Vor 75 Jahren brach die Apokalypse über Ostpreußen herein

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Heute vor 75 Jahren begann in Baranów Sandomierski der Ausbruch der Roten Armee aus einem Brückenkopf an der Weichsel, der einen für das Deutsche Reich verheerenden Großangriff auf dessen ostdeutsche Provinzen einläutete. Am 13. Januar 1945 setzte dann in den frühen Morgenstunden auch eine Großoffensive der Roten Armee im nördlichen Memelgebiet ein. Ostpreußen als die damals östlichste Provinz des Deutschen Reiches wurde innerhalb weniger Monate überrannt – mit furchtbaren Folgen für die Zivilbevölkerung. COMPACT-Geschichte „Verbrechen an Deutschen. Vertreibung, Bombenterror, Massenvergewaltigungen“ berichtet über den Leidensweg des deutschen Volkes, das große Tabu des 20. Jahrhunderts.

Besonders tragisch an diesem Geschehen war, dass Adolf Hitler als Oberster Befehlshaber der Wehrmacht vor einem solchen Szenario gewarnt worden war. Am 9. Januar 1945 war es zu einer dramatischen Besprechung im Führerhauptquartier „Adlerhorst“ bei Ziegenberg unweit vom hessischen Bad Nauheim gekommen.

„Schafft mir Gehlen in ein Irrenhaus!“

General Reinhard Gehlen, Leiter der Abteilung „Fremde Heere Ost“ und später erster Chef des Bundesnachrichtendiensts (BND), hatte umfangreiches Material über die bevorstehende sowjetische Offensive zusammengetragen, insbesondere auch, wann und wo diese beginnen und durch welche Funksprüche sie eingeleitet werden sollte. Seine Informationen sollten sich später als richtig erweisen, doch er wurde von dem in höchster Erregung befindlichen Hitler wüst zusammengeschrien, der „Führer“ äußerte sogar den Wunsch, Gehlen in ein Irrenhaus einzusperren.

Nun ergriff Generalstabschef Heinz Guderian das Wort. Er stellte sich an die Seite Gehlens und betonte ebenfalls, dass in den nächsten Tagen eine große sowjetische Offensive bevorstünde. Die Übermacht der Roten Armee sei erdrückend, nach Unterlagen der deutschen Abwehr stünden zehn deutsche Infanteristen 110 sowjetischen, einem deutschen Panzer sieben russische und zehn deutschen Geschützen 200 des Gegners gegenüber, es sei deshalb unbedingt nötig, nun zum letzten noch möglichen Zeitpunkt Reserven an die Ostfront zu verlegen.

Der Leidensweg unseres Volkes im 20. Jahrhundert: Die neue Ausgabe von COMPACT-Geschichte  greift mutig auf, worüber die anderen ängstlich oder schändlich schweigen. Diese COMPACT-Geschichtsausgabe muss jeder Deutsche gelesen haben. Wer über das 20. Jahrhundert mitreden will, findet hier Fakten, durch Quellen penibel belegt, die heutzutage in keinem Mainstreammedium mehr zu finden sind: Deutsche als Opfer alliierter Verbrechen 1944 bis 1946, Vertreibung, Massenvergewaltigungen, Bombenterror. Erschütternde Augenzeugenberichte vom Wüten der Rotarmisten gegen unsere Frauen in Ostpreußen, Schlesien und Berlin – und über dieselben Schandtaten, die GIs und Franzosen in ihren Besatzungszonen begingen. Die Einäscherung unserer Städte durch die angloamerikanische Luftwaffe – und wie heute die Zahlen der Opfer in Dresden und anderswo zynisch heruntergerechnet werden. Das Massensterben in den Rheinwiesenlagern der US-Army: Zehntausende, manche sagen Hundertausende verreckten elendig. COMPACT verteidigt mit dieser Geschichtsausgabe „Verbrechen an Deutschen“ die historische Wahrheit, die man früher offen aussprechen konnte, die aber heute unterdrückt wird. Das Heft können Sie hier bestellen!

