache gegen Tierschützer
Doch auch andere Wal-Freunde werden von Linksgrünen und Medien als unerwünschte Rechte markiert. Dazu zählt etwa der Tierschützer Jörn Kriebel, Gründer von Save the Ocean, der zu unserer COMPACT-Sendung einen Kommentar beisteuerte.
Auch Jens Schulz, Aktivist aus Berlin und operativer Kopf der privaten Rettungsbemühungen, steht unter Beschuss. Das Kollektiv PixelHelper, eine linke NGO, die sich nach eigenen Worten für sich für „Kunstfreiheit, Menschenrechte und Umweltschutz“ einsetzt, hat sich komplett aus der Wal-Rettung zurückgezogen – mit der Begründung, Schulz sei AfD-Mitglied, was dieser wiederum bestreitet. Zur Last gelegt wird dem engagierten Tierschützer zudem, dass er auf Facebook Beiträge des AfD-nahen Deutschlandkuriers geteilt und migrationskritische Stellungnahmen gepostet hat.
Selbst Walter Gunz, Mitgründer der Elektronikhandelskette Media Markt, der die Rettungsaktion in der Ostsee finanziert, ist vor den Nachstellungen der Gesinnungsschnüffler nicht gefeit. Dem Unternehmer und langjährigen Karstadt-Manager wird, ebenfalls von PixelHelper, eine Nähe zur AfD unterstellt. „Der Millionär aus dem am Tegernsee gelegenen Rottach-Egern scheint keine Probleme damit zu haben, rechte Akteure mit Null-Wal-Profession finanziell zu unterstützen“, schreibt das Antifa-Portal Endstation Rechts. „Denn ebenso wie die Liebe zum Wal scheint sie der Vorzug zur AfD zu verbinden. Gunz spendete laut interner Parteiliste mehrfach an die rechtsextreme Partei. Einmal waren es dementsprechend der Liste 1.750 Euro, dann 500 Euro und im Jahr 2017 mehrfach 250 Euro. “
Lieber tot als von Patrioten gerettet?
Unbestritten ist, dass sich auch Politiker der AfD für die Rettung des gestrandeten Wals engagieren. Dazu gehört die AfD-Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst ebenso wie ihr Kollege und Parteifreund Götz Frömming und mehrere lokale Vertreter der Partei in Mecklenburg-Vorpommern. Doch was daran verwerflich sein soll, bleibt das Geheimnis von Links-NGOs und Mainstream-Medien.
So hat man den Eindruck, dass bestimmte Vertreter der Meinungsindustrie und woke Ideologen, die selbst keinen Finger krumm machen für Timmy, eine Art Gesinnungs-TÜV für Walretter einführen wollen. Offenbar wollen sie den gestrandeten Buckelwal lieber sterben sehen, als dass er von bösen Rechten gerettet wird.
Der Wal und die Rechten: Ein weiteres Stück aus dem Tollhaus, das unsere Sammlung „1.000 Seiten BRD-Diktatur“ (11 politisch höchst unkorrekte COMPACT-Ausgaben, heruntergesetzt von 79,75 auf 14,99 Euro) nahtlos fortsetzt. Der Wahnsinn hat Methode! Hier bestellen.





