Ui, die linke Taz ist sauer! COMPACT hat ein Herz für den Wal. Das geht natürlich gar nicht. Geht eben doch! In den vergangenen 15 Jahren hat sich unser Magazin immer wieder auch für das Wohl von Tieren eingesetzt. Der Schmuckband zum Jubiläum unseres Magazins, „Fackel der Freiheit“ erinnert an unser Schaffen seit 2010. Hier mehr erfahren.

    Es ist ein Aufschrei: „Influencer und Medien aus dem AfD-Vorfeld nutzen den in der Ostsee gestrandeten Wal, um Misstrauen gegenüber anderen Parteien zu schüren.“ Die empörten Schreiberlinge der Taz können es nicht fassen und haben dem „Fall“ heute einen gewaltigen Beitrag gewidmet. Leseprobe:

    „Ganz vorn dabei ist das rechtsradikale COMPACT-Magazin: Sein TV-Chef Paul Klemm bezeichnete das von manchen Hope oder Timmy genannte Tier in einem Youtube-Video als ‚Symbol für eine Politik, die weder Hope noch ihr eigenes Volk zu retten in der Lage ist‘. Der am Montag veröffentlichte Film mit dem Titel ‚Sie lassen den Wal verrecken!‘ wurde bis Donnerstag mehr als 75.000 Mal abgespielt.“

    Was aber ist daran falsch?! Seit mittlerweile Wochen ist die Politik nicht in der Lage, dem gestrandeten Wal zu helfen beziehungsweise Maßnahmen zu treffen, die das offenkundige Leiden (beschädigte Haut, Netz im Maul) des Tieres lindern. Auch die Taz muss im weiteren Verlauf einräumen: „Tatsächlich hatte der Staat bereits für die Rettungsversuche in Timmendorfer Strand mindestens 40.000 Euro ausgegeben. Dennoch strandete der Wal insgesamt viermal, was Wissenschaftler als Hinweis auf ernsthafte Gesundheitsprobleme werteten.“ Derzeit läuft unter dem Druck der Öffentlichkeit eine privat finanzierte Rettungsaktion mit Luftkissen, die seit Stunden anhält.

    „Auch Deutschland muss ja gerettet werden“

    Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Umweltminister Backhaus hat in diesen Tagen völlig versagt. Wie soll er vernünftige Politik vorantreiben, wenn er nicht willens und in der Lage ist, hier entschlossen einzuschreiten?! Steffi Elsässer hatte in der COMPACT-TV-Sendung auf eben diesem Umstand hingewiesen und betont, dass solche Politiker überfordert seien. Denn: „Auch Deutschland muss ja gerettet werden.“ AfD-Landeschef Leif-Erik Holm ist ebenfalls genervt, „dass es so ein Hin und Her gab. Erst Rettung ja, Rettung nein, jetzt wieder Rettung“.

    Mit dem Schicksal von Walen und Meerestieren hatte sich COMPACT in der Vergangenheit bereits befasst. Oft sind die Tiere gestresst, etwa unter Unterwasserlärm, den eine rücksichtslose Industrialisierung hervorruft. Derzeit werden LNG-Terminals aus dem Boden gestampft, weil ja Pipelines für russische Öllieferungen nicht genutzt werden dürfen. Doppelmoral lässt grüßen!

    Veterinärmedizinerin Professor Ursula Siebert warnte schon vor einiger Zeit gegenüber COMPACT: „Generell alle Bauaktivitäten, die mit lärmintensiven Arbeiten unter Wasser verbunden sind, stellen eine Gefährdung für Schweinswale dar. Hinzu kommt im Fall der geplanten LNG-Terminals ein stark erhöhter Schiffs- und Service-Verkehr, der zu weiteren Störungen beiträgt.“ Als sogenannter Spitzenprädator beherrscht der Wal die marine Nahrungskette, ist für die Nordsee so etwas wie der Löwe in der Serengeti. Eine weitere Dezimierung seines Bestandes hätte fatale Folgen für das gesamte Ökosystem.

    In der Sendung von COMPACT-TV kam mit Blick auf den aktuellen Fall auch der mecklenburg-vorpommerische AfD-Landtagsabgeordneten Enrico Schult zu Wort, der berichtete, viele Anfragen besorgter Bürger erhalten zu haben. Nun verlangt er mit seiner Fraktion von der Landesregierung Aufklärung darüber, inwieweit und warum Behörden die Rettung des Wales verzögert hätten.

    Die Taz: „Klemm mutmaßte auch, dass von den Grünen aus Klimaschutzgründen unterstützte Offshore-Windparks dazu beigetragen hätten, dass der Wal die Orientierung verloren hat.“ Kim Detloff, Leiter Meeresschutz beim Naturschutzbund (Nabu), bestätigt das grundsätzlich: „Ja, die Offshore-Windenergie, der Bau und der Betrieb hat Auswirkungen auf die Meeresumwelt, auch auf Wale unter anderem wegen der Schallemissionen.“ Ob das nun auch auf den jetzt gestrandeten Wahl Hope zutrifft, bezweifelt Detloff ausdrücklich und war ja auch von COMPACT nicht behauptet worden.

    Zur Stunde kämpft Hope um sein Leben, die Rettungsaktion mit den Luftkissen verzögert sich immer wieder. Es sollte auch linken Redakteuren gleichgültig sein, welche politische Ausrichtung Helfer antreibt. Tierschutz sollte eben nicht ideologisch angeheizt werden.

    In den vergangenen 15 Jahren hat sich unser Magazin immer auch für das Wohl von Tieren eingesetzt. Der Schmuckband „Fackel der Freiheit“ zum Jubiläum unseres Magazins erinnert an unser Schaffen seit 2010. Hier bestellen.

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