Doch Hitler ignorierte auch die Ratschläge Guderians. Die deutschen Reserven wurden in der Ardennenoffensive an der Westfront eingesetzt, die Hitlers ganzes Interesse auf sich zog. Damit wurden vor allem die Bewohner der ostdeutschen Provinzen einem fürchterlichen Schicksal ausgeliefert.

Die Hasspropaganda des Ilja Ehrenburg

In Ostpreußen begann eine verzweifelte Flucht der Bewohner nach Westen und insbesondere zu den Häfen. Die Verhältnisse waren fürchterlich: Bei Temperaturen von zwanzig Grad unter Null erfroren insbesondere die Kinder und alte Leute, viele von ihnen konnten in der tiefverschneiten Landschaft nicht einmal begraben werden. Die Trecks der Vertriebenen wurden außerdem dauernd von der Luftwaffe der Roten Armee bombardiert.

Die Angst der Menschen, in die Hände der Roten Armee zu fallen, war unbeschreiblich groß. Alle erinnerten sich an das Schicksal von Nemmersdorf, einer Gemeinde im ostpreußischen Grenzgebiet, die im Oktober 1944 vorübergehend in sowjetische Hand gefallen war. Hier waren Frauen und Kinder ermordet und Frauen an die Scheunentore genagelt worden.

Auch 1945 kam es zu unbeschreiblichen Grausamkeiten der Rotarmisten an den deutschen Flüchtlingen. Die fürchterliche Verrohung der Soldaten, die auch vom späteren Literatur-Nobelpreisträger Alexander Solschenizyn in seiner Erzählung Ostpreußische Nächte beschrieben wurde, hatte dabei verschiedene Gründe. Sie hatten einen fürchterlichen Krieg und zuvor die Stalin-Ära mit ihren Säuberungen und Hungersnöten überlebt. Als sie nun erstmals Feindesland betraten, wurden sie außerdem noch auf übelste Weise von dem Propagandisten Ilja Ehrenburg aufgehetzt.

Er hämmerte den vorrückenden Soldaten ein: „Tötet, Ihr tapferen Rotarmisten. Tötet. Es gibt nichts, was an den Deutschen unschuldig ist. Folgt der Anweisung des Genossen Stalin und zerstampft das faschistische Tier in seiner Höhle. Brecht mit Gewalt den Rassenhochmut der germanischen Frauen. Nehmt sie als rechtmäßige Beute. Tötet, Ihr tapferen, vorwärts stürmenden Rotarmisten. Tötet!“

Die Flucht über die Ostsee

Es gab aber auch Soldaten in der Roten Armee, die gegenüber dieser Gehirnwäsche standhaft blieben. So erlebte der Kriegsfreiwillige und spätere bekannte sowjetische Dissident Lew Kopelew beim Einmarsch in Ostpreußen zahlreiche Gräueltaten mit, die ihn zutiefst erschütterten. Er versuchte, zugunsten der geschundenen Menschen einzugreifen und wurde schließlich wegen „Propagierung des bürgerlichen Humanismus, Mitleid mit dem Feind und Untergrabung der politisch-moralischen Haltung der Truppe“ zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt.

Patricia Clough schildert in ihrem Roman „In langer Reihe über das Haff“ die Flucht auf dem Rücken der Trakehner Pferde im April 1945. Ein Leser schreibt auf Amazon: „Es ist nicht nur ein ehrlicher, berührender und gut geschriebener Tatsachenbericht über die älteste, faszinierende Pferderasse in Deutschland, sondern vor allem ein Zeitdokument über das grausame und traurige Schicksal von Ostpreußen und seiner Trakehner bei Kriegsende. Die unvorstellbaren Leiden von tapferen und unschuldigen Menschen und Tieren auf der Flucht haben mich tief berührt.“ (224 Seiten, 12,99 Euro, erhältlich über den compact-shop.de.)

