Mitten im Prenzlauer Berg eskaliert ein Einsatz komplett. Ein halbnackter Mann bedroht Kinder, greift die Streife massiv an. Am Ende ist die Lage völlig aus dem Ruder gelaufen. Ein Vorfall, der in deutschen Großstädten kein Einzelfall mehr ist. Das Wörterbuch «Links-Deutsch/Deutsch-Links» rechnet mit dem woken Irrsinn ebenso bissig wie humorvoll ab. Hier mehr erfahren.

    Ausgerechnet im Mekka der Öko-Muttis und Lastenradfahrer, kam es am Montagnachmittag zu verrückten Szenen. Ein Mann bedrohte an der Malmöer Straße/Ecke Czarnikauer Straße mit der Faust mehrere Kinder, woraufhin Passanten die Polizei herbeiriefen.

    Diese waren dem halbnackten Mann in roter Badehose allerdings nicht gewachsen. Zuerst ging er mit erhobenen Fäusten auf eine Beamtin los. Dann benutzte er seinen Kopf als Rammbock und donnerte ihn gegen die Heckscheibe des Polizeiwagens. Zum krönenden Abschluss schlug er einem Kollegen die Faust so knackig ins Gesicht, dass die Nase brach.

    Erst als ihm mit einem Taser gedroht wurde…

    Als er damit fertig war, sprang er auf das Dach eines anderen Einsatzfahrzeuges. Das Pfefferspray, was während dieses Manövers in seine Richtung gesprüht wurde, und die Schlagstockhiebe gegen seine Beine, interessierten ihn herzlich wenig. Stattdessen bespuckte er die Beamten noch von oben herab. Erst als ihm mit einem Taser gedroht wurde, verließ er seinen Posten und wurde von mehreren Polizisten weggetragen.

    Das Ende vom Lied? Mehrere Verletzte bei der Jagd auf einen einzigen Mann. Zwölf Polizisten hatten Reizungen an Augen und Atemwegen. Alle wurden ambulant verarztet. Wie das Pfefferspray – auf dem Video erkennbar von den Beamten versprüht – in deren Augen gelangte, ist unklar. Lernen die Beamten den Umgang damit nicht in der Ausbildung? Die Beamtin und der Kollege mit der frisch gebrochenen Nase konnten ihren Dienst gleich ganz einstellen.

    Der 38-Jährige wurde nach seiner Festnahme in die Psychiatrie eines Krankenhauses gebracht. Seine Nationalität wurde nicht bekannt gegeben.

    Das Wörterbuch «Links-Deutsch/Deutsch-Links» rechnet mit diesem Wahnsinn ebenso bissig wie humorvoll ab. Hier bestellen. 

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