In dieser Situation vollbrachte die deutsche Marine eine der größten Taten ihrer Geschichte. Mit mehr als 1.000 Schiffen – selbst alte Weichselfähren wurden eingesetzt – evakuierte sie rund zweieinhalb Millionen Deutsche aus Ost- und Westpreußen, die insbesondere nach Schleswig-Holstein, zum Teil aber auch nach Dänemark gebracht wurden. Die wichtigsten Häfen, die zur Evakuierung genutzt wurden, waren Pillau, Gotenhafen sowie die beiden Häfen der westpreußischen Halbinsel Hela.

Die Flucht über das Meer war sehr riskant. Gefürchtet waren nicht nur die Fliegerangriffe, sondern auch die Torpedos der sowjetischen U-Boote. So kamen bei der Versenkung des KdF-Schiffes Wilhelm Gustloff am 30. Januar 1945 mehr als 9.000 Menschen zu Tode, bei der Versenkung des Frachters Goya am 16. April 1945 ertranken rund 7.000 Menschen, und beim Untergang der als Lazarettschiff genutzten Steuben fanden bis zu 4.200 Menschen den Tod. Zum Vergleich: Alle diese Schiffskatastrophen in der Danziger Bucht forderten für sich genommen jeweils weit mehr Opfer als der Untergang der Titanic am 14. April 1912, bei dem 1.514 Todesopfer zu beklagen waren.

Gut einer halben Million Ostpreußen gelang noch die Flucht über den Landweg. Bald erreichte die Rote Armee auch Schlesien und Pommern, und auch hier setzte die panische Flucht der verzweifelten Menschen ein. Am 25. April 1945 schloss die Rote Armee schließlich Berlin ein.

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26 Kommentare

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    Eckard Schmidt am

    Compact veröffentlicht jetzt auch Landserheftchen ???

    COMPACT: Man muss schon mehr als dumm sein, um das für ein Landserheftchen zu halten. Liebe Antifa, bitte sendet doch zur Abwechslung mal einen intelligenten Troll in dieses Forum, und nicht nur solche wie diesen hier.

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    Rechtsstaat-Radar am

    An die Polen, Tschechen, Serben und Russen gerichtet, will ich folgendes ausdrücklich festhalten:

    "Wir wissen alles,
    wir vergessen nichts,
    wir werden niemals verzeihen!"

    Jedes Pendel schlägt irgendwann zurück. Man kann die Gesetze der Physik ebenso wenig aufhalten, wie man der Welt dauerhaft Unrecht antun kann. Wahrheit und Recht werden sich am Ende durchsetzen. Ihr werdet jeden Quadratmeter deutschen Bodens wieder hergeben und gehen müssen! Dabei werdet Ihr von Glück reden dürfen, dass wir ein kultiviertes und diszipliniertes Volk sind und Euch nicht heimzahlen werden, was man Euch eigentlich heimzahlen sollte!

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    Dan Warszawsky am

    Installierte Verräter

    Mir scheint die Version der Geschichte von Greg Hallett immer wahrscheinlicher: Hitler wurde während seines England-Auffenthaltes 1912-13 für Geheimdienstliche Aufträge des Imperiums engagiert, und tat später sehr viel dafür dass möglichst viele Kontinental-Europäer getötet werden und das "Ozeanien" als Gewinner rauskommt. Nehmen wir nur die "Dummheiten" von Dünnkirchen, Tunesien und Stalingrad als Beispiele…
    Hier muss ich auch auf dem "englischen Kind" auf deutschen Keiserthron, Victorias Enkel, Wilhelm II zeigen, der letztendlich das Reich an die Wand gefahren hat.
    Hat das Imperium alles von langer Hand geplant und durch Infiltration beinahe alle Fäden gezogen?

    P. S.: Den Adel waren (und sind immernoch) die Schicksale millionen Untertaner sowas von egal!

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      Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

      Danke für diese differenzierte Betrachtungsweise, früher fielen Sie mir durch eher einseitige, mainstreamartige Ansichten auf. Deutsche, Polen und Russen sitzen in einem Boot und sollten sich dessen endlich allgemein bewusst werden. Liebe Grüße!

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    Querdenker der echte am

    Heute vergießen die Gutmenschen tausende Tränen für freiwillig ins Mittelmeer gesprungene "Flülis".
    Wer hat Damals oder heute, außer den Angehörigen, tausende Tränen für die tausende UNFREIWILLIG flüchtenden KINDER Ostpreußens und deren Ermordung vergossen????!!!

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    Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

    Was hätte die eine oder andere taktische Entscheidung da noch geändert? Der Krieg war verloren, die Sieger hatten eben nicht die Befreiung, sondern die möglichst vollständige Ausplünderung Deutschlands im Sinn. Es war zu spät. Wir hätten in den 30er Jahren einen zweiten Bismarck gebraucht, den gab es leider nicht.

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    Danke Herr Reuth. Tut gut die Wahrheit zu lesen auch wenn sie noch so bitter ist. Märchenonkel Guido Knopp kann sich bei Ihnen eine dicke Scheibe abschneiden.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Der Sturm der Russen auf Ostpreussen war einer der größten Völkermordaktionen des 2.Weltkrieges in dem Millionen Zivilisten umgebracht und Vertrieben worden.

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    Paul, der Echte am

    Am 20. Januar früh kam der Festungsalarm für Posen. Die Besatzung der Festung betrug rund 10.000 Mann, Kernstück war die Fahnenjunkerschule V mit rund 1.500 Oberfähnrichen der Infanterie. Es gab keine andere Möglichkeit, als dieses Führungspersonal als Truppe einzusetzen. Im Laufe der nächsten Tage konnte die Anzahl der Verteidiger allerdings durch zurückflutende Soldaten auf 20.000 erhöht werden.

    Die ersten feindlichen Panzer näherten sich am 22. Januar 1945 aus Richtung Schwersenz kommend der Stadt, schließlich gelang es den Sowjets, die Stadt einzuschließen.
    Außerordentlich harte und blutige Kämpfe sollten folgen, vor allem, als die Sowjets am 26. Januar in die Stadt eindringen konnten.
    Tags zuvor hatte der neuernannte Kommandeur, Oberst Ernst Gonell, eine Kapitulationsaufforderung der Sowjets mit seinem Degen aufgespießt und vor den beiden russischen Parlamentären verbrannt.

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      Paul, der Echte am

      Die deutschen Verteidiger versuchten nun mit allen verfügbaren Kräften, Widerstand zu leisten, mußten jedoch der Übermacht weichen. In der gesamten Innenstadt wurde buchstäblich an manchen Stellen um jedes Haus und um jede Straße gekämpft. General Tschukow entschloß sich erst am 20. Februar, den Sturm direkt auf die Festung aufzunehmen. Der entscheidende Einbruch gelang den Sowjets am 21. Februar morgens, als sie, geführt von einem ortskundigen Polen, durch einen alten unterirdischen Stollen in den südlichen Bereichs des Kernwerkes eindringen konnten. Inzwischen hatten sich viele Polen den sowjetischen Truppen bei der Eroberung des Kernwerkes angeschlossen. Die Lage wurde für die eingeschlossenen Deutschen immer aussichtsloser, die Verluste auf beiden Seiten waren außerordentlich hoch. Am 23. Februar um 6.00 Uhr morgens wurde der letzte deutsche Widerstand eingestellt, nachdem sich der Festungskommandant, Generall Gonell, erschossen hatte.

      Ein fürchterliches Schicksal erlitten die rund 2.000 tief unten in den dunklen Kasematten des Kernwerks versteckten, zurückgebliebenen deutschen Verwundeten. Die meisten von ihnen wurden von den Sowjets bei lebendigem Leibe mit den Flammenwerfern verbrannt.

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    Ziemlich egal was Gehlen mit Hitler besprach. Die Übermacht lag im Januar 1945 bei 1:50
    Luftwaffe, Panzer, Treibstoff bei den Deutschen nicht mehr vorhanden.
    Im günstigsten Falle kämpfen die Deutschen an der Ostfront gegen eine dreifache Übermacht, das war gleich zu Beginn des Unternehmens Barbarossa 1941
    Noch eine Statistik: Die Amerikaner lieferten an die Sowjetunion 50.000 Jeeps, 135.000 Maschinengewehre, 13.000 Panzer, 1.045 Lokomotiven, 7.164 Güterwagons, 427.284 LKW´s, 1.000 Kipp- und Tankfahrzeuge, 90 Millionen Meter Uniformtuche, 11 Millionen Soldatenstiefel.

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    Peter Aschbacher am

    Bitte nicht vergessen: Vor 80 Jahren – am 21. Oktober 1939 – wurde der Grundstein für die kulturelle Auslöschung der deutschen Volksgruppe durch die Vertreibung der (deutschsprachigen) Süd-Tiroler gelegt, nachdem bereits 20 Jahre zuvor in einer völkerrechtlich illegalen Annexion Süd-Tirol durch das Königreich Italien von Österreich abgetrennt worden war:

    Als der Erste Weltkrieg zu Ende gegangen war, hatte die italienische Besatzungsmacht begonnen, überall in Süd-Tirol die italienische Fahne zu hissen und die althergebrachten Tiroler Fahnen zu verbieten und zu beschlagnahmen. Die deutschen Ortstafeln wurden abmontiert und durch gefälschte italienische Ortsnamenschilder ersetzt. Sogar auf Postkarten musste der verordnete gefälschte Aufdruck "Alto Adige" gestempelt werden.

    So wurde in einem beispiellos frechen Mafia-Coup das österreichische Süd-Tirol in eine italienische Provinz umgemodelt. Und die Gewinner des 1. Weltkrieges ließen die italienischen Mafia-Fälscher straflos gewähren.

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      Man fragt sich ja dann doch immer mal wieder,
      wie der "Welteroberer" Hitler bereit sein konnte,
      Elsass und Südtirol herzugeben.

      Wahrscheinlich was das alles Taktik des Teufels.

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      Sie wollen doch Italien nicht allen Ernstes zu den GEWINNERN zählen,.. Papier iss zäh und geduldig.. Das ändert aber nichts am Ausgang ALLER Isonzo Schlachten! Das Königreich Italien war Ende 1917 moralisch, ökonomisch und militärisch Zerfetzt.
      Zerschmettert durch Tiroler Standschutzen, Österreichische und Deutsche Gebirgsjäger. Tirol wird immer seinen festen Platz im Herzen unseres Vaterlandes halten.Die Götter mögen vergessen und vergeben, -das Reich NIEMALS!

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      Rechtsstaat-Radar am

      Das ist alles bekannt und schlimm genug. Man muss aber sehen, dass das, was die Italiener den Deutschen in Südtirol antaten, (zum Glück) nahezu ein Nichts ist im Vergleich zu den apokalyptischen Verbrechen, die die Russen bzw. deren Rote Armee den Deutschen in Ostpreußen (aber auch Westpreußen, Pommern, Posen, Schlesien, Brandenburg…..) angetan haben. Und dann, es herrschte schon "Frieden" in Europa, dann, also nach dem 08./09. Mai 1945, dann kamen die Polen und Tschechen und andere Völker, die ihren ganzen Frust am deutschen Volk in den Ostgebieten rausließen. Die Polen stahlen wieder Deutschland in einem riesigen Umfang (Neumark, die ein Teil Brandenburgs ist, Südostpreußen, Westpreußen mit seiner Provinzhauptstadt Danzig, Posen, Schlesien und Hinterpommern sowie die Vorpommersche Großstadt Stettin, deren Umland und Teile der Insel Usedom. Die deutschen wurden dabei nicht vertrieben, sondern es wurde ihnen in etwa das angetan, was Hieronymus Bosch in seinen mittelalterlichen Gemälden zeigt. Den Sudentendeutschen erging es exakt so. Auch sie wurden mit der Hölle konfrontiert und vertrieben.

      @SIEGFRIED:- Hitler gab das Elsaß nicht her. Vielmehr kam es in der Zeit zwischen 1940-45 wieder da hin, wo allein es hingehört: zu Deutschland!

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    Machtgeplänkel zwischen G und H hat meinen Großeltern Haus und Hof in der östlichen Provinz gekostet. G wurde ja später für seine verräterischen Handlungen belohnt. Für mich waren G, H und auch der St große Verbrecher, welche das deutsche Volk aufs maximale belastet haben. Allerdings haben wir im Kalifat Germany heute noch viel größere Verbrecher.

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    Paul der Echte am

    Gehen war ein großer Lump
    seine Falschmeldungen bezüglich der Situation um Stalingrad trugen zum Untergang der 6 Armee wesentlich bei.

    Der Halunke war leider auch clever
    eine Verbindung zum sog. Widerstand konnte ihm nicht nachgewiesen werden.

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      Gehlen war Nachrichten Offizier,.. und als solcher nun mal Opportunist! Seine melodramatischen Nachkriegs Erzählungen sind entsprechend zu bewerten.
      Das Unternehmen "Wacht am Rhein " wurde keineswegs von Reserven durchgeführt, die dann im Osten hätten fehlen können. Für die Bereitstellung von Reserven war das Ersatzheer zuständig, im Januar 45′ disloziert in den Großräumen Westfalen /Lippe, Magdeburg /Börde sowie Berlin/Mark Brandenburg. Aus den entsprechenden Bereitstellungsraumen ging es dann auch Mitte Januar sofort in die Auffangstellungen.
      Wohingegen die mittlerweile wieder auf ihre Ausgangsstellungen zurück gegangenen Kräfte der Westoffensive mit Masse an die Süd -Ostfront verlegt wurden (Plattensee /Ungarn)- es scheinst oftmals vergessen zu werden das Deutschland seit Mitte 44′ einen 4 Fronten Abwehrkampf führte.

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        Die Divisionen der Heeresgruppe Nord, im Kriegsverlauf x-mal komplett aufgerieben und mit nicht ebenbürtigen Ersatz wieder neu aufgestellt, existierten aber nur noch als Fähnchen auf einer Generalstabskarte. Wenn nichts da ist, ist eben sense.

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    Dass Hitler – mit Neigung zur Schizophrenie, vom Ausland gefördert und bis zur bedingungslosen Kapitulation ein mentales Wrack (die Alliierten besaßen ein Psychogramm von C. G. Jung) – nicht nur temporär, sondern permanent und bis zum Exzess von Theodor Morell auf Drogen gehalten wurde, ist hier und da bekannt.
    Morells Entlausungserfindungen (Russla) waren ein Schuss in den Ofen. Kurz nach dem Krieg starb er ganz schnell. Wie zu erwarten, konnten ihm die US-Ermittler nichts nachweisen.
    Mit dem Überleben Hitlers bis zum Endsieg war der Plan der Einkreisungsmächte voll auf aufgegangen.

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      Paul der Echte am

      Wohlmeinende Empfehlung :

      Lies verifizierbare Literatur.
      Vermeide den geschickt infizierten Schund der sog. Siegermaechte.

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        Danke für den Hinweis:
        Ich versuche (so es die Zeit erlaubt) stets mehrere Seiten anzuhören und dann abzuwägen.

        Sicher bin ich mir z.B. auch nicht,
        ob Gehlen vielleicht doch schon vorher übergelaufen war.

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        DerSchnitter_Maxx am

        Genau … wie zum Bleistift: "Fremdbestimmt" von Thorsten Schulte … oder "Der Krieg der viele Väter hatte" von Generamayor a.D. Gerd Schultze-Rhonhhof … oder von Victor Suvorov "Eisbrecher" …

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